Die Tücherei

Die Tücherei Kaiserschnitt/traumatischer Geburt
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- bindungs- und bedürfnisorientierte Elternbegleitung
- Begleitung n.

Du sagst „ist schon okay“, obwohl es für dich eigentlich gar nicht okay ist.Du merkst sofort, wenn sich die Stimmung im ...
26/09/2026

Du sagst „ist schon okay“, obwohl es für dich eigentlich gar nicht okay ist.
Du merkst sofort, wenn sich die Stimmung im Raum verändert.
Du möchtest niemanden enttäuschen.
Und ein Nein fühlt sich manchmal viel schwieriger an, als einfach nachzugeben.

Das kann eine Fawn-Reaktion sein.
Fawn beschreibt eine Schutzstrategie, bei der Sicherheit über Anpassung, Beschwichtigung oder Harmonie hergestellt wird.

Vielleicht war es früher wichtig, sehr genau wahrzunehmen, wie es anderen geht.
Vielleicht war Widerspruch mit Konflikt, Rückzug oder Unsicherheit verbunden.

Dann kann dein Nervensystem gelernt haben:
„Ich bin sicherer, wenn ich mich anpasse.“

Wichtig ist dabei:
Nicht jede Anpassung ist eine Schutzreaktion.
Empathie, Rücksichtnahme und Kompromisse sind wichtige Bestandteile von Beziehungen.

Spannend wird die Frage:
Kann ich mich frei entscheiden – oder fühlt sich eine Grenze, ein Nein oder ein anderer Standpunkt innerlich gefährlich an?

Traumasensible Begleitung bedeutet deshalb nicht, weniger empathisch oder rücksichtsvoll zu werden.
Es geht darum, auch dich selbst wieder mit einzubeziehen.

Deine Bedürfnisse wahrzunehmen.
Grenzen früher zu spüren.

Und neue Erfahrungen zu machen:
Ich darf Nein sagen und trotzdem verbunden bleiben.

🤎 Kennst du das, dass du erst im Nachhinein merkst: Eigentlich wollte ich das gar nicht?

Wenn du deine Schutzreaktionen und die Prägungen dahinter besser verstehen möchtest, begleite ich dich gerne dabei.

Du willst etwas sagen. Dich wehren. Eine Entscheidung treffen. Aber plötzlich geht nichts mehr.Du wirst still. Dein Körp...
23/09/2026

Du willst etwas sagen. Dich wehren. Eine Entscheidung treffen. Aber plötzlich geht nichts mehr.

Du wirst still. Dein Körper fühlt sich starr an. Vielleicht weißt du sogar ganz genau, was du sagen möchtest – aber du bekommst kein Wort heraus.

Das kann eine Freeze-Reaktion sein.

Wenn dein Nervensystem eine Bedrohung wahrnimmt, kann es mit Erstarrung reagieren. Dabei kann dein Körper äußerlich ruhig wirken, während innerlich starke Anspannung herrscht.

Vielleicht hast du früher Situationen erlebt, in denen weder Kämpfen noch Fliehen möglich oder hilfreich war. Dein Nervensystem kann gelernt haben, mit Erstarrung zu reagieren.

Diese Reaktion kann auch heute noch in bestimmten Situationen aktiviert werden.

Wichtig: Nicht jedes Aufschieben, jede Erschöpfung oder jede Schwierigkeit, ins Tun zu kommen, ist Freeze. Es kann viele unterschiedliche Gründe dafür geben.

In meiner traumasensiblen Begleitung geht es nicht darum, dich dazu zu bringen, endlich wieder zu funktionieren.
Sondern darum, deine Reaktionen zu verstehen, Sicherheit zu fördern und schrittweise wieder mehr Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Nicht mit Druck. Sondern in deinem Tempo.

Kennst du das Gefühl, etwas sagen oder tun zu wollen und plötzlich wie blockiert zu sein?

Kennst du das Gefühl, nie wirklich zur Ruhe zu kommen?Du funktionierst, machst weiter, denkst voraus, organisierst, erle...
22/09/2026

Kennst du das Gefühl, nie wirklich zur Ruhe zu kommen?

Du funktionierst, machst weiter, denkst voraus, organisierst, erledigst - und selbst wenn kurz Zeit wäre, fällt Abschalten schwer.

Das kann viele Gründe haben.

