Das Abenteuer 2015-2026

Das Abenteuer 2015-2026

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Nordkap, 100 KM Rhein-Ahr-Marsch,
Wanderung 24 Stunden von Bayern #24hvb,
In 25 Tagen zu Fuß über die Alpen uvm.

In 25 Tagen von München nach Venedig | 590 KM | 22 500 Höhenmeter ✅
Rhein-Ahr-Marsch – 100 Kilometer ✅
24 Stunden von Bayern – 75 Kilometer ✅
Radweg Deutsche Einheit – 1150 Kilometer ✅
Rheinradweg – von der Quelle bis zur Mündung 1428 Kilometer ✅

09/08/2026

🇮🇸🏁

Wir waren auf Islands Ringstraße unterwegs. 🚲
Zeit für ein kleines Fazit.

🚴 Rund 1.500 Kilometer
⛰️ Etwa 12.000 Höhenmeter
🔧 Keine einzige Panne. Ein Tropfen Öl war die gesamte Wartung.

Island hat uns jeden Tag gefordert. Unzählige Anstiege ⛰️, ständig wechselnde Winde 💨 und Temperaturen ❄️, die selten sommerlich waren. Trotzdem hatten wir großes Wetterglück. Wenig Regen, viel Sonne ☀️ und an einigen Tagen sogar mehr als 20 Grad. Auch wenn wir zwei Tage nur schiebend gegen den Wind ankamen, konnten wir einer Sturmwarnung im Norden rechtzeitig entkommen. 💨

Besonders beeindruckt hat uns der Unterschied zwischen Norden und Süden. Im Norden waren wir oft stundenlang fast allein unterwegs. Wenig Infrastruktur, kleine einfache, aber ausgesprochen gute Campingplätze ⛺️ und jede Menge Weite. Im Süden warteten dagegen die bekannten Sehenswürdigkeiten, deutlich mehr Verkehr 🚗 und Campingplätze 🏕️, auf denen es manchmal ziemlich eng wurde.

15 Tage Island 🇮🇸 liegen hinter uns. Voller unvergesslicher Eindrücke, großartiger Landschaften und vieler Geschichten, die diese Reise so besonders gemacht haben. 🫶

Takk fyrir, Ísland. Wir kommen bestimmt irgendwann wieder. 🇮🇸💙



Photos from Das Abenteuer 2015-2026's post 09/08/2026

Finale / Zuhause ✌🏼

Heimreise. Einfach kann jeder. 🇮🇸🚲

Die letzten sieben Kilometer führten uns morgens bei Regen 🌧️ vom Hostel zum Flughafen ✈️ in Keflavík. Eigentlich kein Problem. Wäre da nicht die entscheidende Frage gewesen: Gibt es überhaupt Fahrradkartons 📦 für den Rückflug? Der Bike Pit, ein Container für an und abreisende Radreisende, war unsere Hoffnung. Dort hatten wir zu Beginn unserer Reise unsere Kartons stehen lassen, in der Erwartung bei unserer Rückreise dort ebenfalls wieder Kartons vorzufinden. Doch beim ersten Blick: nichts. Kein einziger Karton. Also erst einmal Ruhe bewahren. 🧘

Ein Radreisender schraubte gerade an seinem Rad. Ob An- oder Abreise war zunächst nicht klar. Wenige Minuten später stand fest: Seinen Karton konnten wir übernehmen. Einer von drei war damit gesichert.

Während ein Teil von uns die umliegenden Firmen abklapperte, wurde am Bike Pit schon das erste Fahrrad zerlegt und verpackt. Tatsächlich wurden wir bei DHL in Keflavík fündig. Dort gab es den zweiten Karton. 👍

Und dann kam das perfekte Timing: Zwei Radreisende kamen mit ihren verpackten Rädern 🚲 aus dem Flughafen zum Bike Pit, um ihre Tour zu starten. Netterweise und zu unserem Glück konnten wir ihre Kartons 📦 übernehmen.

