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06/06/2026

GP Monaco - Antonelli überflügelt die Konkurrenz und sichert sich die Pole

Kimi Antonelli hat sich in einem spannenden Finish die Pole Position in Monte-Carlo gesichert. Der 19-jährige Mercedes-Pilot überflügelte in buchstäblich letzter Sekunde Max Verstappen im Red Bull um 43 Tausendstel. «Das war eine magische Runde, ich habe alles zusammengebracht. Es war so eng mit Max. Ich bin super happy, wir haben uns massiv verbessert», sagte Antonelli. Dem Saison-Dominator winkt der 5. GP-Sieg in Folge.

Das Ferrari-Duo musste sich mit der zweiten Startreihe begnügen. Lewis Hamilton (3.) gewann dabei das Stall-Duell mit dem etwas übermotivierten Lokalmatadoren Charles Leclerc. Der Monegasse provozierte in den Schlusssekunden des Q3 eine gelbe Flagge und verhinderte damit eine neue Bestzeit.

Audi: Top Ten nicht in Reichweite

Nico Hülkenberg schaffte es zwar ins Q2, überstand den letzten Cut jedoch nicht. Der Deutsche wird am Sonntag von Position 13 ins Rennen starten, Gabriel Bortoleto von Platz 16. Ein Unfall des Brasilianers am Ende des 1. Teils des Qualifyings hatte für eine minutenlange Rotphase gesorgt, bis die Strecke geräumt war.

Zu den Geschlagenen gehörten auch die beiden Williams-Fahrer Carlos Sainz und Alexander Albon. Die beiden Aston-Martin-Piloten Fernando Alonso und Lance Stroll belegen die letzte Startreihe.

06/06/2026

Geldstrafe für McLaren

Gegen McLaren wurde nach FT2 eine Untersuchung eingeleitet, weil das "Clutch Disengagement System" (CDS) am Auto von Lando Norris nicht wie vorgeschrieben funktioniert hat. Deswe-gen dauerte es so lange, den McLaren nach seinem Defekt von der Strecke zu bekommen.

Das Urteil ist da und wie bereits angekündigt bekommt auch Mc-Laren (wie die Racing Bulls in Kanada) eine Geldstrafe. 30.000 Euro muss man zahlen, davon sind allerdings 10.000 zur Bewäh-rung ausgesetzt.

Spannend: Auch die Racing Bulls mussten beim vergangenen Rennen 30.000 Euro zahlen, hier wurden allerdings noch 20.000 zur Bewährung ausgesetzt. Die Rennkommissare erklären dazu:

"Die Rennkommissare haben beschlossen, eine geringere Summe als bei einem Verstoss gegen dieselbe Vorschrift beim vorangegangenen Rennen zur Bewährung auszusetzen, da dieser Verstoss und die darauf folgende Strafe allen Teams die Bedeutung des CDS-Systems deutlich gemacht haben sollten."

Das war bei McLaren offenbar nicht der Fall.

06/06/2026

Trainings in Monaco - Hamilton vor Leclerc: Ferrari weiter nicht zu schlagen

Die beiden Ferrari-Piloten fuhren in den ersten Trainings in Mo-naco am schnellsten. Die Hoffnung auf einen Sieg ist da.

Ferrari-Dominanz in Monaco: Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton und sein Teamkollege Charles Leclerc sind am Trai-ningsfreitag ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Hamilton, der noch auf seinen ersten Sieg für die Scuderia wartet, war in 1:13,026 Minuten nicht zu schlagen. Leclerc folgte jedoch mit wenig Abstand (0,111 Sekunden zurück).

Im zweiten Training ging es eng zu und her, die Konkurrenten wirkten nicht ganz so chancenlos wie noch im 1. Training. Max Verstappen (Red Bull) war als Dritter 0,168 Sekunden langsamer als Hamilton. Dann folgten die Mercedes-Piloten George Russell und Kimi Antonelli, die die Saison bislang dominiert hatten.

Grosse Lücken

Dahinter klafften grössere Lücken, vor allem McLaren konnte nicht zufrieden sein. Oscar Piastri wurde mit mehr als einer Sekunde Rückstand Siebter, Weltmeister Lando Norris musste sein Auto aufgrund technischer Probleme früh abstellen.

