Psychologische Beratung Melanie Fischer

Psychologische Beratung Melanie Fischer Darüber reden ist hilfreich und erleichternd

26/08/2026

Selbstführung beginnt, wo Selbstbetrug endet

Wir alle kennen das. Eigentlich wissen wir ganz genau, dass wir etwas ändern müssen. Wir wissen, dass ein Gespräch längst überfällig ist, dass eine Grenze überschritten wurde oder dass wir endlich eine Entscheidung treffen sollten. Und trotzdem schieben wir es immer wieder vor uns her.

Nicht, weil wir dumm oder schwach sind, sondern weil Veränderung manchmal verdammt unbequem ist. Also reden wir uns Dinge schön, finden Ausreden oder sagen noch einmal Ja, obwohl wir innerlich längst Nein meinen.

Genau darum geht es in diesem Workshop.

Wir schauen gemeinsam hin: Wo belüge ich mich vielleicht selbst? Warum fällt es mir so schwer, klare Entscheidungen zu treffen? Warum setze ich keine Grenzen, obwohl ich merke, dass mich etwas immer mehr Kraft kostet?

Es geht nicht darum, dir zu sagen, was du tun sollst. Es geht darum, dass du wieder klarer erkennst, was du selbst eigentlich möchtest und warum du dich trotzdem immer wieder davon abbringst.

Ein ehrlicher Workshop über Selbstführung, Grenzen, Entscheidungen und die Ausreden, die wir uns manchmal selbst erzählen.

📅 Samstag, 17. Oktober 2026
⏰ 13:00 bis 15:00 Uhr
📍 Geistmarkt 19, Emmerich am Rhein
💶 Teilnahmegebühr: 15 Euro
📩 Anmeldung verbindlich - [email protected]

Die Plätze sind begrenzt, da ich den Workshop bewusst in einer kleineren Runde halten möchte.

Mir fällt in letzter Zeit immer häufiger etwas auf, worüber man ruhig mal ehrlich sprechen darf.Oft heißt es:„Mein Kind ...
16/03/2026

Mir fällt in letzter Zeit immer häufiger etwas auf, worüber man ruhig mal ehrlich sprechen darf.

Oft heißt es:
„Mein Kind hat keine Lust mehr auf den Verein.“
„Mein Kind möchte nicht mehr zum Training.“
„Mein Kind will nicht mehr zur Nachhilfe.“

Und ja, natürlich gibt es das. Kinder haben Phasen, Kinder verlieren Interesse, Kinder probieren sich aus. Das ist völlig normal.

Aber ganz ehrlich?
Manchmal sind es gar nicht die Kinder, die keine Lust mehr haben.
Manchmal sind es die Eltern, die müde sind, gestresst sind oder einfach keine Energie mehr haben, ständig zu fahren, zu organisieren oder Termine einzuhalten.

Und dann wird es leichter zu sagen:
„Mein Kind will nicht mehr.“

Psychologisch gesehen ist das ein ganz spannender Punkt.
Denn Kinder orientieren sich an uns. Immer.
Nicht an dem, was wir sagen, sondern an dem, was wir vorleben.
Wenn wir als Erwachsene schnell aufgeben, Termine absagen oder Verpflichtungen fallen lassen, weil es gerade unbequem ist, lernen Kinder genau das.

Wenn wir aber zeigen, dass man auch mal etwas durchzieht, obwohl man keine Lust hat, lernen Kinder Verlässlichkeit, Durchhaltevermögen und Verantwortung.
Und das heißt nicht, dass Kinder funktionieren müssen.
Es heißt auch nicht, dass ein Kind jahrelang etwas machen soll, was ihm gar nicht liegt.

Aber zwischen
„Ich habe heute keine Lust“
und
„Ich höre komplett auf“
liegt ein großer Unterschied.

Gerade Vereine, Sport, Nachhilfe oder regelmäßige Termine sind nicht nur Beschäftigung.
Sie sind auch Training fürs Leben.

Dranbleiben.
Verantwortung übernehmen.
Nicht immer sofort aufgeben.
Und ja, manchmal brauchen Kinder dabei Eltern, die die treibende Kraft sind.
Nicht aus Druck, sondern aus Führung.

💛 In eigener Sache
Ich bin ausgebildet in psychologischer Beratung und Traumaberatung und unterstütze Jugendliche, Erwachsene und auch Eltern bei persönlichen Themen, Konflikten und belastenden Situationen im Alltag.
Meine Arbeit ist keine Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes, sondern psychologische Beratung und Begleitung.
Wenn du Unterstützung möchtest oder über ein Thema sprechen willst, kannst du dich gerne bei mir melden.

