WahrhaftYoga

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WahrhaftYoga Yoga. Breath & Bodywork in Graz



Traditional Yoga in Graz
ASHTANGA VINYASA YOGA und mehr an 6 Tagen pro Woche!

Ich freue mich voll über diese Kooperation. Auch weil Leo und ich dort gemeinsam:Fliegen, balancieren & Spaß haben könne...
03/10/2026

Ich freue mich voll über diese Kooperation. Auch weil Leo und ich dort gemeinsam:
Fliegen, balancieren & Spaß haben können. 🤸

Beim Eltern-Kind-Akro entdecken Kinder und Eltern spielerisch Akrobatik, Bewegung und Vertrauen – miteinander und mit ganz viel Freude.

SCHNUPPERN:
Mittwoch 07. & 14. Oktober
16:30–17:30 Uhr

€ 15 je Schnuppereinheit

Für Kinder von 6–10 Jahren + 1 Elternteil

📍 Heartspace Graz, Jakominiplatz

mit Iza & Ines von der Grazer Akrosphäre Akrosphäre

Danach startet bei ausreichend TeilnehmerInnen am 21. Oktober unser fortlaufender Kurs.
Anmeldung: https://www.eversports.at/org/activity/d9c49d96-d41a-4de7-bc2a-d7e8d75f5ba1 oder Link in bio

01/10/2026

Du machst Yoga, dehnst regelmäßig – und trotzdem fühlen sich deine Schultern verspannt oder unbeweglich an?

Vielleicht braucht es nicht noch mehr Stretching, sondern ein paar wichtige Fragen:
- Woher kommt die Bewegung?
- Und woher kommt der Halt, der Öffnung ermöglicht?

Hier arbeitet Justyna mit AKTIVER Flexibilität: Sie hebt die A**e aus eigener Kraft.
Gleichzeitig stabilisiere ich ihr Becken und ihren unteren Rücken, damit sie die Bewegung nicht über andere Bereiche kompensiert.

So erforschen wir, wie Stabilität und Beweglichkeit zusammenspielen. Denn Weite, Beweglichkeit braucht auch Halt.

Isolieren. Wahrnehmen. Integrieren.

Diesen Samstag forschen wir mit solchen Übungen und mehr. Wir beginnen mit einer 45-minütigen Practice – denn nachhaltige Veränderung entsteht durchs Üben und Erfahren.

🙌 EMBODIED ANATOMY
A**e in Bewegung · Halt im Rücken · Herz in Weite

👉Samstag, 03. Oktober · 10:30 Uhr
mit Jess Mallaschitz & Justyna Niestrawska
im Heartspace Graz
Anmeldung ☝️ Link in bio oder
https://www.eversports.at/org/activity/27c34950-bc47-4bb9-bcd8-aff552c95bb8

28/09/2026

Hände hoch! 🤠
Meine Schultern und mein ganzer Körper haben sich dabei schon mal so angefühlt, als wäre es ein Überfall. 😜Fest, erstarrt...

Was passiert in deinem Körper, wenn du die A**e hebst? Werden deine Schultern fest? Schieben sich die Rippen nach vorne? Oder findest du Halt im Rücken, während deine A**e sich frei bewegen?

Gerade in Rückbeugen sehe ich oft, wie hinter dem Herzen Härte entsteht. Die Länge im Rücken geht verloren, die Rippen weichen nach vorne aus. Von außen sieht das vielleicht nach Herzöffnung aus. Aber wie fühlt es sich innen an?

Im Yoga bewegen wir uns häufig über lange Ketten: Viele Bereiche arbeiten gleichzeitig. Dabei übernehmen gern jene Bereiche noch mehr, die ohnehin schon viel tun. Andere bleiben kaum beteiligt – manchmal auch, weil wir sie nur schwer einzeln wahrnehmen und ansteuern können.

Deshalb nehmen wir uns im kommenden Workshop Zeit, Schulterblätter, Brustkorb und oberen Rücken auch für sich zu erforschen: Was kann sich hier bewegen? Wo entsteht Halt? Danach bringen wir alles wieder miteinander in Verbindung.

Das ist kein klassischer Anatomie-Workshop. Es geht um erfahrbares Wissen und VERKÖRPERTES VERSTÄNDNIS. Wir probieren unterschiedliche Bewegungen und Ausrichtungen aus und spüren, was sie verändern. Denn unsere Körper sind verschieden – und es gibt nicht die eine Ausrichtung, die für alle passt.