Für Audi-Pilot Nico Hülkenberg verlief auch das zweite Training verheissungsvoll. Er fuhr als Achter erneut in die Top Ten.

25/05/2026

DTM-Rennen Zandvoort 2: BMW-Sieg von Kelvin van der Linde, Dörr auf Podium

Schubert-BMW-Pilot Kelvin van der Linde feiert im zweiten DTM-Rennen in Zandvoort seinen ersten Sieg für die Münchener - Ben Dörr (Dörr-McLaren) holt erstes Podium

Kelvin van der Linde hat seinen ersten DTM-Sieg für BMW geholt: Der Südafrikaner, der das Rennen von der Poleposition aufgenommen hatte, verlor die Führung nach einem Fehler zwischenzeitlich zwar an Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari), kämpfte sich nach dem zweiten Boxenstopp aber zurück an die Spitze - und fuhr danach mit mehr als sechs Sekunden Vor-sprung zu einem ungefährdeten Sieg.

Doch der Schubert-BMW-Pilot galt bereits vor dem Rennen als heißer Anwärter auf den Sieg: Nicht nur, dass die Balance of Performance am Samstagabend noch einmal zugunsten des M4 GT3 Evo angepasst worden war, profitierte Kelvin van der Linde im zweiten Rennen am Sonntag zusätzlich von einem frischen Reifensatz, den er sich durch seinen vorzeitigen Ausfall am Vortag aufgespart hatte.

Kein Emil Frey Ferrari auf dem Podium, obwohl es lange darnach ausgesehen hatte, denn Thierry Vermeulen fuhr stets in der Spitze mit, gegen Ende aber durchgereicht wurde. Etwas verbessert zeigte sich auch Ricardo Feller, der auf Rang 10 einfuhr. Im Gesamtklassement holte sich Maro Engel die Spitze von Luci Auer zurück und führt mit sechs Punkten Vorsprung. Matteo Cairoli, der eine Emil Frey Ferrari liegt auf Platz 5, Thierry Vermeulen auf 8 und Ricardo Feller auf 11.

24/05/2026

DTM-Qualifying Zandvoort 2: BMW schlägt zurück, "Lambo" erstarkt!
Überraschendes Qualifying-Ergebnis am Sonntag in Zandvoort: Pechvogel Kelvin van der Linde sorgt für eine BMW-Pole, neuer Lamborghini erstmals im Vorderfeld

Pechvogel Kelvin van der Linde schlägt beim Sonntags-Quali-fying in Zandvoort zurück: Der Deutsch-Südafrikaner, der bislang bei seinem DTM-Comeback von technischen Problemen verfolgt wurde und auch am Samstag ausschied, stellt seinen Schubert-BMW bei Sonnenschein und 19 Grad mit einer 1:32.831 auf die Poleposition. Und wo ist unser Schweizer? Ricardo Feller hat einfach noch nicht das Feeling gefunden für seinen Porsche. Er klassierte sich bloss auf Rang 16 von 21.....

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24/05/2026

DTM-Rennen Zandvoort 1: Ferrari-Pilot Cairoli feiert Sieg

Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli feiert im ersten Rennen am Samstag seinen Debütsieg in der DTM

Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli krönt sein perfektes Wo-chenende auf dem Dünenkurs in Zandvoort mit einem Erfolg: Der Italiener, der bereits im Freitagstraining die Bestzeit markierte und sich am Samstagvormittag zudem die Poleposition sicherte, feiert im ersten Rennen seinen Debütsieg in der DTM.

Feller in seinem Manthey Porsche klassierte sich auf Rang 10, sein Teamkollege Thomas Preining findet man drei Ränge weiter vorne. In der Gesamtwertung führt nun den Österreicher Lucas Auer, Ricardo Feller ist auf Position 11.

Photos from Motorsport's post 11/05/2026

WRC Rallye Portugal 2026: Erster Saisonsieg für Hyundai und Neuville
Nach einem Reifenschaden des bis dahin führenden Sebastien Ogier gewinnt Thierry Neuville die Rallye Portugal, die von schwierigen Bedingungen geprägt war

Thierry Neuville hat sich in einem dramatischen Finale den Sieg bei der Rallye Portugal gesichert. Damit feierten der Belgier und sein Team Hyundai den ersten Saisonsieg in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2026.

