25/09/2026
Wie oft sind wir körperlich hier – und mit den Gedanken schon drei Schritte weiter?
Beim Sonnenaufgang denken wir an die Arbeit.
Beim Frühstück an den nächsten Termin.
Im Urlaub an das, was danach kommt.
Achtsamkeit bedeutet nicht, immer ruhig, entspannt oder gut gelaunt zu sein.
Es bedeutet, wahrzunehmen, was gerade da ist.
Den Sonnenaufgang.
Den Wind auf der Haut.
Den Atem.
Den Körper.
Die Gedanken.
Vielleicht Leichtigkeit.
Vielleicht Unruhe.
Vielleicht einfach nichts Besonderes.
Angenehm, unangenehm oder neutral – alles darf da sein.
Nichts muss verändert, festgehalten oder weggemacht werden.
Wir üben, den Moment so sein zu lassen, wie er ist.
Und genau das nehmen wir mit in unseren Alltag:
innehalten, wahrnehmen und nicht sofort reagieren müssen.
Ein Schritt. Ein Atemzug. Dieser Moment.
Vielleicht ist genau das manchmal genug.