Geschafft. 💪 Alle drei Räder 🚲 konnten verpackt werden. Der Rückflug war gerettet. 😅 Es wäre einfach zu schade gewesen, unsere treuen Begleiter in Island zurückzulassen. 💔

Nach der Landung in Frankfurt ging es reibungslos weiter. Unsere Taschen 🧳 und die Fahrräder 🚲 kamen unbeschadet an und wir konnten den Flughafen ✈️ ohne lange Wartezeiten verlassen.

holte uns am Flughafen ab und brachte uns und unser ganzes Gepäck unkompliziert und komfortabel nach Hause. Klare Empfehlung! 🚐 Wir ließen den Abend mit Geschichten von unserer Reise und Pizza 🍕 ausklingen.



Photos from Das Abenteuer 2015-2026's post 20/07/2026

Weiter geht’s… ab Tag 8:

Runde 8 - Abenteuertag

Um 08:45 Uhr brachen wir in Egilsstadir auf. Da es warm und sonnig ☀️ war, konnten wir in sommerlicher Kleidung starten. Es sollte an die Küste Richtung Süden gehen. Der erste Teil der Etappe führte uns eine Steigung ⛰️ durch eine wunderschöne Berglandschaft mit vielen Wasserfällen und Flüssen hinauf. Nach dem Anstieg wurden wir mit einer tollen Abfahrt 🚲 belohnt, die uns direkt ans Meer führte. Dort wartete gleich die nächste Aufregung auf uns: ein 5,9 Kilometer langer Tunnel. Dieser darf auch von Fahrradfahrenden 🚲 befahren werden. Deswegen hieß es für uns: Warm anziehen, Augen zu und durch, um uns die Passstraße ⛰️ zu ersparen. Nach einer knappen halben Stunde erreichten wir wieder das Tageslicht und machten nach ca. 40 Kilometern unsere Mittagspause. Das Höhlenprofil für den zweiten Teil der Etappe ließ uns auf einen entspannten Nachmittag an der Küste 🌊 hoffen. Diese Hoffnung wurde jäh enttäuscht, da die Küstenstraße zwar nur kleine, aber sehr steile Anstiege mit sich brachte. Zu guter Letzt warteten bis zu 44 km/h starke Windböen 💨 vor allem als Gegen- und Seitenwinde auf uns, die uns das Fahren 🚲 unmöglich machten. Daher mussten wir die letzten 8 Kilometern zum geplanten Tagesziel in Stöðvarfjörður schiebend zurücklegen. Nach 73 Tageskilometern bauten wir unser Zelt ⛺️ auf einem kleinen und ruhigen Campingplatz auf. Infrastruktur gibt es in diesem Ort kaum, aber wir hatten vorgesorgt. Duschen - Essen - Schlafen 💤

Atlantic Cruise an Tag 9

Über Nacht hatte sich der Sturm 💨 etwas gelegt, sodass wir relativ entspannt und bei Sonnenschein ☀️ unser Zelt ⛺️ abbauen, die Fahrräder 🚲 beladen und frühstücken konnten. Um 8 Uhr befanden wir uns wieder auf der Ringstraße 1️⃣. Die gesamte Tagesetappe führte uns direkt an der Atlantikküste 🌊 entlang. Dabei umfuhren wir drei Fjorde. Die Küstenstraße hat ein sehr welliges Profil. Viele kleine und größere Steigungen ⛰️ machten uns den Tag über zu schaffen. Obwohl wir immer wieder mit Gegenwind 💨 zu kämpfen hatten, kamen wir gut voran und konnten die tollen Aussichten genießen. Mach 80 Kilometern kamen wir gegen 16:30 Uhr auf dem Campingplatz 🏕️ direkt neben dem Hafen in Djúpivogur an. Nach einer warmen Dusche 🚿 und einem leckeren Essen legten wir uns gestärkt für die nächste Etappe schlafen. 💤

Räder vs. Wind - Runde 10 🔔🥊

Der Tag begann stürmisch. 💨 Schon beim Abbau unseres Zeltes ⛺️ war klar, dass der Wind heute unser ständiger Begleiter sein würde. Vor uns lag die Strecke von Djúpivogur nach Höfn. 🚲

Besonders herausfordernd war ein Abschnitt der Küstenstraße 🌊, der für seine starke Windanfälligkeit bekannt ist. Immer wieder drückten uns heftige Böen 💨 zur Seite und machten das Fahren anstrengend. Hinzu kamen die immer wiederkehrenden Anstiege. ⛰️ Trotzdem kämpften wir uns Kilometer für Kilometer voran. 💪10 Kilometer vor unserem Etappenziel wartete zum Abschluss noch ein 1300 Meter langer Tunnel auf uns.

