04/03/2025
Niederlage im Halbfinale schickt Panther in die Sommerpause
Das Rückspiel im Halbfinale der Liga stand unter dem Motto „Siegen oder Sommerpause“. So lautete der Aufhänger am vergangenen Samstag für die Partie der gegen die . Obwohl Ferien- und Faschingszeit waren, konnten beide Teams drei Reihen aufbieten, um nach dem 2:2-Unentschieden im Hinspiel eine Entscheidung hinsichtlich eines Finalteilnehmers zu erzielen.
In das Spiel hinein erwischte die Uni München den besseren Start. Zwar verliefen die ersten Wechsel noch als Hin und Her auf beiden Seiten, doch in der 6. Minute geriet die sonst stabile Schanzer Defensive schwer ins Schwanken. Nicht weniger als viermal taumelte der Puck von links nach rechts – inklusive der Spieler beider Teams sowie Torwart Schmidmeyer – vor dem Ingolstädter Gehäuse. Besonders bitter war, dass die Klärung der Scheibe nicht ausreichte und ein weiterer Schuss mit geringeren Erfolgschancen letztlich den Weg ins Tor zur frühen Uni-Führung fand. Die Panther gestalteten danach die Partie ausgeglichener, schafften es jedoch im ersten Drittel nicht, sich im Slot gegen die Münchner Defensive durchzusetzen. Die Uni wiederum nutzte ihre Laufstärke, um sich nach gelungenem Aufbau und schneller Überquerung des Mitteldrittels Abschlüsse zu erspielen. Zusammen mit der bereits angesprochenen Überlegenheit im Slot wurde in der 13. Minute ein Rebound gedankenschnell zum 2:0 verwertet.
Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Panthern durch einen intensiveren schlittschuhläuferischen Einsatz, besser ins Spiel zu finden. Es ergaben sich längere Phasen im Drittel der Gastgeber, jedoch blieb vorerst ein zählbares Ergebnis aus. Der Höhepunkt dieser Phase war das einzige Powerplay der gesamten Begegnung, bei dem die Uni die gesamte Strafzeit im eigenen Drittel verbrachte. Allein die Scheibe wollte nicht ins Tor, und die Panther nutzten ihre besten Chancen nicht aus. Die Münchner blieben ihrerseits stets gefährlich bei ihren Offensivaktionen und hatten ebenfalls Chancen, den Vorsprung noch auszubauen. Für Spannung im Hinblick auf das Schlussdrittel sorgte allerdings Martin Dellner, der in der letzten Minute des zweiten Drittels die Scheibe eroberte und per Schlagschuss von der blauen Linie den Anschlusstreffer erzielte.
Im Schlussabschnitt spielten beide Teams mit offenem Visier. Die Panther warfen alles nach vorne und erhöhten nochmals den Einsatz, während die Uni weiterhin clever den eigenen Slot und damit das Tor verteidigte. Ein bis dahin ansehnliches Hobbyspiel wurde für die zahlreichen Zuschauer im SAP Garden noch aufregender. Leider blieben aus Sicht Ingolstadt diverse Einschussmöglichkeiten ungenutzt, und die verbleibende Spielzeit wurde immer geringer. Als die Panther ihre Verteidigung vollends entblößten, gelang der Uni schließlich mit einem 3-auf-2-Konter und erneuter Verwertung eines Rebounds im Slot der vorentscheidende Treffer zum 3:1. Auch danach kämpfte der Gast für ein weiteres eigenes Tor, doch das „empty net goal“ der Uni besiegelte das Halbfinalaus.
Beim Fazit gebührt es zunächst dem , zum Finaleinzug zu gratulieren. Wir bedanken uns für die zwei tollen Spiele im Halbfinale und freuen uns schon auf das Wiedersehen im nächsten Jahr. Die Panther haben alles gegeben und verabschieden sich mit einer sehr guten Leistung in die Sommerpause. Sportlich sichert sich das Team erneut den dritten Tabellenplatz nach der Vorrunde – was insbesondere nach dem desaströsen Start in die Punkterunde ein versöhnlicher Abschluss der Saison ist. Im Nachgang gilt es jedoch, objektiv zu analysieren und insbesondere die Effizienz vor dem Tor in Zukunft zu steigern, wenn ein weiterer Schritt nach vorne gemacht werden soll. Wir arbeiten daran und kommen wieder… 😊
Abschließend gilt es noch, allen Unterstützern (Ehefrauen, Kindern, Freundinnen, Sponsoren, Zuschauern und Schiedsrichtern etc.) zu danken. Wir wünschen einen schönen Sommer…
Eure Schanzer Panther
12/02/2025
Geilste Zeit des Jahres in der Liga - Playoffs.
