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WRC Rallye Chile 2026: Oliver Solberg gewinnt - Elfyn Evans mit ReifenschadenZweiter WRC-Sieg für Oliver Solberg - Sebas...
14/09/2026

WRC Rallye Chile 2026: Oliver Solberg gewinnt - Elfyn Evans mit Reifenschaden

Zweiter WRC-Sieg für Oliver Solberg - Sebastien Ogier erbt P2 - Elfyn Evans verliert Podestplatz durch späten Radwechsel - Herstellertitel für Toyota.

Oliver Solberg (Toyota) hat am Sonntag seinen Vorsprung bei der Rallye Chile ins Ziel gebracht und damit seinen zweiten Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) unter Dach und Fach ge-bracht. Der Premierensieg war dem Sohn von Ex-Weltmeister Petter Solberg beim diesjährigen Saisonauftakt in Monte Carlo gelungen. Beim drittletzten Saisonlauf hat er nun einen zweiten Sieg nachgelegt.

Solbergs abschliessender Vorsprung nach den drei Tagesetap-pen in Chile beträgt 16,6 Sekunden. "Das war ein unglaubliches Wochenende, nachdem es im ganzen Jahr ein Auf und Ab war. Das Team aber hat immer an mich geglaubt und mich unter-stützt. Und jetzt hatten wir endlich auch mal wieder Glück. Das Wochenende war einfach perfekt", jubelt Solberg.

Solbergs erster Verfolger, und damit Zweitplatzierter, war am Schluss aber nicht mehr Teamkollege Elfyn Evans, sondern Sebastien Ogier, ein weiterer seiner Toyota-Teamkollegen. Der neunmalige Weltmeister hat sich im Verlauf Rallye sukzessive nach vorn gearbeitet.

Reifenschaden bei Elfyn Evans - Sebastien Ogier erbt Platz 2

Für Ogier war die Rallye Chile der 213. WRC-Start seiner Karriere. Damit hat er diesbezüglich mit Rekordhalter Jari-Matti Latvala gleichgezogen. Dass er als Zweiter ins Ziel gekommen ist, das verdankt Ogier aber allen voran einem Reifenschaden, der bei Evans auf der vorletzten Wertungsprüfung (WP15) aufgetreten ist.

Auf der ersten Prüfung des Sonntags (WP13) hatte Evans noch Bestzeit markiert und war Spitzenreiter Solberg bis auf 13,2 Sekunden auf den Pelz gerückt. Die Bestzeit auf WP14 ging dann an Solberg, womit dieser seinen Vorsprung wieder vergrößerte. Auf WP15, wo Evans seinen Reifenschaden erlitt und daraufhin einen Radwechsel vornehmen musste, war Ogier der Schnellste. Auf der Powerstage (WP16) markierte nochmals Solberg die Bestzeit.

Den dritten Podiumsplatz neben Sieger Oliver Solberg und dem Zweitplatzierten Sebastien Ogier hat Adrien Fourmaux (Hyundai) eingefahren. Den vierten Platz belegt Sami Pajari, der das Podium - nach zuletzt drei Siegen hintereinander - diesmal um eine Minute verpasst hat.

Elfyn Evans verteidigt die WM-Führung

Pechvogel Elfyn Evans ist mit seinem späten Reifenschaden und Radwechsel noch von der zweiten Position bis auf den fünften Platz im Endergebnis der Rallye Chile abgerutscht. Trotzdem führt Evans die WRC-Fahrerwertung 2026 weiterhin an. In der WRC-Herstellerwertung ist schon alles klar. Toyota hat den WM-Titel am Sonntag vorzeitig eingefahren.

Auf P6 der Rallye ins Ziel kam letztlich Esapekka Lappi (Hyundai), auf P7 Joshua McErlean (M-Sport-Ford). Ihre jeweiligen Teamkollegen, und auch einer der Toyota-Piloten, hatten in Chile weniger Glück.

Thierry Neuville (Hyundai) musste nach Überschlag am Samstag vorzeitig aufgeben. Takamoto Katsuta (Toyota) hatte direkt am Freitag einen Abflug, fuhr aber am Samstag und Sonntag mit repariertem Auto wieder mit. Gleiches gilt für Jon Armstrong (M-Sport-Ford), der sich wie Neuville am Samstag überschlagen hatte. Im Vergleich zum Hyundai war der Ford Puma deutlich weniger beschädigt, weshalb Armstrong am Sonntag wieder mitfuhr. Wirklich Zählbares aber ist weder für ihn noch für Katsuta herausgekommen.

