Sports team and political movement Wer ist der Verein „FC Sans Papiers – Die Bunten“? Durch die Integration in ein Team bzw. Klasse.
Der 2002 gegründete Verein „FC Sans Papiers – Die Bunten“ fördert durch den
Fußballsport die Integration junger Menschen aus aller Welt, die in Österreich leben. Das regelmäßige Training und der sportliche Wettkampf in einer Liga tragen zur Strukturierung des Alltags bei, kanalisieren mögliche Frustrationen und Aggressionen
und führen nachhaltig zu physischer und psychischer Stabilisierung. eine G
emeinschaft entstehen Freundschaften und
familiärer Anschluss. Die konkrete Anerkennung der Fähigkeiten und Kenntnisse innerhalb des
Fußballspiels wird durch die Einbindung in die Vereinsarbeit (Administration, Übersetzungen, Networking) verstärkt. Dies schafft nicht nur gegenseitigen Respekt und Verantwortung, sondern fördert auch das notwendige Selbstvertrauen im integrativen Prozess. Der „FC Sans Papiers“ ist Mitglied des Wiener Fußball-Verbands und kämpft derzeit um den Aufstieg in die 1. Es spielen eine Kampfmannschaft und mehrere Nachwuchsmannschaften. Im Verein engagieren sich viele Menschen mit
Zuwanderungsgeschichte, die als MentorInnen junge Menschen, die den Weg nach Österreich gefunden haben, mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen unterstützen. Seit Bestehen des FC Sans Papiers wurden weit mehr als 100 Spieler beim Verein registriert. Die Spieler des FC Sans Papiers kommen aus über 20 Ländern der Welt,
wie etwa Afghanistan, Algerien, Angola, thiopien, Benin, Deutschland, DR Kongo,
Elfenbeinküste, Eritrea, Ghana, Iran, Kamerun, Kenia, Marokko, Mauretanien, Nigeria, Pakistan, Ruanda, Serbien, Tibet ...
Die Vielfalt ihrer Herkunft spiegelt sich auch in Ihren Biographien, Lebensweisen und Kulturen wieder. Viele haben in Österreich Familien egründet. Ihre Kinder sind unsere „ältesten Fans“. Sie haben die Spiele bereits im Kinderwagen begleitet und kommentieren heute „um einen Kopf größer“ das Spiel ihrer Väter. Innerhalb der rechtlichen Zuordnung ersammeln sich bei Sans Papiers Staatsbürger
und Staatsbürgerinnen aus vieler Herren änder, welche in Österreich ihr Leben
gestalten. Manche davon sind legalisierte und manche illegalisierte Menschen, die in Österreich leben. Viele verfügen über eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in Österreich, manche befinden sich im „Asylverfahren“, unter Ihnen viele unbegleitete
minderjährige Flüchtlinge, manchen droht die Abschiebung, manche sind abgeschoben worden. Allen gemeinsam ist der Respekt gegenüber dem Menschensein (dem/der „Sans
Papiers“, d.h. der Bürgerin und dem Bürger ohne Papiere) und dem(Über)
Leben, welcher sich durch das kollektive Wissen aus der Immigration und der Flucht
generiert.
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