Der Weltmeister von 2024 kämpfe über die gesamten 23 Schot-terprüfungen hinweg um die Spitze. Lange Zeit sah es jedoch nach einem zweiten Platz aus, bis Toyota-Pilot Sebastien Ogier in der vorletzten Wertungsprüfung einen Reifenschaden hinten rechts erlitt.

Nachdem er die Führung geerbt hatte, vermied Neuville gemein-sam mit seinem Beifahrer Martijn Wydaeghe einen Fehler wie im Vormonat in Kroatien, als er den Sieg kurz vor Schluss noch aus der Hand gegeben hatte. Am Ende siegte er mit einem Vor-sprung von 16,3 Sekunden auf Oliver Solberg im Toyota. Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich der WM-Führende Elfyn Evans mit einem Rückstand von 29,1 Sekunden. (zu den Ergebnissen)

Die Rallye erwies sich als der bisher am härtesten umkämpfte Lauf der Saison, was auch am neuen Zeitplan mit 23 Wertungs-prüfungen an vier Tagen lag. Insgesamt gab es vier verschiedene Spitzenreiter.

Wechselnde Führung und Wetterkapriolen

Zunächst führte Solberg die Rallye nach den drei Prüfungen am Donnerstag mit 3,4 Sekunden Vorsprung auf Adrien Fourmaux an. Der Hyundai-Pilot bewies früh, dass die koreanische Marke in der Lage war, Toyota die Stirn zu bieten. Die Führung wechselte jedoch schnell, da Solberg am Freitag Schwierigkeiten hatte, das volle Tempo aus seinem GR Yaris herauszuholen.

Fourmaux übernahm die Spitze und hielt trotz fehlender Best-zeiten am Freitagvormittag die Toyota-Konkurrenten Sami Pajari und Ogier auf Distanz. In der achten Prüfung folgte jedoch der Rückschlag: Fourmaux schlug mit seinem Hyundai i20 N auf, kam von der Strecke ab und verlor durch zwei Reifenschäden fast eine halbe Minute. An der gleichen Stelle rutschte auch Solberg von der Fahrbahn, blieb aber ohne Reifenschaden.

Ogier übernahm daraufhin die Führung und beendete den Freitag mit 3,7 Sekunden Vorsprung auf Neuville. Am Samstagmorgen sorgte einsetzender Regen für Chaos. Solberg glänzte unter den schwierigen Bedingungen und verdrängte Ogier kurzzeitig um 0,5 Sekunden von der Spitze. Ogier konterte am Nachmittag prompt, während Solberg durch einen Reifenschaden in Prüfung 16 und einen Dreher in Prüfung 18 zurückfiel.

Das Drama am Sonntag

Besonders in der nassen 17. Prüfung demonstrierte Ogier seine Klasse und war 11,2 Sekunden schneller als der Rest des Feldes. Mit einem Polster von 21,9 Sekunden auf Neuville ging er in den finalen Sonntag.

Regenschauer am Sonntagmorgen verkürzten Ogiers Vorsprung zunächst auf 14,3 Sekunden, doch der Franzose schien die Lage im Griff zu haben. Ein Reifenschaden hinten rechts in Prüfung 22 kostete ihn jedoch zwei Minuten und alle Hoffnungen auf den Sieg. Ogier beendete die Rallye schließlich auf dem sechsten Gesamtrang.

Neuville hingegen brachte den Sieg souverän nach Hause und verpasste den Erfolg in der Powerstage nur um 0,6 Sekunden gegen seinen Teamkollegen Fourmaux, der Gesamtvierter wurde. Solberg sicherte sich neben dem Podium auch den Sieg in der Sonntagswertung vor Evans. In der Weltmeisterschaft baute Evans seinen Vorsprung auf Takamoto Katsuta auf elf Punkte aus.

