[Spielbericht 6. Spieltag]
Sieben auf einen Streich
Liebe Gemeinde,
Hier bin ich mal wieder und es gibt einiges zu erzählen!
Am Samstag, den 27.11. schickte uns die in das weltbekannte Poststadion, dem Zuhause des berühmt-berüchtigten Berliner Athletik Klub 07, berühmt dank Nader El-Jindaoui, berüchtigt durch die wohl schlimmste Vereinshymne des bezahlten Fußballs (ja, schlimmer als Rot-Weiß Erfurt). Doch natürlich durften wir nicht das Stadionrund betreten, man gab uns den Trainingsplatz direkt neben dem Vabali. Während dort die Menschen bei 3°C für eine Sauna Schlange standen, durfte eure SGD zunächst einmal das Spiel der 2. Uniliga zwischen RB Vodka und Pinchos Berlinos pfeifen.
Mit einem Linienrichter, der statt einer Fahne die Zigarette hob, einem Edelfan mit Pilsette in der Hand und einem Coach, der die Partie anging wie jedes Kreisklassespiel, das er in seinem Leben pfiff, entstand ein kurzweiliges, zwischendurch leicht hitziges Match, dass die Bullen für sich entscheiden konnten. Gut für uns, schließlich stellten die Vodkaflaschen die Schiedsrichter für unser Spiel.
Unser heutiges Spiel sollte gegen einen Liganeuling gehen, dem FC Roter Sterni 04. Ein erstes Kennenlernen mit ihrer Trainerlegende fand schon nach unserem Spiel gegen den FC Hansaplatz statt. Was haben wir gemeinsam lachen müssen. Ab diesem Zeitpunkt war uns klar, das Spiel gegen den Roten Sterni kann nur ein Festtag für Fussballästheten werden, ein Duell der Promillekönig*innen. Nicht zu vergessen sei auch, endlich, nach Jahren der Tristesse, spielten wir mal wieder gegen ein Mixed Gender Team. Schöner konnte es eigentlich kaum werden.
Punkt 12 Uhr, als der Schiedsrichter anpfeifen wollte, zeigte sich auch die Professionalität beider Teams. 7 Spieler*innen waren auf beiden Seiten zugegen, eigentlich genug für ein Kleinfeldspiel (was auch den zuletzt getesteten Laktatwerten der Dosen entsprechen würde), doch zu wenig für die Bedingungen, die in den Knebelverträgen der Fußballmafia stehen. So dauerte es noch gut 10 Minuten, bis beide Teams vollzählig waren und das Spiel beginnen konnte.
Dynamo begann wie ein Feuerwerk, beflügelt durch den Koffer des Glücks. ** Jetzt erhältlich im Fanshop ihrer Wahl oder auf sgdynamodosenbier.wixsite.com. **
Seitdem dieser an der Seitenlinie beim Coach steht, sammelt Dynamo die drei Punkte wie Hertha BSC Sympathiepunkte verliert (Wie kann man denn Pal Dardai durch Tayfun Korkut ersetzen? Leute, ich bitte euch!).
Von Anpfiff weg drängten eure Dosen die Sternis in ihre eigene Hälfte, glänzte durch ein variables Flügelspiel, punktgenauen Seitenverlagerungen und dem absoluten Willen, früh in Führung zu gehen. Einzig am letzten Pass sollte es wieder scheitern. Dies muss einfach in der Spielanalyse aufgearbeitet werden. Dieser Appell, geäußert durch unsere altgediente Fangarde , wurde von der Geschäftsführung Sport, CEO Lolo Insta, erhört. Umgehend wurde das Vitamin B in die Wege geleitet und die 40 Suiten des Ritz Carltons gemietet sowie, in Absprache mit dem Berliner Fußballverband, das Olympiastadion als Trainingsplatz.
Nach 11 Minuten konnten die Statistiknerds die erste Großchance für das Dosenbier verzeichnen. Einstudiert im Vorbereitungstrainingslager auf Mallorca, zeigte sich hier, wie schon so oft in dieser Saison, unsere Gefährlichkeit nach Standardsituationen. Eine präzise geschlagenen Ecke unseres Großmeisters der ruhenden Bälle, VH7, landete direkt auf dem Fuß des Offensivallrounders Juli, der sich am langen Pfosten freigelaufen hat und die Pille Matthäus-Like volley nahm und RUUUUMMMS, voll an die Latte knallte. Die wartenden Gäste vor dem Vabali zollten diesem Moment angemessenen Szeneapplaus.
