26/08/2026
Erlenbachhof Oberhausen
Wir bieten Ponyführen für Kinder ab 2 Jahren, Reitunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Wiedereinsteiger, Anfänger und Fortgeschrittene.
Wir bieten Ponyführen für Kinder ab 2 Jahren, Reitunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Wiedereinsteiger, Anfänger und Fortgeschrittene mit und ohne eigenes Pferd. Außerdem bieten wir Unterricht in Bodenarbeit, Doppellonge und Länger Zügel für Anfänger und Fortgeschrittene.
26/08/2026
Vielleicht liegt eines der größten Probleme im Pferdesport inzwischen gar nicht darin, dass wir unterschiedlicher Meinung sind, sondern darin, wie wir mit diesen unterschiedlichen Meinungen umgehen.
Wer berechtigte Kritik äußert, ist nicht automatisch ein „Hater“. Und wer den heutigen Spitzensport verteidigt, ist deshalb auch nicht automatisch ein Tierquäler.
Genau diese gegenseitigen Zuschreibungen treiben uns immer weiter auseinander.
Ich wünsche mir einen Pferdesport, in dem wir wieder miteinander statt übereinander reden. In dem Kritik gehört und hinterfragt wird, ohne Menschen an den Pranger zu stellen. Und in dem sich gleichzeitig auch erfolgreiche Reiter der kritischen Auseinandersetzung stellen können, ohne persönlich angegriffen zu werden.
Denn bei allem Streit gibt es doch etwas, das uns ursprünglich einmal verbunden hat: die Liebe zum Pferd.
Vielleicht sollten wir genau dort wieder anfangen.
Nicht noch mehr Spaltung. Nicht noch mehr Lagerdenken. Mehr zuhören. Mehr verstehen wollen. Mehr miteinander.
Am Ende sollten weder Reiter noch Kritiker gewinnen müssen. Gewinnen sollte das Pferd. 🐴❤️
Verfasser Harald Hinrichsen
09/08/2026
https://youtu.be/oQ8SuctrhCA?si=aLcsfE_rQ9sqY1P7
Zerstört Karlsruhe ein Stück Geschichte? Zerstört die Stadt durch ihre Sparpläne hier ein Stück Karlsruher G...
11/07/2026
Gestern konnten wir Dank zahlreicher Helfer und deren tatkräftigen Unterstützung unseren letzten Teil der diesjährigen Heuernte einholen. 500 Kleinballen in bester Qualität.
Vielen herzlichen Dank an alle, die mit angepackt haben. ❤️
Temperaturen bis 40 Grad‼️
Was gibt es zu beachten?
🔸 Training/Bewegung in die frühen Morgenstunden verlegen. Je nach Luftfeuchtigkeit und Trainingszustand des Pferdes reicht auch mal ein flotter Spaziergang! Das unterstützt das Lymphsystem und hält den Kreislauf stabil! ☝️ Gar nicht bewegen ist da oft die schlechtere Alternative!
🔸Nach dem Abwaschen/Kühlen NICHT abziehen!!! ☝️
🔸 Solange eine Möglichkeit auf Schatten besteht, sind Pferde besser draußen aufgehoben als in eine Box wo keine Luft zirkuliert!
🔸 Zahnbehandlungen, Impfungen, Sedierungen möglichst verschieben (geht nicht immer und ist natürlich von der Dringlichkeit abhängig)!!
🔸 Gamaschen möglichst vermeiden
🔸 Bei Fliegendecken auf eine leichte, luftige Ausführung achten! TIPP: Kann auch auch mal nass aufgelegt werden! ☝️
🔸 Viel frisches Wasser im Angebot haben. Selbsttränken - auch auf der Weide - mind 2x täglich kontrollieren. Trotz Selbsttränke ruhig Wasser im Eimer anbieten! (☝️ Erst wenn das Pferd „abgekühlt“ ist und normal atmet!
🔸 Salz anbieten (entweder als Leckstein oder im Futter)
🔸 Bei starkem Schwitzen Elektrolyte zuführen!
22/06/2026
Setzt eure Tiere nicht auf die Straße, schickt sie ebenfalls in erholsamen Urlaub!
Der Zügel ist nicht zum Lenken da.
Wenn ich diesen Satz in meinen Kursen sage, schaue ich oft erst einmal in erstaunte Gesichter.