Nach 105 Kilometern erreichten wir schließlich den Campingplatz in Höfn.🏕️ Müde, aber zufrieden konnten wir auf eine weitere anspruchsvolle Etappe unserer Islandumrundung zurückblicken. 🌋 Wir bauten unser Zelt auf⛺️, kochten, aßen und duschten, bevor wir schlafen 💤 gingen.

Eis und Wind in Runde 11

Nach unserer üblichen Morgenroutine und der morgendlichen Portion Skyr 🇮🇸 ging es für uns zunächst zum Supermarkt Vorräte für die nächsten Tage kaufen. Gegen 8:30 Uhr konnten wir Höfn verlassen und unsere Tagesetappe auf der Ringstraße 1️⃣ starten. Wir erwarteten einen windigen Tag 💨, aber die ersten 65 Tageskilometer verliefen ruhig. Bereits nach kurzer Zeit konnten wir die ersten Gletscherausläufer🧊 am Horizont erahnen. Wir kamen gut voran und näherten uns zügig dem Diamond Beach. Dort erwartete uns ein atemberaubender Gletschersee. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, zog diese Attraktion nicht nur uns an. Trotz der großen Touristenmengen konnten wir direkt am See eine entspannte Mittagspause machen. Die Sonne ☀️ kam raus und der erwartete Wind 💨 frischte auf. Nach diesem Erlebnis ging es auch bei der Weiterfahrt beeindruckend weiter. Die Straße führte uns unmittelbar an weiteren Gletschern vorbei. Nach 80 Kilometern war aber Schluss mit Lustig. Wir gerieten in heftige Sturmböen, die irgendwann eine Windgeschwindigkeit von bis zu 90 km/h erreichten, sodass wir uns nicht mehr sicher auf unseren Fahrrädern 🚲 halten konnten. Wir mussten schieben. Nach ca. 10 geschobenen Kilometern und nicht abflachenden Windböen, war unser Tagesziel immer noch 25 Kilometer entfernt. Kurz bevor wir uns in ein nahegelegenes Hotel flüchten wollten, kam eine unerwartete Rettung: Zwei Männer mit einem Van konnten uns und unsere Fährräder mit zum Campingplatz nehmen. Was ein Glück! 🍀 So erreichten wir gegen 19:30 Uhr den Campingplatz Svínafell 🏕️. Bei leichtem Regen bauten wie unser Zelt auf. Duschen 🚿- Essen 🥘- Schlafen 💤

Runde 12 - Ein ganz normaler Tag auf Islands Ringstraße

Unsere Etappe begann gegen 08:30 Uhr bei Sonnenschein 🌞 und ohne Wind 💨. So legten wir die ersten Tageskilometer entspannt zurück. 🚲 Wie zu erwarten, ließ der Wind nicht lange auf sich warten. Wir hatten immer wieder mit wechselnden Winden 💨 zu kämpfen. Das zerrte an unseren Kräften, aber wir konnten weiterfahren und mussten nicht schieben. Unser Weg führte uns an den letzten Gletscherausläufern vorbei. So begleitete uns die beeindruckende Aussicht auf die Gletscher 🧊 noch eine Weile. Den Tag über veränderte sich die Landschaft veränderte sich von der kargen weiten Ebene zu einer grünen Berglandschaft ⛰️ mit vielen Wasserfällen und Flüssen. Nach 75 Kilometern kamen wir in Kirkjubæjarklaustur an, wo wir einkauften und unser Zelt ⛺️ auf den Campingplatz aufbauten.