In der WRC2-Wertung wurde die Rallye Chile von Yohan Rossel (Lancia) gewonnen. In der Punktewertung der WRC2-Piloten in der Saison 2026 führt aber weiterhin Robert Virves (Skoda), der diesmal auf P2 der Klasse ins Ziel kam.

Die nächste Station im WRC-Kalender 2026 ist am ersten Oktober-Wochenende die Rallye Italien auf Sardinien. Sie ist als vorletzte Saisonstation geplant, allerdings steht noch nicht endgültig fest, ob das Saisonfinale im November in Saudi-Arabien tatsächlich wie geplant stattfinden wird.

DTM-Rennen Sachsenring 2: Dörr gewinnt im Chaos vor Preining, Strafe für EngelBen Dörr gewinnt im Chaos auf dem Sachsenr...
14/09/2026

DTM-Rennen Sachsenring 2: Dörr gewinnt im Chaos vor Preining, Strafe für Engel

Ben Dörr gewinnt im Chaos auf dem Sachsenring: Reifenpoker und Unfälle sorgen für Spannung - Preining baut Gesamtführung aus - Maro Engel nach Strafe ohne Punkte. Feller auf dem Podest und mannschaftsdienlich.

Der Sieger eines völlig verrückten Sonntagsrennens auf dem Sachsenring heisst Ben Dörr. Der Dörr-McLaren-Pilot war nicht zu stoppen und triumphierte trotz eines irren Reifenpokers vor dem Start sowie mehrerer Unfälle und Safety-Car-Phasen, die seinen komfortablen Vorsprung kurz vor Ende zunichtemachten.

Thomas Preining (Manthey-Porsche) wird Zweiter und macht einen Schritt in Richtung Titelgewinn. Denn Kontrahent Maro Engel, der von der Pole gestartet war, kam zwar als Fünfter ins Ziel, allerdings bekam der AMG-Pilot noch eine Strafe, weil er kurz vor Ende dem Schubert-BMW von Kelvin van der Linde ins Heck fuhr und ihn aus dem Rennen riss.

Die Sportkommissare drückten Engel für die Kollision eine 15-Sekunden-Strafe auf, die ihn bis auf den 17. Platz zurückwirft. Das Feld lag wegen der späten Safety-Car-Phase dicht zusammen, sodass die Strafe besonders schmerzhaft ist: Der Winward-Pilot geht am Sonntag damit leer aus und liegt in der Gesamtwertung nun sogar 23 Punkte zurück.

Ricardo Feller (Manthey-Porsche) wird Dritter, gefolgt von Matteo Cairoli, der im Emil-Frey-Ferrari vom 14. Startplatz kam und eine starke Aufholjagd auf den Asphalt legte. Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) erbt den fünften Platz von AMG-Markenkollege Engel. Marco Wittmann (Schubert-BMW) wird Sechster.

Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari) kommt als Siebter über die Ziellinie, gefolgt von Lucas Engstler im Abt-Lamborghini. Bastian Buus (Land-Porsche) und Maxmilian Paul (Grasser-Lamborghini) komplettieren die Top 10. Gaststarter Simon Connor Primm erreicht im Seyffarth-Audi nach einer soliden Vorstellung den 16. Platz.

Thomas Preining baut DTM-Tabellenführung aus

Mit seinem zweiten Platz baut Thomas Preining seine Führung in der Gesamtwertung deutlich aus. Der Österreicher liegt nun 23 Punkte vor Engel. Wittmann liegt auf dem dritten Platz 24 Punkte zurück. Auer hat auf dem vierten Platz schon 45 Punkte Rückstand und gilt damit als Aussenseiter.

Mit Blick auf die Gesamtwertung ist allerdings nicht ausser Acht zu lassen, dass Engel nach der Disqualifikation von Mirko Bortolotti im zweiten Rennen in Oschersleben derzeit die Punkte für den Sieg auf seinem Konto verbucht. Sollte die Berufung von Grasser, die am 25. September verhandelt wird, erfolgreich sein, würde der AMG-Pilot weitere sieben Zähler verlieren.

Der Titelkampf in der DTM 2026 wird trotzdem erst beim Saisonfinale in Hockenheim (9. bis 11. Oktober) entschieden: Am letzten Wochenende des Jahres sind noch 56 Zähler zu holen, jeweils 25 Punkte für die beiden Rennsiege sowie je drei Punkte für die Poleposition.

Feller auf zweiSchwieriges Sonntags-Qualifying der DTM auf dem Sachsenring auf nasser Strecke: Nach einem Regenguss heut...
13/09/2026

Feller auf zwei

Schwieriges Sonntags-Qualifying der DTM auf dem Sachsenring auf nasser Strecke: Nach einem Regenguss heute Morgen trocknete es zwar ab, aber für Slicks war es dann doch zu feucht. Die Poleposition sicherte sich Winward-Mercedes-Pilot Maro Engel mit einer 1:26.307, was rund zehn Sekunden langsamer ist als die Zeiten auf trockener Strecke. Gleich dahinter reihte sich Porschefahrer Feller ein.