Es stehen die beiden Halbfinalspiele gegen West Storm und gegen an. Eine Woche nach dem Ende der Hauptrunde begannen die Playoffs am vergangenen Sonntag die Partie zwischen Uni und Schanzer. Playoff-typisch für die Hobbyliga schickten beide Mannschaften jeweils eine vollbesetzte, schlagkräftige Truppe aufs Eis.
Das Spiel startete für die Playoffs angemessen mit viel Laufbereitschaft und hohem Einsatz auf beiden Seiten. Im Gegensatz zu den Spielern benötigten die beiden Schiedsrichter etwas Zeit, um sich an die Intensität des Spiels zu gewöhnen. Besonders im ersten Drittel wurde das Spielgeschehen durch „komische“ Strafzeiten unnötig beeinflusst. Spielentscheidend war dies zwar nicht, aber die Mannschaft der Uni profitierte bei ihrer Führung von der numerischen Überzahl. Bei einem überwiegend gut verteidigten Powerplay netzte der Gast mit Ablauf der Strafe per Nachschuss ein. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels bekamen die etwa 20 Zuschauer in der Halle 2 ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten zu sehen, aber weitere Treffer fielen nicht.
Im zweiten Spielabschnitt schafften es die Panther, sich öfter im Drittel der Gäste festzusetzen und den Puck gefährlich vor das Tor zu bringen. Das fehlende Zielwasser beim Abschluss bleibt jedoch das Dauerthema der Panther. Die Gäste ihrerseits wurden immer gefährlich, wenn sie ihre Laufstärke mit ihrem 2-Mann-Forecheck in Puckgewinne ummünzen konnten. Die sich daraus bietenden Möglichkeiten wurden mit Leidenschaft verteidigt oder Goalie Carl Schmidmeyer konnte sich mit Paraden auszeichnen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr steigerte sich die Spannung.
Mitte des letzten Drittels wurde der Einsatz der Panther belohnt. Die erneut gut spielende dritte Reihe der Panther brachte über Ben Thalmayr und Tom Meier die Scheibe zu Marvin Kokott und sein Schuss rutschte unter den Schonern des Uni-Goalies ins Tor. Der Ausgleich hatte allerdings nur zwei Minuten Bestand, da die Uni nach einem gewonnenen Bully im Drittel der Panther und mit Hilfe taktischer Unordnung der Defensive zur 2:1-Führung kombinierte. Die Panther waren jedoch überhaupt nicht geschockt und gingen ihrerseits sofort zur Schlussoffensive über. Durch jeweils gewonnene Zweikämpfe in der Ecke von Chris Mohns und Tom Hörner war Verteidiger Benny Demmel plötzlich an der blauen Linie freigespielt und konnte einen strammen Schlagschuss aus dem Bullykreis im Tor versenken. Das 2:2 spiegelt am Ende ein den Spielanteilen gerechtes Ergebnis wider, wobei die Panther in den letzten Minuten noch auf den Siegtreffer drängten.
Das Spiel endete leider unwürdig mit der Verletzung von Panther-Spieler Martin Dellner durch einen Bandencheck hinter dem Uni-Tor. Die im Nachgang im Krankenhaus festgestellte Oberkörperverletzung ist der Wehmutstropfen zu diesem insgesamt sehr guten Hobbyspiel, aber zumindest konnte der Spieler das Krankenhaus noch in der gleichen Nacht wieder verlassen.
Fazit – Gutes und schnelles Playoff-Spiel mit einem gerechten Ergebnis. Der Sieger des Rückspiels am 1.3. im SAP Garden zieht ins Finale der MEL Liga 1 ein. Eine sehr geile Sache – „Auf geht’s Panther!“
04/02/2025
Fünfter Sieg in Folge sichert Platz 3 zum Vorrundenabschluss
Das letzte Spiel der Liga 1 brachte am vergangenen Sonntag die Begegnung der Schanzer Panther gegen den Nachbarn Eternit. Für die Gäste aus Neuburg stand die Platzierung bereits vor dem Spiel fest, und sie müssen in den Playdowns gegen Freimann noch einmal alles geben, um die MEL 1 zu halten. Die Panther hingegen hatten mit einem Sieg die Chance, die Vorrunde noch auf Platz 3 abzuschließen.