„Wie, der Zügel ist nicht zum Lenken da?“
Doch, natürlich hat der Zügel eine richtungsweisende Funktion. Aber er ist nicht das Lenkrad des Pferdes. Und genau da liegt für mich ein ganz entscheidender Unterschied.
Viele Reiter haben gelernt: Will ich nach links, ziehe ich links. Will ich nach rechts, ziehe ich rechts. Will ich langsamer werden, ziehe ich hinten. Das funktioniert vielleicht irgendwie — aber es ist kein feines Reiten.
Denn wenn ich nur über den Zügel lenke, bewege ich oft lediglich den Kopf des Pferdes. Der Körper bleibt dabei gerade, fällt über die Schulter aus oder verliert seine Balance. Das Pferd wird vorne „gestellt“, aber nicht wirklich durch den Körper geführt.
Ein Pferd wird nicht korrekt geritten, indem ich vorne am Maul bestimme, wohin es gehen soll. Richtiges Lenken beginnt viel früher: in meinem eigenen Körper.
Mit meinem Blick.
Mit meinem Sitz.
Mit meiner Balance.
Mit meinem Gewicht.
Mit meinen Schenkeln.
Und erst dann mit einer feinen, begleitenden Hand.
Der Zügel ist für mich keine Bremse, kein Lenkrad und schon gar kein Werkzeug, um ein Pferd in eine Form zu ziehen. Der Zügel ist eine Verbindung. Eine feine Kommunikationslinie zwischen meiner Hand und dem Pferdemaul.
Er ist dazu da, zu fühlen.
Zu begrenzen.
Zu begleiten.
Impulse aufzunehmen.
Halbe Paraden durchzulassen.
Stellung fein zu erfragen.
Den Rahmen mitzugestalten.
Aber er ist nicht dazu da, das Pferd durch die Wendung zu ziehen.
Der innere Zügel darf fragen.
Der äußere Zügel darf begrenzen und führen.
Aber der Körper des Pferdes wird durch Sitz und Schenkel geformt.
Genau das wurde übrigens nicht erst heute erfunden. Schon die alten Rittmeister wussten, dass gutes Reiten nicht aus Ziehen besteht. Die klassische Reitlehre spricht seit Jahrhunderten davon, das Pferd zwischen Schenkel und Hand zu reiten — nicht an der Hand, nicht gegen die Hand, sondern fein verbunden zwischen treibenden und annehmenden Hilfen.
Xenophon schrieb schon in der Antike sinngemäß gegen Zwang und grobe Einwirkung. Später betonten Rittmeister wie La Guérinière immer wieder die Bedeutung einer leichten, maßvollen Hand und eines Pferdes, das aus der Hinterhand an die Hand herantritt.
Das bedeutet: Die Hand empfängt, was von hinten kommt.
Sie produziert es nicht.
Und trotzdem sehe ich immer wieder, dass Unsicherheit beim Reiten zuerst in der Hand landet. Das ist menschlich. Die Hand ist schnell. Der Zügel ist direkt. Ziehen gibt uns für einen Moment das Gefühl von Kontrolle.
Aber Kontrolle ist nicht dasselbe wie Kommunikation.
Ein Pferd, das nur über den Zügel gelenkt wird, lernt oft, sich festzumachen, sich auf die Hand zu legen, sich hinter dem Zügel zu verkriechen oder gegen die Einwirkung zu gehen. Ein Pferd, das über Sitz, Schenkel und eine feine Hand geritten wird, kann dagegen in Balance bleiben.
Für mich ist der Zügel also nicht „unwichtig“. Ganz im Gegenteil. Gerade weil er so fein und bedeutungsvoll ist, sollte er nicht grob benutzt werden.
Der Zügel ist nicht zum Ziehen da.
Er ist zum Fühlen da.
Er ist nicht die erste Hilfe.
Er ist die letzte Verfeinerung.
Und vielleicht ist genau das einer der größten Unterschiede zwischen Reiten und Festhalten.
Denn feines Reiten beginnt nicht in der Hand.
Es beginnt im Sitz.
Im Gefühl.
In der Balance.
Und in der Bereitschaft, dem Pferd zuzuhören, statt es nur zu korrigieren.
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Adresse
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