Der 41-Jährige verkürzte damit seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf drei Punkte auf DTM-Leader Thomas Preining, der mit 1,030 Sekunden Rückstand Sechster wurde.
"War eine mega Runde", ist Engel bei ran.de stolz auf seine Leistung. "Wir haben vorher mit dem Team viel gesprochen, was die richtige Strategie sein könnte - und ich glaube, wir haben sie getroffen. Das Auto war super, ich konnte direkt am Anfang eine gute freie Runde setzen."

Die Bedingungen gaben Rätsel auf, denn Engel setzte seine Bestzeit früh in der Session - und die Zeiten wurden trotz ausbleibenden Regens im Laufe des Qualifyings nicht mehr schneller. Aber warum war das der Fall? "Das kommt immer darauf an, worauf du setzt", gibt sich Engel kryptisch. "Wir haben es offensichtlich richtig getroffen."

Update: Mirko Bortolotti (Grasser-Lamborghini) ist nach dem Qualifying wegen eines Verstosses gegen Artikel 28 (zu häufiger Turbo-Overboost) disqualifiziert worden. Der DTM-Champion von 2024, der sich ursprünglich den achten Startplatz gesichert hatte, muss das Rennen am Sonntag nun vom Ende des Feldes in Angriff nehmen.

Herber Rückschlag für Wittmann nach Samstag-Sieg

Für Marco Wittmann setzte es einen herben Rückschlag: Der Schubert-BMW-Pilot, der seinen Rückstand in der Meisterschaft nach Pole und Sieg am Samstag auf 14 Punkte verkürzt hatte, kam mit 2,005 Sekunden Rückstand nur auf Platz 19.

"War wohl nichts", sagt er bei ran.de schulterzuckend. "Wir haben uns schwer getan. Ich glaube, wir haben den Reifen einfach nicht wirklich zum Arbeiten bekommen. Wir wissen, dass wir uns im Regen schwerer tun, aber Kelvin steht deutlich weiter vorne", verweist Wittmann auf Teamkollege Kelvin van der Linde, der mit 1,224 Sekunden Rückstand auf Platz sieben landete.

"Dementsprechend müssen wir uns angucken, was wir zwischen den beiden Autos anders gemacht haben - und das gegebenenfalls, falls im Rennen Regen kommt, entsprechend anpassen. Wir waren auch verwundert", sagt der zweimalige DTM-Champion.

DTM: "Phänomenal für mich": Warum der Sieg für Marco Wittmann so besonders istBMW ist bisher die grosse Überraschung am ...
13/09/2026

DTM: "Phänomenal für mich": Warum der Sieg für Marco Wittmann so besonders ist

BMW ist bisher die grosse Überraschung am Sachsenring: Auf der Berg-und-Talbahn, die eigentlich nicht zu den Parade-strecken des M4 GT3 gehört, schnappt sich Marco Wittmann sowohl die Pole als auch den Sieg - und das, obwohl der Schubert-Pilot nach seinem Triumph am Nürburgring mit 20 Kilo Erfolgsballast fahren musste!

"Ich glaube, vor dem Wochenende hätte ich jedem den Vogel gezeigt, der mir gesagt hätte, du fährst Pole und Sieg am Sachsenring ein", kommentiert Wittmann mit einem Grinsen. Und das nicht ohne Grund: Der zweifache DTM-Champion stand in der DTM zwar schon über 50 Mal auf dem Podium, allerdings noch nie auf dem Sachsenring.

Sowohl Podestplatz als auch Sieg fehlten ihm bisher. "Das ist phänomenal für mich", freut sich der Schubert-BMW-Pilot. "Zum einen ist es etwas, was auf meiner Bucketlist gefehlt hat. Dieser Kurs war für uns in den vergangenen Jahren immer ein schwieriges Pflaster."

"Und dann den Sieg trotz des Erfolgsgewichts vom Nürburgring einzufahren, ist einfach unglaublich. Und die volle Punktzahl mitzunehmen, ist natürlich enorm wichtig." Doch wie schaffte es Wittmann überhaupt, seinen persönlichen "Sachsenring-Fluch" zu brechen?
Testtag als Schlüssel zum BMW-Erfolg am Sachsenring?

"Ich denke, wir haben während des Testtages einige gute Schritte gemacht und plötzlich waren wir am Freitag mittendrin, was auch schon eine Überraschung für uns war", sagt der BMW-Pilot, der im zweiten Freien Training am Freitag auf dem dritten Platz landete.