Im Gegensatz zum Hinspiel wollten die Panther von Beginn an zeigen, dass sie diesen Tabellenplatz nur allzu gern noch nach oben klettern würden. Mit hoher Laufintensität, schnellen Wechseln und konsequentem Druck aufs Tor versuchten sie früh, für klare Verhältnisse zu sorgen. Eternit hielt stark dagegen und schaffte es, die Angriffe der Panther abzuwehren, konnte sich jedoch im ersten Abschnitt selbst nur wenige Torchancen erarbeiten. Kurz vor Drittelende wurde ein Angriff der Neuburger am Schanzer Tor gestoppt und über einen schnellen Aufbau Benni Demmel auf die Reise geschickt. Er überquerte die blaue Linie und platzierte seinen satten Schlagschuss präzise unten links im Tor.
Für den zweiten Abschnitt hatte sich Eternit deutlich mehr Offensive vorgenommen. Dementsprechend motiviert und intensiv starteten die Gäste in das Drittel. Sie erspielten sich mehrere gute Einschussmöglichkeiten, doch Goalie Alex Schmidt konnte ein ums andere Mal die Scheibe abwehren. Ingolstadt erhöhte ebenfalls den Einsatz, konnte sich jedoch nicht mehr so oft im Drittel der Neuburger festsetzen wie im ersten Abschnitt. Wieder dauerte es bis kurz vor Drittelende, ehe Benni Demmel am Ende einer kurzen Schanzer Drangphase die Scheibe zum 2:0 ins Netz arbeitete.
Mit dieser Führung ging es in den Schlussabschnitt, doch die Anzahl der Highlights in Drittel drei blieb überschaubar. Erwähnenswert war lediglich eine jeweils verhängte Zwei-Minuten-Strafe in einer insgesamt sehr fairen und für die Schiedsrichter angenehm zu leitenden Partie. Keine der beiden Mannschaften konnte aus der Überzahl oder weiteren Chancen Kapital schlagen, sodass es am Ende beim 2:0 für die Schanzer Panther blieb.
Ähnlich wie im Hinspiel war es ein verdienter Derbysieg, doch die großen Highlights blieben erneut aus. Mit Blick auf die gesamte Hauptrunde können die Panther allerdings sehr stolz auf ihre Serie von fünf Siegen in Folge sein. Damit hat die Mannschaft in beeindruckender Weise den miserablen Saisonstart wettgemacht und sich zum Abschluss der Vorrunde den dritten Platz gesichert. Besonders hervorzuheben ist erneut der starke Teamgeist, denn auch nicht aufgestellte sowie verletzte oder erkrankte Spieler unterstützten ihr Team lautstark von der Bande bzw. Tribüne aus.
Dem Nachbarn aus Neuburg wünschen wir viel Erfolg in den Playdowns – auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in der MEL 1!
Im Playoff-Halbfinale treffen die Schanzer nun auf . Schon am kommenden Sonntag um 21:45 Uhr findet das Hinspiel in der Saturn Arena (Halle 2) statt. Der Eintritt ist frei – die Panther freuen sich über lautstarken Support von der Tribüne!
22/01/2025
Auswärtserfolg bei der Uni München bietet Chance auf Playoffs und Rang 3
Crunchtime in der -Liga: Jeder Punkt zählt, um die Playoffs zu erreichen. Das Spiel am gestrigen Sonntagabend zwischen den und der war für die Ingolstädter ein echtes Finale. Einerseits ging es weiterhin um die Qualifikation für die Playoff-Runde im Duell mit Freimann, andererseits bot sich nach der überraschenden Niederlage von West Storm bei Freimann letzte Woche die Möglichkeit, auf Platz 3 zu klettern. Für dieses bisher wichtigste Saisonspiel waren die Panther bestens vorbereitet. Zusätzlich motivierten die „neuen“ Trikots, die natürlich mit einem Sieg eingeweiht werden sollten. Beide Mannschaften traten mit drei Reihen an und gingen angesichts der Tabellensituation und der letzten Ergebnisse selbstbewusst ins Spiel.