Die weiteren Platzierungen

Katsuta fehlte das gesamte Wochenende über der nötige Speed, er belegte Rang fünf. Bitter verlief das Ende für Pajari: Der Finne lag zeitweise auf Rang zwei und steuerte auf sein fünftes Podium in Folge zu, bevor ihn ein Reifenschaden in der vorletzten Prüfung von Platz drei auf sieben zurückwarf.

Hyundai-Urgestein Dani Sordo belegte nach einer falschen Reifenwahl am Freitag den achten Platz. Bester M-Sport-Pilot wurde Martins Sesks auf Rang neun. Das Ford-Team erlebte ein ereignisreiches Wochenende: Sesks litt unter zwei Reifen-schäden am Freitag, während seine Teamkollegen Josh McErlean und Jon Armstrong durch technische Defekte, Zeitstrafen und Unfälle weit zurückfielen. McErlean erreichte das Ziel nach einer nächtlichen Reparaturaktion seiner Mechaniker noch auf den hinteren Rängen.

Die Top 10 komplettierte Teemu Suninen, der sich nach einem intensiven Duell mit Jan Solans den Sieg in der WRC2-Wertung sicherte.

Weiter geht es in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2026 vom 28. bis zum 31. Mai auf Asphalt mit der Rallye Japan, die zum ersten Mal am neuen Termin im Frühjahr ausgetragen wird.

09/05/2026

WRC Rallye Portugal 2026: Sebastien Ogier erobert die Führung zurück
Sebastien Ogier kontert am Samstagnachmittag bei der Rallye Portugal und geht mit Vorsprung in den Schlusstag - Oliver Solberg fällt von Platz eins auf vier zurück

Der amtierende Weltmeister Sebastien Ogier hat bei der Rallye Portugal, sechster Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2026, am Samstagnachmittag eine beeindruckende Leistung bei nassen Bedingungen gezeigt. Der Toyota-Pilot übernahm die Führung zurück, nachdem sein Teamkollege Oliver Solberg durch einen Reifenschaden und einen Dreher wertvolle Zeit eingebüßt hatte.

Der achtmalige Weltmeister stellte seine Klasse unter schwieri-gen Bedingungen erneut unter Beweis und beendete die Sams-tagsetappe über 145 Kilometer mit einem Vorsprung von 21,9 Sekunden auf den Hyundai-Piloten Thierry Neuville. Toyota-Youngster Sami Pajari belegt mit weiteren 3,9 Sekunden Rück-stand den dritten Rang.

Ogier war mit einem Rückstand von 0,5 Sekunden auf Solberg in die Nachmittagsschleife gestartet, nachdem dieser das Feld mit einer Bestzeit in der verregneten 14. Prüfung überrascht hatte und von Rang vier an die Spitze gestürmt war.

Sebastien Ogier kontert sofort

Solbergs Zeit an der Spitze währte jedoch nur kurz, da Ogier direkt in der ersten Prüfung nach dem Mittagsservice konterte. Bei weitgehend trockenen Bedingungen hielt Ogier dem Druck von Solberg stand. Er sicherte sich den Prüfungssieg mit einem Vorsprung von 0,1 Sekunden vor Pajari.

Solberg verlor in diesem Abschnitt 4,5 Sekunden und rutschte auf den zweiten Gesamtrang ab, 4,0 Sekunden hinter Ogier. In der darauffolgenden Prüfung verschlechterte er sich sogar auf den fünften Platz. Ein Reifenschaden vorne rechts, vermutlich verursacht durch einen Stein in der rauen 16. Prüfung, kostete Solberg 18,8 Sekunden.

Dieses Reifenproblem spülte Ogier an die Spitze, nun mit einem Vorsprung von 3,9 Sekunden auf Neuville. Pajari rückte auf Rang drei vor, während der WM-Führende Elfyn Evans (Toyota) den vierten Platz übernahm.

Regen sorgt für tückische Bedingungen

Starker Regen sorgte in der 17. Prüfung (Amarante) für tücki-sche, schlammige Bedingungen, die den Crews alles abver-langten. Diese Prüfung gehörte dem Gesamtführenden Ogier, der mit einer herausragenden Fahrt 11,2 Sekunden schneller war als jeder andere. Damit baute er seinen Vorsprung auf Neuville auf 16,0 Sekunden aus.