So erkunden wir auch Yin und Yang in der Asana-Praxis: Halt im Rücken und Bewegung in den A**en. Weite, die entstehen darf, ohne erzwungen zu werden.

Für dich, wenn deine Schultern häufig angespannt sind – also vermutlich für ziemlich viele von uns. 😉 Für Bewegungs-Enthusiast:innen und für Yogalehrende, die ihr Wissen und vor allem ihr verkörpertes Verständnis erweitern möchten.

EMBODIED ANATOMY
A**e in Bewegung, Halt im Rücken & Herz in Weite
Samstag, 3. Oktober, 10:30 Uhr
mit Jess Mallaschitz & Justyna Niestrawska (SpoWi Graz)

Wenn du dabei sein möchtest, schreib mir oder melde dich über den Link in meiner Bio an. 🤍

Leg deine Hände auf deinen unteren Rücken.Und lass sie einen Moment dort ruhen.Wie fühlt es sich an, wenn dieser Bereich...
23/09/2026

Leg deine Hände auf deinen unteren Rücken.
Und lass sie einen Moment dort ruhen.

Wie fühlt es sich an, wenn dieser Bereich berührt wird? Neu? Vertraut? Wohltuend?
Was spürst du unter deinen Händen?
Wärme? Festigkeit? Müdigkeit? Bewegung? Oder etwas ganz Anderes?

Wir sind aktuell im Übergang zum Herbst. Licht und Dunkel halten sich fast die Waage. Für mich ist das eine Einladung, innezuhalten und wahrzunehmen, wie ich jetzt in diese neue Jahreszeit gehe und gehen möchte.

In der TCM gehört der Herbst ja zum Metall-Element: sammeln, klären, loslassen. Danach kommt der Winter, die Zeit des Wassers – verbunden mit Tiefe, Reserven und auch dem unteren Rücken.

Ich spüre, gerade jetzt möchte ich nicht noch mehr aus mir herausholen, sondern dem Raum geben, was mich trägt und was mich nährt.

Probier es auch aus:
Leg beide Hände auf deinen unteren Rücken. Spür ihre Wärme und ihr Gewicht. Du musst nichts wegmassieren und keine Spannung lösen. Vielleicht verändert sich dein Atem. Vielleicht entsteht eine kleine Bewegung. Vielleicht bleiben deine Hände einfach liegen.

Auch das ist ein Pendeln zwischen Yin und Yang: innehalten und wahrnehmen, ob Bewegung entstehen möchte. Und wenn nicht, bei der Pause bleiben.

Für mich beginnt Nervensystemarbeit genau dort: bei dem Moment, in dem ich etwas spüre und mir auch Zeit gebe, darauf zu antworten.

Was nimmst du wahr, wenn du deine Hände dort ruhen lässt? Neugierig?

NERVOUS SYSTEM LOVE
Donnerstag, 24. September um 19.15
Ein Abend zum Innehalten und Aufladen. Wir werden dabei auch unseren unteren Rücken berühren und pflegen. Maximal 6 TeilnehmerInnen!

CAPACITY TO FLOW
Samstag, 03. Oktober um 15.00
Ein praktischer Workshop um Yin, Struktur und Kapazität aufzubauen , damit Yang sich frei bewegen kann.

Links in bio ☝️

20/09/2026

Ich glaube, ich habe heute zum 1. Mal wirklich körperlich erlebt, was es heißt zu ERNTEN.

Wir lesen im Herbst so oft von der „Zeit der Ernte“. Aber bisher hatte ich das noch nie so deutlich erfahren.

In der TCM steht der Sommer für das Feuerelement – für das höchste Yang, für Feuer, Lebendigkeit & Fülle. Zum Feuer Element gehört in der TCM auch der Dünndarm 🔥. Seine Aufgabe ist es, zu unterscheiden:

🔥Was darf in mein System?
🔥Was möchte ich aufnehmen?
🔥Wofür bin ich verfügbar – und wofür nicht?

Und genau das hat in den vergangenen Wochen intensiv in mir gearbeitet.