Das Spiel begann entsprechend ausgeglichen, wobei die Uni München im ersten Drittel etwas mehr vom Spiel hatte. Trotz ihres Pokalspiels am Samstag gegen die Weiherbulls wirkten die Münchner spritziger und geistig wacher. Dies zeigte sich auch beim 1:0 in der 10. Minute, als ein missglückter Torschuss auf ungewöhnliche Weise zurück an die gleiche Torseite sprang. Der Münchner Topscorer Besser stand goldrichtig und konnte den Puck unbedrängt einschieben. Es hätte noch schlimmer kommen können: Wenige Minuten später mussten zwei Panther, nach eher kleinlichen Entscheidungen der Schiedsrichter, auf die Strafbank. Die 3:5-Unterzahl verteidigten die Schanzer jedoch stark und überstanden die Situation ohne weiteres Gegentor. Auf der anderen Seite kamen die Panther immer besser ins Spiel. Spätestens beim Powerplay kurz vor Ende des ersten Drittels hätte Chris Mohns den Abpraller mit einer Einschussmöglichkeit ins leere Tor verwandeln müssen. Doch es blieb beim 1:0 für die Gastgeber nach dem ersten Drittel – ein Spiel auf Augenhöhe und auf sehr gutem Hobbyniveau.
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild kaum. Beide Teams blieben hochmotiviert und lieferten sich ein intensives Duell. Die Panther überstanden eine weitere Strafzeit unbeschadet, konnten jedoch weiterhin kein Kapital aus ihren Chancen schlagen. Zur Mitte des zweiten Drittels gelang es der Uni München, einen etwas zu komplizierten Aufbaupass der Panther im Mitteldrittel abzufangen. Das daraus resultierende 3-gegen-2-Spiel ihrer ersten Reihe spielten die Gastgeber konsequent Richtung Tor. Torwart Carl Schmidmeyer konnte den ersten Abschluss zwar stark abwehren, doch beim Nachschuss des freistehenden Stephan Honczek war er machtlos – 2:0 für die Uni. Dieser Rückstand war jedoch der Weckruf für die Panther, die in den folgenden Minuten einen starken Zwischensprint einlegten. Der Anschlusstreffer ließ nicht lange auf sich warten: Nach einem gewonnenen Zweikampf hinter dem Tor spielte Chris Mohns Stefan Majewski an der blauen Linie frei. Dessen Schlagschuss krachte mit voller Wucht an die Latte und prallte über den Rücken des Münchner Goalies ins Netz – 2:1.
Die Gäste wurden immer stärker und glichen in der 50. Minute aus. Diesmal war es Comebacker Dominik Dwucet, der an der blauen Linie freigespielt wurde. Sein trockener Flachschuss fand den Weg ins Netz. Noch vor Ende des zweiten Drittels drehten die Panther die Partie komplett. Nach einer guten Kombination über Tom Meier und Ben Thallmayr war es Alex Roth, der per Nachschuss das 3:2 für die Schanzer erzielte.
Im Schlussdrittel war der Auftrag klar: Clever verteidigen und mit überlegten Angriffen für die Entscheidung sorgen. Die Heimmannschaft erhöhte merklich die Intensität, fuhr jeden Check zu Ende und baute Druck auf das Ingolstädter Tor auf. Doch die Panther verteidigten stark, und wenn die Gastgeber einmal durchkamen, war Carl Schmidmeyer zur Stelle. Zwei Szenen werden in den Saisonhighlights sicher ihren Platz finden: ein gehaltener Breakaway gegen Topscorer Besser und ein spektakulärer Post-to-Post-Save bei einem freistehenden Nachschuss eines Münchner Stürmers. Die Panther hatten auf der Gegenseite ebenfalls einige gute Chancen. Torjäger Tom Hörner, der bisher nicht vom Glück verfolgt war, entschied das Spiel mit zwei Toren in einem Wechsel fast im Alleingang. Beide Treffer fielen nach ähnlichem Muster: Konterangriffe über die Außenbahn, die mit etwas Glück im Tor landeten.