[email protected]

Schon verrückt, was Social Media heute mit uns macht  und wie sehr es unser Denken und Fühlen beeinflusst.Und das betrif...
15/03/2026

Schon verrückt, was Social Media heute mit uns macht und wie sehr es unser Denken und Fühlen beeinflusst.

Und das betrifft längst nicht mehr nur Kinder oder Jugendliche, sondern genauso Erwachsene.
Ein Like, ein Kommentar oder einfach nur ein angeschauter Status wirkt nach außen wie eine Kleinigkeit.

Aber psychologisch ist es oft ein Zeichen von Aufmerksamkeit, Interesse und Unterstützung.

Viele kennen die Situation:
Fremde oder Bekannte reagieren auf Beiträge, schauen Storys oder drücken „Gefällt mir“.
Aber ausgerechnet von Familie oder engen Freunden kommt oft nichts.

Dann hört man schnell:
„Ich like nichts.“
„Ich bin nicht so auf Social Media.“
„Ich gucke mir sowas nicht an.“
Und trotzdem sieht man, dass genau diese Menschen woanders sehr wohl reagieren.

Die Wahrheit ist:
Manchmal steckt nicht nur Desinteresse dahinter.
Manchmal ist es Bequemlichkeit.
Manchmal Ignoranz.

Und manchmal leider auch Neid oder Missgunst.
Gerade für junge Menschen kann das viel ausmachen.
Sie sind noch dabei, ihren Selbstwert zu entwickeln, vergleichen sich ständig und wollen gesehen werden.

Wenn Unterstützung eher von Fremden kommt als von den eigenen Leuten, kann sich das schnell so anfühlen, als wäre man nicht wichtig genug.
Aber auch Erwachsene sind davor nicht geschützt.
Auch wenn man stark wirkt, möchte jeder Mensch wahrgenommen werden, vor allem von den Menschen, die ihm nahestehen.

In einer Zeit, in der so viel über Social Media läuft, kann fehlende Reaktion schneller verletzen, als viele zugeben würden.
Social Media sollte nicht alles sein.
Aber es zeigt manchmal sehr deutlich, wer wirklich hinter einem steht und wer nur zuschaut, wenn es gerade passt.
Manchmal ist ein Like nur ein Klick.

Und manchmal ist es einfach ein kleines Zeichen von Respekt.

💛 In eigener Sache:
Ich bin ausgebildet in psychologischer Beratung und Traumaberatung und unterstütze Menschen bei persönlichen Themen, belastenden Situationen, Stress, Konflikten oder emotionalen Herausforderungen im Alltag.
Meine Beratung ist keine Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung, kann aber eine hilfreiche Begleitung sein.

Wenn du Unterstützung möchtest, kannst du dich gerne vertrauensvoll bei mir melden.
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Warum schauen gerade so viele Frauen, aber auch viele Männer, so gerne Bridgerton?In meiner Arbeit im Bereich Gesundheit...
09/03/2026

Warum schauen gerade so viele Frauen, aber auch viele Männer, so gerne Bridgerton?

In meiner Arbeit im Bereich Gesundheit, Psychologie und Traumaberatung höre ich immer wieder ähnliche Sätze:
„So eine Beziehung hätte ich auch gern.“
„Früher war alles irgendwie echter.“
„Heute ist alles nur noch Stress.“
Serien wie Bridgerton berühren viele Menschen nicht ohne Grund.

Ich glaube, dass sich viele darin wiederfinden, weil ihnen genau das im echten Leben fehlt:

Romantik.
Aufmerksamkeit.
Respekt.
Tiefe Gespräche.

Das Gefühl, wirklich gesehen zu werden.
In der Serie geht es um Nähe, um langsames Kennenlernen, um Gefühle, um Vertrauen, um Sehnsucht.
Und genau diese Dinge kommen im heutigen Alltag oft viel zu kurz.

Stattdessen erleben viele Druck, Streit, Enttäuschungen oder das Gefühl, immer stark sein zu müssen.
Gerade Menschen, die viel erlebt haben, die verletzt wurden oder lange funktionieren mussten, spüren beim Schauen plötzlich etwas, das sie fast vergessen hatten:

Den Wunsch nach echter Verbindung.
Das hat nichts mit Naivität zu tun.
Es zeigt nur, wie menschlich wir sind.
Wir alle brauchen das Gefühl, wichtig zu sein.
Geliebt zu werden.