"Ich war mir nicht sicher, ob das Bild wirklich stimmt", meint Wittmann, der seine starke Performance am Samstagmorgen mit der Poleposition bestätigen konnte, auch wenn dort "sicherlich auch ein bisschen Glück dabei" war. Denn die rote Flagge nach dem Unfall von Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) sorgte für Chaos.

"Ich war das Auto, das als Erstes in der Boxengasse angestanden hat, daher hatte ich natürlich freie Strecke", erinnert Wittmann. "Ich konnte meine Reifen wirklich für diese ein oder zwei Push-Runden vorbereiten." Denn viele andere Autos konnten lediglich noch eine schnelle Runde fahren.

"Also war das Glück im Grunde auf unserer Seite, aber trotzdem haben wir es geschafft, eine gute Rundenzeit hinzulegen", weiß der zweifache DTM-Champion, dass nicht allein die freie Strecke dafür verantwortlich war, dass er am Ende die Bestzeit fahren konnte.

Marco Wittmann zurück im Titelkampf der DTM

Dennoch sei Wittmann "ständig unter Druck" gewesen, sagt er. "Für mich war es einfach wichtig, die Konzentration hochzu-halten und keinen Fehler zu machen, denn im Grunde blieb der Abstand das ganze Rennen über immer gleich - manchmal etwas kleiner, manchmal etwas größer -, aber ich hatte nie wirklich viel Luft zum Atmen."

Letztlich ging es für Wittmann allerdings darum, "keine Fehler zu machen und das Auto auf der Strecke zu halten", sagt er. "Da wir wissen, dass es auf dieser Strecke sehr schwierig ist zu überholen, habe ich es im Grunde geschafft, den Sieg nach Hause zu bringen."

Und noch viel wichtiger: Der Schubert-BMW-Pilot konnte seinen Rückstand auf die Tabellenspitze auf 14 Punkte verkleinern und ist nun wieder voll im Titelrennen. "Ja, es spitzt sich zu, so würde ich es beschreiben", sagt Wittmann. "Wir haben einen Riesen-schritt gemacht am Nürburgring und mit dem heutigen Sieg."

Ricardo Feller hatte mit den Spitzenplätzen nichts am Hut. Er wurde 13. Im Gesamtklassement hat Ex DTM Sieger Thomas Preining die Spitze übernommen und führt mit sechs Punkten vor Maro Engel und. deren 14 vor Marco Wittmann. Auch da ist Feller 13.

Formel 1: Norris trifft ZukunftsentscheidFormel-1-Weltmeister Lando Norris bindet sich bis mindestens 2030 an das McLare...
29/08/2026

Formel 1: Norris trifft Zukunftsentscheid

Formel-1-Weltmeister Lando Norris bindet sich bis mindestens 2030 an das McLaren-Team. Der 26-jährige Brite verkündete seinen Entscheid beim Familientag des Rennstalls in der Rennfabrik in Woking. Norris fährt seit 2019 für das englische Traditionsteam und hat bislang 163 Grand Prix bestritten, mehr als jeder andere Fahrer in der Geschichte des Rennstalls. «McLaren ist mein Zuhause», sagte Norris, der zuletzt die Rennen in Ungarn und in den Niederlanden gewonnen hatte.

GP Niederlande in Zandvoort - Norris gewinnt Dernière in Zandvoort – Verstappen crasht frühLando Norris siegt im ersten ...
24/08/2026

GP Niederlande in Zandvoort - Norris gewinnt Dernière in Zandvoort – Verstappen crasht früh

Lando Norris siegt im ersten Rennen nach der Sommerpause. Max Verstappen muss sich früh von den Heimfans verabschie-den.

Das Podest

1. Lando Norris (GBR/McLaren)
2. Kimi Antonelli (ITA/Mercedes)
3. George Russell (GBR/Mercedes)

Wenn am Ende eines Rennens der Pole-Setter auch der Sieger ist, liegt der Schluss auf ein ereignisarmes Rennen nahe. Auf den Grossen Preis der Niederlande traf dies jedoch nicht zu. Zwar bestieg der von der ersten Position gestartete Lando Norris auch die oberste Stufe des Podests. Zwischen Start und Ziel wurde das Klassement aber mehrfach durcheinandergewirbelt.

Nachdem Norris seine Führung nach dem Start hatte behaupten können, gab es gegen Ende der ersten Runde den ersten Aufreger. Lokalmatador Max Verstappen crashte auf dem zu Beginn feuchten Circuit in der Steilwandkurve vor der Zielge-raden mit hohem Tempo in die Streckenabsperrung und demolierte damit seinen Boliden. Der Niederländer blieb unversehrt, musste sich im vorläufig letzten Rennen in Zandvoort aber früh vom Heimpublikum verabschieden.