Ich spüre immer klarer, wo es für mich hingeht – und was nicht mehr stimmig ist. Was ich nicht länger mitnehmen möchte. Und besonders in den letzten Tagen: was gehen darf.

Wie passend, oder?

Der Herbst gehört in der TCM zum Metallelement 金: Lunge und Dickdarm. Aufnehmen und Ausscheiden.

Heute habe ich erst im Kalender gecheckt, dass wir kurz vor der Tagundnachtgleiche stehen.

Und plötzlich macht mein Spüren Sinn:
Ernten bedeutet nicht nur, etwas einzusammeln.
Es bedeutet auch, auszuwählen.
Zu erkennen🔥, was bleiben darf – und loszulassen, was seine Zeit hatte. (Metall 金)

Das fühlt sich gerade unglaublich erleichternd und befreiend an. Weil ich nicht mehr für alles VERFÜGBAR sein muss.

Gleichzeitig spüre ich, dass dieses Loslassen nur möglich ist, weil heute mehr KAPAZITÄT in mir da ist:
Mehr Halt.
Mehr Raum.
Mehr Vertrauen.
Mehr Yin.

Denn es geht nicht darum, etwas weiter fest- oder durchzuhalten.

Wenn wir DURCHHALTEN, wird etwas ENG. FEST. STARR.

Etwas HALTEN zu können, bedeutet für mich etwas anderes:
Ich kann dem, was da ist, Raum geben – ohne zu erstarren und ohne weglaufen zu müssen.
Und genau daraus können Weite, Lebendigkeit und Bewegung entstehen. Es können Entscheidungen getroffen werden, die mir wirklich entsprechen.

Genau deshalb ist THE CAPACITY TO FLOW jetzt im Herbst so stimmig:
Nicht mehr alles festhalten.
Nicht alles aushalten.
Sondern genügend inneren Raum entwickeln, um bewusst wählen, loslassen – und beweglich bleiben zu können.

Sei dabei:
Samstag, 3. Oktober
15:00–17:30
THE CAPACITY TO FLOW

Und

SCHEISSE, DIE ICH NICHT MEHR HÖREN KANN.Achtung: Selbstironie.„Nächstes Mal komme ich sicher mit zum Retreat.“ — nicht m...
18/09/2026

SCHEISSE, DIE ICH NICHT MEHR HÖREN KANN.

Achtung: Selbstironie.

„Nächstes Mal komme ich sicher mit zum Retreat.“ — nicht mitgekommen.

„Der Workshop klingt so cool. Ich buche mir morgen einen Platz!“ — nie gebucht.

„An diesem Termin kann ich nicht, aber beim nächsten Mal bin ich sicher dabei.“ — auch bei den nächsten drei Malen nicht gekommen.

„Wow, das liebe ich! Wann bietest du das wieder an?“ — während die Tickets für dieses Mal noch erhältlich waren.

Während ich das schreibe, muss ich so lachen. Auch über mich. Ich habe das alles selbst schon gesagt und getan.

Und gleichzeitig kotzt es mich an.

Denn ich lebe davon, dass Menschen nicht nur sagen, dass sie mein Angebot lieben – sondern tatsächlich kommen und teilnehmen.

Ich investiere viel Energie, Zeit, Herz und Ressourcen in meine Klassen, Workshops und Retreats. Und stehe dann vor der großen Frage:
Rolle ich Matten für 0 oder 15 Menschen aus?

Natürlich ist das Verhalten bis zu einem gewissen Grad menschlich. Das Leben passiert, Pläne verändern sich. Fair enough.

Aber ich bin seit 15 Jahren in diesem Business – und seit 2019 nimmt das Ganze Dimensionen an, bei denen ich mir denke: WTF?

Und ich spüre, das tut mir & uns nicht gut.

Das hier soll weder Schuld noch Scham erzeugen. Wie gesagt: Ich bin selbst Teil des Ganzen. Und schreibe darüber mit einem lachenden & weinenden Auge.

Aber wenn du kleine Unternehmerinnen wie mich unterstützen möchtest und die Ressourcen dafür hast:

– Buch die nächste Klasse.
– Buch den nächsten Workshop
– Buch eine 1:1 Session.
– Hinterlass mir eine (gute) Bewertung 😉

Jetzt. Nicht irgendwann!

