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Individuelle zielgerichtete Trainingssteuerung für Läufer:innen aller Leistungsniveaus! Mehr unter http://myrunning.coach

Photos from myrunning.coach's post 25/08/2026

Nach großen Trail- und Ultraevents bleibt oft mehr als eine Zeit oder Platzierung.

Swiss Alps 100 und das Karnische Ungetüm stehen für alpine Landschaft, lange Belastung, mentale Arbeit und viele Entscheidungen unterwegs.

Uns interessiert:
• Was war dein stärkster Moment?
• Wo wurde es richtig schwierig?
• Welche Ausrüstung oder Verpflegung hat funktioniert?
• Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?

Wenn du dabei warst, als Läuferin, Crew oder Support, teile gern dein Learning. Genau aus diesen Erfahrungen lernt die ganze Community.

Photos from myrunning.coach's post 18/08/2026

Pacing im Hochgebirge unterscheidet sich deutlich von Strassenrennen. Pace pro Kilometer sagt oft wenig aus, weil Untergrund, Steigung, Höhe und Wetter ständig wechseln.

Ein paar Grundsätze:
• Bergauf früh zu gehen ist keine Niederlage. Es kann die effizienteste Art sein, Energie zu sparen.
• Flache oder gut laufbare Passagen sind wertvoll, aber auch dort solltest du nicht überziehen.
• Bergab geht es nicht nur um Tempo, sondern um muskuläre Schonung. Wer sich früh zerstört, zahlt später.
• Cut-offs solltest du kennen, aber nicht permanent als Stressor im Kopf tragen.
• Verpflegung bleibt Pflicht, auch wenn Aussicht und Emotionen gerade ablenken.

Bei Swiss Alps 100, Karnischem Ungetüm und ähnlichen Rennen ist Geduld oft die wichtigste Disziplin.

Photos from myrunning.coach's post 16/08/2026

Peter vs. das Karnische Ungetüm. ⛰️🔥

75 Kilometer, 5.200 Höhenmeter und einmal quer über den Karnischen Höhenweg, von Sillian bis Kötschach-Mauthen.

Und Peter? Hat’s durchgezogen. 💪

Nach dem Start um Mitternacht ging’s durch die Karnischen Alpen. Einfach war’s allerdings nicht: Ab Kilometer 30 ging laut Peter „nix mehr“. Hitze, Knie und Rücken inklusive. Und auf über 2.000 Metern kamen auch noch Kopfweh und die dünne Luft dazu. 😅

Nach 18:26:47 Stunden war’s geschafft! 🏁

Bei so einem Rennen geht’s irgendwann nicht mehr um Pace oder perfekte Kilometer. Es geht ums Dranbleiben, Essen, Trinken, einen Fuß vor den anderen setzen und darum, auch dann weiterzumachen, wenn’s richtig hart wird.

Gratulation, Peter! Richtig starkes Ding. 👏⛰️

*T

Photos from myrunning.coach's post 12/08/2026

Das Karnische Ungetüm ist ein Rennen, bei dem Vorbereitung und Ausrüstung eine besonders große Rolle spielen. Der Start in der Nacht und die alpine Strecke verlangen klare Routinen.

Wichtige Punkte:
• Licht: Stirnlampe, Ersatzlicht und ausreichend Akku/Batterien. Teste vorher, wie lange deine Lampe wirklich hält.
• Wetterschutz: Regenjacke, Wärmeschicht, Kopfbedeckung. Im Gebirge kann sich Wetter schnell ändern.
• Navigation: GPX auf Uhr oder Gerät laden und vorher ausprobieren.
• Sicherheit: Erste-Hilfe-Set, Rettungsdecke oder Biwacksack, Pfeife, Mobiltelefon, Notfallnummern.
• Verpflegung: Pflichtsnacks und eigene verträgliche Optionen vorbereiten.
• Organisation: Packe so, dass du auch müde und im Dunkeln alles schnell findest.

Bei solchen Rennen ist Pflichtausrüstung kein lästiges Detail, sondern Teil der Verantwortung für dich selbst.

Photos from myrunning.coach's post 11/08/2026

Swiss Alps 100 🇨🇭⛰️

Dieses Wochenende war unser Ultraläufer Simon beim Swiss Alps 100 über die 160 km am Start.

160 km, 10.150 Höhenmeter und maximal 50 Stunden Zeit. Die Strecke führt mitten durch die Schweizer Alpen, vorbei am Aletschgletscher und über gleich drei Hängebrücken.

Simon hat dafür 37:44:17 Stunden gebraucht und damit dieses ordentliche Brett erfolgreich gefinisht. 💪😅

Richtig starke Leistung. Gratulation Simon! 🥳

Photos from myrunning.coach's post 04/08/2026

Race Week vor dem Swiss Alps 100: In dieser Phase geht es nicht mehr darum, Fitness aufzubauen. Es geht darum, vorbereitet, ruhig und strukturiert zu starten.

