03/08/2026
Mich interessiert längst nicht mehr jede technische Neuerung. Mich interessiert die Frage, was ein gutes Leben ausmacht.
Vieles von dem, was mein Leben reich macht, ist erstaunlich analog.
Ein Gespräch, bei dem niemand aufs Telefon schaut. Ein handgeschriebener Brief. Ein Buch mit Eselsohren. Bargeld in der Hosentasche. Eine Wanderkarte aus Papier. Ein gemeinsames Essen mit Freunden. Ein Nachmittag ohne Benachrichtigungen. Eine Yogastunde, in der Menschen nicht auf einen Bildschirm blicken, sondern in sich selbst.
Viele der Dinge, die uns wirklich berühren, lassen sich nicht digitalisieren.
Der Duft von frischem Brot. Der Wind auf der Haut. Das Lachen eines Menschen. Eine Umarmung. Ein Blick, der mehr sagt als tausend Nachrichten.
Kein Algorithmus kann das erzeugen. Keine künstliche Intelligenz kann es ersetzen.
Vielleicht besteht die eigentliche Herausforderung unserer Zeit nicht darin, mit jeder technologischen Entwicklung Schritt zu halten. Sondern bewusst zu wählen. Zu entscheiden, wo Technik uns dient und wo sie beginnt, uns zu formen.
Mein Ziel bleibt deshalb ein möglichst analoges Leben. Nicht aus Angst vor der Zukunft. Sondern aus Liebe zum Menschsein.
Mich interessiert: Welche analogen Momente nähren dein Leben? Und worauf möchtest du auch in Zukunft nicht verzichten?
(Text aus meinem Blog: Analoges Leben. Zu finden auf meiner Homepage.
Passend zum Thema stammt das Foto noch aus einer Zeit ohne Internet und Social Media.)
30/07/2026
Es gibt Entwicklungen, die auf den ersten Blick unglaublich praktisch wirken. Bis ich sie zu Ende denke.
Nehmen wir das Bargeld. Die digitale Währung wird oft als Fortschritt verkauft. Bequem. Schnell. Effizient. Doch Bargeld ist mehr als ein Zahlungsmittel. Es ist ein Stück Unabhängigkeit. Solange ich einen Geldschein in der Hand halte, brauche ich keinen Strom, kein Netz, kein Smartphone und keine Zustimmung irgendeiner digitalen Infrastruktur.
Interessanterweise beginnt selbst Schweden, das lange als Vorzeigeland der bargeldlosen Gesellschaft galt, zurückzurudern. Denn je stärker alles digitalisiert wird, desto verletzlicher wird ein System. Ein Stromausfall genügt – und plötzlich steht vieles still. Oder man kann dir auf Knopfdruck den Zugang zu deinem Geld verwehren. Oder dir das Reisen verbieten.
Ähnlich empfinde ich es bei vielen neuen Autos. Was früher ein Fahrzeug war, entwickelt sich zunehmend zu einer digitalen Plattform auf Rädern. Vernetzt und permanent online. Die 5G-Anbindung gehört bei vielen er neuen Modellen bereits zur Standardausstattung und lässt sich oft gar nicht mehr abschalten. Die neuen Autos, v.a. auch die Elektrischen, sind fahrende 5G Antennen. Und dass es bei 5G nicht um ein schnelleres Internet geht, haben hoffentlich die meisten schon gechecked…
Mich irritiert das. Nicht weil ich gegen Technologie bin. Sondern weil ich den Eindruck habe, dass wir uns schrittweise an eine Entwicklung gewöhnen, in der immer mehr Vernetzung, Datenerfassung und digitale Kontrolle selbstverständlich werden.
Eine technokratische Zukunft entsteht selten durch einen grossen Schritt. Sie entsteht durch viele kleine Schritte, die irgendwann niemand mehr hinterfragt.
Ich habe mir deshalb bewusst einen handgeschalteten Occasion gekauft. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil ich es schätze, wenn ein Fahrzeug vor allem eines ist: ein Fahrzeug.
Text aus meinem Blog: Analoges Leben. Zu finden auf meiner Homepage.
Passend zum Thema stammt das Foto noch aus einer Zeit ohne Internet und Social Media.
28/07/2026
Je älter ich werde, desto mehr zieht es mich zu den einfachen Dingen. Ich spüre, dass vieles von dem, was uns heute als Fortschritt verkauft wird, einen Preis hat. Einen Preis, den wir selten mit Geld bezahlen. Sondern mit Aufmerksamkeit, Zeit, Präsenz und Menschlichkeit.
Wir leben in einer Zeit, in der die Digitalisierung immer tiefer in unseren Alltag eindringt. Fast jede Woche kommt ein neues System hinzu. Eine neue App. Ein neues Update. Immer mit dem Versprechen, unser Leben einfacher, schneller und effizienter zu machen. Und tatsächlich: Manches funktioniert erstaunlich gut.
Gleichzeitig beobachte ich etwas anderes. Je digitaler unsere Welt wird, desto mehr verschwindet der Mensch aus ihr.
