TSG Sportunion Laxenburg

TSG Sportunion Laxenburg Triathlon Sport Gruppe der Sportunion Laxenburg

Staats- oder doch Stadtmeister, egal unser Thomas hat mal wieder abgeliefert und das nicht zu knapp. Hier nun seine ganz...
30/09/2026

Staats- oder doch Stadtmeister, egal unser Thomas hat mal wieder abgeliefert und das nicht zu knapp. Hier nun seine ganz persönliche Entstehungsgeschichte.

Wie auch schon letztes Jahr stand auch heuer wieder der Anser-Panoramalauf (Trailrun - 5,2 km mit 125 HM!) daheim in Ansfelden am Programm! Mit am Start: Ulli, mein Bruder Roman mit seiner Frau Anna also quasi ein Familiärer Wettkampf ;-)

Es waren heuer 200 Starter dabei und es wurde zum ersten Mal die Stadtmeisterschaft ausgetragen

Etwas müde vom Vortag (Umbau im Haus) aber halbwegs motiviert stellte ich mal in 2ter Reihe an und los gings... der erste Km wie immer relativ flott und es bildete sich gleich mal eine kleine Gruppe von Ausreißern ;-) und ich mitten drin also hieß es dranbleiben... najoooo, trainiert hab ich sowas nicht (die Steigungen hatten es in sich ) aber mal schauen... da wir relativ eng beisammen waren und nur der führende das Tempo erhöhen konnte lag ich dann so bei/ab KM 2,5 auf Platz 2... das Tempo konnte ich zwar nicht mehr erhöhen aber gut halten und um die Anspannung niedrig zu halten war das Motto - nicht umdrehen und schauen was sich hinter mir tut !!

Kurz vorm Ziel erhöhte ich nochmal kurz damit nichts mehr anbrennt und kam dann tatsächlich mit 1min Rückstand als 2ter ins Ziel - 21:37 min Somit hatte ich quasi 2 Podestplätze in der Tasche - Gesamt 2er und Platz 1 bei der Stadtmeisterschaft Ansfelden

KOTL '26 oder man lernt nie aus.Ein reines Zeitfahren, ohne WarmUp im Wasser, ohne anschließendem lockeren Auslaufen, ei...
29/09/2026

KOTL '26 oder man lernt nie aus.

Ein reines Zeitfahren, ohne WarmUp im Wasser, ohne anschließendem lockeren Auslaufen, einfach nur ein kleines Ründchen Radln und fertig.

Der Attersee präsentierte sich Ende September von seiner perfekten Seite, Sonnenschein, angenehme Temperaturen und nur eine leichte Brise. Es war angerichtet.

Vor Ort neben den vielen Hobbyathleten und ihren geliebten Renn- und Triathlonrädern auch die reinrassigen Zeitfahrmaschinen der Profis und Semi-Profis. Ein Kettenblatt vorne, groß wie ein Tortentablet, keine Storageboxen, keine Flaschenhalter, einfach nur Speed.

Unmittelbar vor dem Rennen versuchte ich noch soviel Info wie möglich hinsichtlich Renneinteilung und Versorgung zu bekommen. Idealerweise standen mit Roli und Patrick Papst, sowie Rene Huber einige Bekannte ebenfalls auf der Startliste. Allesamt bereits mit KOTL Erfahrung, ideal um sich noch ein paar Tipps hinsichtlich Streckenführung, Renneinteilung und Versorgung zu holen.
35' vor meiner Startzeit, war ich auf der WarmUp Strecke unterwegs, locker Pedallieren. Mein Motto, Bewegung ja, aber kein Körnchen zu früh verschießen.

15' vor Startzeit stellte ich mich beim Start an und dann ging alles irgendwie so schnell, dass keine Zeit für Nervosität blieb.
Mit meiner Startnummer "866" hatte ich Glück, mittendrin in einer Gruppe von U60 Fahrern der Kategorie EZF (Einzelzeitfahren) und parallel dazu Teilnehmer mit RR (Rennrad). Parallel heißt, dass von der Startrampe im 12" Abstand wechselweise ein EZF und ein RR auf die 47,2 km lange Reise um den See geschickt wurden.
Gleich nach dem Start ging es eine kurze Steigung hoch, ideal um gleichmal mächtig Watt zu treten, ob's sinnvoll war, egal. Das Ego hat's befriedigt.

Auf dem folgenden leicht abschüssigen Teilstück galt es Aeroposition und Rhythmus zu finden und Iltschi freien Lauf zu lassen.