Mitten im Süden an Tag 13

Nach einer unruhigen Nacht auf einem lauten und chaotischen Campingplatz in Kirkjubæjarklaustur🏕️ standen wir früh auf, um dem Ansturm auf Waschhaus und Küche zuvorzukommen. So saßen wir bereits um 7 Uhr auf den Fahrrädern 🚲 Richtung Ringstraße 1️⃣. Es war den ganzen Tag über sonnig☀️ und immer mal wieder windig 💨. Durch unseren frühen Start konnten wir stärkeren Windböen entkommen. Unser Weg führte uns an einem weiteren Gletscher vorbei, unter dem sich der zweitgrößte aktive Vulkan 🌋 Islands befindet. Insgesamt kamen wir sehr gut voran. Aber so langsam bemerken wir, dass wir uns im stärker touristisch frequentierten Süden der Insel befinden: Die Campingplätze und die Straßen 🚗🚌 werden voller. Doch da die Ringstraße 1️⃣ die einzige durchgehende Verbindung auf Island ist, ist und war eine Umfahrung oder eine alternative Route nicht möglich. Unsere Mittagspause 🧃machten wir auf einem ruhigen Rastplatz direkt an einem Fluss mit Blick auf den Vulkan. 🌋 Nach 73 Tageskilometern kamen wir mittags in Vik an, wo wir unser Zelt ⛺️ bei starkem Wind auf dem Campingplatz aufbauten. Wir nutzten den ungewohnt freien Nachmittag zum Einkaufen, Duschen und Entspannen, um uns für die letzten Etappen 🚲 zu stärken.

Runde 14

Bei bedecktem Himmel und Nebel brachen wir um 7 Uhr in Vik auf. 🚲 Unsere Etappe begann mit einer Steigung ⛰️ und führte uns dann über eine Ebene, wo der Wind schon auf uns lauerte. Der gesamte Tag war geprägt von Gegenwind 💨, Nieselregen 🌧️ und zunehmendem Verkehr 🚗. Dennoch konnten wir uns über ein Highlight freuen: Direkt an der Ringstraße 1️⃣ konnten wir einen Blick auf einen der größten und schönsten Wasserfälle Islands, den Skógafoss, werfen. Unsere Mittagspause 🍞 konnten wir relativ windgeschützt auf einem Pausenplatz an der Straße machen. Nach 95 Tageskilometern erreichten wir den Campingplatz 🏕️ in Hella, von wo wir morgen Richtung Reykjavik aufbrechen werden.

Runde 15 - Straßenkampf 🥊

Nach einer guten Nacht auf einem etwas gewöhnungsbedürftigen Campingplatz 🏕️ in Hella brachen wir gegen 06:30 Uhr zu unserer letzten Etappe auf Islands Ringstraße 1️⃣ auf. Da wir so früh unterwegs waren, konnten wir die ersten 40 Kilometer ohne viel Verkehr 🚙🚗 genießen. In Selfoss machten wir kurz Halt und stärkten uns bei Cappuccino und Croissant. 🥐☕️ Die nächsten 10 Kilometer fuhren wir entspannt auf einer ruhigen Straße parallel zur Ringstraße, die ab Selfoss ein hohes Verkehrsaufkommen hat. Nachdem wir wieder auf die Ringstraße geführt wurden, folgte ein 5 Kilometer langer Anstieg (8 %) ⛰️ auf dem Seitenstreifen einer vierspurig ausgebauten Passstraße. Das erforderte viel Konzentration und Kraft. 💪 Am Gipfel angekommen, wurde es zunehmend nebelig und es fing an zu regnen. 🌧️ Die gesamte weitere Strecke bis nach Reykjavik fuhren wir auf der drei- bis vierspurigen Ringstraße 1️⃣, auf der der Verkehr 🚗 durch die fortschreitende Tageszeit und die zunehmende Stadtnähe immer mehr wurde. Auf dem Großteil des Weges konnten wir auf dem 1 bis 3 Meter breiten Seitenstreifen fahren, auf dem wir uns relativ sicher fühlten. Auf einem kurzen Stück verschwand der Seitenstreifen jedoch ganz und wir befanden uns von jetzt auf gleich in einer autobahnähnlichen Situation auf dem rechten Fahrstreifen. Ein unangenehmer und gefährlicher Moment. Zum Glück 🍀 tauchte der Seitenstreifen nach wenigen Kilometern wieder auf und wurde breiter und somit sicherer für uns. Ab der Stadtgrenze zu Reykjavik konnten wir die letzten 15 Kilometer entspannt auf Radwegen 🚲 bis ins Stadtzentrum und schließlich zur Hallgrimskirkja ⛪️ zurücklegen. Wir hatten das Ziel unserer Radreise 🚲 erreicht. Nach unserem Finisherfoto 🏁 und einer kurzen Sightseeingtour in die Kirche ging es für uns nach 100 Tageskilometern zum Campingplatz 🏕️ in Reykjavik, auf dem wir vor 15 Tagen unsere Reise auf der Ringstraße 1️⃣ begonnen haben. Aufgrund des andauernden Regens 🌧️ entschieden wir uns, drei Betten 🛏️ im dazugehörigen Hostel zu buchen. Hier stießen wir auf eine aufregende und außergewöhnliche Reise an. 🍻