Drei Minuten später sollte es so weit sein, es folgt eine Wiedergabe nach Erzählungen, der Autor dieser Zeilen hing gerade Zaunfahnen auf. Auf der rechten Spielhälfte kommt es zu einem Gewusel, das stark an den guten alten F-Jugend-Fußball erinnerte. Irgendwie, niemand kann es genau sagen, landete der Ball bei unserem Judoka. Dieser spielte solch einen genialen Steckpass in den Strafraum auf Juli, Xavi gab schone eine Transferanfrage für den FC Barcelona heraus. Juli zeigte dann seinen ganzen Wert als Strafraumspieler, denn mit erhobenem Kopf sah er Deutschlands neue Sturmhoffnung in den Strafraum stürmen, TB14. Und mit dem Selbstvertrauen von vier Spielen mit Torerfolg in Serie nagelte er das Runde ins Eckige. Damit steigt seine Serie auf fünf Tore in 5 Spielen und lässt seinen Marktwert weiter explodieren. Wo war er bei der gestrigen Ballon d’Or – Verleihung?!
Eine Zeigerumdrehung später zeigten eure Dosen ein Kabinettstückchen, ja eine Hommage an die Wenger’sche Fußballschule des FC Arsenal. Wie einst Patrick Viera trieb Juri den Ball durchs Mittelfeld, passte auf den, aus dem Deckungsschatten hervorblitzenden TB14, der seine Trikotnummer in Erinnerung an die Legende Thierry Henry wählte. Dieser ließ den Ball direkt in den freien Raum abtropfen, in dem Juri starte. Dieser schloss direkt ab und ließ dem Sternikeeper keine Chance. 2:0 für eure Dosen.
Mit einer komfortablen 2:0 Führung im Rücken, drehte Dynamo jetzt einen Gang zurück. Kräfte schonen war angesagt, wir müssen ja Montag alle wieder arbeiten. Dies nutzten die Sternis gleich aus und zeigten hier die Finesse des Matchplanes ihres Coaches. Mit den präzisen langen Bällen, die ihr Innenverteidiger immer wieder schlug, stellten sie unsere Innenverteidigung immer wieder vor Probleme. Doch klärte das Innenverteidigerduo, bestehend aus VH7 und dem Top-Neuzugang, El Schridde, dies in 99% der Fälle höchst souverän.
Für einen besonderen Moment sorgte auch unser Keeper der ersten Halbzeit, Lenn. Einen abgefangenen Ball legte er sich auf den Fuß, bereit um diesen zu Spielen. Was dann folgte ein wunderbares Fallbeispiel für jede Schiedsrichter*inschulung. Paragraph 12.2 des DFB-Regelwerkes besagt: „Ein indirekter Freistoß wird gegeben, wenn der Torhüter innerhalb des eigenen Strafraums den Ball […] mit der Hand/Arm berührt, nachdem er den Ball freigegeben hat und bevor dieser von einem anderen Spieler berührt wurde.“ Was macht Lenn, nachdem er den Ball freigegeben hat? Lupft ihn sich wieder hoch und fängt ihn mit den Händen. Indirekter Freistoß für die Roten Sternis und für mich persönlich eigentlich die Szene des Spiels.
Aber worauf wollte ich eigentlich hinaus?
Achja, zum Offensivspiel des Gegners. Nach einem missglückten Abstoß in der 27. Minute dribbelt die Flügelstürmerin in den Dosenstrafraum und lässt zwei Dosen wie Pfandflaschen am Wegesrand stehen und passt den Ball in den Rückraum. Dynamo kommt zwar mit ein paar Füßen dazwischen, schafft es aber nicht, den Ball entscheidend zu klären. So kommt ein Sternist aus dem Rückraum zum Abschluss und schießt flach ins linke Eck. Tor für den FC Roten Sterni, 2:1 der Spielstand und die große Frage: Wie reagiert die einzig wahre Dynamo der Uniliga?
Die Antwort: Mit dem Selbstvertrauen eines Meisterschaftskandidaten.
In der 30. Minute nimmt sich El Schriddo ein Herz und eröffnet das Spiel hintenraus über die rechte Seite, macht ein paar Meter gut und spielt anschließend scharf über die rechte Seite auf die Transfermarktlegende Conny. Dieser startet mit Ball durch, dribbelt gut 30m bis auf die Grundlinie und spielt den Ball scharf in den Strafraum. Dort geht er an Freund und Feind vorbei, bis auf den einlaufenden Theo, der den Ball mit seinem schwächeren rechten durch die Hosenträger des Keepers einschweißt. Was eine Reaktion der Dosenbiere!
Mit 3:1 sollte es auch in die Pause gehen, zu wenig gemessen an der Vielzahl der Chancen, die hier leider keinen Platz finden. Besonders Svenja, diese Woche wieder im Sturm aufgeboten, sorgte für ein Torschussfestival in der ersten Halbzeit, jedoch hielt der Sternikeeper mehrere Male herausragend. In der 10minütigen Pause hieß es aufwärmen, kleine taktische Anpassungen vornehmen und den Promillepegel wieder auf den Standard erhöhen.