Als KOTL-Neuling trat jetzt mein Masterplan zu Tage. Mehr Teilnehmer überholen, als selbst überholt zu werden. Schon nach wenigen Km wurde mir klar, die Armen mit ihren RR kannst nicht mitzählen, zu eklatant war hier der Geschwindigkeitsunterschied. Aber die EZF Startnumern 864, 862, 860, ... holte ich mir und schon war ich am Südende des Attersees angekommen, jetzt kam die für mich Schlüsselstelle, die längste Steigung auf der Umfahrung Unterach. Obwohl ich gefühlt einen guten Rhythmus hatte, musste ich die 860 und 862 wieder an mir vorbeilassen, nur abhängen konnten sie mich nicht. Mehr als 100m Vorsprung konnten sie sich nicht erarbeiten. Einige Km weiter war die 862 dann auch schon wieder hinter mir und ab jetzt hatte ich einen neuen Plan. Ich wollte die 860 nicht aus den Augen verlieren und am Ende noch attackieren. Ob das bei einem Zeitfahren so üblich ist, keine Ahnung, ich war jetzt im Rennmodus.

Zwischendurch überholte mich ca nach 30 Km als erster Fahrer die 880. Ein starker Athlet mit Endzeit 1:05.

Obwohl das Westufer welliger war als die ersten Km auf der Ostseite, war es vom Kopf her jetzt leichter für mich. Auf jeden Anstieg folgte eine flotte Abfahrt und die Km schwanden wie Schnee in der Sonne. Nach rund einer Stunde Fahrzeit hatte ich fast 41 km hinter mir und damit ein erhofftes Ziel erreicht.
War es bisher anstrengend wurde es jetzt hart. Die Beine begannen richtig zu brennen. Die bis zu 13% Steigung zur Kirche Litzlberg erklomm ich im Wiegetritt und mit dem Ziel 860, dem ich jetzt sukzessive wieder näher kam.

Dann kam Seewalchen, letzter Anstieg, das Ende nahte, ich gab nochmal alles und wurde trotzdem noch von einem zweiten Fahrer, 878, überholt, ließ aber nicht locker und konnte auf der letzten Abfahrt zur technisch anspruchsvollsten Stelle, der Rechtskurve über die Agerbrücke, die Lücke schließen. Die Kurve nahm ich mit viel Zug, ließ mich ganz nach links außen treiben und konnte dabei die 878 retour überholen und bretterte mit weit über 600 W nur wenige Meter hinter der 860 ins Ziel. Mit meinen 1:09:23 war ich sehr zufrieden und erstaunlicherweise fühlten sich auch meine Beine wenige Minuten nach dem Zieleinlauf wieder relativ normal an.

Gutes Zeichen, oder doch nicht alles gegeben?
Jedenfalls war es ein cooles Erlebnis und mit nur 52" Rückstand auf Patrick Papst, kann ich jetzt herrlich analysieren wo ich pro Km 1,1 Sekunde verloren habe.

Sieg beim Panoramalauf in Ansfelden!Wir gratulieren unseren Thomas zum Ansfeldner Stadtmeistertitel. Damit hat er den er...
21/09/2026

Sieg beim Panoramalauf in Ansfelden!

Wir gratulieren unseren Thomas zum Ansfeldner Stadtmeistertitel. Damit hat er den ersten Sieg für die TSG eingefahren. 💪💪💪

16/09/2026

Ein riesengroßes Dankeschön an unsere Athleten die nicht nur bei den Bewerben sondern auch als Reporter unter dem Motto "lieber sind wir mittendrin als nur dabei" uns mit solch tollen Berichten versorgen.

Wir gratulieren Marco Kümmel und Elvir Zolj zu den gezeigten Leistungen.

Ironman 70.3 BelgradDer Ironman 70.3 Belgrad begann für mich bereits am Freitag in aller Früh. Die erste Disziplin des W...
16/09/2026

Ironman 70.3 Belgrad

Der Ironman 70.3 Belgrad begann für mich bereits am Freitag in aller Früh. Die erste Disziplin des Wochenendes war allerdings weder Schwimmen, Radfahren noch Laufen.

Es war die Frage:
„Finde ich genug Ladestationen bis Belgrad?“
Schließlich wollte ich die Stadt mit dem Auto erreichen und nicht unfreiwillig die letzten 300 Kilometer auf dem Triathlonrad zurücklegen.
Nach einigen erfolgreichen Lade-Stopps und ohne Reichweitenpanik war Belgrad endlich erreicht.

Nun standen die wichtigen Dinge auf dem Programm:
Startunterlagen abholen.
Gesagt, getan.
Natürlich blieb es nicht nur bei den Startunterlagen.
Wie jeder vernünftige Triathlet weiß, braucht man unbedingt noch ein weiteres Event-Shirt, obwohl der Kleiderschrank bereits aussieht wie ein Ironman-Merchandise-Lager.
Also wurden neben dem Starterpaket auch noch ein paar Merch-Artikel eingesackt. Schließlich will man sich auch nach dem Rennen noch daran erinnern können, wofür man freiwillig stundenlang gelitten hat.

Erst danach kam Priorität Nummer zwei:
Supermarkt finden.
Das Carboloading durfte schließlich nicht gefährdet werden.
Die Spaghetti-Offensive
Im Supermarkt wurde eingekauft, als müsste eine italienische Großfamilie
versorgt werden.