Photos from Das Abenteuer 2015-2026's post 12/07/2026

Unser Reisebericht mit Impressionen der ersten Woche 🚲🚲🚲

Tag 0

Gut angekommen. Das Abenteuer kann beginnen. 🇮🇸🚴

Der Start verlief völlig entspannt. Am Frankfurter Flughafen wurden unsere drei Fahrräder problemlos als Sperrgepäck aufgegeben und nach einem ruhigen Flug standen sie in Keflavík schon kurze Zeit später wieder vor uns.

Direkt vor dem Terminal gibt es einen sogenannten Bike Pit, einen Container zum Zusammenbauen der Fahrräder. Die Idee ist klasse, der Zustand leider weniger. Trotzdem waren die Räder schnell fahrbereit und die Fahrradkartons blieben dort. Vielleicht warten sie in zwei Wochen noch auf uns.

Um 15:50 Uhr Ortszeit rollten wir los. Die ersten 50 Kilometer nach Reykjavík führen über eine stark befahrene Straße. Schön ist anders, aber der breite Seitenstreifen sorgt dafür, dass man gut vorankommt.

Der Campingplatz in Reykjavík ist für viele Radreisende der Ausgangspunkt ihrer Islandtour. Genau dort haben wir unser Zelt aufgebaut, etwas gegessen und den ersten Abend ausklingen lassen.

Das Verrückteste? Es wird einfach nicht dunkel. Selbst mitten in der Nacht ist es noch hell. Ein kurzer Blick aus dem Zelt reicht und man könnte sofort wieder aufs Rad steigen.

Heute Morgen war alles schnell verstaut. Die Fahrräder sind beladen, die Vorfreude ist groß. Ab jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer auf der Ringstraße rund um Island.





Tag 1 - Ring frei

Nach unserem Anreisetag, an dem wir vom Flughafen ✈️ zum Startpunkt unserer Rundreise gefahren 🚲 sind, begann unser erster Tag in Reykjavik. Die ersten 20 Kilometer führten uns über schöne Radwege am Atlantik vorbei. Danach stießen wir zum ersten Mal auf die Ringstraße 1️⃣, die von da an unseren Weg bestimmen wird. Da diese rund um Reykjavik einer Autobahn mit hohem Verkehrsaufkommen 🚗 🚛 ähnelt, entschieden wir uns, den ersten Abschnitt auf etwas weniger befahrenen Landstraßen zu umfahren. Dadurch verlängerte sich die erste Etappe um ein paar Kilometer und einige zusätzliche Höhenmeter ⛰️, aber wir konnten relativ entspannt fahren. Danach folgte eine Tunnelumfahrung, die Autofahrern 42 Kilometer erspart. Aber uns leider nicht, da der Tunnel für Fahrradfahrende gesperrt ist. ❌ Diese 42 Kilometer hatten es in sich. ⛰️ Nach insgesamt 108 Kilometern kamen wir gehen 21:45 Uhr in der Nähe von Melahverfi auf einem Campingplatz 🏕️ an. Dadurch, dass es die ganze Nacht hell bleibt, war das Aufbauen des Zeltes kein Problem. Nach einer warmen Dusche 🚿 ging es für uns direkt ins Zelt. 💤

