28/09/2026
Was man fürs Trailrunning mitnimmt, hängt stark von der Streckenlänge und den Gegebenheiten des Geländes ab. Während für eine kurze Runde ums Haus eine minimale Ausrüstung (wenn überhaupt) reicht, erfordern alpine Bergpfade eine zusätzliche Sicherheitsausrüstung.
Das Must-have am Körper – diese Dinge trägt man bei jedem Traillauf direkt an sich: Anständige Trailrunningschuhe, klar.
Die angemessene Funktionskleidung, klar.
Laufsocken sollten eine mittlere Dicke aufweisen, über eine ausreichende Schaftlänge verfügen und selbstverständlich feuchtigkeitsableitende Eigenschaften besitzen, um der Bildung von Blasen entgegenzuwirken.
Die passende Trailrunning-Weste: Darin verstaut man Softflasks oder – etwas aus der Mode gekommen – eine Trinkblase.
Treibstoff: Wasser, Iso-Getränke und leicht verdauliche Snacks wie Energieriegel, Gels.
Wetterschutz: Zwingend eine leichte, wind- und wasserdichte Regenjacke und -hose für plötzliche Wetterumschwünge.
Kleines Erste-Hilfe-Set inklusive Rettungsdecke und (das kann auf jeden Fall nützlich sein) Blasenpflaster.
Smartphone: unverzichtbar für Notrufe, Navigation per Karte und Erreichbarkeit … das mit der Erreichbarkeit ist in wilder Natur so eine Sache.
Die Ausrüstung dient dazu, das Risiko echter Gefahren zu reduzieren. Wer sich unterwegs verletzt und möglicherweise nicht mehr in der Lage ist, weiterzulaufen, wird froh sein, sich in eine Rettungsdecke einzuhüllen und mit dem Smartphone gleich Hilfe zu rufen. … Wer in den Bergen weit oberhalb der Baumgrenze vom Regen oder sogar Schnee überrascht wird, ist über eine wasserdichte Regenjacke und -hose mehr als dankbar … Und wer sich schon mal verlaufen hat, weiss die Navigationsfunktion seiner Sportuhr zu schätzen.