Und nicht immer kämpfen zu müssen.
Manchmal ist Bridgerton nicht nur eine Serie,
sondern eine Erinnerung daran, wie Beziehung sich eigentlich anfühlen sollte.

❤️
Wenn du dich in solchen Gedanken wiederfindest und dir Unterstützung wünschst:
Ich biete Trauma- und psychologische Beratung an (keine Psychotherapie).
Du darfst dich gerne bei mir melden.

Trauma nach einem Unfall erkennen, warum der erste Eindruck täuschen kannNach einem schweren Unfall zählt für Feuerwehr,...
26/02/2026

Trauma nach einem Unfall erkennen, warum der erste Eindruck täuschen kann

Nach einem schweren Unfall zählt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei jede Sekunde. Menschen werden gerettet, versorgt, stabilisiert. Doch was oft übersehen wird: Nicht jedes Trauma ist sofort sichtbar.

Gerade Einsatzkräfte erleben immer wieder Situationen, in denen eine betroffene Person im ersten Moment ruhig wirkt, klar spricht oder „funktioniert“. Das bedeutet jedoch nicht, dass alles in Ordnung ist.
Der menschliche Organismus reagiert auf extreme Belastung häufig mit einem sogenannten Überlebensmodus.

In akuten Stresssituationen aktiviert dein Nervensystem die Fight-or-Flight-Reaktion. Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet, Schmerzen werden unterdrückt, Emotionen wirken gedämpft. Neurobiologisch spielt dabei unter anderem die Amygdala eine zentrale Rolle, sie bewertet Gefahr, während höhere kognitive Prozesse kurzfristig in den Hintergrund treten.

Betroffene wirken dadurch manchmal erstaunlich gefasst, obwohl das Nervensystem massiv unter Spannung steht.
Erst wenn der akute Stress nachlässt, zeigen sich mögliche Folgen:
Unruhe, Schlafstörungen, Flashbacks, emotionale Taubheit, Konzentrationsprobleme oder körperliche Symptome ohne klare organische Ursache.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur akuten Belastungsreaktion und zur posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zeigen, dass Symptome zeitverzögert auftreten können. Das „Es ist alles gut“ im ersten Moment kann ein Schutzmechanismus sein, kein Zeichen von Verarbeitung.
Trauma ist nicht immer sichtbar.
Nicht jedes Trauma schreit.

Manchmal zeigt es sich erst, wenn der Körper zur Ruhe kommt.

💙 In eigener Sache:
Ich bin in der psychologischen Beratung und Traumaberatung tätig und begleite Menschen sowie Einsatzkräfte in belastenden Situationen. Ich biete keine Psychotherapie an, sondern unterstütze stabilisierend, aufklärend und ressourcenorientiert.
Wenn du Fragen hast oder Unterstützung brauchst, darfst du dich gerne melden. 💛
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Depressionen und Darmgesundheit, wenn der Bauch mit der Seele sprichtUnsere psychische Gesundheit beginnt nicht nur im K...
18/02/2026

Depressionen und Darmgesundheit, wenn der Bauch mit der Seele spricht

Unsere psychische Gesundheit beginnt nicht nur im Kopf. Immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, wie eng Darm und Gehirn miteinander verbunden sind. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse stehen beide in ständigem Austausch.

Unser Darm, oft als „zweites Gehirn“ bezeichnet, produziert einen Großteil des Serotonins, also jenes Botenstoffs, der maßgeblich für unsere Stimmung, unseren Antrieb und unser inneres Gleichgewicht verantwortlich ist.

Gerät das empfindliche Gleichgewicht unserer Darmflora aus der Balance, kann sich das nicht nur körperlich, sondern auch seelisch bemerkbar machen.

Die Rolle der Ernährung

Unsere Ernährung beeinflusst direkt unser Mikrobiom, und damit auch unser Wohlbefinden.
Besonders wichtig sind unter anderem:

Tryptophan – als Vorstufe von Serotonin
Vitamin B6, B12 und Folsäure – für eine gesunde Nervenfunktion
Omega-3-Fettsäuren, zur Unterstützung entzündungsregulierender Prozesse

Ballaststoffe, als „Nahrung“ für unsere guten Darmbakterien
Ein Nährstoffmangel oder eine dauerhaft unausgewogene Ernährung können sich langfristig auf Energie, Stimmung und Belastbarkeit auswirken.