Bankfilialen schliessen. Poststellen verschwinden. Dienstleister sind nur noch über Chats oder Hotlines erreichbar. Oft spricht man längst nicht mehr mit einem Menschen, sondern mit einem KI-System. Wir verbringen immer mehr Zeit damit, Technik zu bedienen. Und immer weniger Zeit damit, einander zu begegnen.
Dabei frage ich mich oft, wann aus hilfreichen Werkzeugen Infrastrukturen geworden sind, von denen wir kaum noch unabhängig existieren können.
Mich interessiert längst nicht mehr jede technische Neuerung. Mich interessiert die Frage, was ein gutes Leben ausmacht.
Je stärker die Digitalisierung voranschreitet, desto wertvoller erscheinen mir jene Räume, in denen wir uns unmittelbar begegnen. Räume, in denen nicht Effizienz, Optimierung und Datenerfassung im Mittelpunkt stehen, sondern Wahrnehmung, Beziehung und Lebendigkeit.
Die eigentliche Herausforderung unserer Zeit besteht für mich nicht darin, mit jeder technologischen Entwicklung Schritt zu halten. Sondern bewusst zu wählen. Zu entscheiden, wo Technik uns dient und wo sie beginnt, uns zu formen.
Denn die entscheidende Frage ist nicht, was technisch möglich ist. Die entscheidende Frage ist, welche Art von Mensch wir dabei werden.
Und genau deshalb bleibt mein Ziel ein möglichst analoges Leben. Nicht aus Angst vor der Zukunft. Sondern aus Liebe zum Menschsein.
Text aus meinem Blog: Analoges Leben. Zu finden auf meiner Homepage.
Passend zum Thema stammt das Foto noch aus einer Zeit ohne Internet und Social Media.
27/07/2026
Die Gebärmutter begleitet eine Frau durch viele der tiefsten Erfahrungen ihres Lebens. Monat für Monat zeigt sich diese Weisheit in der Blutung. Sie zeigt sich in unserer Sexualität, in unserer Fähigkeit, Nähe zuzulassen, Grenzen zu setzen und bewusst zu wählen, wen und was wir in unser Leben hineinlassen. Sie zeigt sich in Zeiten des Übergangs, wenn etwas Neues entstehen möchte und wir spüren, dass das Leben uns ruft, einen nächsten Schritt zu gehen.
Der weibliche Schossraum ist mehr als ein Organ. Er ist ein Ort der Wahrnehmung. Ein innerer Resonanzraum, der oft schon spürt, bevor der Verstand versteht.
In vielen Traditionen wird die Gebärmutter als Symbol weiblicher Weisheit und Schöpfungskraft verstanden. Als ein inneres Zentrum, das empfängt, nährt, wandelt und hervorbringt. Ein magnetischer Raum, der nicht nur auf das Leben antwortet, sondern aktiv mitgestaltet, was durch uns Form annehmen möchte.
An diesem Wochenende laden Iva Samina & Luna Schmidt dich ein, dieser Weisheit in dir zu begegnen. Durch Atem, Yoga, Meditation und somatische Praxis öffnen wir gemeinsam einen Raum – für das, was sich in deinem Leben entfalten möchte.
26.–27. September 2026
Grossraum Zürich
Anmeldung → Link in Bio
27/07/2026
Die Gebärmutter begleitet eine Frau durch viele der tiefsten Erfahrungen ihres Lebens. Monat für Monat zeigt sich diese Weisheit in der Blutung. Sie zeigt sich in unserer Sexualität, in unserer Fähigkeit, Nähe zuzulassen, Grenzen zu setzen und bewusst zu wählen, wen und was wir in unser Leben hineinlassen. Sie zeigt sich in Zeiten des Übergangs, wenn etwas Neues entstehen möchte und wir spüren, dass das Leben uns ruft, einen nächsten Schritt zu gehen.
Der weibliche Schossraum ist mehr als ein Organ. Er ist ein Ort der Wahrnehmung. Ein innerer Resonanzraum, der oft schon spürt, bevor der Verstand versteht.
In vielen Traditionen wird die Gebärmutter als Symbol weiblicher Weisheit und Schöpfungskraft verstanden. Als ein inneres Zentrum, das empfängt, nährt, wandelt und hervorbringt. Ein magnetischer Raum, der nicht nur auf das Leben antwortet, sondern aktiv mitgestaltet, was durch uns Form annehmen möchte.
An diesem Wochenende laden Iva Samina & Luna Schmidt dich ein, dieser Weisheit in dir zu begegnen. Durch Atem, Yoga, Meditation und somatische Praxis öffnen wir gemeinsam einen Raum – für das, was sich in deinem Leben entfalten möchte.
26.–27. September 2026
Grossraum Zürich
Anmeldung → Link in Bio
23/07/2026
Es ist Sommer. Die Tage sind heiss. Menschen suchen die Nähe des Wassers. Sie springen in Seen und Flüsse, sitzen an Brunnen, füllen ihre Trinkflaschen auf und geniessen die Erfrischung.