Anpfiff Hälfte ll und die Dynamo begann da, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hat. Schnelles vertikales Spiel nach vorn, konsequentes Verteidigen der hohen Bälle Sternis und einen starken Fokus aufs Flügelspiel. Dynamo setzte alle Vorgaben hervorragend um, insbesondere die Umschaltmomente und Seitenverlagerungen stellten die Sternist*innen immer wieder vor Herkulesaufgaben.
In der 57. Minute sollte der nächste Streich folgen. El Schriddo führte den Ball vom eigenen Strafraum bis über die Mittellinie. Nein, er führte den Ball nicht, er marschierte mit ihm wie eine der größten Abwehrlegenden der Bundesligageschichte, der, von jedem damaligen Stürmer gefürchtete, Lúcio. Niemand von Sterni hatte auch nur den Hauch einer Chance, überhaupt in die Nähe des Balles zu kommen. In der gegnerischen Hälfte angekommen, spielte er ein Zuckerpässchen auf Domenik Zidane. Der dachte nicht lange nach und puttete den Ball ins linke untere Eck. Keine Chance für den Keeper und eine etwas entspanntere Führung für Dynamo.
Nach 70 Minuten folgte der fünfte Streich. Dauerbrenner Jasper, ausgestattet mit einer unvergleichlichen Pferdelunge, dribbelte los. In seinen Augen stand ein Traum, der Welt zu zeigen, dass er besser ist als Messi. Dem Mantra „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“ folgend, umkurvte er die Sterni-Spieler*innen wie Fahnenstangen, erst ein, dann zwei, dann drei und schließlich vier Spieler*innen ließ er stehen und spielte anschließend einen Traumpass auf Lenn, der die erste Halbzeit ja noch im Tor gestanden hatte und jetzt im Sturm auflief. Lenn ließ sich die Chance nicht nehmen und steckte den Ball am herausstürmenden Keeper vorbei, hinein ins Glück.
Dann kam der Moment, auf den die Fußballwelt gewartet, der Moment, weswegen die gesamte Presselandschaft verrückt gespielt hat. Unter dem Blitzlichtgewitter der Fachmagazine und Boulevardpresse und den Standing Ovations der Fanmassen gab der Coach sein Comeback. Nach 728 Tagen Leidenszeit, Monaten der Reha, Wochen der Vorbereitung und Stunden der Operationen stand er am Spielfeldrand bereit. Scheiße, so viel Gänsehaut hatte ich zuletzt beim Staffelfinale von Prince Charming 2019. In der 75. Minute kam unser Zielspieler Conny auf die Seitenlinie zugelaufen, klatschte mit dem Coach ab und es war endlich so weit. Mit Tränen in den Augen und dem Geruch frisch gemähten Kunstrasens in der Nase lief er nach vorne, in die Sturmspitze. Sofort war er da, bereit diesem Traumcomeback noch eine besondere Note zu verleihen und mit den frisch gegelten Haaren im Draco-Malfoy Look unterwegs, konnten ihn seine Mitspieler*innen auch einfach nicht übersehen. Mit der Präsenz eines Wayne Rooney hatte er nach anderthalb Minuten seine erste Chance. Nach Ablage von Jasper, der wieder einmal die halbe Sterniabwehr hat stehen lassen, schlenzte er den Ball aus 17m Entfernung knapp über den rechten Winkel. Ein paar Minuten später die nächste Chance für ihn. Nach einem Dribbling Richtung Strafraumgrenze, wurde der Ball flach Richtung Elfer gespielt, wo sich der Coach in alter Gerd-Müller-Manier freigeschlichen hat. Wieder nahm er die Pille direkt, setzte ihn dieses Mal aber flach rechts neben das Tor. Der Wille war ihm anzusehen, aber auch dem Team, das alles daran tat, ihn in Szene zu setzen. Im Stile Zlatans nahm er eine hohe Hereingabe volley, nur misslang ihm dieser Abschluss leider komplett. Kurze Zeit später kommt er wieder nach Vorlage von Jasper zum Torabschluss, freigespielt war er im Strafraum, nur setzt er den Torschuss aus 13m direkt auf den Keeper. Man merkte ihm die fehlende Praxis an, aber mit der Verve eines Claudio Pizarros gab er nicht auf, sondern arbeitete weiter auf seinen Moment. In der 84. Minute griff Dynamo früh an, presste die Sternis bis in den Strafraum und zwang den Keeper zu einem Befreiungsschlag. Dieser misslang jedoch in dieser Stresssituation gründlich und flog direkt auf den Coach zu, der am 16er-Rand Passwege zustellend lauerte. Er nahm den Ball mit dem ersten Kontakt optimal an, schloss mit der zweiten Berührung ab und was folgte, war das ganz große Kino auf der Bühne des Lebens. Unhaltbar flog der Ball ins Tor, ein ungläubiger Blick des Coaches Richtung Westkurve, von wo ein ohrenbetäubender Lärm einsetzte. Er hatte es geschafft. Erschlagen von seinen Gefühlen sank er auf die Knie, reckte die Arme gen Himmel und kämpfte mit seinen Gefühlen. Sofort ließ er sich wieder auswechseln. Sein Wunsch war erfüllt. Er konnte Dynamo endlich etwas zurückzugeben, für all die Unterstützung während seiner Verletzungspause, für all die schönen Momente in einer Zeit voller Täler. Oder um es mit den Worten des FC Roter Sterni zu sagen: Ist der Coach glücklich, sind auch wir glücklich.
