26/08/2026
Letzte Woche haben wir bei unserer Moldawien-Tour mit der Reisegruppe CTMol26 bei Chisinau das größte Weingut der Welt, Milestii Mici, besucht.
Bequem und komfortabel wurden wir mit einem Kleinbus und unserem beliebten Guide Vlad vom Vortag am Hotel abgeholt. Ca. 20 Minuten ging die Fahrt raus aus der Stadt ins Grüne. Während uns der Guide vor Ort anmeldete, hatten wir Zeit, uns umzuschauen. Interessante Brunnen lockten zum ersten Foto. Die beiden Caches am Weingut verschoben wir auf spräter und nahmen den nächsten "Zug" zur Einfahrt in die Weinstollen. Der Zug ist eigentlich ein Elektroauto mit 6 Reihen zu je 3 Sitzplätzen.
Im Inneren der Stollen herschen ganzjährig angenehme 12 - 14 Grad Celsius. Ein Jäckchen war hilfreich, es werden für sehr verfrorene Gäste aber auch Wolldecken verteilt. Man hat jedoch mehrere Stops mit Guide auf den Wegen und nimmt dann immer wieder das nächste Auto zur Weiterfahrt, so dass man die Decke auch bei sich behalten muss.
An den Stops läuft man ein Stück durch die Gänge und erhält von einem Weingutmitarbeiter intensive Einblicke in die Herstellung und Verarbeitung. Trotz Englisch war unser Guide sehr gut zu verstehen und informativ war es allemal.
Der älteste, aktuell eingelagerte Wein stammt aus dem Jahrgang 1969. Die Anmietung einer "Kammer" kostet 500 EUR im Jahr und ein Schild zeigt an, wem der Wein in dieser Kammer gehört. Einige bekannte Namen liefen uns über den Weg, auch MasterCard hat dort Wein eingelagert. Die Stollen sollen auch erdbebensicher sein, wir erfahren, dass der Sandstein so flexibel ist, dass er Schwingungen auffangen kann. Ausprobieren wollten wir das nicht, aber zum Probieren ging es nun in einen wunderschön gestalteten Raum bei Livemusik. An unserem Tisch sind schon die Tellerchen gedeckt und die Gläschen gefüllt. Wir hatten uns für eine Probe mit 3 Weinen entschieden - mehr wäre auch kaum möglich gewesen.... Ein Weißwein, sogar ein Riesling, ein Rotwein und ein Dessertwein. Kurze Erklärung und dann ging es auch an den Test. Da Geschmäcker bekanntermaßen unterschiedlich sind, fand jedes Glas seinen Abnehmer - und nicht jeder Teilnehmer fand gut mehr den Weg nach draußen. Aber selbstverständlich wurde noch der Tradi und der Earth-Cache besucht, ehe uns der Bus zurück in die Stadt brachte.
Dort wartete dann in einem landestypschen Restaurant der Rest der Gruppe und der letzte Abend wurde gebührend gefeiert.
Die erste Cache-Tour überhaupt kann als gelungen bezeichnet werden, die Gruppe war zufrieden. Eine Wiederholung steht an! Schaut mal in unser Programm, im kommenden Jahr wiederholen wir die Moldawientour und Ihr könnt noch dabei sein:
https://cache-tours.com/products/landerpunkt-moldawien-und-chisinau-erleben-2027