Trotz einer verbleibenden Viertelstunde und unermüdlichem Einsatz der Münchner fiel kein weiteres Tor mehr. Eine starke Moral und eine überzeugende spielerische Leistung führten am Ende zum verdienten Auswärtssieg. Mit dem 5:2-Erfolg haben die Panther nun alle Chancen, den dritten Tabellenplatz zu erreichen. Die Vorfreude auf den Vorrundenabschluss mit dem Derby gegen Eternit am 2. Februar ist entsprechend groß.
09/01/2025
Ingolstädter Derby geht an die Schanzer Panther
Die Liga befindet sich auf der Zielgeraden, und die Punkte gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Playoff-Qualifikation. Das wegen Krankheit der Neuburger Mannschaft auf den 7.1.25 verschobene Spiel hatte neben der Derbybrisanz auch einen wegweisenden Charakter in der Tabelle (Danke an die für den Eiszeitentausch). Für die Neuburger war es faktisch die letzte Chance, die Playdowns zu vermeiden, während die Schanzer mit einem Sieg ihre Chancen auf Platz 4 wahren wollten. Beide Mannschaften hatten erneut mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen, konnten jedoch schlagkräftige Truppen mit drei Reihen aufs Eis der Saturn Arena schicken.
Die beiden Teams starteten zurückhaltend in das Spiel. Keine der Mannschaften wollte einen Rückstand riskieren, sodass „Defense first“ angesagt war. Mitte des ersten Drittels änderte sich das Bild: Ingolstadt gewann ein Bully und brachte die Scheibe aufs Tor, wo Max Kuffer stets zur Stelle ist und den Puck ins Tor lenkte. Diese Führung gab Ingolstadt Sicherheit, und die Passstaffeten in Richtung Heimtor wurden flüssiger. Ben Thallmayr war es vorbehalten, einen weiteren Schuss gekonnt abzufälschen, sodass der Puck zum 2:0 für Ingolstadt im Netz zappelte. Mit diesem Spielstand ging es ins zweite Drittel, in dem Ingolstadt weiterhin versuchte, möglichst viele Scheiben aufs Tor zu bringen. Der Goalie der Heimmannschaft hatte mehrfach die Gelegenheit, sich auszuzeichnen, und wenn er einmal geschlagen war, half die Latte als zusätzliche Unterstützung. Auf der anderen Seite konnte sich auch Goalie Carl Schmidmeyer auszeichnen, sobald es Eternit gelang, über lange Aufbaupässe die neutrale Zone schnell zu überbrücken. Beim dritten Ingolstädter Tor war das gleiche Erfolgsrezept erneut zielführend: konsequent die Scheibe aufs Tor bringen! Diesmal aber half ein von Martin Dellner angeschossener Eternit-Spieler den Puck bei der Überquerung der Torlinie.
Anschließend gelang es Eternit, sich per Powerplay auf die Anzeigetafel zum 1:3 zu bringen. (Nebenbemerkung: Es war eine überaus fair und gut geleitete Partie, denn es gab nur eine einzige Strafzeit im gesamten Spiel). Nach diesem Anschlusstreffer versuchte Neuburg, weiter heranzukommen, doch Ingolstadt verteidigte clever die eigene Zone oder setzte Eternit in deren Drittel fest. Dieser Satz gilt auch für das dritte Drittel, in dem weder Strafzeiten verhängt noch Tore erzielt wurden. Damit endete das Derby mit 3:1 für die Schanzer.
Fazit: Ein unspektakulärer, aber verdienter Derbysieg. Ein besonderer Dank gilt all den kranken oder nicht spielfähigen Spielern an der Bande oder Tribüne für den tollen Teamsupport. Die Panther kämpfen mit diesem Sieg weiter um Platz 4 und blicken gespannt auf das Spiel gegen West Storm am kommenden Donnerstag in Pfaffenhofen. Die Schanzer selbst wollen am 19.1. beim Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer im neuen SAP Garden für eine erneute Überraschung sorgen.