Am Freitagabend und Samstag verschwand insgesamt ungefähr eine halbe Kilo Packung Spaghetti in meinem Körper.
Zu diesem Zeitpunkt fühlte sich das noch nach einer ausgezeichneten Idee an.

Am Sonntagabend lautete die Erkenntnis:
Für die nächsten Monate brauche ich keine Spaghetti mehr.
Nicht auf dem Teller.
Nicht als Beilage.
Nicht einmal als Bildschirmschoner.

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Rennmorgen – Die beste Nachricht des Tages
Am Sonntagmorgen warteten angenehme 15 Grad Lufttemperatur.
Noch wichtiger war aber die Wassertemperatur:
24,1 Grad – Neo erlaubt!
Für starke Schwimmer war das vielleicht nur eine Randnotiz.
Für mich eher vergleichbar mit einer überraschenden Zeitgutschrift.
Schwimmen ist schließlich nicht unbedingt meine Paradedisziplin, weshalb die Nachricht über den erlaubten Neoprenanzug wahrscheinlich mehr Freude ausgelöst hat als bei manchem Altersklassensieger.

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Schwimmen – Alles unter Kontrolle
Geschwommen wurde auf der Ada Ciganlija, dem bekanntesten Erholungsgebiet Belgrads. Der Sava-See bot die Kulisse für den Start in einen langen Tag.
Der Start verlief überraschend entspannt.
Das Wasser fühlte sich gut an, der Neo erledigte seinen Job und ich fand rasch meinen Rhythmus. Statt eines Kampfes ums Überleben wurde es tatsächlich für mich ein solides Schwimmen.
Nach 43:34 Minuten war der Sava-See geschafft. Für einen Athleten, dessen Lieblingsdisziplin nicht unbedingt das Schwimmen ist, absolut im Rahmen und vor allem die perfekte Ausgangslage für den weiteren Rennverlauf.
Als ich aus dem Wasser stieg, war klar:
Der Plan hatte funktioniert und der Tag war noch vollkommen intakt.
Wer mich kennt, weiß:
Wenn ich nach dem Schwimmen sage, dass es „gut“ war, entspricht das ungefähr der Aussage eines Profis, dass es „ziemlich hervorragend“ war.

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Radfahren – Miloš der Große hätte seine Freude gehabt
Nach dem Wechsel begann meine Lieblingsdisziplin.
Die Radstrecke bestand aus zwei Runden, wobei der Großteil auf einer komplett abgesperrten Autobahn stattfand – der „Miloš the Great Motorway“.
Ein beeindruckendes Gefühl, wenn man normalerweise mit dem Auto über die Autobahn fährt und plötzlich selbst mit dem Rad mitten auf der Fahrbahn unterwegs ist.
Miloš der Große war ein serbischer Fürst und Nationalheld. Ich bin mir sicher, dass er sich damals beim Kampf für die Unabhängigkeit Serbiens nicht vorgestellt hat, dass eines Tages hunderte Erwachsene in hautengen Einteilern über „seine“ Autobahn fahren würden.
Die Bedingungen waren nahezu perfekt:
• Fast windstill
• Angenehme Temperaturen
• Gute Straßen
• Keine Ausreden
Leistungsmäßig lief es genau nach Plan:
• 220 Watt Durchschnittsleistung
• 230 Watt NP
Die Beine arbeiteten zuverlässig und die Verpflegung funktionierte sogar noch besser.
Während andere vermutlich über Aerodynamik oder Rennstrategie nachdachten, bestand mein Hauptprojekt darin, regelmäßig Kohlenhydrate nachzuschieben.
Am Ende standen auf dem Rad:
• rund 240 Gramm Kohlenhydrate
• Elektrolyte
• zusätzlich Salz
Kurz gesagt:
Ich war weniger Fahrradfahrer als ein fahrender Kohlenhydratspeicher.
Nach 2:39:37 Stunden auf dem Rad und einem Schnitt von knapp 33,9 km/h ging es zurück Richtung Wechselzone.

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Laufen – Jetzt wird's seriös
Zurück auf der Ada Ciganlija begann der Halbmarathon.
Mittlerweile waren die Temperaturen auf etwa 24 bis 25 Grad gestiegen. Nicht extrem heiß, aber warm genug, um zu merken, dass man bereits einige Stunden unterwegs war.
Die gute Nachricht:
Die Verpflegungsstrategie funktionierte weiterhin. Insgesamt nahm ich beim Laufen nochmals etwa 120 Gramm Kohlenhydrate auf.
Wenn man alles zusammenrechnet, habe ich während des Rennens ungefähr 360 Gramm Kohlenhydrate konsumiert.
Das entspricht vermutlich dem Jahresbedarf einer durchschnittlichen Low-Carb-Influencerin.
Trotz der bereits zurückgelegten Kilometer lief der Halbmarathon erstaunlich gut und nach 1:52:25 Stunden war auch die letzte Disziplin erledigt.
Die Kilometer liefen erstaunlich gut herunter. Natürlich kamen die klassischen Gedanken eines Triathleten irgendwann vorbei:
„Mir geht's gut.“
„Heute läuft's wirklich super.“
„Warum tut jetzt plötzlich alles weh?“
„Wer hat diesen Halbmarathon nach dem Radfahren eigentlich erfunden?“
„Ah, nur noch drei Kilometer.“
„Drei Kilometer können unmöglich so lang sein.“