Den Schlusspunkt dieser Partie setzte der, der den Chancenreigen auch eröffnete, die alte Dynamo Legende, Juli. Der Rote Sterni startete einen Angriffsversuch und rückte weit auf. Nachdem die Dosen den Ball schnell wieder erobern konnten, wurde er lang auf die linke Dynamo-Seite geschlagen. Dort startete, der eben für den Coach eingewechselte, VH7 durch und konnte fast bis zur Grundlinie durchlaufen. Von dort aus schlug er einen scharfen, flachen Pass Richtung langer Pfosten, wo Juli wartete. Dieser will den Ball direkt nehmen, rutscht jedoch aus und setzt sich erstmal in aller Ruhe hin. Mit seinem unvergleichlichen Talent schaffte er es, in dieser fließenden Bewegung den Ball anzunehmen, um ihn anschließend sitzend mit der Sohle über die Linie zu bugsieren. Pure Weltklasse, ein Tor eines Thomas Müllers würdig.
Was war das heute wieder für ein Fußballfest! Gute Laune auf und neben dem Platz, ein Schiedsrichter-Team, das Lust hatte und ein Spiel voller großartiger Momente. Wir haben endlich mal wieder ein Team gefunden, gegen die es Spaß macht, Fußball zu spielen.
Lieber FC Roter Sterni 04, ihr seid herzlich eingeladen, mit uns nochmal den Fußballsport zu zelebrieren, sei es ein Testspiel oder zum Promillekampf. Es war uns einfach eine Freude, euch kennenzulernen, es herrschte stets gute Laune auf dem Platz und der freundliche Trash-Talk mit eurem Trainer in der IV wird mir ewig im Gedächtnis bleiben. Wie unsere Scouts berichteten, seid ihr nach Spielschluss mit Gaskocher und Glühwein losgezogen. Was soll ich dazu sagen, außer: „Ich ziehe meinen Hut und sage Champs-Élysées.“ (Zitat K.H. Rummenigge). Das nächste Mal gern gemeinsam, Teams wie ihr machen den Reiz des Fußballsportes aus.
Gemeinsam im Kampf gegen Nüchternheit und Fußballmafia.
xoxo
Eure SGD
Dynamo Dosenbier
Die SG Dynamo Dosenbier ist der erfolgreichste Fußballverein Deutschlands. Dynamo Dosenbier ist der erfolgreichste Fußballverein Deutschlands.
International gehört der deutsche Rekordmeister durch zahlreiche gewonnene Titel zu den besten Vereinen der Welt. International gehört der deutsche Rekordmeister durch zahlreiche gewonnene Titel zu den besten Vereinen Europas. Ligatabelle: https://www.tu-sport.de/index.php?id=3033
Geschichten, wie sie nur der Fussball schreibt
Liebe Gemeinde,
Es war mal wieder so weit, eure Sportgemeinschaft Dynamo Dosenbier war Teil des 5. Spieltages der Berliner Uniliga, organisiert vom Teufel persönlich, auch bekannt als . Zwangsabstiege vergibt man nun mal nicht so schnell.
An einem kühlen, grauen Samstag hieß es also zunächst: Ausschlafen. Luzifer gönnte uns doch mal was, vielleicht tragen die Banner der Sektion Flaschenverbot doch langsam mal Früchte. 14Uhr Anstoß geht in die richtige Richtung. Doch viel wichtiger als eine humane Anstoßzeiten ist die Sportstätte, in der die neue Schlacht geschlagen werden sollte.
Wir durften zurück, in unser altes Zuhause, zu einem Ort voller Erinnerungen.
Zu dem Platz, der uns Legenden schuf.
Der Ort, dessen größte Errungenschaft es ist, dass wir auf ihm trainierten, dem größten aller Hauptstadtclubs.
Wir durften zurück zur dir, oh du wunderschöne Kokswiese.
Die ersten Dosen rollten schon kurz vor 12h in diesem Heiligtum Berliner Sportgeschichte ein. Grund dafür war nicht etwa eine ausgiebige Erwärmung. Nein. Pflichtbewusstsein rief uns so früh, schließlich wurden wir angesetzt, vorher ein anderes Spiel zu pfeifen (was übrigens für das kommende Spiel am 27.11. wieder so sein soll, ein Schelm wer dabei Böses denkt). Dem nahm sich die ehemalige Kreisschiedsrichterlegende des KFA Mittelthüringen und Leipzig an, der Coach. Mit der Gelassenheit von Rührei zum Frühstück und 5 Zi******en als Spielerwärmung leitete er es so routiniert, wie Florian Silbereisen das Traumschiff.
