03/09/2026
Think big. Dream big.
Es spielt keine Rolle, wer Du bist. Entscheidend ist, wer Du sein willst.
Für mich gibt es da einfach keine Grenzen.
Jeder Erfolg beginnt mit gross denken und gross träumen.
Denn wenn Du weisst, wo Du hinwillst, hast Du eine Richtung. Und je grösser Dein Traum ist, desto mehr Energie und Motivation hast Du, auch durch all die Challenges zu gehen, die auf Dich warten.
Ich selber hatte schon als kleiner Junge das Gefühl:
In mir steckt viel mehr, als mir die Menschen zutrauen.
Ich hatte diese Sehnsucht nach Grösse. Nach Erfolg. Ich träumte von Real Madrid.
Klar, ich habe das nicht erreicht.
Aber dieser Traum hat mich angetrieben. Er hat mir Energie gegeben und mich auch durch schwierige Zeiten getragen.
Ich habe nie aufgegeben.
Und mit wenig Talent habe ich es immerhin zum FC Aarau, zum FC Basel und zum FC Zürich geschafft. Wir wurden Meister und Cupsieger.
Heute kann ich im Rückblick sagen:
Dieser Traum hat mir geholfen, das Beste aus dem herauszuholen, was in mir steckt.
Träume sind unbesiegbar.
Deshalb ist meine erste Frage an die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, eigentlich immer:
Was ist Dein Traum?
Wofür brennt Dein Herz?
Wohin willst Du?
Und was bist Du bereit, dafür zu tun?
Es braucht Mut, gross zu denken und gross zu träumen.
Und vielleicht auch ein gewisses Desinteresse für die eigenen Grenzen.
Dir mehr zuzutrauen, als Du heute kannst.
Think Big. Dream Big.
Ruedi
31/08/2026
Kleine Gewohnheiten – grosse Wirkung
Wir wissen meistens ganz genau, was uns guttun würde.
Früher schlafen.
Mehr bewegen.
Zwischendurch bewusst durchatmen.
Weniger am Handy sein.
Mehr Pausen machen.
Gelassener reagieren.
Das Wissen ist nicht das Problem.
Und trotzdem kennen wir es wahrscheinlich alle: Wir nehmen uns etwas vor, sind motiviert – und für ein paar Tage klappt es wunderbar. Dann wird es hektisch, wir sind müde, etwas kommt dazwischen und plötzlich sind wir wieder im alten Muster.
Warum ist das so?
Oft nehmen wir uns zu viel auf einmal vor, bleiben zu unkonkret und unterschätzen die Kraft der kleinen Schritte. Wir wollen möglichst schnell möglichst viel verändern – und verlassen uns darauf, dass wir morgen genauso motiviert sind wie heute.
Unser Gehirn liebt Gewohnheiten. Dinge, die wir immer wieder tun, werden vertrauter und laufen mit der Zeit zunehmend automatisch ab. Wir müssen nicht jedes Mal neu darüber nachdenken oder eine bewusste Entscheidung dafür treffen. Und genau darin liegt eine grosse Chance.
Denn wir trainieren nicht nur unseren Körper. Wir trainieren jeden Tag auch unseren Geist – bewusst oder unbewusst.
Wenn wir nach einem Fehler sofort anfangen, uns innerlich fertigzumachen, trainieren wir genau diese Reaktion. Wenn wir in stressigen Situationen immer noch schneller werden und einfach weitermachen, trainieren wir auch das.
Aber genauso können wir trainieren, kurz innezuhalten. Zu atmen. Uns neu auszurichten. Den Blick auf das zu richten, was gut läuft. Und dafür müssen wir nicht unser ganzes Leben auf den Kopf stellen.
Oft denken wir, Veränderung müsse gross sein, damit sie etwas bewirkt. Dabei sind es gerade die kleinen Dinge, die wir immer wieder tun, die langfristig einen Unterschied machen. Es geht nicht darum, von heute auf morgen alles zu verändern – sondern klein anzufangen und dranzubleiben.
Was würde Dir gerade guttun – und was ist eine kleine Sache, mit der Du heute beginnen kannst?
Herzlich, Anya
27/08/2026
Ein Stopp im Daily Wahnsinn.