Norris überholt Antonelli und Hamilton auf derselben Runde

Verstappens Crash hatte einen rund 30-minütigen Unterbruch zur Folge. Beim stehenden Neustart schnappte WM-Leader Kimi Antonelli Norris die Führung weg. Der Italiener konnte sich bis zur 54. von 72 Runden vor dem amtierenden Weltmeister halten, ehe Norris mit frischeren Reifen an Antonelli vorbeizog.

Der Brite hatte nun nur noch Lewis Hamilton vor sich, der im Ferrari mit einer anderen Strategie und auf älteren Reifen deutlich langsamer unterwegs war. Norris schaffte es noch auf derselben Runde, auch Hamilton zu überholen. Die Spitzenposition sollte er bis zum Schluss nicht mehr abgeben. Hamilton legte wenig später einen Boxenstopp ein und beendete das Rennen schliesslich auf dem 4. Platz.

Mit grossem Vorsprung überquerte Norris vor Antonelli und dessen Mercedes-Teamkollegen George Russell die Ziellinie. Der McLaren-Pilot gewann in der Formel 1 damit zum zweiten Mal in Serie – vor der Sommerpause hatte er bereits in Ungarn triumphiert.

Hülkenberg holt Punkte

Für Audi fuhr nicht etwa der auf Position 9 gestartete Gabriel Bortoleto (BRA), sondern Nico Hülkenberg in die Punkte. Der deutsche Routinier ging als 13. ins Rennen und arbeitete sich bis zum Schluss auf den 8. Platz vor. Damit punktete Hülkenberg zum zweiten Mal in dieser Saison.

So geht es weiter

In der Formel 1 steht in zwei Wochen der Klassiker im italienischen Monza an. Das Qualifying sehen Sie am 5. September ab 16 Uhr live bei SRF, das Rennen tags darauf ab 15 Uhr.

Verstappen verlängert bis 2030 bei Red BullMax Verstappen beendet die Gerüchte um seine Zukunft. Die Bekanntgabe erfolgt...
20/08/2026

Verstappen verlängert bis 2030 bei Red Bull

Max Verstappen beendet die Gerüchte um seine Zukunft. Die Bekanntgabe erfolgt vor einem besonderen Rennen.

Nach Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied hat der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen seinen bis 2028 laufenden Vertrag mit Red Bull Racing bis 2030 verlängert. Dies gab der Rennstall am Donnerstag bekannt. Verstappen hat seit seinem Debüt beim Team im Jahr 2016 vier WM-Titel gewonnen (2021-2024) und 71 GP-Siege gefeiert.
10 Jahre bei Red Bull

«Wir haben die besten Leute und ich freue mich darauf, weiterhin mit allen zusammenzuarbeiten, um wieder an die Spitze zurückzukehren. Das bleibt das oberste Ziel», lässt sich Verstappen zitieren.

Der Rennstall sei wie eine zweite Familie. «Diese Reise mit demselben Team fortzusetzen, bei dem ich meine gesamte Karriere verbracht habe, ist etwas ganz Besonderes und etwas, das ich mir schon immer gewünscht habe.»

Dabei hat Red Bull längst nicht mehr das stärkste Auto im Feld. In der laufenden Saison konnte der 28-jährige Niederländer noch nicht reüssieren. Beim GP von Ungarn wurde er zuletzt Zweiter. In der WM-Wertung belegt er Rang 6. Am Wochenende steht Verstappens Heim-GP in Zandvoort an.

Sagen wir mal so: Besser bei Red Bull bleiben als keinen Sitz mehr zu haben. Denn alle Sotze sind ja besetzt.....

DTM-Rennen Nürburgring 2: Wittmann holt BMW-Sieg nach irrem AMG-DebakelMarco Wittmann (Schubert-BMW) holt im zweiten Ren...
17/08/2026

DTM-Rennen Nürburgring 2: Wittmann holt BMW-Sieg nach irrem AMG-Debakel

Marco Wittmann (Schubert-BMW) holt im zweiten Rennen auf dem Nürburgring den Sieg, während AMG ein Debakel erlebt: Engel kollidiert mit Auer, Gounon mit Strafe. Feller wird 11.

Der strahlende Sieger im zweiten DTM-Rennen auf dem Nür-burgring heisst Marco Wittmann: Der Schubert-BMW-Pilot, der vom sechsten Startplatz kam, profitiert von den Fehlern der Konkurrenz nach dem Start und beim ersten Boxenstopp und staubt seinen insgesamt dritten DTM-Sieg in der Eifel ab.

