Mindful Movement by Felicia

Mindful Movement by Felicia

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Felicia Altenhofer, BSc
Physiotherapie meets Yoga

Ich zeige dir, wie du wieder mit deinem Körper arbeitest - statt dagegen. Stress & Schmerzen neu verstehen.

Ganzheitliche Physiotipps & Impulse für mehr Bewegung, Ruhe und Körperverständnis.

26/08/2026

Nachdem‘s im Juni so schön war, folgt nun die nächste Runde: Flowing into… Fall 🌞🍂

60min Yoga zum Ankommen, Durchatmen & Bewegen. Mit fließenden Sequenzen, sanften Dehnungen und bewusster Atmung ist diese Stunde für alle, die mit mehr Ruhe & Klarheit in den Herbst starten wollen. Egal ob du schon länger Yoga machst oder gerade losstartest.

Zum Schluss gibt‘s noch ein kleines Worksheet mit Journaling-Fragen für dich = mein Lieblingsritual um in die neue Jahreszeit zu starten. 😊

Bist du dabei? Schick das gern jemandem, mit dem du im Herbst Zeit verbringen möchest.

Ich freu mich!
Meet you on the mat 🧘🏾‍♀️

Photos from Mindful Movement by Felicia's post 22/08/2026

Motivation follows action 🙌🏽
= Du musst nicht immer supermotiviert sein, um anzufangen. Denn es braucht einerseits die biologischen Vorraussetzungen damit Energie zur Verfügung steht und Motivation entstehen kann. Und gleichzeitig kann aber auch der Fokus auf den kleinsten ersten Schritt tatsächlich dabei helfen.

Also das nächste Mal, wenn du keine Lust hast, aber insgeheim weißt, dass dir Bewegung (kurz- und vor allem langfristig) gut tun würde, frag dich mal:
Was ist der kleinste Schritt, mit dem ich heute anfangen kann?
Und auf‘s große Ganze geschaut: was braucht mein Körper insgesamt, damit Handlung & Bewegung überhaupt wieder möglich wird?

Und dann schau einfach, was danach passiert.. 😌 Probier’s mal aus und lass mich wissen, wie es dir damit geht.

Wenn du mehr über Bewegung, Schmerzen & Stressmanagement erfahren möchtest, bleib gern hier Felicia Altenhofer | Physiotherapeutin & Yogalehrerin 🧘🏾‍♀️

19/08/2026

Top-down & Bottom-up = zwei Wege, mit denen du dein Stresssystem beeinflussen kannst 🧘🏾‍♀️🧠

Top-down bedeutet über Gedanken, Wahrnehmung, Verständnis und bewusste Reflexion auf dein Erleben und Stresslevel einzuwirken. Also quasi von oben (Gehirn) nach unten (Körper).

Bottom-up setzt am Körper an. Über Bewegung, Atmung, Körperwahrnehmung und andere körperliche Reize.

Good news: du musst dich gar nicht für einen Weg entscheiden. Denn oft ist es genau das Zusammenspiel, das Stressmanagement ganzheitlicher macht. Und je besser du deinen Körper kennst oder wieder kennenlernst, desto mehr wirst du wieder spüren was du brauchst. 💯

Wenn du mehr über diese beiden Wege hören willst & auch wieder mit deinem Körper arbeiten willst, bleib gern hier 😊🙌🏽

14/08/2026

Dass sie jeden Morgen eine Stunde vor den Kindern aufsteht, damit alles läuft,
sie immer nur nebenbei isst,
sie den ganzen Tag versucht, allen Bedürfnissen gerecht zu werden,
sie seit Wochen nur wenige Stunden schläft, weil das Baby zahnt,
sie seit Monaten keine einzige ruhige Minute für sich hatte.
Ein Alltag in dem sie nie zur Ruhe kommt und alles managed, doch Stress nennt sie es nicht. Weil es so „normal“ geworden ist, zu funktionieren.

Genau das begegnet mir bei vielen Patientinnen: Belastungen bleiben (oft jahrelang) unausgesprochen, aber dennoch zeigt sich immer wieder: der Körper hört immer zu. Nicht weil er gegen dich arbeitet, sondern weil er versucht, sich an das anzupassen, was du jeden Tag leistest. Er stellt Energie bereit, hält dich am Laufen und steckt vieles weg - mit all seinen Folgen.

Deshalb wünsch ich mir, dass wir aufhören, all das zu normalisieren und kleinzureden, was dauerhafte Überbelastung für körperliche und mentale Veränderungen mit sich bringt.