"Nicht die angenehmste Prüfung, aber wir haben es geschafft. Das fahrerische Niveau war nicht so toll, es ging nur ums Überleben. Ich nehme das so mit", erklärte Ogier im Ziel.

Solberg glänzte erneut bei nassen Bedingungen, genau wie in Prüfung 14. Dieses Mal konnte er Ogier zwar nicht schlagen, doch seine drittschnellste Zeit reichte aus, um sich auf den vierten Rang vor Evans zu schieben. Evans hatte kurzzeitig anhalten müssen, nachdem er die Front seines Autos aus der Kontrolle verloren hatte.

Pajari übernimmt letzten Podiumsrang

In der 18. Prüfung, die ebenfalls von viel stehendem Wasser geprägt war, lieferte Ogier eine weitere Glanzleistung ab. Die Bedingungen erinnerten zeitweise an die Safari-Rallye in Kenia. Nachdem er im ersten Durchgang am Morgen noch 19,1 Sekun-den auf Solberg verloren hatte, war Ogier nun 3,7 Sekunden schneller als Evans. Damit baute er seine Führung auf Neuville auf 20,2 Sekunden aus.

In der abschließenden Zuschauerprüfung auf der Rallycross-Strecke von Lousada, die bei sintflutartigem Regen stattfand, vergrößerte Ogier seinen Vorsprung im direkten Duell gegen Neuville um weitere 1,7 Sekunden. Pajari verlor zwar sein Duell gegen Solberg, hielt aber den dritten Gesamtrang.

Solberg behauptete den vierten Platz (+49,6), zeigte sich jedoch frustriert über einen Dreher in Prüfung 18, der ihn wichtige Zeit gekostet hatte. Evans beendete den Tag als Fünfter (+58,2) vor Adrien Fourmaux (Hyundai). Fourmaux konnte zwar zwei Prüfungssiege am Samstag verbuchen, schaffte es jedoch nicht, Evans einzuholen.

Katsuta und Sordo weiter mit Problemen

Takamoto Katsuta (Toyota), der Gewinner der Rallyes in Kenia und Kroatien, erlebte einen enttäuschenden Tag auf dem siebten Platz. Der Japaner konnte im Regen zwar etwas Zeit gutmachen, geht aber mit einem Rückstand von 11,5 Sekunden auf Fourmaux in den Sonntag.

Dani Sordo (Hyundai) erlebte ebenfalls einen schwierigen Samstag und fand nicht das nötige Tempo, um zur Spitzen-gruppe aufzuschließen. Der Spanier beendete den Tag auf dem achten Gesamtrang (+3:44,7).

Martins Sesks (M-Sport-Ford) belegte am Ende des Tages den neunten Platz. Sesks beeindruckte in der nassen 17. Prüfung mit der zweitschnellsten Zeit. Sein Teamkollege Joshua McErlean hatte in derselben Prüfung Glück, dass ihn Fans nach einem Ausritt zurück auf die Straße schoben. Später erlebte er jedoch einen Dreher in Prüfung 18 und landete in der Zuschauerprüfung schlussendlich in den Barrieren, nachdem er auf dem Schlamm die Kontrolle verloren hatte.

Armstrong scheidet nach Überschlag aus

Jon Armstrong (M-Sport-Ford) war der erste Rally1-Pilot, der die Segel streichen musste, nachdem er seinen Ford Puma in Prüfung 15 überschlagen hatte. Der Nordire touchierte bereits 600 Meter nach dem Start eine Böschung, was ausreichte, um das Auto zum Rollen zu bringen. Armstrong und sein Beifahrer Shane Byrne blieben unverletzt.

Ob Armstrong am Sonntag wieder an den Start gehen wird, ist noch unklar. Er hatte zuvor auf Rang zehn gelegen, nachdem er sich von einem Problem mit der Servolenkung am Freitag zurückgekämpft hatte. Am Sonntag stehen für die Teilnehmer noch vier weitere Prüfungen über insgesamt 65,56 Kilometer auf dem Programm.

