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Fußball ist mein Leben, Fußball ist meine Welt. Der FC Rot-Weiß wird mir alles geben. Einmal da werden wir Meister, da wollen wir oben stehen.

Oh FC Rot-Weiß lass uns den Weg zusammen gehen. Was sind also meine Interessen? Wer die Seite aufmacht , erkennt sofort:

Fußball - RWE

07/09/2026

Wie viele Floskeln habt ihr gezählt?
Das Phrasenschwein läuft Amok. 🤣

++++++++++
Freitagabend. Tabellenführer gegen Aufsteiger. Flutlicht. Volle Konzentration. Und eigentlich ist die Ausgangslage klar – was im Fußball bekanntlich überhaupt nichts bedeutet.

Denn jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten und auf dem Papier hat noch niemand drei Punkte geholt.

Der springende Punkt ist der Ball.

Wir gehen als Tabellenführer in dieses Spiel. Das haben wir uns erarbeitet. Die Tabelle lügt schließlich nicht. Trotzdem dürfen wir jetzt nicht auf die Tabelle schauen. Wir schauen nur auf uns. Wir denken von Spiel zu Spiel und Freitag ausschließlich bis Freitag.

Der Aufsteiger hat nichts zu verlieren. Genau deshalb ist er gefährlich. Wir haben dagegen etwas zu verlieren, wollen aber vor allem etwas gewinnen. Am besten drei Punkte.

Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, müssen uns aber auch nicht kleiner machen, als wir sind. Respekt ja, Angst nein. Selbstvertrauen ja, Überheblichkeit nein. Volle Offensive ja, aber bloß nicht ins offene Messer laufen.

Von der ersten Minute an müssen wir zeigen, wer Herr im Haus ist. Zweikämpfe annehmen. Zweite Bälle gewinnen. Die Räume eng machen und gleichzeitig das Spiel breit ziehen. Über außen kommen, im Zentrum präsent sein und immer wieder die Tiefe suchen.

Kurzum: Wir müssen dort sein, wo der Ball hinkommt, bevor er weiß, dass er dort hinkommt.

Hinten brauchen wir Stabilität.

Lufthoheit im Strafraum.

Da wird nicht lange gefackelt. Im Zweifel muss das Ding weg.

Hoch und weit bringt Sicherheit.

Und bei einer Führung kann man auch mal einen in den Steiger hauen.

Der Ball darf dann ruhig ein paar Sekunden unterwegs sein. Das nimmt Tempo aus dem Spiel, verschafft Luft und zwingt den Gegner erst einmal dazu, einen neuen Ball zu organisieren.

Trotzdem wollen wir natürlich Fußball spielen.

Es gibt zwar keine Punkte fürs Schönspielen, aber fürs Auge muss auch was dabei sein.

Wir wollen den Ball laufen lassen. Denn der Ball ist immer schneller als der Gegner. Trotzdem müssen auch wir laufen. Einer für den anderen. Jeder muss die berühmten Extrameter machen und 110 Prozent geben.

Wir müssen geduldig bleiben und gleichzeitig sofort Vollgas geben. Mutig, aber nicht übermütig. Aggressiv, aber kontrolliert. Locker, aber konzentriert. Offensiv denken, defensiv arbeiten und dabei immer die richtige Balance zwischen Balance und Ausgewogenheit finden.

Wichtig wäre natürlich ein frühes Tor.

Ein spätes wäre allerdings ebenfalls hilfreich.

Grundsätzlich gilt: Tore fallen immer zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten.

Und wenn das Ding dann aus 25 Metern im Winkel einschlägt, können wir guten Gewissens sagen:

Und diesen Treffer hätte nicht einmal Gerd Müller machen können.

Dann ist der Knoten geplatzt. Der Schalter ist umgelegt. Der Bock ist umgestoßen. Der Brustlöser ist da. Das Momentum kippt. Der berühmte Dosenöffner hat die Dose geöffnet.

Dann müssen wir nachlegen.

Denn das 1:0 ist immer gefährlich.

Das 2:0 übrigens auch.

Aber eines steht mathematisch fest:

Wenn man ein 1:1 bekommt, ist ein 2:0 nicht mehr möglich.

Das müssen wir verhindern.

Deshalb hinten die Null halten. Denn wenn hinten die Null steht, reicht vorne einer. Und wenn vorne zwei fallen, haben wir sogar etwas Luft.

Trotzdem dürfen wir niemals nachlassen. Das nächste Tor ist immer das wichtigste. Nach dem 1:0 brauchen wir das 2:0. Nach dem 2:0 müssen wir auf das 3:0 gehen. Und nach dem 3:0 dürfen wir keinesfalls anfangen zu glauben, dass das Spiel schon 4:0 steht.

Fußball bestraft Nachlässigkeiten sofort.

Es fließt schließlich noch viel Wasser die Gera runter, und bis dahin kann noch einiges passieren.