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Fazit
Nach 5:27:33 Stunden Gesamtzeit blieb auf der Ziellinie vor allem eines:
Zufriedenheit.
Ein perfektes Rennen gibt es im Triathlon ohnehin nicht, aber dieses kam ziemlich nahe dran.
43:34 Schwimmen
2:39:37 Rad
1:52:25 Laufen
und dazwischen genau die richtige Mischung aus Planung, Kohlenhydraten, Neopren und einer überraschend großen Menge Spaghetti.
Belgrad war eines dieser Rennen, bei denen vieles zusammengepasst hat.

Triathlon Podersdorf 70.3: Kaiserschmarrn, Prügel beim Schwimmen und endlich unter 6 Stunden Die Anreise nach Podersdorf...
16/09/2026

Triathlon Podersdorf 70.3: Kaiserschmarrn, Prügel beim Schwimmen und endlich unter 6 Stunden

Die Anreise nach Podersdorf erfolgte bereits einen Tag früher. Schließlich will man bei einem 70.3 nichts dem Zufall überlassen. Also zuerst Wechselzone 1 und Wechselzone 2 bezogen wie ein Urlauber sein Hotelzimmer. Danach stand die wichtigste Mahlzeit des gesamten Wochenendes auf dem Programm: Kaiserschmarrn. Schließlich brauchen Höchstleistungen eine solide Grundlage.

Wettkampftag: Frisch, windig und fragwürdige Entscheidungen
Der Morgen begrüßte uns mit Wind und frischen Temperaturen. Während andere überlegten, ob sie den Neoprenanzug überhaupt noch ausziehen wollen, entschied ich mich mutig (oder leichtsinnig) gegen den Neo und für den SwimSuit.

Angeblich aufgrund meines Alters wurde ich der dritten Startwelle zugeteilt. Ob das nun Respekt oder Diskriminierung war, lasse ich offen.
Für den Wasserstart hatte ich einen ausgeklügelten Plan: Nicht mitten ins Feld, sondern etwas außen bleiben, ein paar Meter mehr schwimmen, dafür dem Gedränge entgehen.
Spoiler: Der Plan war Mist.

Statt entspannt zu schwimmen, landete ich mitten in einer Mischung aus Waschmaschine, Rugbyspiel und Kneipenschlägerei. In den ersten 300 Metern wurde ich runtergedrückt, geschlagen, an den Füßen gezogen und an den Schultern festgehalten. Kurzzeitig fragte ich mich, ob ich versehentlich bei einem Freiwasser-Wrestling-Bewerb gestartet war.

Dreimal musste ich sogar auf Brustschwimmen umstellen, nur um wieder etwas Orientierung zu finden. Danach beruhigte sich das Feld endlich. Ich fand meinen Rhythmus, konnte sauber durchziehen und sogar noch einige Athleten einsammeln.
Mit einer Schwimmzeit von 33:33 Minuten und Platz 182 von 672 Startern war ich am Ende mehr als zufrieden.

T1: Keine Zeit für Sightseeing

Der erste Wechsel lief souverän. Nach 2:08 Minuten war ich bereits auf dem Rad.

Radfahren: Brennende Oberschenkel sind auch ein Glücksgefühl
Die 2½ Runden auf der schnellen Radstrecke standen an.
Zum ersten Mal passte die Verpflegung perfekt:
• 1 Flasche Kohlenhydrate
• 1 Flasche Elektrolyt mit Salz
• bei jeder Runde eine Flasche Wasser im Vorbeiflug an der Labestation geschnappt
Alles funktionierte wie geplant.
Meine Oberschenkel brannten zwar vom ersten bis zum letzten Kilometer, aber seltsamerweise ist das im Triathlon ja ein positives Zeichen.
Die Quälerei wurde belohnt: 2:39 Stunden Radzeit.
Das bedeutet unglaubliche 24 Minuten schneller als meine bisherige Bestleistung auf der Radstrecke. An diesem Tag lief es einfach.

T2: Wieder Business-Class

Auch der zweite Wechsel verlief ohne Drama und wiederum in 2:08 Minuten.