Runde 2

Unser Weg an Tag 2 führte uns zunächst in Richtung Borganes, der nächsten größeren Stadt. Das bedeutete, dass wir auch hier mit erhöhtem Verkehrsaufkommen 🚗 rund um die Stadt rechnen mussten. Daher brachen wir bereits um 06:30 Uhr auf, fuhren auf der recht ruhigen Ringstraße und erreichten Borgarnes zwei Stunden später. Dort frühstückten wir ☕️ 🥐 und kauften ausreichend Verpflegung ein 🍌🥨, da auf den kommenden 100 Kilometern keine Infrastruktur vorhanden war. Nachdem wir Borganes verlassen hatten, folgten wir weiterhin der Ringstraße, die einer Berg- und Talbahn glich. ⬆️⬇️ Nach 70 Tageskilometern machten wir unsere Mittagspause 🍞🧀an einem Flusslauf. Da es weit und breit keinen Rastplatz gab, kamen unsere Campingstühle zum Einsatz.

Nach unserer Mittagspause gingen wir gestärkt die nächste Steigung an. Über 26 Kilometer ging es stetig bergauf ⛰️- mal mehr mal weniger steil. Dann folgten 12 Kilometer Abfahrt. Auf den letzten 20 Tageskilometern auf der Ringstraße warteten immer wieder kleinere und größere Anstiege auf uns, bis wir nach insgesamt 130 Kilometern gegen 21 Uhr auf dem Campingplatz ⛺️ Saeberg in Reykir an. Da es den ganzen Tag über sehr kalt ❄️ war, freuten wir uns über den Aufenthaltsraum, in dem wir uns aufwärmen und essen 🍚 konnten. Nach dem Aufwärmen und Duschen fühlten wir uns bereit für den nächsten Tag.

Runde 3 - Im Norden angekommen 🧭

Nach einer trockenen Nacht im Zelt ⛺️ nutzten wir auch morgens den Aufenthaltsraum zum Organisieren, Zusammenpacken und Frühstücken. Gegen 9:15 Uhr brachen wir bei leichtem Regen 🌧️ in Richtung Blönduós im Nordwesten auf. Wir waren den ganzen Tag auf der Ringstraße 1️⃣ unterwegs, die wie die letzten Tage auch einige Anstiege ⛰️ und Abfahrten für uns bereithielt. Zusätzlich begleitete uns stetig der Wind 💨 aus allen möglichen Richtungen. Unsere Mittagspause verbrachten wir am Straßenrand einigermaßen windgeschützt. Der erneut einsetzende Regen 🌧️ beendete unsere Pause. Nach insgesamt 71 Tageskilometern kamen wir nach einer kalten und nassen Etappe bereits gegen 17:30 Uhr in Blönduós an. Hier hatten wir Glück und ergatterten die letzte Hütte 🛖 auf dem Campingplatz. Warme Hütte, heiße Dusche, leckeres Essen - was will man mehr. 🫶

Motto der 4. Runde: Der einzige Weg zurück ist vorwärts ⏩️

Nach einer entspannten Nacht in der Hütte 🛖 brachen wir um 8 Uhr auf und fuhren die ersten 30 Tageskilometer bei gutem Wetter ☀️ auf der Ringstraße 1️⃣ entlang des Flusses Blanda. Anschließend überwanden wir eine Stunde lang eine langgezogene Steigung ⛰️ in Schrittgeschwindigkeit. Es folgte eine 15 Kilometer lange und atemberaubende Abfahrt 🚲 mit entspanntem Gefälle und einer tollen Aussicht. Unten angekommen erwartete uns eine Tankstelle ⛽️ als einzige Einkaufsmöglichkeit für den Tag. Wir kauften ein und machten dort unsere Mittagspause 🥯. Danach starteten wir gut gestärkt in den Nachmittag. Nach einem sachten Wiedereinstieg auf nahezu flacher Strecke führte uns der Weg über eine 14 Kilometer lange Passstraße bis auf 540 m NN. Auf dem Weg nach oben wurde es immer kühler ❄️. Bei der anschließenden Abfahrt kam Gegenwind 💨 hinzu, der uns bis zu unserem Tagesziel begleitete. Nach insgesamt 110 Kilometern kamen wir gegen 19:45 Uhr an der Engimyri Lodge 30 Kilometer vor Akureyri an, wo wir sehr herzlich empfangen wurden. Hier aßen wir im Restaurant 🍔, duschten 🚿 und bezogen ein Zimmer im Gästehaus 🛏️.

