Ich bin nicht mehr wütend auf meine narzisstischen Eltern. Ich bin einfach durch.
Hallo Antje , wissen deine Eltern eigentlich von deinem Content? Ist ja irgendwie auch eine schöne Rache. Auch wenn es um Rache ja nicht geht.“
Mir geht es nicht um Rache.
Ich habe wirkich keinerlei Rachegefühle mehr.
Und auch keine Wut, die raus muss. Und vor allem kein Bedürfnis mehr, irgendwem etwas zu beweisen.
Ich bin einfach durch mit der Sache.
Und das ist ein Punkt, den viele unterschätzen.
Weil viele denken:
Heilung bedeutet, dass man „verzeiht“
oder dass man „keine Gefühle mehr hat“
Aber darum geht es nicht.
Es geht darum, dass die Vergangenheit dich nicht mehr steuert.
Dass du nicht mehr innerlich reagierst, nicht mehr in alte Rollen rutschst,
nicht mehr emotional abhängig bist.
Ich mache diesen Content nicht wegen meiner Eltern.
Ich mache ihn, weil ich weiß, wie viele Menschen genau da feststecken.
Zwischen Wut. Schuldgefühlen. Und dem Wunsch, endlich frei zu sein.
Und weil ich weiss, wie man es schaffen kann „damit durch zu sein“
Und nochmal, das heißt nicht: alles ist gut, sondern: Es hat keine Macht mehr über dich.
Und das ist am Ende das Ziel.
Antje Simdorn Mentalcoach
Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Antje Simdorn Mentalcoach, Essen.
•Klarheit, Struktur & innere Freiheit – für Menschen aus narzisstischen Familien
• über 1.500 Sitzungen Coachingerfahrung
•Online-Kurse, Coaching & Podcast
•Alle Links hier: https://linktr.ee/antjesimdorn
Ihr Lieben,
ich werde heute wieder mal 25!!!!
Und ich habe mir überlegt, dass es doch viel schöner ist, dass ihr eine Geschenk von mir bekommt.
Also habe ich mir überlegt, was Euch wirklich helfen könnte und habe Euch direkt ein ganzes Workbook geschrieben.
Den „Notfallkoffer für emotionale Trigger“. Und wenn Du Dein Geschenk haben möchtest, dann schau einfach in die Kommentarspalte. Dort findest du den Link direkt zum Workbook.
Alles Liebe und Shine Bright,
Antje
Alles Liebe und Shine Bright,
Antje
17/06/2026
„Du darfst es total scheisse finden, dass du von Dingen heilen musst, für die du nichts kannst. Aber bitte mach trotzdem weiter mit deiner Heilung. Denn du hast ein schönes Leben verdient. Hol es dir!“
Es gibt einen Teil der Heilungsreise, über den viel zu wenig gesprochen wird.
Nämlich die Wut.
Die Wut darüber, dass du heute die Arbeit machen musst für etwas, das du nie verursacht hast.
Dass du Grenzen lernen musst, weil andere keine hatten.
Dass du dein Nervensystem beruhigen musst, obwohl du es nicht warst, der es ständig in Alarmbereitschaft versetzt hat.
Dass du Glaubenssätze hinterfragen musst, die du dir nicht ausgesucht hast.
Und ganz ehrlich?
Du darfst das total unfair finden.
Du darfst wütend sein.
Du darfst traurig sein.
Du darfst denken:
„Warum muss ICH mich jetzt darum kümmern?“
Das sind total verständliche Gefühle.
Aber hier kommt der schwierige Teil:
Obwohl du nichts dafür kannst, liegt die Verantwortung für deine Heilung heute bei dir.
Und nein, das ist absolut nicht fair. Nur ist es eben trotzdem so, dass niemand anderes deine Heilung für dich übernehmen kann.
Deshalb:
Sei wütend.
Fluche.
Mach eine Pause.
Aber gib dich nicht auf.
Denn am Ende geht es nicht darum, wer schuld war.