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Photos from Motorsport's post 09/05/2026

WRC Rallye Portugal 2026: Ogier führt nach Fourmaux-Drama am Freitag
Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

Spektakulärer Freitag bei der Rallye Portugal, dem sechsten Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC): Nach einem ereignisreichen Tag führt Toyota-Pilot Sebastien Ogier das Feld an. Der Franzose profitierte vom Pech seines Landsmanns Adrien Fourmaux (Hyundai), der durch einen Ausritt die sicher geglaubte Führung verlor.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Hyundai-Star Thierry Neuville lauert mit nur 3,7 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Rang. Sami Pajari (Toyota, +16,4 Sekunden) liegt auf dem dritten Platz, gefolgt von Teamkollege Oliver Solberg, der am Donnerstag-abend noch in Führung gelegen hatte.

Dass Ogier am Freitagabend die Spitze übernehmen würde, war am Morgen noch nicht zu erwarten. Der Toyota-Pilot kämpfte mit der Abstimmung seines GR Yaris Rally1 und fand nicht den gewünschten Rhythmus. "Wir haben beim Service am Mittag einige Änderungen vorgenommen, die sich ausgezahlt haben", sagt Ogier.

Mit einem Sieg auf der siebten Wertungsprüfung schob sich der Toyota-Pilot an Teamkollege Sami Pajari vorbei auf den zweiten Rang. Diese Prüfung sorgte zudem für Stirnrunzeln: Nachdem die Rally1-Boliden den Abschnitt passiert hatten, wurde die Stage aus Sicherheitsgründen abgebrochen.

Zuvor war Toyota-Pilot Elfyn Evans, der als "Straßenfeger" die Strecke eröffnen musste, gegen Ende der Prüfung auf einen Abschleppwagen aufgefahren, der sich fälschlicherweise auf der Strecke befand. Evans verlor im aufgewirbelten Staub wertvolle Zeit.

Drama um Fourmaux: Abflug und zwei Reifenschäden

Die Entscheidung um die Tagesführung fiel auf der achten Wertungsprüfung: Adrien Fourmaux, der seit der vierten Prüfung am Freitagmorgen souverän geführt hatte, geriet auf einem harten Felsabschnitt von der Ideallinie ab und flog von der Strecke.

Der Franzose konnte seinen Hyundai zwar zurück auf die Piste wuchten, zog sich dabei allerdings zwei Reifenschäden vorne links und hinten rechts zu. Die Quittung: 29,3 Sekunden Zeitverlust und das Ende der Führungsträume für diesen Tag.

Ogier übernahm die Spitze und baute seinen Vorsprung auf Neuville zwischenzeitlich auf fünf Sekunden aus. Doch der Belgier, der den ganzen Tag über mit Unter- und Übersteuern seines i20 N kämpfte, schlug auf der finalen Prüfung des Tages zurück. Mit seiner zweiten Bestzeit verkürzte Neuville seinen Rückstand auf Ogier vor dem "Super-Samstag" auf nur noch 3,7 Sekunden.

Pajari glänzt, während Evans Schadensbegrenzung betreibt

Toyota-Youngster Sami Pajari war die Überraschung des Vormittags, als er zwei Prüfungen gewann, verlor am Nachmittag jedoch etwas an Boden. Solberg kämpfte mit dem Gefühl für das Auto und hatte an der gleichen Stelle wie Fourmaux einen Schreckmoment, kam aber mit einem blauen Auge (8,7 Sekun-den Zeitverlust) davon.

Elfyn Evans beendete den Tag auf dem fünften Rang. Dem Waliser wurden die 4,4 Sekunden, die er hinter dem Ab-schleppwagen verloren hatte, von den Kommissaren gutge-schrieben. In Anbetracht seiner frühen Startposition war der fünfte Platz ein respektables Ergebnis in Sachen Schadens-begrenzung.

Sordo und M-Sport als Pechvögel des Tages

Weniger gut lief es für Dani Sordo (Hyundai) auf dem achten Rang, der sich am Morgen bei der Reifenwahl vergriff. Der Spanier hatte eigentlich vor, mehr weiche als harte Reifen mitzunehmen; aufgrund eines Fehlers seines Teams in der Reifenwechselzone am gestrigen Abend kam es jedoch genau umgekehrt.