Runde 5

Wir starteten unseren 5. Tag mit einem leckeren Frühstück in der Engimyri Lodge 🥐 und befanden uns gegen 9 Uhr wieder auf der Ringstraße 1️⃣. Die ersten Kilometer gingen größtenteils bergab bis wir nach ca. 30 Kilometern in Akureyri ankamen. Rund um die Stadt nahm der Verkehr 🚗🚛 zu, aber wir konnten ein gutes Stück auf Radwegen fahren. 🚲 Nachdem wir Akureyri verlassen hatten, stand eine Tunnelumfahrung an. Anstatt der 7,5 Kilometer durch den Tunnel, mussten wir als Fahrradfahrende ca. 25 Kilometer über den Berg ⛰️ zurücklegen. Wir hatten zwar sehr schöne Ausblicke, aber die Steigung von 10% erforderte viel Kraft. Der Wind 💨 machte die anschließende Abfahrt unberechenbar. Wieder auf der Ringstraße angekommen, führte uns der Weg über die gewohnten Steigungen. Am Ljósavatn-See machten wir Pause 🍎 und stärkten uns für die letzten anstehenden Tageskilometer. Ein besonderes Highlight war der Goðafoss, einer der bekanntesten Wasserfälle Islands, der direkt an der Ringstraße liegt. Danach wartete die nächste und letzte Steigung ⛰️ des Tages auf uns, bevor wir nach 103 Kilometern gegen 20 Uhr auf dem Campingplatz in Laugar ankamen. Wir schafften es, unser Zelt vor dem bald einsetzenden Regen 🌧️ aufzubauen. Duschen 🚿- Essen 🍝 - Schlafen ⛺️

Tag 6 - Mücken und Vulkane

Nach einem kleinem Frühstück 🥣 startete unser Tag direkt mit dem Anstieg auf die Hochebene, wo die Landschaft vulkanischer wurde. 🌋 Wir durchfuhren das Gebiet um den Myvatn (dt. Mückensee). Der Name war Programm, denn für den Rest des Tages waren Mücken 🦟 unsere ständigen Begleiter. Nach 37 Kilometern kamen wir in Reykjahlid an. Hier gab es die einzige Einkaufsmöglichkeit an diesem Tag. Daher stockten wir unsere Vorräte auf und machten unsere Mittagspause. Hier trafen wir weitere Radreisende 🚲, die die Ringstraße 1️⃣ in entgegengesetzter Richtung bereisen. Anschließend warteten direkt die nächste Steigung von 10 % ⛰️ und starke Seitenwinde 💨 auf uns. Von oben hatten wir einen tollen Blick auf die natürlichen heißen Quellen, die sowohl zum Baden als auch für Geothermie genutzt werden. Der Geruch 👃 ist gewöhnungsbedürftig.
Die nächsten Kilometer rollten wir mit Rückenwind über die Hochebene. Dabei wirkte die Landschaft zeitweise wie eine Lavawüste. Am Horizont begleiteten uns die ganze Zeit Vulkangipfel. 🌋 Nach einem letzten Anstieg für den Tag verließen wir die Ringstraße und bogen in einen Schotterweg ein, um den Campingplatz 🏕️ in Möðrudalur anzufahren. Da dies der einzige Campingplatz weit und breit war, mussten wir einen Umweg von 8 Kilometern in Kauf nehmen. Nach 110 Kilometern bauten wir bei starkem Wind, aber Sonnenschein unser Zelt ⛺️ auf. Essen🥘 - Duschen 🚿- Schlafen 💤.