Halbmarathon: Erst fliegend, dann leidend, dann wieder fliegend
Direkt nach dem Wechsel fühlte sich das Laufen überraschend gut an. Die ersten 6 Kilometer liefen mit einer Pace von etwa 6:31 min/km richtig rund.
Dann meldete sich allerdings meine Rippen- bzw. Rückenprellung vom letzten Triathlon zurück. Kreuzschmerzen machten jeden Schritt zu einem kleinen Verhandlungsgespräch mit meinem Körper.
Ab diesem Zeitpunkt bestand der Halbmarathon aus Laufen, Leiden, Fluchen, Weiterlaufen und gelegentlichem Gehen. Mehrere Kilometer bewegten sich irgendwo zwischen 7:30 und 9:00 min/km.
Die vernünftige Entscheidung wäre vermutlich gewesen, langsamer zu machen.
Die Triathleten-Entscheidung war: weiter.
Auf den letzten vier Kilometern riss ich mich noch einmal zusammen und lief mit einer Pace von 6:07 min/km Richtung Ziel.
Der Halbmarathon endete nach 2:22 Stunden.
Das Ergebnis

Nach einem Tag voller Kaiserschmarrn-Energie, Schwimmprügeleien, brennender Oberschenkel und schmerzenden Kreuzes blieb die Uhr schließlich bei:
5:40:37 Stunden
Damit fiel endlich eine magische Grenze:

Mein erster 70.3 unter 6 Stunden! 🎉
Ich bin mit dem Wettkampf extrem zufrieden. Nicht alles verlief perfekt, aber genau das macht diesen Sport aus. Manchmal gewinnt man Bestzeiten, manchmal Erfahrungen und manchmal beides gleichzeitig.
Und falls mich nächstes Jahr wieder jemand fragt, ob ich beim Schwimmstart außen bleiben möchte:
Nein. Definitiv nicht. 😄🏊🚴🏃‍♂️💨

Nachtrag für Materialfetischisten 😅

Nach dem Rennen stellte ich erstaunlicherweise fest, dass meine Reifenmäntel offenbar nicht für derartige High-Speed-Rennen ausgelegt waren. Während ich noch stolz meine neue Radbestzeit feierte, zeigte mir das Material die Grenzen der Physik auf:
Bei beiden Reifen löste sich tatsächlich die Lauffläche vom Mantel.
Entweder war ich an diesem Tag außergewöhnlich schnell oder die Reifen wollten einfach nicht noch einmal dieselbe Geschwindigkeit erleben. 😉
Zum Glück hielten sie bis ins Ziel durch. Sonst hätte mein erster 70.3 unter 6 Stunden vermutlich als Spaziergang entlang der Radstrecke geendet. 🚴‍♂️💨😄

Mini Triathlon die ZweiteAm vergangenen Wochenende stand der 2te Mini Triathlon der TSG Sportunion Laxenburg am Programm...
14/09/2026

Mini Triathlon die Zweite

Am vergangenen Wochenende stand der 2te Mini Triathlon der TSG Sportunion Laxenburg am Programm. Ein Triathlon für alle die es einfach einmal ausprobieren möchten, oder gerne in Gemeinschaft Sport ohne Leistungsdruck betreiben.

Streckenlängen (jeweils 10% der Distanzen bei einem Ironman = „10tel-Man“):
• 380 m Schwimmen
• 18 km Radfahren
• 4,2 km Laufen

Auch wenn das Wetter im ersten Momen nicht gerade einladend ausgesehen hat, gab es doch ein unerschrockenes Starterfeld, das sich wagemutig in den glatt gebügelten Laxenburger Badeteich warfen, um die Schwimmstrecke in Angriff zu nehmen.

Nach ca. 75m waren bei mir zumindest alle Nerven taub und ich konnte nun in meiner Paradedisziplin die restlichen 305 m genießen.

Wie sich am Rad schnell herausgestellt hat, waren die Bedingungen perfekt und mit viel Freude und ein paar Umwegen, die ich auf meine Kappe nehmen darf, waren es am Ende sogar 19,2 km, die wir absolvierten.

Die Räder durften nun vor dem Vereinsraum abgestellt werden und wir wechselten in die Laufschuhe. Auch hier konnten alle durch die angenehmen Temperaturen alles aus sich herausholen und einem strahlenden finish entgegenlaufen.

Kaum gestartet waren wir alle wieder im Ziel und haben den Vormittag bei Klatsch und Tratsch ausklingen lassen.

Conclusio: Fortsetzung folgt….

Mondsselandtriathlon HP weiter im Rennmodus und mit einem LächelnEin würdiger Abschluss der Triathlon Saison.Samstags be...
08/09/2026

Mondsselandtriathlon HP weiter im Rennmodus und mit einem Lächeln

Ein würdiger Abschluss der Triathlon Saison.

Samstags bei teilweise "Schmuddelwetter" Anreise mit Schneckenhaus nach Mondsee, passenden Parkplatz rasch gefunden, Ausfassen der Startunterlagen und dann hoffen auf die angesagte Wetterbesserung.