Zu diesem Spiel sei hier nichts weiter gesagt, interessiert ja auch niemanden. Ihr seid ja nur fürs Freibier hier!
Dank des verspäteten Anpfiffes der Partie Turbine Teerlunge vs. JFK U23 durften sich die immer größer werdende Zahl der Spieler*innen eurer Sportgemeinschaft leider nur hinter dem Tor warm machen. Also, die 5 Dynamischen, die sich wirklich erwärmten. Der Rest hörte fleißig Musik, kam verkatert oder kurz vorm Anpfiff. Professionalität ist eben nicht alles.
Zwei Fragen geisterten nun vor dem Anpfiff durch das Stadionrund.
1) Wie geht eine Mannschaft, die letzte Woche einen alten Rivalen mit 12:3 vom Columbiadamm fegte, mit solch einem Gefühl um? Ist der Schalter wieder umgelegt, die Spiel-zu-Spiel- Denkweise wirklich verinnerlicht oder treibt sie Gefahr, das alte Sprichwort wahr werden zu lassen, Hochmut kommt vor dem Fall?
2) Wo ist eigentlich der gottverdammte Schiedsrichter, der eben noch selbst gespielt hat? Zwar hat der 3:1 verloren, aber Sportsfreund*innen, der Schiedsrichter spielt für die Juristen von JFK U23. Wird Pünktlichkeit und Respekt in der Burschenschaft nicht mehr großgeschrieben? Ist das nur ein kleiner Mangel ihrer deutschen Werte oder doch ein Zeichen, dass wir deren Häuser endlich einnehmen und sie abschaffen können?
Nachdem sich der Schiedsrichter nun doch mal erbarmte (und wagt es euch noch einmal, auf einer Vollversammlung zu behaupten, es sind die Clubs der unteren Ligen, die das Pfeifen nicht respektieren) und auf den Rasen spazierte, konnte endlich gesagt werden: Impfzertifikate sind alle korrekt, das Spiel kann anfangen. (Ach, du armes SV Werder Bremen)
Und das Spiel begann… eigenartig. Von Anpfiff weg schien es, als würde Dynamo eine Last auf der Schulter liegen. War es der steigende Erwartungsdruck von Geschäftsführung und den Spieler*innen selbst, das letzte Ergebnis zu bestätigen? Die Träume vereinzelter Fangruppen, die mit selbstgebastelten Meisterschalen die Ränge der Kokswiese füllten? Die Lobeshymnen der Presse? Man kennt es ja von anderen, ähnlich großen Teams wie uns, den Los Angeles Lakers, Real Madrid C.F., New York Yankees oder Manchester United. Unter Druck entstehen Diamanten, aber sind die auch nicht unzerstörbar. Sollte Dynamo also unter diesem zerbrechen?
Eigentlich war genau dies schon in den Momenten vor dem Anpfiff zu spüren. Während unser Gegner, der Gato FC, schon motiviert auf dem Platz stand und jede vorbeigehende Person fragte, ob sie pfeifen würde, tranken eure sportlichen Idole ein erstes Bier, rauchten Kippen oder passten sich ein bisschen die Pille zu. Es war in etwa so, als würden sich ein Thorsten Legat und Walter Frosch im Boxring gegenüberstehen.
Aber zurück zum Spielgeschehen.
Zerfahren waren also die ersten Minuten, Fehlpässe hüben wir drüben, Ballbesitzphasen von wenigen Sekunden. Spaziergänger*innen, die am Stadion vorbeiliefen, müssen gedacht haben, Hertha BSC macht gerade ihr Abschlusstraining vorm zweitwichtigsten Derby der Stadt (SpVgg Birgit-Prinz Boateng, unsere Spiele definieren den Berliner Fußball)
So dauerte es ein wenig bis zur ersten Chance des Spiels, nicht für uns, sondern für Gato. Nach einem feinem Steckpass aus dem Mittelfeld stand der gegnerische Stürmer urplötzlich unbedrängt vor unserem heute startenden Keeper, demjenigen, der jede Position mit so viel Herzblut füllt, wie es nur eine*r kann, der*die den Fußball mit jeder Faser des Körpers liebt, TB14. Und der fährt mit einem Wahnsinnsreflex die rechte Kralle aus, meine Fresse, so schnell habe ich das das letzte Mal auf einer Kirmes in Thüringen gesehen. Was eine Parade. Somit blieb es beim 0:0..