17/12/2024
Tabellenführer bezwungen – Schanzer Panther siegen überraschend bei den Griffins
Nach dem ersten Saisonsieg letzte Woche gegen Freimann wartete mit dem ungeschlagenen Tabellenführer auswärts eine noch viel größere Herausforderung auf die Ingolstädter. Die Saison der war bisher wahrlich nicht mit Erfolgserlebnissen gepflastert, doch der Samstagabend in Ottobrunn brachte mit dem 5:4-Auswärtssieg das bisherige Highlight der Spielzeit. Aber der Reihe nach: Vor Beginn der Partie einigten sich beide Mannschaften aufgrund diverser Absagen von Schiedsrichtern darauf, dass das Spiel mit nur einem Unparteiischen stattfinden kann. Zusätzlich mussten personelle Ausfälle von Stammkräften bei beiden Teams – auf Ingolstädter Seite unter anderem Weiß, Hörner, Dwucet und Rottenkolber – kompensiert werden. Dank der vorhandenen Kadertiefe beider Mannschaften konnten jedoch jeweils drei schlagkräftige Reihen aufgeboten werden.
Die Ingolstädter kamen zu Beginn und im ersten Drittel offensichtlich deutlich besser mit den Gegebenheiten zurecht. Nach einem kontrollierten Start in den ersten Minuten war es Verteidiger Benny Demmel, der im Mittelabschnitt die Scheibe eroberte und nach Überquerung der blauen Linie aus dem hohen Slot per Schlagschuss im Winkel zur 1:0-Führung traf. Das Tor brachte den Schanzern spürbar Sicherheit in ihre Aktionen. Nur vier Minuten später war es Tobi Huber, der nach Zuspiel von Chris Mohns den Puck aus spitzem Winkel über die Schulter des verdutzten Griffins-Goalies zur 2:0-Führung versenkte. Der Tabellenführer tat sich bis dahin extrem schwer, sein gewohnt sicheres Aufbauspiel sowie die vorhandene Grundschnelligkeit gewinnbringend umzusetzen.
Ein zu kurz geratener Klärungsversuch der Schanzer Panther ermöglichte es den Griffins, per Direktschuss den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die Ingolstädter antworteten postwendend: Direkt nach dem Anspiel konterten sie die wild heranstürmenden Griffins durch einen klugen Pass von Tobi Huber auf Robert Majewski aus. Dieser war frei durch und hämmerte seinen Abschluss unter die Latte zur erneuten Zwei-Tore-Führung. Doch es kam noch besser für die Schanzer: Erneut war es Robert Majewski, der nach einer Klärungsaktion von Chris Mohns alleine durchbrach und humorlos zum 4:1 verwandelte. Ein solches erstes Drittel hatten die Gastgeber wahrscheinlich selten erlebt. Die Verunsicherung war dementsprechend groß und ein kapitaler Fehlpass quer durchs eigene Drittel wurde von Chris Mohns abgefangen, der mit seinem erfolgreichen Abschluss den 5:1-Pausenstand herstellte.
Zum zweiten Spielabschnitt hatten sich die Gastgeber viel vorgenommen und auch die Ingolstädter wussten, dass noch viel Eishockey zu spielen war. Die Panther verteidigten weiter klug nach vorne, um die Geschwindigkeit der Griffins nicht zu sehr zur Entfaltung kommen zu lassen. In der eigenen Zone wurden die Pucks sicher herausgespielt, wobei daraus im zweiten Drittel zu wenige eigene Offensivaktionen resultierten. Der Einsatz der Münchner wurde im einsetzenden Nieselschneetreiben von Ottobrunn belohnt, als sie Mitte des Spielabschnitts auf 2:5 verkürzten. Zur Hälfte des Spiels passierte auf dem Scoreboard nicht viel Weiteres, doch fünf Minuten später war es Dominik Lenz, der mit einem Sonntagsschuss in den kurzen Torwinkel die Hoffnungen der Münchner auf ein Comeback nährte.
In dieser körperlich besonders umkämpften Phase des Spiels kam es zu einem unschönen „Blindside-Hit“ gegen den Kopf von Tom Meier, der dadurch kurzfristig ausgeknockt wurde. Zwar konnte er im letzten Drittel zurückkehren, doch nach Untersuchungen des Kiefers, Kopf- und Nackenbereichs wird er für das nächste Spiel ausfallen und seinen Weihnachtsurlaub wohl mit ordentlichen Kopfschmerzen antreten.