Nachdem diese am Nachmittag langsam eintrat, Iltschi ein Ründchen mit ein paar Antritten rund um den Mondsee gegönnt und dann noch ein kurzes Läufchen.

Insgesamt gesehen war die Vorbereitung auf diesen Triathlon eher als unspezifisch deklariert. Ende August 2 Wochen Urlaub in denen vor allem das Bergfahren mit Rennrad im Vordergrund stand. Am Ossiacher See wenigstens noch regelmäßige Schwimmeinheiten fielen diese dann in Südtirol gänzlich aus. Auch sind drei Läufe in 2 Wochen nicht wirklich viel und kaum war der Urlaub aus, hatte mich der Berufsstress wieder.

Aber es zeigte sich wieder einmal, wer LD trainiert, kann MD immer.

Doch bevor es Sonntag Früh zum Check-In und weiter zum Start ging, stand Samstagabend noch eine vom Veranstalter organisierte Schiffsfahrt mit der MS Mondseeland, inkl. Pastaparty an Board, auf dem Programm. Bei schönstem Sonnenschein bekamen wir eine herrliche Sightseeingtour inklusive Erläuterungen präsentiert.

Es folgte, wie immer vor Rennen, eine etwas unruhige und zu kurze Nacht, ehe ich mich Sonntagmorgen gegen 06.15 Uhr mit Sack und Pack auf den Weg zur Wechselzone machte. Der Check-In erfolgte für mich problemlos und ich konnte meinen Wechselplatz in Ruhe einrichten. Wie zu erwarten, betrug die Wassertemperatur 23°C, also Neo erlaubt, weshalb ich mich kurz nach 07.00 Uhr zum Einschwimmen und vor allem Neofluten ins Wasser begab. Wie sich kurz darauf herausstellte leider etwas zu früh.
Aufgrund eines Staus beim Check-In, offensichtlich waren die Veranstalter mit der Teilnehmeranzahl etwas überfordert, wurden alle Starts um 30 Minuten nach hinten verlegt. Wer schonmal bei 15°C Außentemperatur in einem Nassen Neo steckte, weiß das es definitiv angenehmeres gibt. Das somit erst um 07.45 Uhr stattgefundene Racebriefing habe ich irgendwie ignoriert. War auch nicht so wichtig, wurde ja von Tomi B. vorab schon bestens gebrieft.

Also nur schnell zurück über die Zeitmessmatte und dann ins warme Wasser zum Start. Der Veranstalter hatte für die MD heuer erstmalig zwei Startwellen ausgerufen. Welle 1 für alle die um jede Sekunde kämpfen, Welle 2 für die Genussathleten. Der Schlägerei unmittelbar nach dem Start zu urteilen, können in Welle 2 keine Athleten mehr gestartet sein. Gut wenn man in so einem Fall Routine hat und sich zu behaupten weiß. Entspanntes Schwimmen sieht jedenfalls anders aus.

Nach 35 Minuten, in denen ich mich aufgrund der sehr weiten Bojen Abstände vielfach darauf verlassen musste, dass die Athleten vor mir wussten wo´s lang geht, entstieg ich dem Mondsee wieder. Beim Lauf in die Wechselzone versuchte ich meinen Oberkörper aus dem Neo zu schälen, was sich als ungewohnt mühsam entpuppte. Das Ding klebte förmlich an meinen Unterarmen und blieb dann auch noch an der Uhr hängen, weshalb ich gleich nochmal abdrückte und im Endeffekt meinen Rad Split in T2 erledigte. Nach den Unterarmen wollte der Neo auch nicht wirklich über die Beine hinabgleiten und so verbrachte ich gefühlt eine Ewigkeit damit die Liaison zu beenden. Aufgrund des unangenehmen Schotters hatte ich mich auch dazu entschlossen die Radschuhe nicht wie üblich in den Pedalen einzuklicken, sondern gleich anzuziehen. Wenigstens das funktionierte ohne Probleme.

Also raus auf die Radstrecke und mein Schicksal in Iltschi´s Hufe gelegt. Und Iltschi sollte mich wieder mal nicht enttäuschen mit 2:20 nur um 10" am schnellsten Bike Split der AK vorbei. Möglicherweise wäre sogar mehr drinnen gewesen, jedoch verhinderte die nicht komplett gesperrte Radstrecke und der damit verbundene sowohl motorisierte als auch Sonntagsradverkehr eine noch schnellere Zeit. Jedenfalls eine der schönsten Radstrecken, die ich bisher wettkampfmäßig befahren habe, denn wo umrundet man sonst zwei herrliche Salzkammergutseen?