So langsam kam Dynamo in die Partie. Die SGD schaffte es, die Gatonisten immer weiter zurückzudrängen, in den Zweikämpfen präsent zu sein und über Passstafetten Ruhe und Sicherheit zu erlangen. Damit schaffte es Dynamo auch zu einer ersten Chance. Unsere laufende Wertanlage Conny wird im Zentrum freigespielt, drängt in den Strafraum ein, umkurvt den Keeper, nur kommt er dabei leider etwas von der Fahrbahn ab, nimmt eine Ausfahrt zu spät und statt bei McDonalds das Happy Meal mitzunehmen, landet er auf der Autobahntoilette. Und wie man es dort kennt, der Winken wird dann meist zu spitz. Schade, leicht am Tor vorbeigeschossen und es bleibt beim 0:0..
Dann kam die 25. Spielminute und der Wahnsinn, der dieses Spiel noch beschreiben sollte, nahm seinen Lauf. Der Gato FC spielt den Ball in seiner Abwehrreihe, versucht das Spiel geordnet von hinten aufzubauen. Das klappte ungefähr so gut wie bei den Kleeblättern aus Fürth bislang in dieser Saison. So spielten sie einen wunderschönen Pass genau in die Füße unseres Geparden Basti, der selbst im Dauerlauftempo schneller ist als Christoph Daums Nase auf der Kreditkarte, und spielt den Ball schnell weiter ins Zentrum. Dort wartete nun jemand, dem Alles daran lag, seine Leistung aus der Vorwoche zu bestätigen. Als seine Vorbilder nennt er Michael Ballack und den Mann, der jeden Scheidungsanwalt glücklich macht, Lothar Matthäus. Wie einst diese zwei Granden des Fußballs nahm er das Leder an und schweißte es so trocken zentral neben den Keeper, der hatte ja mal gar keine Chance zu reagieren. 1:0 für das Dosenbier, wir waren wieder voll auf Kurs Richtung Tabellenführung.
Doch die Freude währte nicht lange. Kurze Zeit später musste Abwehrchef und Spieler-Auch-Coach VH7 nach einem Kopfballduell verletzt das Spielfeld verlassen. Mit einem Brummschädel wie sonst nur nach einer Woche Schinkenstraße auf Malle, ging er duschen und kühlte das Haupt mit Kaltgetränken. Die Polyvalenz eurer Dosen zeigt sich nun mal nicht nur auf dem Feld, sondern auch in der Medizin. Gute Besserung an dieser Stelle nochmal, du gingst raus mit Applaus.
Und es wurde noch schlimmer. Kurz nach der 30. Minute dann ein Angriff für Gato, schnell vorgetragen auf der rechten Seite. Der Angreifer holt aus, als wolle er den Ball bis nach Moskau im Regen schießen. Doch kam er nicht ganz so weit. Der Ball flog und flog. Er flog dahin, wo der weiße Kondor einsam seine Kreise zieht. Er flog wie an Gruß an die Sonne und aus der Ferne erklang ihr altes Lied. Sierra, Sierra Madre del Sur. Sierra, Sierra Madre. Es war ein Gedicht, wie der Ball über TB14 hinweg im Winkel des langen Pfostens einschlug. Wunderschön anzusehen und aus Dynamosicht ein Déjà-vu. Bekam man doch vor einer Woche schon so eine Gurke, nur von der linken Seite. Aber scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr, also Mund abputzen und weiter geht’s. Der Drops hier war noch lange nicht gelutscht.
Um die Klimax zu vervollständigen, kommt nun Part lll von „Die Scheiße der ersten Halbzeit“. Wieder war der Ball auf der rechten Seite und unsere unermüdliche Kämpferin MAH schmiss sich mit vollem Einsatz in den Zweikampf. Den Ball eroberte sie auch, selbstverständlich sollte man sagen, nur zu einem hohen Preis. So knickte sie im Zweikampf um, dem Gegner möchte man an dieser Stelle keine Schuld zuschreiben, es sah eher nach einem sehr unglücklichen Zweikampf aus, und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. So gleich war klar, hier kann es nicht weitergehen. Also ritt unser Prince Charming, aus dem Hause Bleyer, Herrscher der Strafraumgebiete, an und trug unsere Wadenbeißerin auf die Trainerbank, wo sie sich erstmal erholen durfte. Glücklicherweise wissen wir heute, dass die schlimmsten Prognosen nicht eingetroffen sind, dank der schnellen Hilfe von Dr. Müller Wohlfarth und seinem Team. Auch hier, Ebenfalls Coach, gute Besserung an dich! Comeback stronger!
Ein Highlight gab es noch in dieser ersten Hälfte. TB14, mittlerweile im Sturm aktiv und im Tor durch einen unserer Neuzugänge ersetzt – vielen Dank nochmal an die Scoutingabteilung Werder Bremens, namentlich Jurey, für dieses unfassbare Schnäppchen auf dem Transfermarkt – wurde mit einem Pässchen von Conny freigespielt, Leute, das war zucker. Unsere Sturmhoffnung brachte lehrbuchmäßig den Körper zwischen Ball und ankommenden Verteidigern, der Torhüter war nicht weit von ihm entfernt, und was macht der Bleyer? Nimmt das Ding aber mal sowas von direkt und hagelt die Pille neben das Tor, ich glaube, der ersetzt bald den Erling Haaland bei Borussia Dortmund.