Denn hinter wahrhaft stehe ich: Jess. Ein echter Mensch, der versucht, gute, besondere Räume zu schaffen – und gleichzeitig herauszufinden, ob/wie viele Matten sie dafür ausrollen soll.

Ein riesiges Danke an alle, die mir schon so lange treu ergeben sind – Scherz 😉 – und immer (wieder)kommen.
Ohne euch hätte ich längst das Handtuch geworfen.

PS: Weil ich glaub, dass es neben meiner gewonnen Klarheit auch strukturelle Veränderungen braucht, werde ich mein Angebot etwas umbauen.

PPS: Sehen wir uns diesen Sonntag?
PPPS: Ja, man könnte seine WS eleganter ankündigen 🤣

16/09/2026

DO YOU FEEL THE FALL IN YOUR BODY? The Wind?

Wir sind nicht getrennt von der Natur. Und so spüren wir auch den Herbst in unserem Körper – manche mehr, manche weniger.

Seit letzter Woche krachen meine Knie wieder mehr, mein Körper fühlt sich steifer & trockener an. Letztes Wochenende hatte ich außerdem ein Thema mit meiner Blase.

Heute habe ich gleich von mehreren Menschen gehört, dass auch sie sich steifer oder verspannter fühlen – besonders an der Rückseite des Körpers.

🍂Tipps dazu > wait till the end🍂

In der TCM gehört der Herbst zum Metall-Element. Wind und Kälte gelten jetzt als äußere Faktoren, die besonders über die Körperrückseite auf uns einwirken können.

Hier verläuft auch der Blasenmeridian. Wird dort der freie Fluss von Qi & Blut beeinträchtigt, kann sich das als Spannung im Nacken, entlang der Wirbelsäule oder im unteren Rücken zeigen.

Im Ayurveda beginnt die Vata-Zeit: kühler, trockener, windiger...

Und genau hier kommt für mich CAPACITY ins Spiel.

Unsere Kapazität ist nichts Starres. Sie verändert sich mit den Bedingungen – mit Jahreszeiten, Lebensphasen, Stress und den Ressourcen, die uns gerade zur Verfügung stehen.

Capacity to Flow bedeutet, wahrzunehmen, was gerade da ist, unsere Praxis und unseren Alltag – soweit es möglich ist – daran anzupassen und unsere körperliche Kapazität, YIN, zu stärken.

Dabei verstehe ich Yin auch auf physiologischer Ebene: als Substanz, Struktur, Gewebe und schützende Hülle – als körperliche Basis, als Anker.

〰️WIE wir diese KAPAZITÄT über Bewegung, Körperwahrnehmung, Regulation und Ernährung stärken können, erfährst du in meinem Workshop THE CAPACITY TO FLOW am 3. Oktober.〰️
Link in bio ☝️ oder https://www.eversports.at/org/activity/b12daf0b-37f2-47fb-a85e-75d8bfd30908

Do you feel the fall in your body? Need more capacity?

14/09/2026

Wir dürfen Langeweile wieder lernen. Yin und Yang Gedanken einer Mama zum 1. Schultag.

Bei meinem Sohn habe ich diesen Sommer etwas Spannendes beobachtet: Erst in der dritten Schul-Ferienwoche kam ein richtiger Shift.

Mehr Freude. Mehr eigene Ideen. Mehr Kreativität.
Und plötzlich war Langeweile kein Thema, und nichts was weg musste.

Ich glaube es braucht schlicht es Zeit, um vom äußeren Takt wieder in den eigenen Rhythmus zu finden. Es braucht Zeit bis wir den ganzen Input verdaut haben und sinken können. Sinken in diesen Freiraum.

Denn auch Langeweile müssen wir erst einmal halten können.

Nicht sofort zum nächsten Reiz greifen.
Nicht gleich ein Angebot machen.
Nicht jede freie Minute füllen.

Diesen Raum eine Weile da sein lassen.

Yin schafft den Raum, aus dem Yang wachsen und sich bewegen kann.

Und irgendwann sprudelte aus dem vermeintlichen Nichts etwas Eigenes: Spiel, Bewegung, Fantasie, Tagträumen, Kuscheln, Neugier, Initiative, Freude, ...

Von innen, ohne Anleitung von außen.

Ich bin überzeugt, das ist eine wichtige Erfahrung, die wir Kindern mitgeben können:

Nicht jeder Raum muss gefüllt werden. In diesem Freiraum zu sein ist genug.
Und manches braucht Raum und Leere, um überhaupt entstehen zu können.

