29/09/2026
„Wollen Sie noch einmal 14 oder 15 sein?“ 🤔
So lautete die Einstiegsfrage der Keynote von Prim.a Ellen Auer-Welsbach bei der gestrigen alles stabil?-Veranstaltung zum Thema Identitätsbildung in Jahren der Jugend: „Wer bin ich? Wer will ich sein?“
Der gemeinsame Tenor im Publikum: Nein.
Vor allem nicht unter den Voraussetzungen und Herausforderungen, mit denen junge Menschen heute aufwachsen und sich diese Fragen stellen.
Was nehmen wir von diesem Abend mit?
Drei Takeaways:
👉 Für Eltern: In der Jugendzeit kann man es als Eltern wohl nie ganz richtig machen. Was wir trotzdem geben können, ist Sicherheit:
„Du bist geliebt. Du bist wertvoll. Auch wenn ich mit deinem Verhalten nicht immer einverstanden bin.“
Und manchmal heißt gute Begleitung auch: Sendepause. Junge Menschen selbst ausprobieren lassen. Keine Overprotection. Keine Underprotecion!
👉 Für Jugendliche: Haltet euch an Menschen, die euch lieben und schätzen – und die euch das auch spüren lassen. Menschen, bei denen ihr nicht das Gefühl habt, jemand anderer sein zu müssen.
Erlebt Gemeinschaft und analoge Kontakte – zum Beispiel in Vereinen.
👉 Für uns alle: Wir sind nie "fertig".
Und vielleicht ist das auch gut so.
Denn so dürfen wir uns immer wieder neu kennenlernen, unsere Vorstellungen verändern, Fragen neu stellen und unseren Weg anpassen.
Wir dürfen unterwegs bleiben.
Vielen Dank an unsere großartigen Bühnengäste des gestrigen Abends, für eure Expertise und Denkanstöße: Prim.a Ellen Auer-Welsbach, Christine Winkler-Kirchberger, Ingrid Koller, Judith Guserl, Coco Saal, Madeleine Allerstorfer, Victoria Altendorfer, Victoria West
Und an das Tanzforum Pinsdorf für die großartigen Tanzeinlagen und die Freude, die ihr dabei transportiert habt!
Und danke an unsere alles stabil?-Kolleg:innen für die gemeinsame Arbeit und diesen besonderen Abend: Sandra Brandstetter, Christiane Steinlechner, Daniela C. Hufnagl, Christoph Brückl, Elisabeth Pree, Richarda Zampieri-Mayer