11/09/2026
Die meisten von uns haben früh gelernt, bestimmte Gefühle besser nicht zu zeigen.
Wut war unbequem, Traurigkeit unpassend, Angst ein Zeichen von Schwäche. Also haben wir sie weggedrückt, immer und immer wieder, bis wir richtig gut darin wurden, gar nicht erst hinzuspüren.
Das Problem ist nur, dass ein Gefühl nicht verschwindet, bloß weil du es nicht fühlst. Es verschwindet nicht aus deinem System, es zieht sich nur tiefer hinein.
Und irgendwann meldet es sich anders.
Als Enge in der Brust, als Kloß im Hals, als Schultern, die einfach nicht mehr runterkommen, als eine Unruhe, für die es scheinbar keinen Grund gibt.
Dein Körper wird dann zum Speicher für all das, was nie einen Weg nach draußen gefunden hat.
Er trägt die Anspannung, damit du weiter funktionieren kannst.
Was viele an dieser Stelle versuchen, ist, die Anspannung wegzumachen. Dehnen, massieren, atmen, entspannen. Das kann kurzfristig guttun, kommt aber oft nicht an die eigentliche Ursache, weil die Anspannung ja nur zeigt, was darunter liegt.
Der Weg führt weniger über noch mehr Lösen und mehr darüber, den Gefühlen darunter endlich Raum zu geben. Nicht sie zu analysieren, sondern sie im Körper da sein zu lassen, oft zum ersten Mal seit langer Zeit. Wenn das Gefühl sich zeigen darf, muss dein Körper es nicht länger festhalten.
Vielleicht spürst du beim Lesen, dass deine Anspannung nie wirklich nachlässt, egal was du dagegen tust. Dann liegt es vielleicht nicht daran, dass du noch nicht genug entspannt hast. Sondern daran, dass unter der Anspannung etwas wartet, das gehört werden will.
Wenn dich das trifft, kommentiere "SOUL" und komme zu meinem kostenlosen 3-Tages Healing Event - Den Body & Soul Days, damit dein Körper lernt loslassen zu können. ♥️
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