28/08/2026
Heute wurden Guido und ich von einem Hagelsturm überrascht, dessen Gewalt sich kaum in Worte fassen lässt.
Innerhalb weniger Augenblicke wurde aus einem gewöhnlichen Tag eine Situation, in der es plötzlich nur noch darum ging, einen sicheren Ort zu erreichen. Hagelkörner von bis zu sechs Zentimetern, extreme Windböen und eine unglaubliche Zerstörungskraft trafen weite Teile der Schweiz.
Guido und ich konnten uns rechtzeitig in Sicherheit bringen. Danke an den lokalen für den sicheren Unterschlupf!
Wir wurden nicht verletzt. Dafür bin ich unendlich froh und dankbar.
Mein Auto ist faktisch ein Totalschaden. Doch wenn ich sehe, was heute geschehen ist, wird mir bewusst: Ein Auto kann ersetzt werden. Ein Menschenleben nicht.
Mehr als 40 Menschen wurden allein im Kanton Zürich durch den Hagel verletzt - darunter viele Kinder. Auch unzählige andere Menschen stehen nun vor zerstörten Fahrzeugen, beschädigten Häusern und schweren Elementarschäden.
Meine Gedanken sind bei allen Verletzten und ihren Familien. Ebenso bei allen, die heute einen schweren Schaden erlitten haben und vielleicht noch gar nicht wissen, wie es nun weitergehen soll.
Heute hatten Guido und ich sehr viel Glück.
Wir sind noch da. Und das ist alles, was in diesem Moment wirklich zählt.