Und weil es halt ein Triathlon war, also zum Abschluss noch meine Hassliebe, das Laufen. Diesmal funktionierte der Wechsel problemlos und ich kam ganz gut in die Gänge, zwar hatte ich hier am meisten mit der Urlaubslast, 3kg Übergepäck, zu kämpfen, dennoch konnte ich nicht unzufrieden sein. Halbmarathon unter 1:50 ist auch Anbetracht des nicht sehr rhythmischen Kurses und einiger Höhenmeter ok. Die Endzeit von 4:50:00 muss man auch erstmal so exakt hinbekommen.

Insgesamt wie bereits eingangs erwähnt ein würdiger Saisonabschluss.

Starterinnen: Verena und MichiWo: LeipzigWas: 70.3 Fazit: ein Traum das ihr zum Team gehört.Leipzig. Eine Mitteldistanz....
03/09/2026

Starterinnen: Verena und Michi
Wo: Leipzig
Was: 70.3
Fazit: ein Traum das ihr zum Team gehört.

Leipzig. Eine Mitteldistanz. Was soll schon schiefgehen?

1,9 km Schwimmen. 90 km Rad. 21 km Laufen.
Und weil das offenbar noch nicht reicht: Wellen, Schlamm, Schlaglöcher, Schienen, Holzbrücken, Abwasserduft und zum Abschluss 27 Treppenstufen. ❤️
Freitag: Startnummer holen. Expo anschauen.
„Überschaubar“ wäre großzügig formuliert.
Aber immerhin gab’s genug Dixiklos, um sicherzugehen, dass hier tatsächlich ein Ausdauersportevent stattfindet.

Samstag: Schüttregen.
Also erstmal professionelle Wettkampfvorbereitung: im Bett bleiben. Später Rad einchecken. Die Wechselzone war so eng, dass die Fahrräder eigentlich schon als Gruppenversicherung hätten gemeldet werden müssen. Dann der folgenschwere Satz:
„Ich teste noch kurz die neuen Schwimmbrillen.“
Brillen: top.
Wasser: warm.
Wind: 25 km/h.
See: plötzlich Nordsee.

Sonntag. 11 Grad Luft, 22 Grad Wasser, bis zu 35 km/h Wind.
Also perfektes Triathlon Wetter, wenn man seinen Lebenswillen ohnehin gerade zur Disposition stellen möchte.
Schwimmen lief entspannt.
Sehr entspannt.
Also… erschreckend entspannt.
Aber als 16 Leute aus dem Wasser geholt wurden, war „lieber langsam und heil“ plötzlich gar keine so schlechte Strategie.

Dann Radfahren.
Die Strecke: grundsätzlich schnell.
Die Realität: zwei Meter breit, Schlaglöcher, Schienen, 180-Grad-Kurven, Holzbrücken und Kopfsteinpflaster.
Teilweise war Überholen physikalisch eher eine theoretische Möglichkeit.
Die ersten 30 km fühlten sich an wie eine Gruppenausfahrt.
Nur dass bei normalen Gruppenausfahrten nicht ständig jemand blutend am Straßenrand liegt.

Mit 31 km/h zurück in T2.
Kalt, nass, glücklich. Also zumindest eines davon.
Der Lauf begann stark. Dann kam Runde zwei. Dann Runde drei.
Versorgung nicht optimal. Schmerzen. Körperliche Eskalation.
Und nein – diesmal waren weder Training noch Ernährung schuld.
Ich bin eine Frau. Mein Körper hatte einfach beschlossen, ausgerechnet heute hormonell auf Improvisation umzuschalten.
Danke dafür!

Zum Glück hatte Leipzig seine Geheimwaffe: die Menschen.
Helfer: innen und Zuschauer waren unfassbar gut drauf. Laut, freundlich, motivierend. Genau das, was man braucht, wenn der eigene Körper bereits versucht, den Arbeitsvertrag zu kündigen.

Und dann war da noch der Auftrag meiner Frau:
„Bring so viele Gels wie möglich mit.“
Gesagt. Getan.
25 Gels später hatte ich über ein Kilo Zusatzgewicht im Gepäck.
Andere laufen mit Energieversorgung.
Ich lief mit Lebensmittelvorrat für eine Expedition.

Irgendwann dann: ZIEL. 🏁
Finish. Erleichterung. Freude.
Und 27 Treppenstufen.
Weil Leipzig offenbar der Meinung war:
„Ihr habt jetzt 113 Kilometer hinter euch. Aber eine Kleinigkeit hätten wir noch.“
Und als wäre das nicht genug, wartete auf dem Rückweg noch die letzte Disziplin:
2 Zeitfahrräder.
3 Bags.
Kein Navi.
Kein Handy.
Und ein „Radweg“, der irgendwo zwischen Wald, Matsch und Sumpf angesiedelt war.
Technisch gesehen also Adventure Racing nach dem Triathlon.

Fazit:
Leipzig war nicht perfekt.
Die Expo war klein.
Die Wechselzonen eng.
Die Strecke teilweise absurd.
Der Geruch… sagen wir: nachhaltig.
Und die 27 Treppenstufen waren persönlich.