So blieb es beim 1:1 und pünktlich pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeitpause.
Da ahnte noch niemand, was kommen sollte.
Wo dieses Spiel enden sollte.
Die zweite Halbzeit begann aus Dynamosicht besser als Halbzeit Numero Uno. Dieses Mal hatte man von außen das Gefühl, die hatten Bock. Die wollten das Spiel wieder an sich reißen. Das ein Unentschieden zu wenig sei für die eigenen Ansprüche und um das Saisonziel, der Rückkehr in die Dritte Liga, zu erreichen. Doch viel geschah zunächst nicht. Zwar kam eure SGD sicherer aus der Kabine, doch fehlten die klaren Torchancen. Zu sicher stand das Gatobollwerk, zu oft probierte man den langen Ball.
Eine große Torchance sollte es aber noch im ersten Viertel der zweiten Hälfte geben. Nach einem Eckball kommt ein Gatoer an den Ball und sucht den schnellen Abschluss. Der gelingt ihm auch und aus knapp 16m zieht feuert er eine Kanonenkugel flach aufs linke Eck, für einen Moment rutschten aber die Herzen der unzähligen Fanmassen in die Hosen. Der musste rein, es war zu eindeutig, alle Welt machte sich schon für das Tal der Tränen bereit, doch mit einem Schlag tauchte unser neuer Titan ab und kratzte das Ding von der Linie, die Parade Weltklasse zu nennen, wäre wohl die Untertreibung des Jahres. Chapeau für diese Torwartaktion.
Im Verlaufe des Spiels muss auch mal gesagt werden, dass die Zweikämpfe immer hitziger, das Spiel stetig körperbetonter und die Foulhäufe immer größer wurde. Vielleicht wäre man als Schiedsrichter auch mal angeraten gewesen, überhaupt was zu pfeifen, ja als Jurist sich vielleicht sogar etwas mit der Regelkunde zu beschäftigen und nicht über den Platz zu stolzieren, als wäre man mit Daddy im Golfclub die hinterzogenen Steuern verprassen. So kam es zu einer unschönen Aktion.
Nachdem eine Dose auf Höhe der Mittellinie gefoult wurde (was nicht gepfiffen wurde), ließ sich dieser 5m weiter zu einem Revanchefoul hinreißen (was natürlich auch nicht gepfiffen wurde). Daraufhin rannte ein anderer Gatone wutentbrannt auf ihn zu und stieß ihm zu, was eine Rudelbildung zur Folge hatte und Zeitstrafen für den Schubser wie die Dose nach sich zog. Das hätte verhindert werden können, durch die Spieler, jedoch auch durch den Schiedsrichter.
Aber genug der Meckerei, ändert ja eh nichts.
In der 76. Minute dann der vermeintliche Todesstoß für Dynamo. Nachdem man das Spiel eigentlich gut neutralisieren konnte, immer wieder versuchte, durch Bälle über die hochstehende Abwehrkette die Räume dahinter zu bespielen, kam es zu einer Freistoßsituation, gut 30m vom Tor entfernt. Getreten von der halblinken Position, flog der Ball mit viel Schnitt in den Strafraum. Dort parkte wohl gerade der Schlafwaggon, denn der gatoranische Stürmer konnte so ungehindert zum Kopfball steigen, also so ein Verteidigungsverhalten kennt man ja eigentlich nur von Borussia Dortmund.
Damit stand es 1:2 gegen eure SGD.
Das war genau der Weckruf, den dieses Team gebraucht hat.
Was jetzt folgte, ja, wie soll ich es beschreiben? Mit einer Wut im Bauch, die an Mario Basler auf Nikotinentzug erinnerten, griff Dynamo an. Angriffswelle um Angriffswelle rollte auf das Gator zu. Das war kein Offensivfeuerwerk, was Dynamo hier abbrannte, das war Silvester feiern auf der Sonnenallee. Die Bälle flogen durch die Gatoer Hälfte, das Einzige, was fehlte, war die berühmte Kaltschnäuzigkeit. Als hätte Dynamo gegen den Hansaplatz das Pulver verschossen, es war wie verhext. Was fehlte, war ein magischer Moment.