Der bekannte Ausspruch von Hippokrates „Der Tod sitzt im Darm“ wird häufig zitiert. Gemeint ist damit vor allem die zentrale Bedeutung eines gesunden Darms für den gesamten Organismus, körperlich wie seelisch.

Ganzheitlich denken, Körper und Seele gehören zusammen
Depressionen sind vielschichtig und entstehen nicht durch eine einzelne Ursache. Belastungen, Stress, hormonelle Veränderungen, traumatische Erfahrungen oder genetische Faktoren spielen ebenso eine Rolle.

Doch ein stabiler Darm, eine nährstoffreiche Ernährung und ein bewusster Umgang mit dem eigenen Körper können ein wertvoller Baustein sein, um das innere Gleichgewicht zu unterstützen.

💛 In eigener Sache:
Wir verstehen uns als psychologische Beratung und begleiten Menschen präventiv und unterstützend auf ihrem Weg zu mehr Stabilität und innerer Balance.
Wir bieten keine heilpraktische Psychotherapie an.
Wir stehen Ihnen begleitend, stärkend und orientierend zur Seite. 💛
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Trauma, Depression und ÜbergewichtWenn Körper und Psyche gemeinsam sprechenTrauma wirkt nicht nur im Kopf. Es wirkt im N...
16/02/2026

Trauma, Depression und Übergewicht

Wenn Körper und Psyche gemeinsam sprechen
Trauma wirkt nicht nur im Kopf. Es wirkt im Nervensystem, im Hormonhaushalt und häufig auch im Stoffwechsel.
Viele Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, kämpfen später mit depressiven Symptomen, Antriebslosigkeit und Gewichtszunahme. Diese Zusammenhänge sind weder Zufall noch „mangelnde Disziplin“, sondern neurobiologisch erklärbar.

Trauma und dein Dauer-Stress-System
Nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen bleibt dein Nervensystem oft in erhöhter Alarmbereitschaft. Deine Stressachse ist dauerhaft aktiviert.

Das kann zu folgenden
Reaktionen führen:

Erhöhte Cortisolwerte
Schlafstörungen
Erschöpfter Serotonin- und Dopaminhaushalt
Veränderte Hunger- und Sättigungssignale

Chronisch erhöhtes Cortisol begünstigt insbesondere die Einlagerung von Bauchfett. Gleichzeitig verlangt dein Körper unter Stress nach schneller Energie, häufig in Form von Zucker oder stark verarbeiteten Lebensmitteln.

Was oft als „fehlende Disziplin“ bewertet wird, ist in Wahrheit ein biologischer Schutzmechanismus.
Wenn sich Depression entwickelt

Bleibt dein Nervensystem über längere Zeit in Alarmbereitschaft, kann sich eine depressive Symptomatik entwickeln. Typisch sind:

Antriebslosigkeit
Erschöpfung
Rückzug
Innere Leere

Depression und Übergewicht können sich gegenseitig verstärken. Weniger Bewegung bedeutet weniger stimmungsregulierende Botenstoffe. Gewichtszunahme kann Scham und Rückzug fördern. Ein Kreislauf entsteht – körperlich und emotional.

Der hormonelle Zusammenhang
Trauma beeinflusst mehrere hormonelle Systeme gleichzeitig:

Cortisol (Stresshormon)
Insulin (Blutzuckerregulation)
Leptin und Ghrelin (Hunger- und Sättigung)
Serotonin (Stimmung)

Chronischer Stress kann die Insulinsensitivität verändern und Gewichtszunahme begünstigen. Gleichzeitig sinkt bei depressiver Symptomatik oft die Motivation zur Selbstfürsorge.
Dein Körper arbeitet nicht gegen dich, er reagiert auf Überlastung.

Ganzheitliche Stabilisierung: Körper und Psyche gemeinsam stärken
Nachhaltige Veränderung entsteht, wenn wir nicht nur sprechen, sondern auch regulieren.

1. Psychologische Stabilisierung
In der Beratung arbeiten wir an emotionaler Regulation, Selbstwert, Ressourcenaktivierung und dem Verstehen innerer Muster.

2. Bewegung als Neuroregulation
Bewegung ist Medizin für dein Nervensystem. Ob gezielte Selbstverteidigungseinheiten S - YCF & Selfdefence - You can fight & Sports, funktionelles Training, Pilates oder Yoga, all diese Methoden helfen:
Cortisol zu senken
Serotonin und Dopamin zu aktivieren
dein Körpergefühl zu stärken
dich wieder handlungsfähig zu erleben
Gerade bei Trauma ist der Körper ein entscheidender Schlüssel zur Stabilisierung.