Es gab eine Phase in meinem Leben, da war ich getrieben, hin- und hergerissen, erschöpft und völlig verwirrt im Kopf.
Ich wollte allem und allen gerecht werden. Bis ich irgendwann nur noch dachte:
«Ich bin reif fürs Irrenhaus.»
Nicht mehr fähig, klar zu denken. Nur noch Stress und lautes Kopfkino. Keine Freude mehr.
Damals hatte ich grosses Glück, dass mich mein Mentor und die 10 Tage in einem Kloster gerettet und mein Leben in völlig neue Bahnen gelenkt haben.
Seit diesem Tag ist die Pause das wichtigste und wertvollste Tool in meinem Leben.
Heute weiss ich: Bevor ich eine wichtige Entscheidung treffe, mache ich einen Stopp. Bevor ich ein schwieriges Gespräch führe, mache ich einen Stopp. Und bevor ich auf etwas reagiere, das mich emotional aufwühlt, mache ich einen Stopp.
Manchmal sind es drei bewusste Atemzüge an der roten Ampel, fünf Minuten Stille zwischen zwei Meetings oder ein Spaziergang in der Natur.
Mich fasziniert immer wieder, wie anders die Welt nach einer Pause aussehen kann.
Plötzlich wird der Kopf ruhig und klar. Ich bin wieder präsent, voll da und verbunden mit meinen Leuten.
Gerade wenn wir Verantwortung für andere Menschen tragen – als Führungskraft, Trainer oder Eltern – spüren diese sofort, ob wir innerlich getrieben sind oder wirklich präsent.
Was ich über die Jahre gelernt habe: Die grosse Challenge, ja Kunst ist es heute, in unserem Daily Wahnsinn immer wieder einen Stopp zu machen und nach diesen kleinen Pausen Ausschau zu halten.
Und vergiss nie:
Pausen sind da, um genossen zu werden.
Herzlichst
Ruedi
P.S. Genau solche kleinen Tools, die im Daily Wahnsinn einen grossen Unterschied machen können, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Leadership Mentorings. (Link in Bio)
18/08/2026
Nach einer Niederlage möchten wir Eltern meistens nur eines: unserem Kind helfen. Wir möchten es aufbauen, trösten, motivieren. Irgendetwas sagen, damit es ihm wieder besser geht. Das ist völlig normal. Denn wir lieben unsere Kinder.
Und genau hier passiert etwas Spannendes:
Aus lauter Liebe beginnen wir oft sofort zu reden.
Wir erklären. Wir trösten. Wir analysieren.
Dabei habe ich in über 40 Jahren Coachings mit tausenden Sportler:innen immer wieder erlebt: Die jungen Menschen wissen meistens selbst ganz genau, was nicht gut gelaufen ist.
Der Fehler. Der verschossene Penalty. Die verpasste Chance.
Sie machen sich häufig selbst schon genügend Druck.
Was sie von uns Eltern in diesem Moment brauchen, ist deshalb nicht noch mehr Analyse.
Sondern vor allem das Gefühl:
«Mami und Papi glauben an mich. Egal, was passiert ist.»
Und genau deshalb ist die Heimfahrt nach einem Wettkampf so wichtig.
Nicht wegen der perfekten Worte.
Sondern wegen dem, was Dein Kind in diesem Moment bei Dir spürt.
In den letzten 20 Jahren wurde mir von Eltern immer wieder dieselbe Frage gestellt: «Ruedi, was soll ich nach einem Wettkampf eigentlich sagen?»
Genau deshalb haben wir ein neues Mini-Training «Die Heimfahrt» entwickelt.
Darin erfährst Du:
• Was Dein Kind nach einer Niederlage wirklich von Dir braucht
• Was Du auf der Heimfahrt konkret sagen und tun kannst
• Die 2 grössten No-Go's nach einem Wettkampf
Damit Du bei der nächsten Heimfahrt nicht mehr überlegen musst: «Was soll ich jetzt sagen?» Sondern weisst, was Dein Kind in diesem Moment von Dir braucht.
Herzlichst,
Ruedi
12/08/2026
Kommunikation in der Krise.
Ein Thema, das uns letzten Monat in einem inspirierenden Call mit unseren Leadership Mentoring-Kunden intensiv beschäftigt hat.