Und wie geht's dir damit?

13/09/2026

RHYTHM WITHOUT RIGIDITY.
Let structure move.

Wir sind Natur.

Und genauso wie sich die Natur mit den Jahreszeiten verändert, verändert sich auch etwas in uns.

Spürst du es auch?

Mich zieht es diese Tage wieder besonders in warme Decken und heiße Bäder. Ich ruhe mehr und sauge gleichzeitig noch jeden Sonnenstrahl auf.

Wir bewegen uns in den Herbst. Das Yang des Sommers zieht sich langsam zurück, die Bewegung geht mehr nach innen, ins Yin.

Die Natur verändert ihren Rhythmus. Und wir mit ihr.

Aber um mit Veränderung fließen zu können, brauchen wir eine Basis.

Flow braucht Kapazität.
Und Kapazität braucht Substanz, Struktur und Halt.

Etwas, das uns trägt, damit wir uns bewegen können.
Damit wir Intensität begegnen können, ohne uns darin zu verlieren.
Damit wir auf Veränderung antworten können, anstatt starr zu werden.

Yin schafft die Basis, aus der Yang sich bewegen kann.

Genau das ist für mich THE CAPACITY TO FLOW.

Und manchmal bedeutet auf den eigenen Rhythmus zu antworten auch etwas ganz Praktisches:

❗Ab kommender Woche beginnt MYSORE STYLE sonntags um 9:00 Uhr. Und vielleicht im Winter noch etwas später.

Denn Beständigkeit muss nicht bedeuten, immer alles gleich zu machen. 😉

Genügend Halt, um beweglich zu bleiben.

Und genau das erforschen wir am 3. Oktober bei
〰️THE CAPACITY TO FLOW – über Körper, Bewegung und Berührung: Raum. Struktur. Kapazität.

Heute ist der letzte Tag vom EARLY BIRD Tarif, Safe you spot. NOW ☝️ Link in bio oder https://www.wahrhaftyoga.at/events-1/capacity

05/09/2026

„Du brauchst heute nicht üben. Oder doch?

Heute ist es noch so schön.
Wer weiß, wie oft diesen Sommer noch.

Morgen bleibst du besser daheim – es soll ja regnen.

Hmm … da wäre eine Online-Klasse.
Die könntest du machen.

Vielleicht.

Außer es ist dann doch schön.
Dann geh lieber raus."

Und plötzlich sind zwei Wochen vergangen.

Ich glaube, das passt ziemlich gut zu unserem Zeitgeist.

Wir wollen frei sein.
Spontan. Flexibel.
Uns nicht zwingen.
Auf unseren Körper hören.

Und grundsätzlich liebe ich genau das.

Aber manchmal verwechseln wir Freiheit mit Unverbindlichkeit.

Aus Sicht von Yin & Yang braucht Leben beides:

YANG – Freiheit, Bewegung, Spontaneität, Veränderung.
Und YIN – Form, Rhythmus, Verbindlichkeit, Beziehung.

Ohne Yang wird Struktur starr.
Ohne Yin verliert sich Bewegung irgendwann im Beliebigen.

Eine PRACTICE kann dieses YIN sein.

Nicht als starres Programm, das du durchziehen musst.
Sondern als etwas, zu dem du immer wieder zurückkehrst.
Ein Ort.
Eine Zeit.
Eine Community.
Menschen, die dich kennen.
Eine Lehrerin, wie mich, die deine Entwicklung begleitet.

Denn wir regulieren, lernen und entwickeln uns nicht isoliert.

Wir brauchen Beziehung. Austausch. Resonanz.

Versteh mich nicht falsch, manchmal ist es genau richtig, die Matte liegen zu lassen und stattdessen barfuß durch den Wald zu gehen.

UND Freiheit ist auch, nicht jedem spontanen Impuls folgen zu müssen.

Ich glaube wir brauchen einen Rahmen, und wieder etwas mehr Rhythmus innerhalb unserer Freiheit. Zumindest ich für mich spüre das so:

Enough structure to hold us.
Enough freedom to stay alive.

Sehen wir uns morgen in der Klasse?

Adresse

Jakominiplatz 14
Graz
8010

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