Runde 7 - ganz im Zeichen des Windes

Nach einer stürmischen und kalten Nacht im Zelt ⛺️ fiel das Aufstehen aus dem warmen Schlafsack heute Morgen nicht ganz so leicht. Aber nützt ja nichts. Aufstehen, Morgenroutine, Zelt abbauen, Frühstück und los aufs Fahrrad 🚲. Wer beim letzten Bericht gut aufgepasst hat, kann sich denken, was dann kam: Den 8 Kilometer langen Umweg auf einem Schotterweg mussten wir auch heute Morgen zurücklegen, um auf die Ringstraße 1️⃣ zurückzukommen, wo unser Weg mit einer Steigung begann. Als wäre der Anstieg nicht schon herausfordernd genug, schwirrten währenddessen unaufhörlich die Mücken 🦟 um uns herum. Das Höhenprofil für den restlichen Tag sah verlockend aus: Es sollte größtenteils bergab gehen, da wir die Hochebene verlassen sollten. Auftretende Windböen von hinten und von der Seite machten die Abfahrten rasant und spannend. Unsere Route führte uns an mehreren Wasserfällen vorbei, die in einem Fluss in einer Schlucht mündeten. An einem der Wasserfälle gab es einen Rastplatz, den wir für unsere Mittagspause und ein bisschen Sightseeing nutzten. Den ganzen Tag über begleitete uns neben dem Wind 💨 auch die Sonne ☀️ bei für Island ungewöhnlichen Temperaturen bis zu 25 Grad Celsius. Je näher wir unserem Tagesziel in Egilsstadir kamen, desto mehr verdunkelte sich der Himmel durch aus den Bergen herab gewehten Erosionsstaub. Zum Ende der Etappe wartete mal wieder eine Steigung ⛰️ auf uns, bevor wir nach 110 Tageskilometern am Campingplatz 🏕️ ankamen. Dorten planten wir die nächsten Etappen.

Fortsetzung folgt…

Photos from Das Abenteuer 2015-2026's post 04/07/2026

Das Abenteuer ist gestartet 🚲🚲🚲

02/07/2026

Unser nächstes Abenteuer 🚲🚲🚲

Erst vor knapp zwei Wochen haben wir uns endgültig für das Ziel unserer diesjährigen Reise entschieden. Und schon in drei Tagen geht es für uns nach Island! 🇮🇸

Die Vorbereitungen laufen also schon auf Hochtouren: Flüge ✈️ und Flughafentransfer sind gebucht, Fahrradkartons besorgt, die Ausrüstung ⛺️ liegt bereit.

Jetzt heißt es Fahrräder 🚲 vorbereiten und flugtauglich verpacken, die mobile Fahrradwerkstatt 🔧 zusammenstellen, letzte Besorgungen machen und Taschen🧳 packen.

Am Samstag fliegen wir nach Keflavik in der Nähe von Reykjavik. Von da aus werden wir auf der Ringstraße einmal rund um Island fahren. 🔂

Wir sind voller Vorfreude und nehmen euch ab jetzt wieder mit. Bleibt dran, um nichts zu verpassen.✌️

29/06/2026

Unser neuer Sticker



PS: Der QR Code führt zu unserer Instagramseite 🖼️

28/06/2026

Es geht wieder los...

(Screenshot)

Dranbleiben!

Photos from Das Abenteuer 2015-2026's post 04/08/2025

Tag 8

KulTour

Obwohl keine Radetappe anstand, starteten wir wie immer früh mit einem Kaffee und rüsteten uns für unseren Ausflug in die Lagunenstadt Venedig. Von unserem Campingplatz aus erreichten wir fußläufig die Bushaltestelle, an der wir in einen Bus stiegen, der uns in 10 Minuten zum Busbahnhof in Venedig brachte. Da wir recht früh unterwegs waren, waren die Menschenmassen noch überschaubar und wir konnten die Stadt mit ihren Highlights in Ruhe erkunden. Wir schlenderten durch die engen Gassen und über die zahlreichen Brücken. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie die Rialtobrücke und der Markusplatz, konnten wir Venedig auch an den weniger überlaufenden Plätzen erleben. Natürlich durften auch Fahrten mit einem Traghetto und einem Vaporetto nicht fehlen.

Auf dem Campo Santa Margherita fanden wir ein gemütliches Café, in dem wir bei Kaffee und Croissant die Atmosphäre der Stadt auf uns wirken ließen. Zum Abschluss gabs Pizza.

Am Nachmittag organisierten wir die Rückreise.


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