Wir müssen deshalb über die gesamte Spielzeit hellwach bleiben. Die ersten fünfzehn Minuten sind entscheidend. Danach kommen die wichtigen Minuten bis zur Halbzeit. Und nach der Pause beginnt bekanntlich ein völlig neues Spiel.

Entscheidend wird die Schlussphase.

Eigentlich sind also sämtliche Minuten entscheidend.

Die Gloriosa wird noch zweimal läuten.

Bis dahin wird gekämpft.

Wir müssen Gras fressen, die Ärmel hochkrempeln, den Platz umpflügen, die Brust rausstrecken, den Kopf oben behalten und dahin gehen, wo es wehtut.

Jeder Zweikampf kann der entscheidende sein.

Jeder zweite Ball kann der erste Schritt zum nächsten Angriff sein.

Jede Standardsituation kann ein Spiel entscheiden.

Und jeder Einwurf in Strafraumnähe ist im Grunde eine Ecke mit den Händen.

Der Aufsteiger wird alles reinwerfen. Die kommen über die Euphorie. Die werden laufen, kämpfen und keinen Zentimeter herschenken.

Aber wir stehen nicht ohne Grund oben.

Wir haben Qualität.

Wir haben Mentalität.

Wir haben die breite Brust.

Und wir haben den zwölften Mann.

Freitag muss der Funke vom Platz auf die Ränge überspringen und von den Rängen wieder zurück auf den Platz.

Der Nachthimmel brennt.

Die Hütte muss brennen, ohne dass hinten etwas anbrennt.

Flutlicht an.

Ärmel hoch.

Brust raus.

Volle Kapelle.

Wir müssen das Spiel an uns reißen, ihm unseren Stempel aufdrücken und gleichzeitig die Kirche im Dorf lassen.

Wir haben es selbst in der Hand.

Wir machen unsere Hausaufgaben.

Wir schauen nicht auf die anderen.

Wir schauen nur auf uns.

Wir denken von Spiel zu Spiel.

Wir geben 110 Prozent.

Wir werfen alles in die Waagschale.

Wir lassen unser Herz auf dem Platz.

Wir gehen über die Schmerzgrenze.

Und bei einer Führung hauen wir zur Not noch einen in den Steiger.

Denn am Ende fragt keiner mehr danach, wie die drei Punkte zustande gekommen sind.

Drei Punkte sind drei Punkte.

Ein Tor ist ein Tor.

Die Null muss stehen.

Die Tabelle lügt nicht.

Die Wahrheit liegt auf dem Platz.

Das Runde muss ins Eckige.

Abgerechnet wird zum Schluss.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Aber vor dem Spiel ist erst einmal Freitag.

Tabellenführer gegen Aufsteiger.

Also rausgehen, Spaß haben und zeigen, warum wir da oben stehen.

Und wenn wir nach 90 Minuten mindestens ein Tor mehr erzielt haben als der Gegner, dann können wir mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass wir dieses Spiel gewonnen haben.

Denn bei aller Taktik, Leidenschaft, Mentalität und all den großen Weisheiten dieses Sports bleibt am Ende nur eine unumstößliche Erkenntnis:

Der springende Punkt ist der Ball.

07/09/2026

Noch ein wenig (kostenlose) Werbung für Hüttes Buch.
KI erzeugter Clip. Viel Spaß dabei :-)

07/09/2026

Einen guten Start in die Heimspielwoche!

06/09/2026

Aus gut unterrichteten Kreisen weiß ich - Hüttes Buch ist nun endlich da. Ihr wollt also wissen, was K***e, Sepple und Co in den 80er getrieben haben (was ihr noch nicht wusstet), dann meldet euch bei Hütte und bestellt das Buch. Lohnt sich!

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06/09/2026

Ihr habt es ja mitbekommen, es war rund um das Pokalspiel etwas ruhiger bei mir. Manchmal muss man eben mal eine Auszeit machen. Bei mir war es eine Kultur- und Bildungsreise. Kann ich nur empfehlen.
Dennoch habe ich natürlich das Spiel und auch die Ereignisse rund um das NLZ verfolgt. RWE lässt einen eben nie ganz los. Aber, dass ich entspannen konnte, dafür hat das Spiel in Siemerode wirklich gesorgt. Frühe Führung, dran geblieben. Auch vom Wetter, dem engen "Stadion" und der tlw. ungestümen Gangart der Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Das Spiel bekommt demnach den Stempel "souverän und ungefährdet".
Der zweite Anzug passt im Pokal und die Buben nutzen ihre Chancen demnach. Sportlich -auf die Liga betrachtet - hat das Ergebnis dennoch kaum Wert. Außer Selbstbewusstsein und guter Laune.

02/09/2026

Steigerwaldstadion - unsere Heimat, unser Zuhause. Mehr als ein Ort.

