04/07/2022
Lavaredo? Was ist das? Es sind Qualen, Schmerzen, Freude und Glück im einem. So würde ich das zunächst definieren 🤓 zumindest umschreibt es, wie es bei meinem fünften Start ergangen ist. Die Vorfreude war groß, als ich mich entschlossen hatte, mich wieder dafür zu bewerben. Ich liebe ja dieses Rennen und wir Lieben die Gegend rund um Cortina ❤️ Es war klar, das es diesmal nur die 80Km Strecke für mich geben wird, da ich im Vorfeld zu wenig in den Bergen war. Aber mal ganz ehrlich, 80Km mit 4650 Höhenmeter reichen ja auch mal😜und, es ging mir natürlich um diese komischen Running Stones, davon liegen da ja ne Menge rum, musste ich wieder feststellen😂. Also, ging die Planung los, wie auch das Training, was sich allerdings als schwierig herausstellte. Meine geplanten Long Runs waren, ich würde sagen, sehr zäh dieses Jahr. Körperlich ging es mir gut, allerdings Mental hatte ich so meine Probleme. Dies hat sich ja bereits beim Passatore und in Rodgau verdeutlicht. Naja, Augen zu und durch. So ging es endlich mit unserer kleinen Mobilvetta "Stella" und den zwei kleinen Dackeldamen Richtung Cortina. Unterwegs ein kleiner Zwischenstopp in Neu-Ulm, damit es nicht so anstrengend für die kleinen wird. Endlich angekommen, aber, unser Campingplatz, welchen wir immer nehmen, war voll. Zum Glück hatte der nebenan noch einen Platz frei, puhhh, Glück gehabt. So haben wir dann den ersten Tag in Cortina gut verbringen können und uns auch den Start vom Skyrun anschauen können. Am Freitag ging es dann ab zur Startnummernausgabe, hier war alles, wie wir es aus den anderen Jahren kannten, eine lange Schlange, aber egal, alle müssen warten. Endlich hatte ich alles in der Hand, was erstaunlich schnell ging 🤓anschließend bummelten wir eine Weile durch Cortina, tranken hier und dort eine Kleinigkeit. Nachmittags mussten wir dann mit dem WoMo Richtung Startort fahren. Hier wurde zwar ein Shuttle vom Veranstalter angeboten, aber ich dachte mir, nö, morgens um 2:30 aufstehen muss nicht sein. Also los ging es nach San Vigilio di Marebbe. Aber was für eine Fahrt, puhhh, war teils etwas eng, besonders am Passo Giau. Aber alles ist gut gegangen. Nach der Ankunft zum Supermarkt, Kleinigkeiten einkaufen. Anschließend noch Pasta essen gegangen, war eher übersichtlich 🥹. Gegen 9:30 bin ich mal ins Bett gehüpft, sollte ja ein langer Tag werden, nur das dieser länger wurde als geplante, wusste ich da noch nicht, sonst wäre ich früher ins Bett gegangen. Mhhh, den Vorteil, den ich mir erhofft hatte mit der Anreise zum Startort, war leider keiner, ich habe selten so schlecht geschlafen, wie in dieser Nacht. Entsprechend gerädert stieg ich morgen um 4:50 aus dem Bett. Jetzt Cafe trinken, Brot Essen, alles weitere erledigen und Schwupps, schon war es an der Zeit Richtung Start zu gehen. Hier haben wir auch Basti wieder getroffen. Um 6:30 erfolgte der Start, wie immer, ein Erlebnis. So ging es die ersten 4Km raus aus dem Ort bevor es ernst wurde, und zwar so Richtig 🤷♂️Es ging gute 1250 Höhenmeter rauf zum Grünwaldjoch. Puhh, das war schon hart. Anschließend der erste Downhill bis Km 20. Von dort der nächste Anstieg, zum Rif. Biella, auf gut 2500 Meter.Die Cuttoff Zeiten waren zum Glück kein Problem, welche schon hart sind. Nach mehreren Pausen und versuchen, zu Essen, ging es wieder im Downhill nach Pian de Loa. Mir ging es da schon recht mies, also mental, absolut weich im Kopf. Hier auch kurz mit Schatzi telefoniert. Zum Glück war Sie diesmal wieder mit dabei.😍Dann ging es richtig los, rauf auf dem Col Dei Bos, rüber zum Rif. Col Gallina und wieder rauf zum Rif. Averau bevor es zum Passo Giau rauf ging. Hier nochmals Pause gemacht, Brühe getrunken und Kräfte gesammelt. Mir ging es nicht gut, was für ein Sch.... Tag 🤷♂️absolut gebraucht dieser. Immer noch getrieben von diesen komischen Running Stones, von denen ich Anfangs geschrieben habe. Meine erhoffte Ziel Zeit hatte ich schon längst begraben, mir ging es nur noch ums ankommen. Nun dachte ich, das war es, nur noch runter, Pusteblume, hätte ich ja wissen müssen, das noch zwei Rampen kommen, die auch noch richtig wehtun sollten. Also ab Richtung Mondeval und zum Croda Da Lago. Von da an ging es zum Glück fast nur noch runter, eine extrem Steile Rampe und fast geschafft. Noch ein VP am Lago dÁjal, Tee getrunken und weiter. Von da an ließ ich es laufen, so gut es ging. Endlich, Cortina kam in Sicht, noch eine Schleife und dann ging es in den Ort rein. Zwei drei Kurven, und, mein Schatzi
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