Sondern darum, dass du die Chance bekommst, ein Leben zu führen, das sich endlich nach deinem anfühlt.
Und vielleicht ist Wut manchmal einfach der Teil in dir, der endlich verstanden hat, dass das damals nicht okay war.
Wenn du lernen möchtest, mit dieser Wut anders umzugehen, findest du in „Wutwandlerin“ viele praktische Übungen und Werkzeuge dazu. Der Link ist in der Bio.
16/06/2026
Viele Menschen glauben, Heilung passiert allein durch Verstehen.
Aber genau das beobachte ich nach über 1.500 Coachings eben nicht.
Menschen hören Podcasts.
Lesen Bücher.
Speichern Reels.
Machen Therapie oder Coaching.
Und verstehen ihre Muster oft inzwischen unglaublich gut.
Und trotzdem reagieren sie unter Stress immer wieder wie früher.
Warum?
Weil das Gehirn sich nicht allein durch Erkenntnis verändert.
Nachhaltige Veränderung entsteht erst dann, wenn neue Verbindungen wirklich aktiv aufgebaut werden:
durch Verarbeitung,
durch Wiederholung,
durch neue Erfahrungen,
durch Umsetzung im Alltag.
Genau deshalb arbeite ich im Coaching nicht nur mit Gesprächen.
Sondern auch mit Arbeitsblättern, schriftlicher Reflexion, konkreten Übungen und aktiver Umsetzung.
Denn Verstehen ist wichtig.
Aber Veränderung entsteht dort, wo dein Nervensystem lernt:
„Ich muss nicht mehr wie früher reagieren.“
„Also sei hier doch einfach die reifere Person .“
Sehr, sehr Menschen, die mit narzisstischen oder emotional unreifen Eltern aufgewachsen sind, kennen genau solche Sätze. Mein Vater zum Bespiel hat mir diesen Satz sehr häufig gesagt, wenn ich aus einer Konfrontation mit meiner narzisstischen Mutter kam.
Und wenn man das mal übersetzt, bedeutet es oft einfach:
„Schluck den Schmerz runter, damit sich niemand anderes verändern muss.“
Denn interessanterweise hören Betroffene diesen Satz fast nie, wenn wirklich alle reflektiert und fair miteinander umgehen.
Sondern meistens dann, wenn jemand Grenzen überschreitet, emotional manipulativ ist,
sich respektlos verhält oder keine Verantwortung übernehmen will.
Und plötzlich soll wieder die Person „reif“ sein, die schon ihr ganzes Leben gelernt hat:
sich anzupassen, runterzuschlucken, zu deeskalieren, zu funktionieren und die Stimmung anderer mitzutragen.
Und ich weiss, dass das viele Menschen dann für Stärke oder Reife halten, das dann durchzuziehen und „reif“ oder „erwachsen“ zu handlen. Aber oft ist es einfach nur ein Nervensystem, das extrem gut darauf trainiert wurde, Unfairness auszuhalten,
ohne sich selbst wichtig zu nehmen.
Und genau deshalb lohnt sich manchmal die Frage:
Bin ich gerade wirklich friedlich?
Oder verrate ich mich wieder selbst, damit es für alle anderen einfacher wird?
Denn das ist nicht dasselbe
Und ganz wichtig: nicht jede Situation braucht „die reifere Person“.
Manche Situationen brauchen einfach, dass diejenigen die verantwortlich sind auch Verantwortung übernehmen.
Lerne
„Grenzen setzen OHNE Panik“
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Link in der Bio
15/06/2026
„Ich will unbedingt meine Beziehung retten.“
Diesen Satz höre ich in meinen Coachings erstaunlich oft.
Und meistens geht es am Anfang genau darum:
Wie kann ich die Beziehung verbessern?
Was muss ich anders machen?
Wie kann ich dafür sorgen, dass es endlich funktioniert?
