Wiederholung und neues Lernen sind kein Widerspruch – sie ergänzen sich.
Vertraute Bewegungen aktivieren das parasympathische Nervensystem, geben Sicherheit und lassen echte Tiefe entstehen.
Neue Übungen hingegen wecken andere Hirnregionen, fordern Aufmerksamkeit und halten die Praxis lebendig.
YOGIWORX Ulrike Schubert
Yoga für Stuttgart & Umgebung online & vor Ort & deutschlandweit online
27/03/2026
Warum du dieselbe Yoga-Sequenz wieder und wieder üben solltest.
Viele denken: Abwechslung hält frisch. Aber fürs Nervensystem gilt das Gegenteil.
Wenn du eine Bewegung zum ersten Mal machst, scannt dein Nervensystem sie auf Risiko. Ist sie sicher? Bekannt? Kontrollierbar? Das kostet Energie — und hält dich in leichter Anspannung.
Wenn du dieselbe Bewegung zum zwanzigsten Mal machst, sagt dein Nervensystem: Das kenne ich. Und erst dann kann es wirklich loslassen.
Das bedeutet nicht, dass du nie etwas Neues lernen sollst. Aber wenn du in einer Phase bist, in der du Ruhe, Stabilität oder Heilung brauchst — gib deinem Nervensystem Vertrautes.
Nicht als Pflicht, sondern als Geschenk an dein Nervensystem.
Hast du eine Sequenz, zu der du immer wieder zurückkehrst? Schreib sie in die Kommentare.
♡♡♡
19/03/2026
Yin - Das Geschenk des Nachspürens
16/03/2026
Was mache ich bei Stress?
Ich atme
Eine der einfachsten, durchzuführenden Pranayama-Übungen, die immer und überall möglich ist, ist die sogenannte 4-8-4 Atmung:
🌬️auf 4x einatmen
🌬️auf 8x ausatmen
🌬️insgesamt 4 Runden
Warum ist diese Atemweise so effektiv?
Während wir atmen, bewegen sich unsere Lungen. Beim Einatmen können sich unsere Lungen etwas ausdehnen, da sich unser Zwerchfell nach unten bewegt. Unser Herzmuskel hat dadurch etwas mehr Volumen.
Beim Ausatmen werden die Lungen etwas kleiner, unser Zwerchfell zieht nach oben, und der Herzmuskel wird etwas kontrahiert.
In dem Moment, wo das Volumen des Herzmuskels sinkt, steigt die Blutflussgeschwindigkeit in unserem Herzmuskel.
Das wird von Neuronen in Echtzeit erkannt, und sie schicken ein Signal ans Gehirn. Unser Gehirn realisiert, dass die Blutflussgeschwindigkeit etwas zu hoch ist und reagiert sofort, in dem der Puls verlangsamt und das autonome Erregungslevel gesenkt wird.
D.h. Ausatmen führt immer zu einem Absenken des autonomen Erregungslevels.
Jedoch reicht natürlich nicht einmaliges Ein- und Ausatmen. Wenn wir jedoch betont länger und deutlich ausatmen, ist das ein sehr klares Signal zum Runterfahren.
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass ein langes, ruhiges Atmen in Aufregung nicht möglich ist?
Übrigens: man hat herausgefunden, dass am Tag wiederholte (auch kleine) Atemübungen sich auf den ganzen Tag auswirken.
Was ist deine körperliche Strategie, um Stressmomente gut in den Griff zu bekommen?
17/02/2026
Eine Pause, die sich nicht wie Flucht anfühlt, sondern wie ein tiefes Durchatmen.
Im Juni biete ich zum wiederholten Mal ein Yoga-Retreat nur für Frauen in Hüttenreute an.
Wir bewegen uns und lassen den Kopf leiser werden.
Zeit zum Runterkommen und wieder bei dir ankommen – in einer Runde von Frauen, die Selbstoptimierung außen vor lassen und die sich nichts beweisen wollen.
♡ Herzlichst Uli
✨Meine Yoga Angebote
1.Halbjahr 2026
✨montags, 17.45 - 19.00 Uhr
Yoga im Pavillon | Oberaichen
✨montags, 20.00 - 21.15 Uhr
Yin Yoga online
✨mittwochs, 09.00 - 10.15 Uhr
Yoga im Pavillon | Oberaichen
✨Toskana Retreat 18. - 25. April
ausgebucht | Warteliste
✨Hüttenreute Auszeit für Frauen
20. - 21. Juni
20/11/2025
Kennst du Yin Yoga?
Yin steht für das Weibliche und Weiche, für Ruhe und passives Empfangen.
Es ist der Gegenpool zu Yang, dem männlichen, bewegenden und aktiven Prinzips. Wir steigern unsere Resilienz (=Widerstandskraft):
In den Haltungen ist unser Körper in einer Art “Stresssituation”, auch, wenn wir das nicht so empfinden.
Wenn wir im Rebound liegen, nimmt unser Körper wahr, dass die Haltung zuvor wohl doch nicht so anstrengend war, so dass wir uns nun entspannt hinlegen können.
Bei regelmäßiger Praxis speichern sich das sowohl unser Körper als auch unser Geist ab.
Wir empfinden Stress weniger “stressig” und kommen schneller wieder zur Ruhe.
Herzlichst
Uli ♡
14/02/2025
Ich lasse los, ich lasse gehen,
ich lasse einfach nur geschehen.
Ich lasse alles Hoffen gehen,
alles Wollen und Erwarten.
Ich glaube nicht mehr an die Kontrolle,
dass alles kommt, so wie ich wolle.
Alles kommt, und es ist gut.
Alles ist schon längst,
es braucht nur Mut, das Ruder loszulassen,
sich auf das Fließen einzulassen,
den Fluss des Lebens ins Leben freizulassen.
Mit dem Gedicht von Janine Lückert - einem meiner Lieblingsgedichte - lade ich dich ein, dir zwei Tage Zeit zu schenken, die Kontrolle an der Garderobe abzugeben & dein Leben ohne ständige Erwartung an dich, an deinen Körper & Geist fließen zu lassen.
Lass dich von dir selbst überraschen, finde heraus, was dir guttut, in dem du einfach dir zuhörst, hinter deine Kulisse blickst und deiner inneren Stimme lauschst.
Ich bin da, um dir den Rahmen zu geben, damit du dich um nichts kümmern brauchst und du voll und ganz in deine kleine Auszeit eintauchen kannst.
Alles darf sein, aber nichts muss.
Herzlichst Uli ♡
25/08/2024
Beim Verfassen dieser Informationen wird es mir wieder einmal bewusst, wie alles zusammenhängt, und wie wenig wir noch wissen über das „Große Ganze“, wie offen und neugierig wir doch sein sollten für alles noch Unbekannte.
Es ist doch sehr beruhigend, dass wir nichts getrennt voneinander betrachten müssen. Sondern, dass alles mit allem in Verbindung steht und die Zahnräder ineinander greifen, um so bei Heilung, Veränderung, Vorwärtskommen und Entwicklung Hand in Hand zu laufen.
Uli ♡
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