Und manchmal steckt dahinter eine Schutzreaktion deines Nervensystems.

Flight bedeutet nicht nur weglaufen.

Flight kann sich auch zeigen als:
- ständiges Tun
- innere Unruhe
- Grübeln
- schwer abschalten können
- Rückzug oder Vermeidung
- das Gefühl, immer in Bewegung bleiben zu müssen

Wenn dein Nervensystem Gefahr wahrnimmt, mobilisiert es Energie.
Manche Menschen gehen dann eher in Kampf.
Andere in Rückzug, Erstarrung — oder eben in Flucht.

Wichtig ist:
Nicht jede Unruhe ist automatisch eine Traumareaktion.
Aber manchmal hat ständiges Funktionieren eine tiefere Schutzfunktion.
Vor allem dann, wenn Ruhe sich nicht sicher anfühlt.
Dann geht es nicht darum, dich einfach noch besser zu optimieren oder dich endlich „runterzubringen“.

Sondern darum zu verstehen, was dein System gerade versucht für dich zu tun.
Denn oft ist nicht das Problem, dass du „nicht entspannen kannst“.
Sondern dass dein Nervensystem erst wieder erfahren muss, dass es sicher genug ist, langsamer zu werden.

🤎 Kennst du Flight eher als ständiges Funktionieren oder als Grübeln und inneres Getriebensein?

Wenn du deine Schutzreaktionen besser verstehen möchtest, begleite ich dich gern traumasensibel und ressourcenorientiert.

Wut ist wichtig. Sie ist eine ganz normale, menschliche Emotion.Sie kann uns zeigen, dass unsere Grenzen überschritten w...
21/09/2026

Wut ist wichtig. Sie ist eine ganz normale, menschliche Emotion.

Sie kann uns zeigen, dass unsere Grenzen überschritten werden, unsere Bedürfnisse nicht gesehen werden oder etwas ungerecht ist. Sie gibt uns Energie, um für uns einzustehen und uns zu schützen.

Nicht jede Wut ist eine Traumareaktion. Und nicht jeder Konflikt bedeutet, dass dein Nervensystem im Überlebensmodus ist.

Doch manchmal reagieren wir heftiger, als wir eigentlich möchten.
Ein kleiner Kommentar fühlt sich plötzlich wie ein Angriff an. Wir werden laut, gehen sofort in die Verteidigung oder haben das Gefühl, uns unbedingt rechtfertigen zu müssen.

Dahinter kann eine erlernte Schutzstrategie stecken.
Vielleicht hast du früher erlebt, dass deine Grenzen immer wieder übergangen wurden. Dass du kämpfen musstest, um gehört, gesehen oder ernst genommen zu werden.

Dein Nervensystem kann gelernt haben: „Ich muss kämpfen, um mich zu schützen.“
Und so wird möglicherweise auch heute noch Kampfenergie mobilisiert, obwohl die aktuelle Situation eine andere ist.

In meiner traumasensiblen Begleitung geht es nicht darum, deine Wut loszuwerden.

Es geht darum, zu verstehen, wann deine Wut ein wichtiges Signal ist und wann alte Schutzmuster deine Reaktion mitbestimmen.

Damit du mehr Handlungsspielraum entwickeln, Verantwortung für dein Verhalten übernehmen und Grenzen setzen kannst, ohne dich selbst oder andere zu verletzen.

Du darfst wütend sein. Du darfst dich wehren. Und du darfst lernen, bewusster zu entscheiden, wie du das tust.

🤎 Kennst du das Gefühl, eigentlich Verbindung zu wollen und trotzdem sofort in die Verteidigung zu gehen?

18/09/2026

Kennst du das Gefühl, in bestimmten Situationen ganz anders zu reagieren, als du eigentlich möchtest?

Vielleicht wirst du laut, obwohl du ruhig bleiben willst.
Vielleicht möchtest du nur noch weg.
Vielleicht erstarrst du und findest keine Worte.
Oder du sagst Ja, obwohl du eigentlich Nein meinst.

Fight, Flight, Freeze und Fawn beschreiben unterschiedliche mögliche Reaktionen auf wahrgenommene Bedrohung oder überwältigenden Stress.

Unser Nervensystem versucht, uns zu schützen – manchmal auf eine Weise, die in der aktuellen Situation gar nicht mehr hilfreich ist.