Im Schlussabschnitt versuchte München alles, um das Spiel noch zu drehen und für das nicht vorhandene Ottobrunner Publikum entwickelte sich ein äußerst ansehnliches Hobbyeishockeyspiel. Das Spielgeschehen glich weitgehend dem Mittelabschnitt, wobei Ingolstadt jetzt wieder mehr nach vorne machte und zu einigen Abschlüssen kam. Die Griffins waren zwar bemüht, aber ihnen fehlte es an diesem Abend insgesamt an Durchschlagskraft in der Offensive. Zwar erzielten die Gastgeber noch den vierten Treffer, doch es reichte nicht mehr für ein Comeback. Damit wäre die Geschichte des Spiels erzählt, wenn nicht noch ein grenzwertiger Bandencheck von hinten zur Verletzung von Robert Majewski geführt hätte. Auch zur Überraschung einiger Gastgeber-Spieler blieb der Foulpfiff aus und der ansonsten gut pfeifende, einzelne Schiedsrichter stieß an die Grenzen der alleinigen Spielleitung. Für die Schanzer und besonders Robert doppelt bitter, da das Foul eine Operation in dieser Woche sowie einen längerfristigen Ausfall nach sich zieht.
Nachdem das Spiel wieder aufgenommen wurde, vergingen die letzten Minuten ohne größere Highlights und die Panther bejubelten ihren Auswärtscoup bei der Übermannschaft der Liga.
Fazit: Ein starkes Auswärtsspiel beim Tabellenführer und zwei überraschende Punkte für die Schanzer Panther. Bei leckerem Gutmann-Weißbier wurde nach dem Spiel mit den Griffins München gefachsimpelt. An dieser Stelle noch einmal gute Besserung an unsere zwei verletzten Spieler. Sportlich melden sich die Panther im Kampf um die Playoffs zurück und die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf das anstehende Lokalderby gegen Eternit am kommenden Donnerstag. Spielbeginn ist um 22:00 Uhr in der Halle 2 der Saturn Arena.
09/12/2024
Nach einer spielfreien Woche, die intensiv genutzt wurde, um sich im Training auf dieses wichtige Spiel vorzubereiten, und einem Kabinenfest, das die Motivation und den Teamgeist zusätzlich stärkte, traten die Schanzer Panther hochmotiviert gegen die Eisbären Freimann an. Mit einem 2:1-Erfolg gelang ihnen der erste Sieg der Saison – ein Erfolg, der auf einer starken Teamleistung und entschlossenem Einsatz basierte.
Die Partie begann intensiv, wobei sich die Schanzer bereits im ersten Drittel ein leichtes Chancenplus erarbeiten konnten. Dennoch blieben Tore zunächst Mangelware, da beide Torhüter eine starke Leistung zeigten und die Defensivreihen gut organisiert waren.
Mitte des zweiten Drittels fiel das 0:1 aus Sicht der Schanzer dann durch eine unglückliche Situation. Nach einem guten Backcheck der Panther im Mitteldrittel landete der Puck vor den Füßen eines Freimanners, der ihn aus der Distanz von der blauen Linie blind durch Freund und Feind aufs Tor brachte und so den Treffer erzielte.
Die Antwort der Schanzer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Angetrieben durch eine starke Teamleistung und entschlossenen Zug zum Tor, gelang Marvin Kokott der Ausgleich. Durch aggressives Forechecking provozierte zunächst Tom Meier einen Turnover im Slot, zog ab und nach einem weiteren Schuss von Maximilian Kuffer verwandelte Kokott eiskalt zum 1:1.
Gegen Ende des zweiten Drittels erhöhten die Schanzer den Druck weiter. Der Lohn für ihren Einsatz folgte kurz vor der Sirene: Ein starkes Zuspiel durch Veith König von hinter dem Tor erreichte Alex Weiß, der präzise abschloss und sein Team mit 2:1 in Führung brachte.
Im letzten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams noch einmal alles in die Waagschale warfen. Die Schanzer erspielten sich weiterhin ein Chancenplus, konnten jedoch die Vorentscheidung nicht erzielen. In der letzten Minute setzte Freimann alles auf eine Karte und zog den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers. Doch die Panther verteidigten ihren Vorsprung mit Leidenschaft und brachten den knappen, aber verdienten Sieg über die Zeit.
Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der positiven Unterstützung von der Bank sicherten sich die Schanzer Panther ihren ersten Sieg der Saison. Besonders hervorzuheben ist die starke Leistung der dritten Reihe, die mit Einsatz und Spielverständnis einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg leistete. Die gute Stimmung und Motivation aus diesem Spiel sollten der Mannschaft zusätzlichen Rückenwind geben, wenn am kommenden Samstag das schwierige Auswärtsspiel gegen die erstplatzierten Griffins in Ottobrunn ansteht. Mit der gezeigten Entschlossenheit und Einsatzbereitschaft sind die Panther bestens gerüstet, um auch diese Herausforderung anzugehen.