Auf dem Weg zeigt sich dann sehr oft etwas anderes:
Dass das eigentliche Problem nicht die fehlende Anstrengung ist.
Sondern dass man sich selbst längst verloren hat.
Diese Kundin kam nicht zu mir, um sich zu trennen.
Sie kam, weil sie ihre Beziehung retten wollte.
Gemeinsam haben wir Schritt für Schritt herausgearbeitet:
• Welche Werte ihr wirklich wichtig sind
• Welche Bedürfnisse sie immer wieder übergangen hat
• Welche Glaubenssätze sie festgehalten haben
• Und warum sie sich ständig selbst zurückgestellt hat
Je klarer ihr Blick wurde, desto klarer wurden auch ihre Entscheidungen.
Am Ende hat sie nicht einfach ihre Beziehung verändert.
Sie hat ihre Beziehung zu sich selbst verändert.
Und genau daraus entstand die Kraft, eine Entscheidung zu treffen, die sie vorher für unmöglich gehalten hätte.
Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis:
Veränderung beginnt oft nicht damit, das Außen zu kontrollieren.
Sondern damit, sich selbst wieder ernst zu nehmen.
Du wirst sowieso kritisiert werden. Also hör auf, dich kleiner zu machen.
Die Sache ist die, einige Menschen werden so oder so ein Problem mit dir haben.
Als du gelitten hast, warst du „zu emotional“.
Als du angefangen hast, dich zu verändern, warst du plötzlich „egoistisch“.
Und sobald du angefangen hast, wirklich aufzublühen, hieß es:
„Du hältst dich wohl für etwas Besseres.“
Also hör auf, dich kleiner zu machen, damit andere sich wohler fühlen.
Denn klein machen hat dich damals nicht geschützt.
Und es wird dich heute auch nicht retten.
Heilung macht sichtbar.
Grenzen machen unbequem.
Und Menschen, die von deiner Anpassung profitiert haben, werden deine Veränderung oft nicht feiern.
Leb dein Leben trotzdem.
Heile trotzdem.
Werd trotzdem laut.
Und hör auf zu glauben, dass du erst liebenswert bist, wenn du niemanden mehr störst.
Shine bright!
Warum gibt mein Vater bis heute nicht zu, was meine narzisstische Mutter mir angetan hat?“
Diese Frage bekomme ich wirklich sehr, sehr oft in meinen Beratungen gestellt.
Manchmal zB wenn die narzisstische Mutter inzwischen sogar schon gestorben ist.
Und die Antwort ist oft viel komplizierter als: „Weil er nichts gesehen hat.“
Denn sehr viele Vater haben sehr wohl gesehen, dass etwas nicht stimmt.
Die ständigen Spitzen.
Die Abwertungen.
Das Schweigen.
Die Schuldumkehr.
Die emotionale Manipulation.
Aber wenn dein Vater heute wirklich anerkennen würde, was passiert ist, müsste er plötzlich auch eine andere - ziemlich bittere - Wahrheit anschauen:
Nämlich, dass er dich nicht geschützt hat.
Und genau das kollidiert bei vielen Menschen ziemlich brutal mit ihrem Selbstbild.
Denn die allermeisten Menschen wollen sich selbst nicht als schwach, feige oder mitverantwortlich erleben.
Und um das also zu vermeiden baut das Gehirn lieber ein anderes Narrativ:
„So schlimm war das nicht.“
„Deine Mutter meinte das nicht so.“
„Du bist zu empfindlich.“
„Damals war eben alles anders.“
Natürlich geht dieses Narrativ dann auf den Nacken des Opfers. Also auf deinen. Allerdingst, falls es hilft_ dein Vater will noch nicht mal bewusst lügen, aber echte Verantwortung kann emotional eben extrem teuer sein. Und nicht jeder will den Preis bezahlen.