3. Ernährung als hormonelle Unterstützung
Eine blutzuckerstabile Ernährung mit ausreichend Eiweiß, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten unterstützt deine hormonelle Balance. In der Ernährungsberatung betrachten wir Stress, Essverhalten und Stoffwechsel im Zusammenhang ohne Druck, sondern mit Verständnis für deine Geschichte.
Warum alles ineinandergreift.

Trauma betrifft nicht nur deine Gedanken. Es betrifft deinen gesamten Organismus.
Deshalb greifen psychologische Beratung, Bewegung, Körperarbeit und Ernährung so oft ineinander.
Wenn dein Nervensystem sich sicherer fühlt,
dein Körper wieder Kraft erlebt
und deine Energie stabiler wird,
entsteht echte Veränderung, nicht aus Zwang, sondern aus innerer Stabilität.

In eigener Sache
Wir sind eine psychologische und Traumaberatung und bieten keine heilkundliche Psychotherapie an. Unsere Arbeit versteht sich als ressourcenorientierte, stabilisierende Begleitung und ganzheitliche Unterstützung.
Wenn du dich in diesen Themen wiederfindest, stehen wir dir gern beratend und unterstützend zur Seite. 💛

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Trauma ist nicht nur eine Erinnerung.Trauma ist eine Erfahrung, die sich im Nervensystem speichert.Viele Menschen, die b...
13/02/2026

Trauma ist nicht nur eine Erinnerung.

Trauma ist eine Erfahrung, die sich im Nervensystem speichert.
Viele Menschen, die belastende oder gewaltvolle Erfahrungen gemacht haben, leben unbewusst in einem dauerhaften Alarmzustand. Der Körper produziert vermehrt Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin. Das Nervensystem bleibt angespannt, auch wenn die Gefahr längst vorbei ist.

Das kann sich zeigen durch:
• innere Unruhe
• Schlafstörungen
• schnelle Überforderung
• emotionale Ausbrüche oder Rückzug
• körperliche Beschwerden ohne klare Ursache

Trauma betrifft immer das Zusammenspiel von Psyche, Körper und Hormonsystem.
Deshalb arbeite ich in meiner psychologischen und traumapädagogischen Beratung ganzheitlich.

Das bedeutet:
Wir schauen nicht nur auf Gedanken und Gefühle, sondern auch auf das Nervensystem, auf Stressregulation und auf Stabilisierung im Körper.
Trauma kann man nicht „wegdenken“.
Aber man kann lernen, das eigene Nervensystem wieder zu regulieren.
Man kann Sicherheit neu aufbauen.
Man kann Schritt für Schritt wieder Kontrolle und Selbstwirksamkeit erleben.
Stabilisierung, Ressourcenarbeit, Psychoedukation über Stress- und Hormonprozesse, all das sind Bausteine, um innere Sicherheit zurückzugewinnen.

Heilung bedeutet nicht, dass etwas nie passiert ist.
Heilung bedeutet, dass es dich nicht mehr dauerhaft im Alarmzustand hält.

💛 Hinweis in eigener Sache:
Ich biete psychologische und traumapädagogische Beratung an.
Keine heilkundliche Psychotherapie, sondern stabilisierende, begleitende Unterstützung.

Ganzheitlich. Wertschätzend. In deinem Tempo.

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💛 Wenn ein Kind Autismus oder ADHS hat, was bedeutet das für Eltern?Wenn ein Kind die Diagnose Autismus oder ADHS erhält...
12/02/2026

💛 Wenn ein Kind Autismus oder ADHS hat, was bedeutet das für Eltern?

Wenn ein Kind die Diagnose Autismus oder ADHS erhält oder Eltern sich noch im oft monatelangen oder sogar jahrelangen Diagnoseprozess befinden, beginnt für viele Familien eine intensive Belastungsphase.
Autismus betrifft aktuellen Studien zufolge etwa 1–2 % der Bevölkerung.
ADHS wird bei etwa 5–7 % aller Kinder und Jugendlichen diagnostiziert.

Das bedeutet: Viele Familien sind betroffen.
Und dennoch fühlen sich viele Eltern alleine.
Studien zeigen deutlich, dass Eltern von Kindern mit Autismus oder ADHS ein signifikant höheres Stressniveau aufweisen als Eltern neurotypischer Kinder.

