02/08/2026
Donauradweg parkrun 226 (Run-Report von Maksim)
Für mich gehört der gemütliche Linz parkrun definitiv zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Man vergisst manchmal, dass jeder parkrun von den Menschen in den Warnwesten lebt – und das Team in Linz verdient dafür ein ganz besonderes Dankeschön.
An diesem Samstagmorgen erwartete uns angenehmes Sommerwetter bei etwa 22 °C. Noch wärmer war jedoch der Empfang durch das Helferteam. Die Freiwilligen haben bei mir einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen. Trotz ihres kleinen Teams schaffen sie mit ihrer Herzlichkeit und Begeisterung eine Atmosphäre, die Lust macht, wiederzukommen.
Nach einem nächtlichen Sturm lief einer der Helfer – der später übrigens selbst barfuß am Lauf teilnahm – noch vor dem Start mit einem Besen die gesamte Strecke ab, um Äste und Zweige zu entfernen. Genau das zeigt, worum es beim parkrun geht. Menschen, die bereit sind, mehr zu tun als erwartet, damit andere sicher und mit Freude laufen können.
Falls ihr selbst noch nie freiwillig geholfen habt, kann ich es nur empfehlen. Es ist viel einfacher, als man denkt, und das Gefühl, zu einem gelungenen parkrun beigetragen zu haben, ist einfach großartig.
Auch die Strecke hat mir sehr gut gefallen: komplett asphaltiert, spiegelglatt und absolut flach, durchgehend im Schatten der Bäume. Der Kurs ist denkbar einfach – 2,5 km bis zum Wendepunkt und auf demselben Weg zurück. Ideal für eine Bestzeit oder einfach einen entspannten Lauf. Die Strecke wird zwar mit Radfahrer*innen geteilt, deshalb sollte man besonders an der Wende aufmerksam bleiben.
Ein kleines Detail noch: Ein Café gibt es im Anschluss leider nicht. Daher lohnt es sich, etwas Leckeres für danach mitzubringen. Diesmal waren Manner-Neapolitanerwaffeln bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt.
Außerdem hat mir sehr gefallen, vom Stadtzentrum aus zum Start zu joggen – die perfekte Aufwärmrunde und eine schöne Möglichkeit, Linz ein wenig kennenzulernen.
An diesem Samstag genossen 45 Teilnehmende den Linz parkrun, darunter Claudia, die ihren ersten parkrun absolvierte, sowie 14 parkrun-Tourist:innen aus Schottland, Großbritannien, Irland, Deutschland und Österreich. Vier neue persönliche Bestzeiten wurden erzielt, und all das wurde von acht großartigen Freiwilligen möglich gemacht.
Vielen Dank an das gesamte Team des Linz parkrun für den herzlichen Empfang. Ich hoffe sehr, dass dies nicht mein letzter Besuch war!
P.S. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Tom, der bemerkt hat, dass mir der letzte Kilometer schon ziemlich schwer fiel. Er bot spontan an, mein Pacemaker zu sein, und begleitete mich bis ins Ziel. Dank seiner Unterstützung konnte ich an diesem Tag eine neue persönliche Bestzeit aufstellen!
🇬🇧 English
For me, the friendly Linz parkrun is definitely one of the city's attractions. Sometimes we forget that every parkrun is made possible by the people in the hi-vis vests, and the volunteers in Linz deserve special recognition.
We were welcomed by a pleasant summer morning of around 22°C, but an even warmer welcome came from the volunteer team. They left a truly special impression on me. Despite being a small team, their friendliness and enthusiasm create an atmosphere that makes you want to come back again.
One story probably sums up the spirit of Linz parkrun better than anything else. After a storm during the night, one of the volunteers - who later ran the event barefoot - walked the entire course with a broom before the start, clearing branches from the path. It's things like this that show what parkrun is really about: people willing to do more than anyone expects, to make the run safer and enjoyable for others.
If you've never volunteered at parkrun, I'd really encourage you to give it a try. It's much easier than many people imagine, and helping make another parkrun happen is an incredibly rewarding experience.
The course itself is excellent: fully paved, as flat as a pancake, and almost entirely shaded by trees. It's a simple out-and-back route: 2.5 km to the turnaround point and the same distance back. Perfect for chasing a PB or simply enjoying a relaxed run. The path is shared with cyclists, so it's worth taking extra care around the turnaround, although everything ran smoothly this week.
One small tip: there isn't a café after the event, so it's worth bringing something tasty to enjoy afterwards. This week, Manner wafers proved surprisingly popular with both children and adults.
I also really enjoyed jogging from the city centre to the start. It makes for a perfect warm-up and a lovely way to discover a little more of Linz.
This week, 45 participants enjoyed Linz parkrun, including Claudia, who completed her very first parkrun, and 14 parkrun tourists from Scotland, the United Kingdom, Ireland, Germany and Austria. Four new PBs were recorded, and all of this was made possible by eight fantastic volunteers.
Thank you to the entire Linz parkrun team for such a warm welcome. I sincerely hope this won't be my last visit.
P.S. A special thank you goes to Tom, who noticed that I was really struggling on the final kilometre. He offered to be my pacemaker and helped me all the way to the finish. Thanks to his support, I managed to achieve a new PB that day!