Besonders nach wiederholten belastenden Erfahrungen können sich bestimmte Reaktionsmuster verfestigen.

Wichtig dabei: Nicht jedes Nein-Sagen-Problem ist Fawn, nicht jeder Rückzug ist Flight und nicht jede Wut ist Fight. Der Kontext zählt.

In meiner traumasensiblen Begleitung geht es deshalb nicht darum, diese Reaktionen einfach abzustellen.
Es geht darum, sie besser zu verstehen, Sicherheit zu fördern und Schritt für Schritt mehr Handlungsspielraum zu entwickeln.

Beim Thema Nervensystem entsteht schnell der Eindruck:Wenn ich gut reguliert bin, müsste ich doch ruhig, entspannt und g...
11/09/2026

Beim Thema Nervensystem entsteht schnell der Eindruck:
Wenn ich gut reguliert bin, müsste ich doch ruhig, entspannt und gelassen sein.

Aber so funktioniert unser Nervensystem nicht.

Wir brauchen Aktivierung genauso wie Entspannung. Wut kann uns helfen, Grenzen wahrzunehmen. Angst mobilisiert uns. Aufregung, Freude und Begeisterung sind ebenfalls Aktivierung.

Entscheidend ist deshalb nicht, ob unser Nervensystem reagiert.
Sondern wie flexibel es zwischen unterschiedlichen Zuständen wechseln kann – und ob wir nach Belastung wieder zurückfinden.

Regulation kann also bedeuten, dass ich mitten in einer starken Emotion noch ein kleines bisschen wahrnehmen kann:

Was passiert gerade in mir?
Was brauche ich?
Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich?

Und manchmal schaffen wir das alleine. Manchmal brauchen wir einen Menschen, der bei uns bleibt und uns Co-Regulation anbietet.

Für mich ist genau das ein wichtiger Teil traumasensibler Arbeit:

Nicht Reaktionen wegzumachen oder Menschen möglichst ruhig zu bekommen.

Sondern mehr Sicherheit und Kapazität zu entwickeln, damit auch Aktivierung da sein darf.

Regulation bedeutet nicht weniger fühlen.
Sondern mehr Raum für das, was wir fühlen.

Welche Emotion fällt dir am schwersten einfach da sein zu lassen?

Beim Thema Nervensystem entsteht schnell der Eindruck:Wenn ich gut reguliert bin, müsste ich doch ruhig, entspannt und g...
11/09/2026

Beim Thema Nervensystem entsteht schnell der Eindruck:
Wenn ich gut reguliert bin, müsste ich doch ruhig, entspannt und gelassen sein.
Aber so funktioniert unser Nervensystem nicht.
Wir brauchen Aktivierung genauso wie Entspannung. Wut kann uns helfen, Grenzen wahrzunehmen. Angst mobilisiert uns. Aufregung, Freude und Begeisterung sind ebenfalls Aktivierung.
Entscheidend ist deshalb nicht, ob unser Nervensystem reagiert.
Sondern wie flexibel es zwischen unterschiedlichen Zuständen wechseln kann – und ob wir nach Belastung wieder zurückfinden.
Regulation kann also bedeuten, dass ich mitten in einer starken Emotion noch ein kleines bisschen wahrnehmen kann:
Was passiert gerade in mir?
Was brauche ich?
Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich?
Und manchmal schaffen wir das alleine. Manchmal brauchen wir einen Menschen, der bei uns bleibt und uns Co-Regulation anbietet.
Für mich ist genau das ein wichtiger Teil traumasensibler Arbeit:
Nicht Reaktionen wegzumachen oder Menschen möglichst ruhig zu bekommen.
Sondern mehr Sicherheit und Kapazität zu entwickeln, damit auch Aktivierung da sein darf.
Regulation bedeutet nicht weniger fühlen.
Sondern mehr Raum für das, was wir fühlen.

Welche Emotion fällt dir am schwersten einfach da sein zu lassen?

