07/09/2026
Wir beobachten es gerade im Sommer immer wieder: Kinder spielen am Bach, ganz alleine - ohne Eltern.
Darunter teilweise sehr kleine Kinder und Nichtschwimmer.
Ein Bach wirkt harmlos. Das Wasser ist flach, andere Kinder spielen darin und Mama oder Papa sind schließlich in der Nähe.
Doch ein Ausrutscher kann reichen. Nasse und rutschige Steine, eine unerwartet tiefere Stelle oder Strömung können aus einem schönen Spielmoment sehr schnell eine gefährliche Situation machen – auch bei Kindern, die bereits schwimmen können.
Und auch flaches Wasser kann gefährlich werden. Erschrickt ein Kind beim Sturz ins Wasser, kann es in Panik geraten oder regelrecht erstarren. Dann kann selbst eine Situation gefährlich werden, aus der es normalerweise problemlos aufstehen könnte – weil es nicht wie erwartet reagiert oder den Kopf nicht selbstständig aus dem Wasser bekommt.
Unser Appell als Schwimmschule ist deshalb nicht: Haltet eure Kinder vom Wasser fern.
Ganz im Gegenteil. Lasst sie entdecken, planschen und Erfahrungen sammeln. Wasser soll Spaß machen. 🩵
Aber Kinder am Wasser brauchen Aufsicht – unabhängig davon, ob sie bereits schwimmen können. Bei kleinen Kindern und Nichtschwimmern bedeutet das zusätzlich: aufmerksam sein und in unmittelbarer Nähe bleiben.
Denn der beste Schutz ist nicht, Wasser zu vermeiden – sondern Kinder sicher an Wasser heranzuführen und da zu sein, solange sie uns brauchen.
Eure Taunus Schwimmschule 🐧