Dass wir die Lösung nicht nur auf Einzelpersonen abladen, sondern Rollenbilder, Strukturen und Systeme hinterfragen. Weniger „Du musst halt mehr auf dich schauen“ und mehr „Was macht es grad schwierig für dich das zu tun und was könnten erste Schritte sein?“.

Wenn du gerade nicht weißt, wo du anfangen sollst, bist du hier genau richtig 🙌🏽

Photos from Mindful Movement by Felicia's post 14/08/2026

Früher dachte ich bei Stressmanagement vor allem an Entspannung, Atemübungen und „positiv denken“. Heute weiß ich, dass ganzheitliches Stressmanagement viel früher beginnt und noch tiefer geht.

Es geht darum, ehrlich hinzuschauen & dabei helfen diese 3 Säulen enorm:
01 Was kann ich konkret tun? (Übungen & Techniken)
02 Wie lebe ich gerade? (Lebensstil)
03 Unter welchen Umständen lebe ich gerade? (Lebensbedingungen)

Denn ja, manchmal helfen Atemübungen und Meditation. Manchmal braucht es mehr Bewegung, eine veränderte Schlafhygiene oder eine bewusstere Ernährung. Manchmal braucht es vor allem einen ehrlichen Blick darauf, was im Alltag gerade einfach zu viel ist.
Und ganz oft vor allem ein neues Verständnis davon, wie all diese Dinge zusammenspielen.

Genau diese ganzheitlichen Perspektive möchte ich auch in die Arbeit mit meinen Patient:innen mitbringen. Nicht noch mehr blinde Selbstoptimierung, sondern mehr Verständnis, was dein gesamtes Körpersystem braucht.

Physiotherapie meets Klinische Psycho-Neuro-Immunologie. Bleib gern hier für mehr davon Felicia Altenhofer | Physiotherapeutin & Yogalehrerin

10/08/2026

„Beim Bücken mit rundem Rücken können die Bandscheiben rausspringen.“
„Ich hab die Hüften eines 80-Jährigen.“
„Mit meinen Knien sollte man einfach nicht laufen.“
„Wenn es weh tut, ist sicher was kaputt.“
„Ich muss halt lernen damit zu leben.“

😬🥲 Ich glaub, du kannst dir auch vorstellen, was es langfristig mit dir macht, wenn du solche Sätze immer wieder hörst - oder sie irgendwann selbst über deinen Körper denkst.

Überleg mal: Welche Geschichte erzählst du dir über deinen Körper? Und was macht diese Geschichte mit dem, was du dir zutraust?

Spoiler: Wenn dein Körper in dieser Geschichte vor allem empfindlich, kaputt oder nicht belastbar ist, ist das für deine Genesung eher suboptimal. 🙃

Deshalb geht’s in der Physiotherapie für mich um mehr als um „ein paar Übungen“. Sondern vor allem auch um das, was du dir über deinen Körper erzählst.
Es geht um Selbstwirksamkeit. Darum, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln und an den Dingen teilhaben zu können, die dir im Leben wichtig sind.

Was das ist, ist natürlich superindividuell. Aber eins kann ich dir versichern: Es lohnt sich, limitierende Glaubenssätze über deinen Körper mal auf den Kopf zu stellen und zu hinterfragen. 🙌🏽

Mit neuem Wissen, einem konkreten Plan und Unterstützung ist oft viel mehr möglich, als zu Beginn vielleicht scheint.
Bleib gern hier für mehr davon 😊

Photos from Mindful Movement by Felicia's post 06/08/2026

💌 Schick das jemandem, der durch seinen Befund gerade verunsichert ist.

👇🏼
Natürlich haben MRTs in vielen Fällen ihre Berechtigung und können wichtige Hinweise auf strukturelle Veränderungen oder Erkrankungen liefern.

Gleichzeitig können Befunde ohne Aufklärung, was sie bedeuten, auch für Verunsicherung sorgen. Vor allem dann, wenn häufig vorkommende und nicht zwangsläufig schmerzhafte Veränderungen vorschnell als Ursache für Beschwerden interpretiert werden. Und ja, das kommt leider echt häufig vor.

Versuch’s mal so zu betrachten: Dein MRT ist immer nur ein Puzzleteil. In der Physiotherapie wollen wir möglichst das ganze Puzzle verstehen und schauen deshalb nicht nur auf den Befund.
Was hast du?
Wie lebst du gerade?
Was macht das mit dir?
Wie belastet und belastbar ist dein System gerade?