Und spannend war:
Die 3 wichtigsten Learnings sind eigentlich simpel.
Und gleichzeitig brutal anspruchsvoll in der Umsetzung.
1. Radikale Selbstverantwortung
Gerade in der Krise gibt es für mich als Leader, als Chef, als Trainer keinen anderen Weg, als die radikale Selbstverantwortung
Nicht die Schuld bei anderen suchen. Sondern das, was passiert - das Scheitern - auf meine Kappe zu nehmen.
Ich musste sofort an eine Situation aus meiner Zeit als Sportchef beim FC Aarau denken:
Unsere beiden Stammtorhüter waren verletzt. Also mussten wir schnell reagieren und plötzlich stand ein 16-Jähriger von den Junioren im Tor. Ein riesiger Moment für den Jungen.
Das Spiel gegen St. Gallen haben wir 4:0 gewonnen - die Euphorie war gross.
Doch kurz danach legten die St. Gallener Protest ein, weil unser Junior keine Spielberechtigung hatte.
Und so wurde das Spiel 3:0 gegen uns gewertet.
In so einem Moment hast Du immer die Wahl:
👉 Die Schuld abschieben - in diesem Fall z.B. auf den Juniorenobmann, der für die Lizenzierung verantwortlich war.
👉 Oder hinstehen und sagen: «Das geht auf meine Kappe.»
Als Sportchef vor die Presse zu stehen und die Verantwortung zu übernehmen, hat mir damals unglaublich viel Kraft gegeben.
Und es hat mir ermöglicht, bei mir selbst hinzuschauen:
Was lerne ich daraus?
Was mache ich beim nächsten Mal anders?
2. Klarheit & Entschlossenheit
Ein weiteres Learning aus dem Call:
In der Krise braucht es nicht viele Worte. Sondern klare Worte. Weniger ist mehr.
Keine Ausreden, kein Herumreden. Sondern eine Richtung. Ein Standpunkt. Etwas, woran sich Menschen orientieren können.
3. Alles, was Du sagst, ist eine Botschaft an Dein Team
Gerade heute - mit Social Media - gibt es kein 'nur nach aussen'.
Alles, was Du sagst, hören auch Deine Leute.
Und noch wichtiger: Sie lesen Dich.
Deine Körpersprache. Deine Energie. Deine Überzeugung.
Glaubst Du noch an Dein Team?
Spüren Deine Leute Zweifel und Unsicherheit?
Oder Vertrauen und Stärke?
Ich bin gespannt auf Deine Gedanken dazu. Hast Du eigene Beispiele oder Ergänzungen?
Herzlichst,
Ruedi
11/08/2026
"Wie im Training."
Das waren die ersten Worte von Neil Armstrong, als er als erster Mensch den Mond betrat. Neil Armstrong und seine Kollegen haben sich Tag und Nacht vorgestellt, wie es auf dem Mond ist, wie sich das anfühlt. Wie sie handeln. Wie sie ruhig bleiben. Unzählige Male haben sie es zuvor im Kopf durchgespielt. Und dann fühlte es sich an wie im Training.
Warum?
Weil unser Gehirn nicht nur durch Tun lernt, sondern auch durch intensives Vorstellen. Wer eine Situation immer wieder mental durchgeht, bereitet Kopf und Körper darauf vor, wenn sie wirklich eintritt.
Michael Jordan, Mikaela Shiffrin oder Novak Djokovic – sie alle nutzen die Kraft der Visualisierung.
Sie stellen sich nicht einfach den Sieg vor. Sie visualisieren, wie sie sich im entscheidenden Moment verhalten.
Wie sie ruhig bleiben.
Wie sie mutig handeln.
Wie sie unter Druck ihr Bestes zeigen.
Der Schlüssel dabei:
Es geht darum, mit allen Sinnen in eine Situation einzutauchen:
Was siehst Du?
Was hörst Du?
Wie atmest Du?
Wie fühlst Du Dich?
Je lebendiger die Vorstellung, desto wirkungsvoller ist sie.
Du kannst dieses Tool nicht nur im Sport nutzen, sondern überall: für eine Challenge, in schwierigen Situationen oder für eine Vision, die Du hast.