01/09/2026

Stellt euch vor, wir hätten alle eine Couch und einen Couchtisch im SWS. :-)

Die Frage ist doch - mit oder ohne Fließentisch? :-D

31/08/2026

Und plötzlich sind die sportlichen Schlagzeilen egal. Die Zeitung mit den vier Buchstaben berichtet über Probleme im NLZ. Darüber, dass Gelder und Nachweise fehlen. Der Entzug des NLZ Status droht. Alles was mühsam aufgebaut wurde. Jetzt könnte man der Zeitung einen Vorwurf machen, dass sie wie ein Geier den Kadaver zerreißt. Und auch wenn ich den journalistischen Stil nicht gut finde, können sie nur die Dinge berichten, an denen auch nur ansatzweise was dran ist.
Mich ermüden diese Schlagzeilen, wenngleich es fatal ist, was da hinten mit dranhängen kann. Verlust des NLZ Status = weniger Zugriff auf gute Talente, die später evtl. in der ersten Mannschaft eingesetzt werden können. Die finanziellen Auswirkungen mal ganz außen vor gelassen.
Das zarte Pflänzchen ist doch gerade erst am wachsen, da wird es schon wieder nieder getrampelt. Wieder "Pleite-Schlagzeilen" (die ja eigentlich keine sind), erneute Rückschläge. Und das alles kann nicht zufällig sein, betrachtet man die zurückliegenden Ereignisse rund um das NLZ. Trainerentlassungen, Vorstandsquälereien (das fängt bei der Diskussion zur MV vor zwei Jahren an) und ein immer währender Drahtseilakt. Wir sollten uns doch auf so vieles konzentrieren.
Die erste Mannschaft ist Tabellenführer, Derbysieger und durchaus hoffnungsvoll. Aber ein Baustein in dem fragilen Gebäude kann alles einstürzen lassen. Hoffen wir das Beste.

30/08/2026

Es ist doch toll, dass sich Rot-Weiß treu bleibt. Oder?
Die Ergebnisse des Freitags lagen wie ein Silbertablett vor dem RWE. Der Gegner war der BFC Preußen Berlin, der noch sieglos am Tabellenende ist.
Was sollte schon schiefgehen?

Das Spiel war eine Kopie des Spiels im Februar. Rot-Weiß hätte "nur" gewinnen müssen. Aber es fehlte an so vielem. Dynamik, unbändiger Wille und spielerische Mitteln die tief stehenden Berliner zu knacken. Diese Mannschaft liegt uns nicht, so viel steht fest. Der BFC Preußen ist nicht angetreten, etwas fürs Spiel zu machen, sondern das Spiel von Rot-Weiß zu zerstören. Körperlich robust, Lufthoheit und das Tempo aus dem Spiel genommen. Und RWE hatte kein Rezept dagegen. Zudem kam die Rotationsmaschine. Awoudja statt Adesida, Felßberg statt Fehler und Gonda statt Wolf. Rückblickend betrachtet, hat m.E. der Trainer damit einen gehörigen Anteil am faden Spiel. Und wenn ich das so schreibe, klingt das hart, enttäuscht und negativ. Dabei haben unsere Rot-Weißen viel richtig gemacht. Viel Ballbesitz, die wenigen Sachen eigentlich gut wegverteidigt. Aber es zündete nix. Zu oft wurde Hinten herum gespielt, das Spiel langsam gemacht und es war kein Risiko zu spüren, etwas zu riskieren. Da war es symptomatisch, dass die Berliner mit der einzigen Torchance des Spieles die Führung erzielten.
Man hat es auf den Rängen gespürt, dass das Spiel eines zum Vergessen werden würde. Da war kein Funke, kein Überspringen. Im Umkehrschluss hat auch die Kurve und die Zuschauer nicht viel dafür getan, dass Leben in die Bude kam. Die Lieder sehr eintönig, wenig motivierend - das lief wie ein Radiosender im Hintergrund ab. Genauso moniere ich, dass "nur" 6200 Zuschauer da waren. Ein guter Wert, aber angesichts der Tabellensituation einfach schade. Man hätte ein Statement setzen können. Aber der Erfurt kommt erst aus den Pötten, wenn es ernst wird.
Dass es dennoch einen Punktgewinn zu bewundern gab, lag daran, dass Fabian Ge**er reagiert hat. Die Wechsel im Kreativzentrum kamen und wirkten. So war es dann Neuzugang Tito, der einen Ball aus halbrechter Position einnetzte. Weitere Chancen wurden aber leichtfertig vergeben. Die Berliner warfen alles rein, spielten mit allen Mitteln und können den Punkt als Erfolg verbuchen, während bei Rot-Weiß die Erkenntnis bleibt, wer einen Gegner nicht hundertprozentig ernst nimmt, wird auch nicht gewinnen. Vielleicht ein zeitlich passender Dämpfer, um besser zu werden. Aber dennoch rückblickend ein Ärgernis. Nicht das Ergebnis, sondern das WIE. Und die Tatsache, dass es eine Kopie des Spieles im Februar war. Vorher hat man sich wie der klare Sieger gefeiert und hinterher muss man reumütig die Wunden lecken.

28/08/2026

Astronomischer FC RWE :-)

Auch in fernen Galaxien und Welten soll Rot-Weiß Erfurt hell erleuchten.

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