Bei M-Sport-Ford herrschte derweil Frust: Jon Armstrong musste die Nachmittagsschleife ohne Servolenkung absolvieren, Josh McErlean kassierte eine 50-Sekunden-Strafe, weil sein Puma am Mittag nicht anspringen wollte, und Martins Sesks schied auf der letzten WP mit zwei platten Reifen vorzeitig aus.

Am Samstag stehen die legendären Schotterpisten rund um Amarante auf dem Programm. Weil am Samstag sogar Regenschauer vorhergesagt sind, dürfte die ohnehin schon spannende Rallye Portugal eine weitere dramatische Wendung nehmen.

09/05/2026

WRC Rallye Portugal 2026: Solberg führt knapp vor Fourmaux

Nach den ersten drei Prüfungen der Portugal-Rallye liegt Oliver Solberg (Toyota) knapp vorne - Motor-Upgrade bei Hyundai

In Portugal wurde am Donnerstag der Fahrbetrieb beim sechsten Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eröffnet. Bei der Portugal-Rallye handelt es sich um eine reine Schotterrallye, was insbesondere im Hyundai-Werksteam die Hoffnungen schürt, den Trend der bisherigen Saison umzukehren, sprich die Dominanz von Toyota stoppen zu können und selber den ersten Saisonsieg einzufahren.

Auf dem Programm des ersten von insgesamt vier Wettbewerbs-tagen standen am Donnerstag drei Wertungsprüfungen (WP1 bis WP3), nach denen es allerdings Toyota-Pilot Oliver Solberg ist, der als erster Spitzenreiter der Rallye übernachtet. Der best-platzierte Hyundai-Pilot ist aktuell Adrien Fourmaux auf dem zweiten Rang.

Im Toyota-Werksteam hat Sebastien Ogier an diesem Wochen-ende mal wieder einen Einsatz im Rahmen seines WRC-Teilzeit-programms. Im Hyundai-Werksteam kommt, wie schon bei der Kanaren-Rallye Ende April, auch diesmal wieder Teilzeitstarter Dani Sordo zum Zug.

Motor-Upgrade bei Hyundai

Etwas Neues gibt es bei Hyundai in technischer Hinsicht, nämlich ein Motor-Upgrade für die drei i20 N von Sordo, Fourmaux und Thierry Neuville. "Das Ansaugsystem wurde modifiziert, um etwas mehr Leistung zu erzielen", sagt Hyundai-Sportdirektor Andrew Wheatley für die englischsprachige Ausgabe von Motorsport.com, eine Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Das [Upgrade] ist Teil der Entwicklung, die im Verlauf des Jahres vorangetrieben wird. Es handelt sich nicht um eine revolutionäre Veränderung, sondern um eine schrittweise, die sich an diesem Wochenende möglicherweise positiv auswirken könnte", so Wheatley, der in diesem Zusammenhang von einer "kleinen Anpassung" spricht.

Und Hyundai begann die Portugal-Rallye direkt mit einer Bestzeit, denn auf WP1 war Adrien Fourmaux der Schnellste, gefolgt von WM-Spitzenreiter Elfyn Evans (Toyota). Auf WP2 war es dann Oliver Solberg, der sich vor Thierry Neuville die Bestzeit holte. Auf WP3, einer knapp zwei Kilometer kurzen "Super-special" am Abend, waren Evans und Sebastien Ogier zeitgleich die Schnellsten.

Unterm Strich geht Solberg mit einem Vorsprung von 3,4 Sekunden auf Fourmaux in die Freitagsetappe. Die weiteren Positionen in den Top 5 werden aktuell von Ogier, Neuville und Evans belegt. Es folgen Sami Pajari (Toyota), Dani Sordo, Takamoto Katsuta (Toyota) sowie Josh McErlean und Jon Armstrong (beide M-Sport-Ford) in der zweiten Hälfte der Top 10.

Die Freitagsetappe der Rallye Portugal umfasst sieben Wer-tungsprüfungen (WP4 bis WP10), die Samstagsetappe deren neun (WP11 bis WP19), bevor die Schotterrallye am Sonntag mit den letzten vier der insgesamt 23 Prüfungen zu Ende geht.

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