07/10/2026
Kennst du diesen kleinen Film nach der Yogastunde?
Eine Teilnehmerin schaut müde.
Jemand anderes sagt kaum etwas.
Und eine dritte macht während der Stunde sowieso ihre eigene Variante.
Im Kopf geht sofort los:
„War’s schlecht?“
Kann sein.
Muss aber wirklich nicht. 😄
Nicht jede Reaktion im Raum ist automatisch Feedback über dich.
Wer jede Mimik, jedes Schweigen und jede Abweichung sofort auf sich bezieht, ist irgendwann mehr mit der eigenen Wirkung beschäftigt als mit den Menschen vor sich.
Natürlich gehört Reflexion zum Unterrichten dazu.
Was nicht dazugehört: nach jeder Stunde innerlich Google-Bewertungen durchzugehen, die niemand geschrieben hat.
Ein müdes Gesicht kann einfach ein müdes Gesicht sein.
Stille darf Stille bleiben.
Eine andere Variante ist nicht gleich Widerstand.
Und nicht jede Person im Raum muss dein größter Fan werden.
Deine Aufgabe ist nicht, von allen gemocht zu werden.
Deine Aufgabe ist, gut zu unterrichten.
Viel hilfreicher ist deshalb die Frage:
„Was braucht diese Person gerade?“
statt:
„Was sagt ihre Reaktion jetzt über mich aus?“
Welchen Punkt kennst du bei dir am besten? 👀