Beim Thema Nervensystem entsteht schnell der Eindruck:Wenn ich gut reguliert bin, müsste ich doch ruhig, entspannt und g...
11/09/2026

Beim Thema Nervensystem entsteht schnell der Eindruck:

Wenn ich gut reguliert bin, müsste ich doch ruhig, entspannt und gelassen sein.
Aber so funktioniert unser Nervensystem nicht.
Wir brauchen Aktivierung genauso wie Entspannung. Wut kann uns helfen, Grenzen wahrzunehmen. Angst mobilisiert uns. Aufregung, Freude und Begeisterung sind ebenfalls Aktivierung.
Entscheidend ist deshalb nicht, ob unser Nervensystem reagiert.
Sondern wie flexibel es zwischen unterschiedlichen Zuständen wechseln kann – und ob wir nach Belastung wieder zurückfinden.
Regulation kann also bedeuten, dass ich mitten in einer starken Emotion noch ein kleines bisschen wahrnehmen kann:

Was passiert gerade in mir?
Was brauche ich?
Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich?

Und manchmal schaffen wir das alleine. Manchmal brauchen wir einen Menschen, der bei uns bleibt und uns Co-Regulation anbietet.

Für mich ist genau das ein wichtiger Teil traumasensibler Arbeit:
Nicht Reaktionen wegzumachen oder Menschen möglichst ruhig zu bekommen.
Sondern mehr Sicherheit und Kapazität zu entwickeln, damit auch Aktivierung da sein darf.

Regulation bedeutet nicht weniger fühlen.
Sondern mehr Raum für das, was wir fühlen.

Welche Emotion fällt dir am schwersten einfach da sein zu lassen?

Was bedeutet eigentlich ergonomisches Tragen?Ergonomisch tragen heißt, die natürliche Haltung und Entwicklung deines Bab...
08/09/2026

Was bedeutet eigentlich ergonomisches Tragen?

Ergonomisch tragen heißt, die natürliche Haltung und Entwicklung deines Babys möglichst gut zu unterstützen.

Dabei geht es vor allem um:

• eine altersgerechte Anhock-Spreiz-Haltung
• einen gut gestützten Rücken, der sich trotzdem natürlich bewegen darf
• ausreichend Unterstützung von Kopf und Nacken – je nach Entwicklungsstand
• freie Atemwege und eine gut einsehbare Position
• eine Stegbreite, die zum Baby passt
• eine Einstellung, die auch für die tragende Person angenehm ist

Wichtig: Es gibt nicht die eine perfekte Haltung, die zu jedem Baby und in jedem Alter gleich aussieht.

Ergonomisches Tragen orientiert sich immer am Entwicklungsstand, Körperbau und den individuellen Bedürfnissen von Baby und tragender Person.

Genau deshalb lohnt es sich, eine Tragehilfe nicht nur nach Marke oder Empfehlung auszuwählen, sondern danach, ob sie wirklich zu euch passt.

06/09/2026

Ein Wutanfall deines Kindes.
Angst während einer Geburt.
Ein Konflikt mit deinem Partner.

Drei völlig unterschiedliche Situationen.

Und trotzdem kann unser Nervensystem in allen drei Momenten etwas Ähnliches tun:

Es prüft, ob wir sicher sind.

Wenn eine Situation als zu viel, zu schnell, unübersichtlich oder bedrohlich erlebt wird, können automatische Schutzreaktionen entstehen.

Wir kämpfen.
Wir wollen weg.
Wir erstarren.
Oder wir passen uns an.

Oft passiert das schneller, als wir bewusst denken können.

Das bedeutet nicht, dass jede starke Reaktion automatisch Trauma ist. Aber frühere Erfahrungen, Stress und unsere aktuelle Belastung beeinflussen, wie viel Kapazität wir in einem Moment haben.

Und genau deshalb ist Sicherheit für mich der rote Faden durch meine gesamte Arbeit.

Als Doula geht es nicht nur um Geburtswissen, sondern auch um Orientierung, Wahlmöglichkeiten, respektvolle Kommunikation und das Gefühl, nicht allein zu sein.

In der Elternbegleitung geht es nicht nur darum, das Verhalten eines Kindes zu verändern, sondern auch darum zu verstehen, was im eigenen Nervensystem passiert.

Und in der traumasensiblen Begleitung geht es darum, Schutzreaktionen nicht zu bekämpfen, sondern sie zu verstehen und Schritt für Schritt mehr Handlungsspielraum zu entwickeln.

Sicherheit bedeutet für mich nicht, dass nichts Schwieriges passiert.

Sondern dass wir auch in schwierigen Momenten mehr Verbindung zu uns selbst, zu anderen und zu unseren Möglichkeiten behalten können.

Go safe. Grow deep.

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Schwendau
6283

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