Denn in dem Moment, in dem dein Vater wirklich anerkennt, was passiert ist, müsste er sich vielleicht auch eingestehen:
dass er weggeschaut hat
dass er dich allein gelassen hat
dass seine eigene Bequemlichkeit
wichtiger war als dein Schutz
oder dass er selbst Angst vor deiner
Mutter hatte
Und genau deshalb verteidigen manche Menschen ihr Fremdbild oft bis zum Schluss.
Und ja, selbst dann, wenn sie dafür die Realität ihres eigenen Kindes verleugnen müssen.
Aber manche Menschen werden dir diese Wahrheit nie geben können, weil sie sonst ihr gesamtes Selbstbild hinterfragen müssten. Und dazu sind sie schlicht nicht bereit.
22. Podcastfolge von „Schwarze Schafe
- helle Aussicht“
„Warum dein Vater dich nicht geschützt hat
Uberall wo es Podcasts gibt.
Link zu Spotify in der Bio
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12/06/2026
Wenn ich mal so zurückgucke, dann haben mir erstaunlich viele Menschen erklärt, warum irgendetwas für mich „keinen Sinn macht“.
Zu gefährlich.
Zu unrealistisch.
Zu spät.
Zu peinlich.
Zu riskant.
Zu verrückt.
Zu unsicher.
Und ich verstehe heute auch, warum viele Menschen so reagieren:
Weil Menschen ihre eigenen Ängste oft für Realität halten.
Aber ich auf all diese Ratschläge gehört hätte, würde ich heute wahrscheinlich (immernoch ein Leben führen, das sich für mich überhaupt nicht nach meinem eigenen anfühlt.
Und genau das sehe ich übrigens auch bei vielen Menschen aus narzisstischen Familien:
Sie lernen früh, sich stärker an den Ängsten, Erwartungen oder Grenzen anderer zu orientieren, als an ihrer eigenen Wahrheit.
Irgendwann glauben sie dann, sie seien
„unrealistisch“,
„zu sensibel“
oder „nicht mutig genug“.
Dabei haben sie oft einfach nur jahrelang gelernt, sich selbst nicht mehr richtig ernst zu nehmen.
Und manchmal beginnt Heilung genau dort:
Wenn Menschen anfangen, ihr eigenes Leben wieder wichtiger zu nehmen als die Angst anderer Menschen.
Shine Bright,
Antje
Nichts wird dich langfristig glücklicher machen als innere Distanz zu allem, was dir schadet.
Diesen Satz habe ich letztens irgendwo gelesen.
Und ich glaube, da steckt sehr viel Wahrheit drin.
Aber was genau bedeutet eigentlich „innere Distanz“?
Fangen wir vielleicht erstmal damit an, was damit NICHT gemeint ist:
• kalt werden
• verbittert werden
• keine Gefühle mehr haben
• oder sofort jeden Menschen aus dem eigenen Leben werfen, der schwierig ist
Ich meine etwas anderes:
nicht mehr emotional abhängig reagieren.
Denn viele Menschen glauben, sie müssten sich nur noch mehr erklären.
Noch verständnisvoller sein.
Noch geduldiger.
Noch liebevoller.
Noch angepasster.
Dabei liegt die eigentliche Freiheit oft ganz woanders.
Nämlich dort, wo:
• dich Schuldgefühle nicht mehr komplett steuern
• du nicht mehr jeden Konflikt retten musst
• du nicht mehr permanent auf Verständnis hoffst
• du Kritik nicht mehr wie eine Bedrohung erlebst
• du nicht mehr alles persönlich nimmst
• und dein innerer Frieden nicht mehr davon abhängt, wie andere Menschen sich verhalten
Denn emotionale Abhängigkeit erschöpft.
Innere Distanz stabilisiert.
Und genau das verwechseln viele Menschen:
Innere Distanz bedeutet nicht:
„Mir ist alles egal.“
Sondern:
„Ich verliere mich nicht mehr selbst.“
Emotionale Abnabelung von narzisstischen oder toxischen Eltern
Selbstlernprogramm von Antje Simdorn
Link in der Bio
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