🔎 Untersuchungen belegen:
Eltern von Kindern mit Autismus berichten über deutlich erhöhte chronische Stresswerte im Vergleich zu Kontrollgruppen.
Das Risiko für depressive Symptome ist bei diesen Eltern signifikant erhöht.

Besonders Mütter zeigen in Studien eine höhere emotionale Erschöpfung.

Bei ADHS Familien zeigen Untersuchungen ebenfalls erhöhte Belastungswerte, vor allem wenn zusätzliche Verhaltensauffälligkeiten oder schulische Probleme bestehen.
Studien weisen darauf hin, dass bis zu 30–50 % der Eltern von Kindern mit ADHS selbst ADHS-Symptome aufweisen, was den Alltag zusätzlich komplex machen kann.

Hinzu kommen strukturelle Belastungen:
lange Wartezeiten auf Diagnostik (oft mehrere Monate bis Jahre)
fehlende Therapieplätze
wiederholtes „Nicht-ernst-genommen-Werden“
Konflikte mit Schule oder Kindergarten
Schlafmangel und emotionale Daueranspannung
Chronischer Stress wirkt sich nachweislich auf die Gesundheit aus.

Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für:
Burnout-ähnliche Erschöpfungszustände
depressive Verstimmungen
Angststörungen
psychosomatische Beschwerden
Partnerschaftsbelastungen
Viele Eltern funktionieren über Jahre.
Sie organisieren. Sie kämpfen. Sie erklären.
Und verlieren sich dabei selbst.
Was oft vergessen wird:
Nicht nur das Kind braucht Unterstützung.
Auch die Eltern brauchen Halt, Orientierung und einen sicheren Raum.

Forschung zeigt klar: Soziale Unterstützung ist einer der stärksten Schutzfaktoren gegen chronische Überlastung.
Eltern, die fachliche Begleitung und Austausch erleben, berichten über geringere Stresswerte und mehr Selbstwirksamkeit.
Genau hier setzen wir an.

💛 Hinweis in eigener Sache:
Wir sind eine psychologische und traumapädagogische Beratungsstelle.
Wir bieten keine heilkundliche Psychotherapie an, sondern verstehen unsere Arbeit als beratende, stabilisierende und orientierende Begleitung für Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Wenn du dich angesprochen fühlen oder Unterstützung wünschen, kannst du dich gerne per E-Mail [email protected] bei uns melden. Gemeinsam schauen wir, welche Schritte sinnvoll sind und welche weiteren Fachstellen gegebenenfalls ergänzend eingebunden werden können.

Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. 🤍

Nicht jedes Kind ist „verhaltensauffällig“.Nicht jeder Erwachsene ist „zu sensibel“.Manche sind einfach neurodivergent. ...
11/02/2026

Nicht jedes Kind ist „verhaltensauffällig“.
Nicht jeder Erwachsene ist „zu sensibel“.
Manche sind einfach neurodivergent. 💛

In unserer psychologischen Traumapraxis begleiten wir nicht nur traumatisierte Menschen
wir arbeiten auch mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im AutismusSpektrum und mit ADHS.

Viele von ihnen, vor allem Erwachsene, haben einen langen Leidensweg hinter sich.
Jahrelang das Gefühl, „anders“ zu sein.
Nicht verstanden zu werden.

Von Praxis zu Praxis geschickt zu werden.
In der Schule auf Unverständnis zu stoßen.
Oder als Eltern ständig erklären zu müssen, warum das eigene Kind nicht „einfach funktionieren“ kann.

Die Belastung ist enorm, für die Kinder.
Und für die Eltern.

Wir sind eine Anlaufstelle.
Ein Ort, an dem zugehört wird.
Ein Ort, an dem nicht bewertet, sondern verstanden wird.
Wir beraten, begleiten und unterstützen.

Und wenn weitere Schritte nötig sind, empfehlen wir gezielt Fachärzt:innen und Stellen, bei denen wir wissen:
Dort wird ernst genommen. Dort wird hingeschaut. Dort wird nicht weggeschickt.

Du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
📍Melanie Fischer
Psychologische Beratung mit Schwerpunkt Trauma
Für Kinder, Jugendliche & Erwachsene

Wir begleiten dich mit Herz und Fachwissen im Rahmen einer psychologischen Beratung und Traumaberatung, eine heilkundliche Psychotherapie bieten wir nicht an

Adresse

Geistmarkt 19
Emmerich
46446

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