Und, liebe Gemeinde, wir haben unsere Zauberer im Team. Wir schreiben die 85. Minute und the Gunn from Stammheim spielte einen Verteidiger auf der linken Seite so schwindelig, dass die Nordkurve fing an zu singen: Tanze Samba mit mir, tanze Samba die ganze Nacht. Spielte er dem Gegner doch nicht nur einen Knoten in die Beine, ach denkste, rannte er doch gleich mit dem Ball ins Aus. Aber was lernt ein*e jede*r Fußballer*in schon in der Kreisklasse. Heb den Ball auf und spiel einfach, Schiri pfeift schon wenn’s andersrum ist. Also führte the Gunn den Gatoer Einwurf einfach selbst aus, wirft eine Dose an und bekommt den Ball wieder. Mit der Klarheit eines guten Katers vom Vorabend, nahm er für einen entscheidenden Moment das Tempo raus, in welchem Roadrunner Basti überlaufen konnte, den Ball erhielt und von der Grundlinie eine Flanke schlagen konnte, die punktgenau in den Strafraum flog. Und dort wartete er, Dynamos Leuchtturm, unser Horst Hrubesch, das Kopfballungeheuer, Meister TB14. Weiß der Geier oder weiß er nicht, keine Ahnung wie hoch er in die Luft stieg, aber traf er den Ball so genau mit seiner goldenen Stirn, dass der Ball nur reingehen konnte. Und wie er das tat!!!! Jubelschreie, lauter als die ausverkaufte Mercedes-Benz-Arena beim Måneskin Konzert. Ein kurzzeitiger Platzsturm war die Folge der allgemeinen Ekstase auf den Rängen, niemand dachte in dem Moment, dass doch noch 5 Minuten zu spielen waren.
Dynamo hatte jetzt erst richtig Feuer gefangen. Immer weiter, so hieß die Devise für die restlichen Minuten. Getragen von den lautstarken Fans, einem Coach am Rande des Stimmverlustes und ausgewechselten Spieler*innen, die dem Geschehen folgten, als wäre es das Champions-League Endspiel. Alle wussten, dass sie ihren Teil dazu noch beitragen können, hier drei Punkte mitzunehmen. Es war diese berühmte Symbiose, die Fans, das Stadion und das Team eingehen können, wenn alle zusammen kämpfen, als Einheit. Aus welcher Spiele entstehen, die zu modernen Mythen werden, wie Manchester United gegen FC Bayern München 1999, die Meister der Herzen aus Gelsenkirchen 2001 oder that One Night in Istanbul zwischen Liverpool FC und AC Milan 2005. Die SG Dynamo Dosenbier war bereit, in diese Fußstapfen zu treten.
Die Nachspielzeit lief, sie spielte klar gegen uns. Es waren schon 4 Minuten drüber (es gab keine Anzeige, wie lange sie laufen sollte) und fragt mich nicht wie es passiert ist, ich habe nur das Netz wackeln, die Mengen ausrasten und ein fingergeformtes Herz in der Luft gesehen. Meine Quellen sagten mir, dass es wohl unser kleines Kampfschwein auf der 6, Matze, war, der den Ball in die Mitte zu Jurey ablegte. Juri, der das ganze Spiel über glücklos in seinen Torabschlüssen war, legte in diesen vermeintlich letzten Abschluss nochmal sein ganzes Herz, all die Wut über die vergebenen Chancen und schoss, ach nein, wammste die Pille auf das Tor, wie Naldo einst seine Freistöße für FC Schalke 04. Und das scheiß Ding war drin, leckt mich doch alle am A***h! 3:2 für Dynamo. In der verschissenen 95. Minute! So werden Legenden geboren, nicht mehr und nicht weniger.
Nach insgesamt 10 Minuten Nachspielzeit (und einem weiteren miesen Foul) war dann endlich Schluss, der Schiedsrichter erbarmte sich und die drei Punkte waren fest in Dosenhand. Der Jubel war grenzenlos, Bier wurde getrunken, Feuerwerk gezündelt, gelacht und getanzt. Allen war klar, das heute war kein fussballerischer Leckerbissen, kein Ausstellungswerk im Museum der Fußballkunst. Das heute war mehr, es war ein Manifest des Sportsgeistes, ein Symposium der Leidenschaft und ein Sieg des Willens.
Es sind Spiele wie diese, die am Ende über Titel und Aufstieg entscheiden.
Es sind Spiele wie diese, die den Mythos Dynamo Dosenbier mit Geschichten füllen.
Es sind Spiele wie diese, für die wir ins Stadion gehen und uns in diesen Sport verliebt haben.
Danke dafür Dynamo!
Der alten Liebe wegen wurde der Sieg auch standesgemäß in der alten Stammkneipe Dynamos, „Zum Dicken“ fleißig begossen, man munkelt, dass die Rechnung über den Tag hinweg die 200€-Marke locker erreicht hat. Aber was will man machen? Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben und in dich, Dynamo, verliebe ich mich jeden Tag aufs Neue.
Nur nicht in Kevin aus Herrenberg, der ist einfach nen jämmerlicher Lappen. See you soon…
Damit ein kräftiges „Sport frei“!
xoxo
Eure SGD
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