Aber:
Die Stimmung war großartig.
Und genau deshalb bleibt am Ende nicht der Schlamm hängen. Nicht die Schlaglöcher. Nicht die Wellen. Nicht der Abwasserduft.
Sondern das Grinsen.
Leipzig, du warst ein ziemliches Chaos.
Aber ein verdammt sympathisches.

Radtag Stilfserjoch [oder unser HP auf Abwegen]Mal Abseits des Dreikampfs eine neue Challenge angenommen, Rennradfahren ...
02/09/2026

Radtag Stilfserjoch [oder unser HP auf Abwegen]

Mal Abseits des Dreikampfs eine neue Challenge angenommen, Rennradfahren im Hochgebirge.

Eher zufällig im Internet über den Rad Tag Stilserjoch gestolpert, wurde dieser, weil in den Sommerurlaub passend schnell zu einem Ziel.

Auf eine Woche Campen am Ossiacher See, wurde eine weitere in Südtirol, Prad am Stilserjoch angehängt.

Und weil der Flachländer wenig Erfahrung mit langen Bergetappen mitbringt, wurde dies im Urlaub ein wenig geübt.

In Kärnten mussten nacheinander Gerlitzen, Dobratsch und die Nockberge herhalten. In Südtirol dann der Reschenpass, ein Schweizer Nationalpark, sowie die Ortschaften Sulden und Stilfs.
Was dennoch blieb war die Nervosität, wird das Wetter mitspielen, was macht der Motor bei der dünneren Luft da oben und reicht die Kraft, um eine vernünftige Performance abzuliefern.

Es wurde ein perfekter Tag.

Schon in der Früh verhieß der blaue Himmel nur das Beste. Ab 06.30 gab es Frühstück am Hauptplatz von Prad. Um nichts zu riskieren, blieb ich jedoch bei altbewährtem und frühstückte am Campingplatz.

Nachdem es kein Rennen, sondern "nur" ein Rad Tag war, musste man sich weder anmelden, noch gab es Startnummern. Die Straße zwischen Trafoi und Stilfserjoch war zwischen 08.00 und 16.00 für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt.

Somit startete ich gegen 07.30 Uhr direkt vom Campingplatz weg. Im Kopf hatte ich die auf quäldich.de angeführte mittlere Fahrzeit von 2:35. Die 1:46 für die schnellste Auffahrt hielt ich für eher utopisch. Bemerkt werden darf, dass die Zeiten vom Ortsende Prad weg gerechnet werden. Ich habe somit rund 1km hergeschenkt, aber egal, gibt ja nur Stolz zu gewinnen.

Die Straße führt durch den Ort Prad, 910m üd M. und ab dem Ortende muss man als Radfahrer auf dem parallellaufenden Radweg fahren. Trotz der frühen Uhrzeit bin ich nicht allein, es strampeln bereits zahlreiche Radler dem 2758m hoch gelegenen Ziel entgegen. Die Steigung ist anfänglich noch moderat und führt den Suldenbach entlang über Stilfserbrücke nach Gormagoi.

Kontinuierlich nimmt sie jetzt aber zu und es geht weiter den Abhang entlang Richtung Trafoi. Kurz vor Trafoi die Kehre 48 und irgendwie der eigentliche Beginn des Anstiegs. Am Ortsende von Trafoi dann die Straßensperre, ab hier keine Autos, oder Möchtegern VR46 mehr. Ich habe meinen Rhythmus gefunden und fahre mit einer TF zwischen 66 u knapp über 70, vom Panorama des Ortler Massivs geflasht, kontrolliert bergwärts. Sukzessive sammle ich vor mir gestartete Radler ein, hin und wieder überholt mich ein Berggämsen ähnliches Lebewesen auf 2 Rädern, beneidenswert.

Bei Kehre 37 schaffen wir es erstmalig in die Sonne, ein weiterer geiler Moment. Der Nächste folgt als wir bereits oberhalb der Baumgrenze erstmalig einen Blick auf das über uns liegende Kehren-Nirwana Richtung Stilfserjoch erhaschen, beeindruckend und respekteinflößend. Es geht weiter und weiter, Kehre für Kehre schraube ich mich dem Himmel entgegen. Unterwegs komme ich mit einem Mitstreiter im Polizeisportverein Steyr Trikot ins Plaudern. Passt perfekt, selbes Alter, gleicher Campingplatz, selbe Pace. Gemeinsam nehmen wir die letzten Km und Kehren hinauf ins Glück. Nach 2:29 stehe ich bei der Markierung "Passo dello Stelvio, 2760m"

Mission accomplished!

Eine perfekte Tour, die nun bei der folgenden Abfahrt die vielen bergauf bewusst nicht gemachten Fotostops beinhaltete.
Resümee: Südtirol ist auch nur als Radfahrer eine Reise wert!

Adresse

Martin Ebner-Gasse 10
Laxenburg
2361

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