"Ein super Rennen", freut sich Wittmann bei ProSieben. "Ein sehr wildes Rennen, vor allem in der Anfangsphase, aber wir konnten uns da aus allem heraushalten und mit unserem Undercut genau die richtige Strategie fahren. Ein richtig starkes Wochenende mit dem ersten und dritten Platz. Daher bin ich sehr zufrieden."

Mercedes-AMG war mit grossen Ambitionen in das Rennen gestartet, erlebt am Sonntag jedoch ein mittelschweres Debakel: Maro Engel (Winward-Mercedes) und Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) kollidieren schon kurz nach dem Start, während Polesetter Jules Gounon (Winward-Mercedes) auch infolge einer Strafe am Ende nur den 14. Platz erreicht.

Die einzige Freude für die Marke mit dem Stern: Tom Kalender zeigt ein fehlerfreies Rennen und erkämpft sich in der Schluss-phase dank seiner frischen Reifen noch den zweiten Platz und damit seinen ersten Podestplatz in der DTM. Thomas Preining (Manthey-Porsche) komplettiert das Podium immerhin noch als Dritter.

"Ich wäre natürlich gerne vorne geblieben, aber keine Chance", gibt der Österreicher bei ProSieben zu. "Ich glaube, so viel frischer war der Reifen, nicht nur acht oder zehn Runden, aber es war schon eine dominante Vorstellung von denen. Grundsätzlich bin ich natürlich über den Rennverlauf sehr glücklich. Er hätte für uns nicht besser laufen können."

Arjun Maini (HRT-Ford) wird Vierter, gefolgt von Mirko Bortolotti (Grasser-Lamborghini) und Abt-Lamborghini-Pilot Lucas Engstler. Nicki Thiim (Comtoyou-Aston-Martin) erreicht als Siebter die Ziellinie, vor Timo G***k im Dörr-McLaren. Marco Mapelli (Abt-Lamborghini) und Bastian Buus (Land-Porsche) komplettieren die Top 10 am Sonntag.

Maro Engel reißt AMG-Kollege Lucas Auer aus dem Rennen

Mercedes-AMG kassierte den ersten Rückschlag des Tages bereits kurz nach dem Start, als Tabellenführer Engel mit Markenkollege Auer aneinandergeriet. Der Österreicher drehte sich deshalb und riss in der Folge auch Kelvin van der Linde (Schubert-BMW) mit ins Aus. Alle drei Piloten mussten ihre beschädigten Autos vorzeitig abstellen.

"Ich muss es mir nochmal genau anschauen, aber es sieht aus, dass es mein Fehler ist", nimmt Engel die Schuld im Gespräch mit ProSieben direkt auf seine Kappe. "Ich muss nochmal anschauen, ob ich vielleicht einen [Treffer] bekommen habe von hinten, weiss ich nicht. Aber im ersten Moment würde ich sagen, mein Fehler."

Eine Ansicht, die im Anschluss an das Rennen auch die Sportkommissare teilten, den eine Berührung mit der Konkurrenz gab es nicht: Auch sie sahen Engel daher als Verursacher des Unfalls und brummten ihm dafür eine Strafe auf. Der Tabellenführer wird in der Startaufstellung für das erste Rennen am Sachsenring um drei Positionen zurückversetzt.

Nach einer kurzen Safety-Car-Phase verteidigte Polesetter Gounon seine Führung vor Ben Dörr (Dörr-McLaren) und Vortagessieger Matteo Cairoli im Emil-Frey-Ferrari. Bortolotti (Grasser-Lamborghini) musste unterdessen wegen eines Frühstarts einmal durch die Penalty-Lap fahren und fiel dadurch frühzeitig an das Ende des Feldes zurück.

Maro Engel behält DTM-Tabellenführung, aber ...

Winward-Mercedes-Pilot Maro Engel behält trotz seines Ausfalls zwar die Führung in der Gesamtwertung, allerdings rückt Thomas Preining (Manthey-Porsche) dank seines dritten Platzes am Sonntag bis auf einen Zähler heran. Nicki Thiim (Comtoyou-Aston-Martin) liegt mit 21 Punkten Rückstand auf dem dritten Platz.

"Wir reisen mit nur einem Punkt Rückstand ab, wer hätte das gedacht", richtet Preining seine Kampfansage an die Konkurrenz. "Aber ich glaube, es ist verdient und ich glaube, wir können froh darum sein."