Dein MRT zeigt einen Ausschnitt des Bildes. Aber erst das Gesamtbild hilft uns zu verstehen, welche Faktoren bei deinen Beschwerden eine Rolle spielen und wo wir ansetzen können.

Bleib gern hier für mehr Physiowissen
Felicia Altenhofer | Physiotherapeutin & Yogalehrerin 💪🏼

03/08/2026

Wenn es um Stressmanagement, Regulation und Körperwahrnehmung geht, ist Atmung ein ganz wesentlicher Bestandteil und ein superhilfreicher Hebel. 🙌🏽

Doch gerade am Anfang, im akuten Stress oder bei Schmerzen ist es oft gar nicht so leicht, die eigene Atmung bewusst wahrzunehmen, geschweige denn, sie dann auch noch gezielt zu „lenken“.

Wenn du das kennst: Manchmal brauchts einfach etwas Übung und du musst nicht direkt mit einer bestimmten „Atemtechnik“ starten. 😊
Ich beginne mit meinen Patient:innen häufig erst einmal damit, die Atembewegungen wieder spürbar zu machen:

1) den Brustkorb und die Wirbelsäule sanft bewegen
2) die Hände als Orientierung nutzen, durch die Nase sanft und geräuschlos ein/ausatmen und die Bewegung des Brustkorbs (Brustbein, Rippen/Flanken) sowie der Bauchdecke wahrnehmen

Denn bevor wir unsere Atmung bewusst verändern wollen, kann es hilfreich sein, sie erst einmal (in unterschiedlichen Situationen) wieder bewusster wahrzunehmen. Denn auch das kann bereits Vieles ändern. 🙌🏽

Hast du Fragen dazu oder fällt dir das Wahrnehmen deiner Atmung auch manchmal schwer? Schreib’s gern in die Kommentare!

Bleib gerne hier für mehr Physiowissen & ganzheitlich-gedachte Stressregulation 🌿

30/07/2026

Hättest du’s gewusst? 👀

Ein Bandscheibenvorfall klingt oft erst einmal beängstigend. Tatsächlich zeigen Untersuchungen aber, dass viele Menschen einen Bandscheibenvorfall haben, ohne überhaupt Beschwerden zu verspüren.
Das bedeutet: Ein MRT-Befund allein erklärt nicht automatisch deine Schmerzen. Entscheidend ist immer, ob der Befund zu deinen Symptomen und der körperlichen Untersuchung passt.

Außerdem heißt ein Bandscheibenvorfall nicht automatisch, dass du bestimmte Bewegungen oder Belastungen nie wieder machen darfst. Welche Belastung sinnvoll ist, hängt von deiner individuellen Situation ab und kann oft Schritt für Schritt wieder aufgebaut werden. Genau daran arbeiten wir gemeinsam in der Physiotherapie. 🙌🏽

Die gute Nachricht: Die meisten Bandscheibenvorfälle können konservativ behandelt werden. Nur ein kleiner Teil muss operiert werden, zum Beispiel bei ausgeprägten neurologischen Ausfällen oder anderen wichtigen Warnzeichen.

💬 Wusstest du die richtige Antwort oder hast du Fragen zu dem Thema? Schreibs in die Kommentare!

Teil das gern mit jemandem, dem das helfen könnte und folg für mehr evidenzbasiertes Physio-Wissen. 🤗

Photos from Mindful Movement by Felicia's post 28/07/2026

Kleiner Reminder, dass dein vegetatives Nervensystem nicht deine ständige „Kontrolle“ und aktive Regulation braucht und dass nicht jedes Gefühl sofort „wegreguliert“ werden muss.
Es profitiert oft mehr von einem Alltag, in dem Sicherheit, Unterstützung und Erholung (wieder) möglich sind, als von der perfekten Atemübung.

Denn die Frage ist doch: Machst du bei einer Wunde die nicht gut verheilt, einfach immer wieder einen neuen Verband drauf? Oder schaust du genauer hin und versuchst zu verstehen, warum die Wunde nicht verheilt? 🧐

Wenn wir in der Physiotherapie von einem „ganzheitlichen“ Blick und der Rolle des Nervensystems bei Schmerzen & (Wund)Heilungsprozessen sprechen, ist es daher superwichtig unterschiedliche Realitäten, Lebensstilfaktoren und das „Drumherum“ nicht auszublenden.

Bleib gern hier für mehr davon Felicia Altenhofer | Physiotherapeutin & Yogalehrerin

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