27/11/2024
Aufbauen auf die beste Saisonleistung gegen die München Griffins
Am vergangenen Sonntag trafen die in der Liga auf die . Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams war das Pokalfinale und auch diesmal standen die Vorzeichen klar zugunsten der Gäste: München, als amtierender Meister und Pokalsieger, hatte mit zwei deutlichen Siegen gegen Aufsteiger Neuburg Eternit einen souveränen Saisonstart hingelegt. Ingolstadt hingegen erlebte mit nur einem Punkt aus vier Spielen bisher eine Saison zum Vergessen.
Doch von Zurückhaltung war bei den Schanzern mit dem ersten Bully keine Spur. Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo und enormer Intensität in die Partie, sodass die erste Strafzeit nicht lange auf sich warten ließ. Es traf die Griffins, und die Panther nutzten die Überzahl eiskalt: Nach einem präzisen Querpass von Tom Hörner durch die schlecht positionierte Box der Gäste vollendete Benny Demmel freistehend im Slot zum 1:0 für die Gastgeber. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn die Griffins glichen in ihrem ersten Powerplay fast spiegelbildlich aus – ein Querpass durch die Box, gefolgt von einem Schuss durch das Getümmel vor dem Tor.
Das Spiel blieb intensiv, und ab der zehnten Minute nahm die Partie weiter an Fahrt auf. Die Griffins spielten sich erstmals im Drittel der Panther fest und gingen mit einem Schuss von der blauen Linie, clever gescreent, mit 2:1 in Führung. Doch die Antwort folgte postwendend: Nach einem schnellen Aufbau über die Außenbahn setzte Alex Weiss Tom Hörner in Szene, der sich sowohl gegen den Verteidiger als auch den Gästetorwart durchsetzen konnte – 2:2. Die Schlagzahl blieb hoch, und es dauerte nur wenige Angriffe, bis die dritte Reihe der Griffins mit einer Kombination durch die neutrale Zone den nächsten Treffer zur erneuten Führung erzielte. Bis zum Ende des ersten Drittels fielen keine weiteren Tore, doch die Partie hatte bereits einiges geboten.
Im zweiten Drittel legten beide Mannschaften den Fokus stärker auf die Defensive. Die Gegner wurden konsequent und taktisch clever angelaufen, sodass sich kaum klare Torchancen im Spiel fünf gegen fünf ergaben. Wenn es gefährlich wurde, dann in Überzahl, doch Ingolstadt konnte seine Gelegenheiten zum Ausgleich nicht nutzen. Das Hobby-Niveau der Partie blieb beeindruckend hoch, und beide Teams schienen das intensive und enge Duell zu genießen.
Im Schlussabschnitt nahm die Intensität noch einmal zu und die Schiedsrichter rückten mit einigen umstrittenen Entscheidungen stärker ins Zentrum des Geschehens. Chancen blieben auf beiden Seiten ausgeglichen, wobei auch die Torumrandung jeweils einmal rettete. Besonders spannend wurde es bei den zwei doppelten Überzahlsituationen: Während München die Gelegenheit nicht nutzen konnte, scheiterte Ingolstadt in der letzten Minute bei einem 5:3-Powerplay, das sie kurzzeitig sogar zu einem 6:3 ausbauten, um den Ausgleich zu erzwingen. Der Jubel auf der Griffins-Bank beim Schlusspfiff zeigte, wie eng die Partie war.
Trotz der erneuten Niederlage gegen das Spitzenteam nehmen die Panther viel Positives mit: Die beste Saisonleistung gegen den Titelverteidiger gibt Hoffnung und Moral für den bevorstehenden Schlussspurt im Jahr 2024.
Nach einer Woche Pause empfangen die Schanzer am 8. Dezember 2024 die Freimann Eisbären zum nächsten Heimspiel. Dieses richtungsweisende Duell bietet die Chance, die gute Leistung gegen München zu bestätigen und endlich den ersten Sieg der Saison einzufahren. Bully ist um 20:45 Uhr in Halle 2 der Saturn Arena.