20/09/2026
"Kompliment an unsere Mannschaft, die in einem neuen System und in neuer Zusammenstellung einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren hat, in einem sehr komplizierten Spiel. Es war heute auch wieder eher Kategorie Arbeitssieg, das wussten wir aber auch vorher. Spätestens als man uns heute bei der Ankunft mitteilte, dass wir nicht auf dem schönen Filetrasen spielen, sondern auf dem kleinen Kunstrasen. Aber so wie die Mannschaft das heute weggearbeitet hat, kann ich nicht meckern", war TuS Dassendorf Trainer Oliver Zapel nach dem Abpfiff sichtlich entspannt und zufrieden. Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg beim Niendorfer TSV, die zuletzt zweimal zu Null spielten und Zapel das ein oder andere Mal an der Seitenlinie verbal explodieren ließen. Wie bereits in der vergangenen Saison musste die TuS einem Rückstand hinterherlaufen: Leandro de los Santos Korth nickte nach einer Ecke ein (6.). Die TuS spielbestimmend, vor allem über die rechte Seite brach die Zapel-Elf immer wieder durch. Den Ausgleich brachte dann aber eine Ecke von Fabian Graudenz: Nach etwas Gewusel war Ridel Monteiro zur Stelle (34.). Vor der Pause kam es noch besser: Nach einem Einwurf von Lucas Irmler war Eyke Kleine auf und davon und traf mit der Pieke in die Maschen (41.).
Die zweite Hälfte hatte noch gar nicht richtig begonnen, da jubelten die Hausherren. Maximilian Ofosu legte auf Leon Meyer ab, der den Ball unter die Latte zimmerte (47.). Die Dassendorfer nun gefordert und mit der erneuten Führung. Anton Knappe mit der Hereingabe und Graudenz vollendete (57.). Die Entscheidung fiel dann mit Hilfe des Niendorfer Schlussmanns Julian Quack. Der eingwechselte Christian Bako zog aus 25 Metern ab, Quack in Gedanken wohl schon beim Abwurf und der Ball flutscht durch die Arme in das Tor – Torwartfehler 2:4 (78.). "Es fühlt sich gut an, fühlt sich auch gut an am Ende des Wochenendes wieder an der Tabellenspitze zu stehen. Das heißt zwar gar nichts, aber es fühlt sich gut an. Ich glaube das geht nicht nur mir so, sondern allen Beteiligten so. Es lässt sich nochmal motivierter arbeiten in der Woche, wenn man weiß, man hat etwas zu verteidigen hat", schloss Zapel.