Checkliste:
• Pflichtausrüstung vollständig bereitlegen und testen.
• Dropbags und Verpflegung so vorbereiten, dass du im Rennen nicht nachdenken musst.
• Wetterbericht beobachten und Kleidung entsprechend planen.
• GPX, Uhr, Tracking, Stirnlampe und Powerbank laden.
• Cut-offs kennen, aber nicht von ihnen einschüchtern lassen.
• Schlaf und Alltag so ruhig wie möglich gestalten.

Du musst nicht nervenfrei an den Start gehen. Du brauchst nur einen Plan, dem du auch mit Aufregung vertrauen kannst.

Photos from myrunning.coach's post 28/07/2026

Mentale Vorbereitung fuer Ultras bedeutet nicht, sich einzureden, dass alles leicht wird. Es bedeutet, realistisch zu planen.

Bei langen Rennen können viele Dinge passieren:
• Magenprobleme
• Hitze oder Kaelte
• Müdigkeit in der Nacht
• technische Trails
• Zweifel, wenn die Uhr erst wenige Stunden von vielen zeigt

Hilfreich ist, Probleme nicht als Katastrophe zu sehen, sondern als Aufgaben:
– Mir ist kalt: Jacke anziehen.
– Mir wird schlecht: Tempo raus, trinken, einfache Nahrung.
– Ich bin mental leer: bis zur nächsten Hütte, bis zum nächsten Checkpoint, bis zur nächsten Kurve.

Plan B ist kein Zeichen von Unsicherheit. Plan B ist das, was dich im Rennen handlungsfähig macht.

Photos from myrunning.coach's post 28/07/2026

August wird kein normaler Laufmonat: August wird Ultra.

Einige unserer Athlet:innen bereiten sich auf große Trail- und Ultra-Highlights vor, darunter Swiss Alps 100 und Karnisches Ungetüm. Solche Bewerbe sind nicht einfach „ein bisschen länger laufen“, sondern stellen komplett andere Anforderungen an Körper, Kopf und Planung.

Was Ultra- und Trailrennen besonders macht:

• Höhenmeter verändern alles. Pace wird weniger wichtig, Belastungsgefühl und Energieeinteilung viel wichtiger.
• Gehpassagen sind kein Scheitern, sondern oft die klügste Strategie.
• Verpflegung wird zum zentralen Erfolgsfaktor: regelmäßig essen und trinken, auch wenn es mental schwerfällt.
• Wetter, Gelände und Tagesform können sich ständig ändern. Flexibilität ist entscheidend.
• Mentale Tiefs gehören dazu. Die Kunst ist, sie nicht als endgültig zu interpretieren.

Wir wollen diese Highlights bewusst sichtbar machen, weil hinter jedem Start viele Trainingswochen, Unsicherheit, Vorfreude und Mut stecken.

Wenn du selbst schon einmal ein Ultra- oder Trail-Abenteuer erlebt hast: Was war deine wichtigste Lektion?

Photos from myrunning.coach's post 14/07/2026

Viele Laeufer:innen trainieren bergauf sehr bewusst - aber bergab entscheidet sich bei langen Trailrennen oft, wie gut die Beine spaeter noch funktionieren.

Downhill-Tipps:
• Mach die Schritte eher kurz und aktiv. Lange Bremsschritte belasten Oberschenkel und Knie stark.
• Schau ein paar Meter voraus, nicht staendig direkt auf deine Schuhe. So kannst du Linie und Untergrund frueher lesen.
• Nutze die Arme zur Balance. Sie duerfen ruhig etwas breiter arbeiten als auf der Strasse.
• Lehne dich nicht extrem nach hinten. Das fuehrt oft zu hartem Bremsen.
• Uebe Downhills in kleinen Dosen. Zu viel bergab auf einmal kann Muskelkater und Ueberlastung verursachen.

Bei Rennen wie Swiss Alps 100 oder Karnisches Ungetuem ist bergab nicht nur Technik, sondern Energiemanagement.

Photos from myrunning.coach's post 12/07/2026

Starke Leistung beim PIUT 30! ⛰️

Der Paznaun Ischgl Ultra Trail führt durch die Bergwelt des Paznauns in Tirol und verbindet die Orte See, Kappl, Galtür und Ischgl. Je nach Distanz warten anspruchsvolle Anstiege, technische Downhills und hochalpines Gelände auf die Teilnehmer:innen.

Gestern stellte sich Peter dem PIUT 30 und absolvierte 27,04 km mit 1.530 Höhenmetern in knapp unter 4 Stunden.

Besonders stark: knapp 20 Minuten schneller als im Vorjahr. Damit erreichte er Platz 22 gesamt, Platz 18 bei den Männern und Rang 5 in der Altersklasse. 💪

Da darf man wirklich zufrieden sein. Herzlichen Glückwunsch, Peter! 👏

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