Die DTM-Saison 2026 geht nun in die heisse Phase, denn insge-samt stehen nur noch vier Rennen auf dem Programm: Die nächsten beiden Läufe finden in vier Wochen auf dem Sach-senring (11. bis 13. September) statt, ehe beim traditionellen Saisonfinale in Hockenheim (09. bis 11. Oktober) der neue DTM-Champion gekrönt wird.

Letztes Rennen in London - Nach dramatischem Finale: Wehrlein Formel-E-WeltmeisterDer Deutsche doppelt nach, die Schweiz...
17/08/2026

Letztes Rennen in London - Nach dramatischem Finale: Wehrlein Formel-E-Weltmeister

Der Deutsche doppelt nach, die Schweizer überzeugen.

Pascal Wehrlein ist nach einem dramatischen Saisonfinale nach 2024 zum 2. Mal Weltmeister der Formel E. Dem 31-jährigen Porsche-Pilot reichte in London Rang 14.

Wehrlein war als 3. gestartet und auf dem engen Stadtkurs vor allem auf ein Rennen ohne Zwischenfälle aus. Das konnte er sich erlauben, weil die verbliebenen Titel-Konkurrenten Mitch Evans (NZL/Jaguar) und Jake Dennis (GBR/Andretti) hinter ihm star-teten.

Er hat 20 Runden lang versucht, meine WM zu ruinieren. Das war eine der unfairsten Leistungen, die ich so erlebt habe. Das werde ich nicht vergessen.
Autor: Pascal Wehrlein über Antonio Felix da Costa

Zu Zwischenfällen kam es trotzdem. Evans' Teamkollege Antonio Felix da Costa lieferte sich enge Duelle mit dem Deutschen. «Er hat 20 Runden lang versucht, meine WM zu ruinieren. Das war eine der unfairsten Leistungen, die ich so erlebt habe. Das werde ich nicht vergessen.»

Wenig später kam es zu einem grösseren Crash, in den Wehrlein und Dennis verwickelt waren. Das Duo konnte weiterfahren, lag aber ausserhalb der Punkte. Von den Titelkandidaten fuhr nur Evans (4.) Zählbares ein, was nicht für den WM-Triumph reichte.

Auch die Schweizer trumpften auf: Edoardo Mortara fuhr im Mahindra als 3. auf das Podest. Einen versöhnlichen Abschluss seiner Karriere in der Formel E erlebte Sébastien Buemi als 5.

DTM-Rennen Nürburgring 1: Cairoli feiert dritten Saisonsieg, zwölf Autos im ZielMatteo Cairoli (Emil-Frey-Ferrari) gewin...
16/08/2026

DTM-Rennen Nürburgring 1: Cairoli feiert dritten Saisonsieg, zwölf Autos im Ziel

Matteo Cairoli (Emil-Frey-Ferrari) gewinnt ein wildes DTM-Rennen am Nürburgring vor Thomas Preining und Marco Wittmann - Viele Ausfälle nach harten Zweikämpfen. Feller wird 9.

Das springende Pferd war am Samstag auf dem Nürburgring nicht aufzuhalten: Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli feiert in einem verrückten Rennen, im dem nur zwölf Autos überhaupt die Zielflagge sehen, seinen dritten Saisonsieg und macht damit auch in der Gesamtwertung einen wichtigen Schritt nach vorne.

"Dieser Sieg war wirklich wichtig", freut sich Cairoli, der am Norisring und Oschersleben zwei schlechte Wochenende erlebt hat, im offiziellen DTM-Stream. "Aber heute, ehrlich gesagt, ist es ein Genuss, ein solches Auto zu fahren. Ich habe es wirklich genossen und Spaß gehabt. Ein großes Dankeschön geht an das Team, denn ohne sie wäre ich nicht hier."

Hinter dem Ferrari-Piloten, der am Ende einen dominanten Vorsprung von mehr als zehn Sekunden über die Ziellinie bringt, komplettieren Thomas Preining (Manthey-Porsche) als Zweiter und Marco Wittmann (Schubert-BMW) als Dritter das Podium. "Wir sind wirklich zufrieden", jubelt der zweifache DTM-Champion nach der Siegerehrung.

Maro Engel trotz Erfolgsgewicht mit starker Leistung

"Wir waren schon das ganze Wochenende stark bei der Musik dabei", erinnert Wittmann. "Wir hatten gehofft, dass wir die ersten beiden ein bisschen ärgern können, aber dafür waren sie einfach zu schnell, haben uns eher einen Tick nach hinten orientieren müssen. Für uns war Platz drei heute das Maximum und dementsprechend auch sehr zufrieden."

