18/06/2026
…nicht die (Erfolgs-)Leiter auf Biegen und Brechen hochklettern.
Passe dein Verhalten an dein Umfeld und den Wetterbedingungen an.
Schatten, Wasser trinken, Pause machen, einfach nur vor dich hinstarren etc.
Heute und die nächsten Tage.
Komm gut durch die heißen Tage und pass auf dich auf!
Love, Christina
P.S.
Und was tust du, um runter zu kühlen?
Oder ist das genau dein Wetter?
Schreib es mir doch gerne in die Kommentare!
08/06/2026
Ich glaube, einer der schmerzhaftesten Gedanken, die Menschen über sich selbst entwickeln können, ist der Gedanke, zu viel zu sein.
Zu sensibel.
Zu emotional.
Zu bedürftig.
Zu kompliziert.
Und oft entsteht dieser Gedanke nicht einfach so.
Er wächst über viele kleine Erfahrungen. Wenn Bedürfnisse als anstrengend erlebt werden. Wenn Gefühle wenig Platz haben. Wenn man lernt, sich lieber anzupassen, um dazuzugehören oder geliebt zu werden.
Mit der Zeit wird daraus häufig eine innere Gewissheit, die kaum noch hinterfragt wird.
Dabei frage ich mich oft, ob viele Menschen nie wirklich „zu viel“ waren.
Ob sie nicht vielmehr in Situationen oder Beziehungen waren, in denen zu wenig Raum für sie da war.
Zu wenig Raum für ihre Gefühle.
Zu wenig Raum für ihre Bedürfnisse.
Zu wenig Raum für das, was sie ausmacht.
Vielleicht beginnt etwas Neues in dem Moment, in dem wir diesen alten Satz nicht mehr automatisch glauben.
Und uns stattdessen vorsichtig fragen:
Was wäre, wenn mit mir eigentlich nichts falsch ist?
Love,
Christina 💖
Psychodynamische Körpertherapeutin, Seminarleiterin und Begleiterin für Menschen, die sich selbst wieder näherkommen möchten.
02/06/2026
Ich glaube, viele Menschen verwechseln Selbstwert mit Selbstbewusstsein.
Sie denken, Selbstwert bedeutet, sich selbst toll zu finden, souverän aufzutreten oder keine Zweifel mehr zu haben.
In meiner Erfahrung zeigt sich Selbstwert oft ganz woanders.
Zum Beispiel darin, wie sehr die Reaktion anderer darüber entscheidet, wie wir uns fühlen.
Ob ein Lob unseren Tag rettet.
Ob eine kritische Bemerkung uns noch Stunden später beschäftigt.
Ob wir uns selbst infrage stellen, wenn jemand Abstand nimmt, enttäuscht ist oder uns nicht die Anerkennung gibt, die wir uns erhofft haben.
Das ist zutiefst menschlich. Wir alle brauchen Resonanz und Verbindung.
Schwierig wird es erst, wenn unser Gefühl für den eigenen Wert fast ausschließlich davon abhängt, was im Außen zurückkommt.
Vielleicht beginnt Selbstwert nicht damit, sich selbst etwas einzureden.
Vielleicht beginnt er in den kleinen Momenten, in denen wir uns daran erinnern, dass wir auch dann wertvoll sind, wenn nicht alle klatschen, zustimmen oder uns verstehen.
💖
Love,
Christina
P.S. Ich begleite Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen, alte Muster zu erkennen und einen freundlicheren Umgang mit sich selbst zu finden.
30/05/2026
Scham begegnet mir in meiner Arbeit sehr oft.
Selten in großen Gesten.
Viel häufiger in kleinen Sätzen.
„Das ist jetzt wahrscheinlich albern ...“
„Eigentlich dürfte mich das gar nicht so beschäftigen.“
„Andere haben viel größere Probleme.“
Oft sitzen Menschen vor mir und schämen sich für etwas, das zutiefst menschlich ist.
Für ihre Gefühle.
Für ihre Bedürfnisse.
Für ihre Verletzlichkeit.
Und ich glaube, das Traurige an Scham ist, dass sie uns genau dort isoliert, wo wir eigentlich Verbindung bräuchten.
Sie lässt uns glauben, wir seien die Einzigen.
Dabei kenne ich kaum ein Gefühl, das so viele Menschen teilen.
Deine Christina 💖
—
Hi, ich bin Christina.
Mich interessiert weniger, wie wir uns ständig optimieren können.
Mich interessiert, wie wir mit dem leben, was gerade da ist. Mit unseren Gefühlen, unseren Beziehungen, unseren Widersprüchen und den Herausforderungen, die das Leben manchmal mit sich bringt.
Wenn dich solche Gedanken begleiten dürfen, bist du hier herzlich willkommen.