Wiederholung ist der Schlüssel. Je öfter Du visualisierst, je öfter Du eine Szene im Kopf durchspielst, desto realer fühlt sie sich für Dein Gehirn an. Und das Schöne ist: Visualisieren wirkt auch im Moment. Du fühlst Dich sofort besser, gewinnst mehr Selbstvertrauen und gehst mit einem ganz anderen Gefühl in die Situation.
Mich interessiert: Nutzt Du dieses Tool bereits? Schreib mir Deine Erfolgsstory gerne in die Kommentare.
Herzlich,
Ruedi
30/07/2026
Vor einigen Wochen durfte ich mehrere Tage mit der kanadischen Eishockey-Nationalmannschaft verbringen.
Ich hatte die Möglichkeit, unzählige Gespräche mit Spielern, Trainern und Eltern zu führen.
Eine Frage hat mich dabei besonders beschäftigt:
Was macht junge Sportler und Sportlerinnen langfristig erfolgreich?
Die meisten hätten wohl Antworten erwartet wie:
Disziplin.
Mentale Stärke.
Talent.
Doch fast alle nannten zuerst etwas anderes.
👉 Freude.
Sie meinten: «Das Wichtigste ist, dass junge Menschen die Freude am Sport nie verlieren.»
Das hat mich tief berührt.
Denn heute sprechen wir so oft über Leistung.
Über Resultate.
Über Erfolg.
Die Kanadier sprachen zuerst über Freude. Über die Freude als grösster Motor für Spitzenleistungen.
Und dann kam der zweite Punkt.
👉Die Bereitschaft, hart zu arbeiten.
Aber nicht, weil jemand Druck macht.
Sondern weil das Herz für etwas brennt.
Ich glaube, genau das geht ganz oft vergessen.
Wir versuchen, Disziplin einzufordern.
Dabei entsteht echte Disziplin immer aus Begeisterung.
Aus Freude.
Aus einem Traum.
P.S. Vielleicht nimmst Du Dir heute einmal einen Moment Zeit und stellst Deinem Kind oder Deinen Spielern und Spielerinnen nur eine einzige Frage:
«Was macht Dir im Sport im Moment am meisten Freude?»
Und dann hör einfach nur zu.
Herzlichst,
Ruedi
22/07/2026
Der richtige Zeitpunkt macht den Unterschied.
Gesunde Ernährung ist die Basis. Doch im Sport kommt noch etwas dazu:
👉 Wann wird was gegessen?
Denn der Körper braucht nicht immer das Gleiche.
🏃 Vor dem Training: Energie
💪 Nach dem Training: Regeneration
🌱 Trainingsfrei: Aufbau
Der richtige Zeitpunkt hilft dabei, dass die Energie genau dann verfügbar ist, wenn sie gebraucht wird. Nach dem Training beginnt die Regeneration bereits mit der ersten Mahlzeit. In der ersten Stunde nach der Belastung ist der Körper besonders aufnahmefähig, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen und den Muskelaufbau zu unterstützen. Auch trainingsfreie Tage sind wichtig, damit sich der Körper erholen und aufbauen kann.
Die richtige Ernährung muss dabei gar nicht kompliziert sein. Oft hilft schon eine einfache Frage:
Was braucht mein Kind jetzt gerade?
Energie - Regeneration - Aufbau
Über solche Themen sprechen wir jeden Monat in unseren Live Calls im Why We Win Parents Programm – mit alltagstauglichen Tipps und praktischem Wissen, das Eltern dabei unterstützt, ihre Kinder im Sport optimal zu begleiten.
03/07/2026
🏆 Erfolg im Sport beginnt zu Hause!
Erfahre die Geheimnisse, mit denen erfolgreiche Sport-Eltern ihre Kinder mental stark machen und sie sicher auf dem Weg zum Erfolg begleiten.
In unserem Online-Programm lernst Du, wie Du als Mutter oder Vater den entscheidenden Unterschied machst:
👉 Wie Du Deinem Kind die Angst vor Fehlern nimmst.
👉 Wie Du echte mentale Stärke – ein echtes Winner-Mindset – aufbaust.
👉 Wie Du Dein Kind so begleitest, dass es seine Träume verwirklichen kann – auf und neben dem Platz.
📅 Jetzt noch bis zum 4. Juli 2026 mit dabei sein.
Ich freue mich auf Dich!