Ben Dörr (Dörr-McLaren) wird Vierter, gefolgt von Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) und Tabellenführer Maro Engel, der in seinem Winward-AMG mit 20 Kilogramm Erfolgsballast aus Oschersleben unterwegs war. Teamkollege Jules Gounon kommt als Siebter über die Ziellinie, allerdings droht dem Franzosen möglicherweise noch eine nachträgliche Strafe.

Gounon war nach dem Boxenstopp mit Ricardo Feller kollidiert. Der Manthey-Porsche-Pilot drehte sich von der Strecke und schlug leicht ein, konnte die Fahrt allerdings fortsetzen und am Ende noch den neunten Platz über die Ziellinie bringen. Luca Engstler (Abt-Lamborghini) wird Achter, Bastian Buus (Land-Porsche) komplettiert die Top 10.

Startphase mit zahlreichen Zweikämpfen und Ausfällen

Matteo Cairoli münzte seine Poleposition beim Start direkt in die Führung um, gefolgt von Preining im "Grello"-Porsche. Dahinter erwischte AMG-Pilot Auer einen enttäuschenden Auftakt: Er musste Dörr und Wittmann ziehen lassen und fiel bereits im Verlauf der ersten Runde vom dritten Startplatz auf den fünften Rang zurück.

Kelvin van der Linde (Schubert-BMW) musste wegen eines offensichtlichen Frühstarts einmal durch die Penalty-Lap und fiel ebenfalls zurück. Nicki Thiim und Mirko Bortolotti (Grasser-Lamborghini) rodelten im Verlauf der ersten Runde einmal durch das Kiesbett, woraufhin der Italiener sein Auto vorzeitig abstellen musste.

"Mirko hatte keinen besonders guten Start, er hatte zwei Kollisionen, bei denen ihn zwei Autos von der Strecke gedrückt haben", erklärte Teamchef Gottfried Grasser im offiziellen DTM-Stream. "Und leider glauben wir, dass der vordere Kühler komplett mit Dreck dicht ist und die Wassertemperatur viel zu stark angestiegen ist, sodass wir abstellen mussten."

Kurz danach drehte sich Marco Mapelli (Abt-Lamborghini) nach einem Schubser von Timo G***k (Dörr-McLaren) von der Strecke. Die Rennleitung nahm den Vorfall unter die Lupe und brummte dem ehemaligen Formel-1-Piloten drei Penalty-Laps auf. G***k stellte seinen McLaren nach dem Absolvieren der Strafe ebenfalls vorzeitig ab.

Im Hinterfeld gingen die Duelle unterdessen weiter: Thiim und Tom Kalender (Landgraf-Mercedes) gerieten im Bereich der Schikane aneinander und schossen beide geradeaus. Für den Youngster war das Rennen anschließend beendet, weil sein Auspuff beschädigt wurde. Thiim musste den Kontakt derweil mit einer Penalty-Lap büssen.

McLaren-Pilot Dörr verliert mögliches Podium beim Boxenstopp

An der Spitze blieb bis zum Öffnen des Boxenstoppfensters alles unverändert: Cairoli führte vor Preining und Dörr, während Wittmann seinen vierten Platz gegen Auer verteidigte. Bei der ersten Gelegenheit bogen die beiden Kontrahenten direkt zum Stopp ab. Dahinter reihten sich die weiteren Piloten ein, ohne dass es zu Veränderungen kam.

Dörr kam eine Runde später, wobei der Stopp bei der Dörr-Mannschaft nicht ganz reibungslos verlief. Der McLaren-Junior kehrte zwar knapp vor Wittmann auf die Strecke zurück, konnte seine dritte Position gegen den BMW-Piloten jedoch nicht verteidigen. Cairoli kam als letzter Pilot der Spitzengruppe zum Stopp und behauptete die Führung vor Preining und dem neuen Drittplatzierten Wittmann.

In der Schlussphase, in der sich dichter Rauch der Eifel-Wald-brände über den Nürburgring legte, blieb an der Spitze alles unverändert. Kelvin van der Linde musste seinen Schubert-BMW mit einem Defekt abstellen. Eine spätere Kollision zwischen Christian Engelhart (Grasser-Lamborghini) und Thierry Vermeu-len (Emil-Frey-Ferrari) sorgte zudem dafür, dass insgesamt nur zwölf Autos die Zielflagge sahen.

Maro Engel verteidigt Tabellenführung in der DTM

Arjun Maini und Finn Wiebelhaus hatten bereits nach wenigen Runden Feierabend. Beide Fahrer mussten zu Beginn des Rennens eine Durchfahrtsstrafe absolvieren, weil HRT im Vorfeld des Rennens gegen das Testreglement verstoßen hatte. Weil ein zählbares Ergebnis kaum möglich war, sparte sich das Team die Reifen wohl für den Sonntag.

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