Auch ich war in den letzten Tagen immer wieder am Wasser. Und dabei wurde mir einmal mehr bewusst, wie privilegiert wir hier in der Schweiz sind. Auf dem Bild seht ihr Zürich, die Stadt, in der ich lebe, früh morgens.
In Zürich ist das Wasser so sauber dass wir mitten in der Stadt in der Limmat baden können. Wir öffnen den Wasserhahn und frisches Trinkwasser fliesst heraus. Es ist klar und sauber. Das ist für uns ganz selbstverständlich.
Für einen grossen Teil der Menschheit ist es das nicht. Milliarden Menschen haben keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Für viele Familien gehört die tägliche Suche nach Wasser zum Alltag. Wasser, das oft kostbar und knapp ist.
Wenn ich mir das bewusst mache, verändert sich mein Blick, meine Empfindung. Wasser wird vom Selbstverständlichen wieder zu etwas Wertvollem.
Auch deshalb hat mich auch die Philosophie von OLIVEDA angesprochen. Wasser ist viel zu wertvoll, um es als Füllstoff in Kosmetika einzusetzen und mit Stabilisatoren und Konservierungsstoffen zu versehen.
Während viele Pflegeprodukte zu einem grossen Teil aus Wasser bestehen, ersetzt OLIVEDA Wasser durch den Zellsaft des Blattes der Bergolive und hochaktive Pflanzenstoffe.
Besonders schön finde ich, dass dieses Verständnis nicht bei den Produkten endet. Seit 2013 unterstützen die OLIVE TREE PEOPLE, die Menschen hinter OLIVEDA, Brunnenprojekte in Afrika und tragen dazu bei, dass Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.
Das ist ein Gedanke, der mich gerade an diesen heissen Sommertagen begleitet. Denn Wasser ist kostbar. Ich spüre Dankbarkeit und Wertschätzung, wenn das ganz in mein Herz sinken kann, was für ein Geschenk ein Glas sauberes Trinkwasser ist.
Wasser gehört in Brunnen. In Seen. In Flüsse. In unsere Gläser. Und nicht in Kosmetika.
Wenn du mehr zu den OLIVE TREE PEOPLE und OLIVEDA erfahren willst, dann findest du den Link in meiner Bio.
22/07/2026
Es gibt diese besonderen Momente in einer Weiterbildung, in denen plötzlich viele einzelne Puzzleteile zusammenfinden und ein grösseres Bild sichtbar wird.
Auf einmal verstehst du, warum bestimmte Bewegungen so wohltuend wirken. Warum Atmung weit mehr beeinflusst als nur den Austausch von Sauerstoff. Warum Spannung, Schmerz, Stabilität, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung miteinander verwoben sind. Und warum der Körper manchmal ganz anders reagiert, als wir es aufgrund einzelner anatomischer Strukturen erwarten würden.
Genau diese Momente liebe ich.
Denn sie schenken uns nicht einfach mehr Wissen. Sie verändern die Art, wie wir Bewegung verstehen, wie wir praktizieren und wie wir andere Menschen begleiten.
In meiner 70h Online-FaszienYoga Immersion tauchen wir gemeinsam in die Welt der Faszien ein und erforschen, wie myofasziale Linien, Nervensystem, Atmung, Lymphe, Wahrnehmung und Bewegung miteinander zusammenhängen. Nicht als isolierte Themen, sondern als Ausdruck eines lebendigen, intelligenten Systems.
Dabei wird die Theorie unmittelbar erfahrbar. Wir schwingen, federn, spiralisieren, spandieren, atmen und spüren. Aus diesem Erleben heraus entstehen neue Einsichten und oft auch eine ganz neues Verständnis für den Körper.
Die Weiterbildung richtet sich an Yogalehrende, Therapeutinnen und erfahrene Praktizierende, die Bewegung differenzierter verstehen und Yoga lebendig, kreativ und fundiert vermitteln möchten.
Denn manchmal verändert ein tiefes Verständnis mehr als hundert neue Übungen. Und manchmal entsteht genau daraus jene Inspiration, nach der wir so lange gesucht haben.
Bist du neugierig geworden? Dann geh direkt auf meine Homepage. Da findest du alle Informationen. Ich freue mich, wenn ich dich belgeiten darf und meine Faszination für die Faszien mit dir teilen kann.
21/07/2026
Kürzlich las ich auf Social Media eine Frage, die mich unerwartet traf: «Wenn du dich in die 80er-Jahre zurückbeamen und dort bleiben könntest – würdest du es machen?»
Meine spontane Antwort war ein unmittelbares Ja.
Seither beschäftigt mich diese Frage. Nicht so sehr, weil ich tatsächlich in die 80er-Jahre zurück möchte. Sondern weil ich verstehen wollte, was dieses spontane Ja in mir berührt hat. Wonach sehnt sich etwas in mir?
Je länger ich darüber nachsinne, desto klarer wird mir, was es war. Eine Atmosphäre. Ein Lebensgefühl. Eine bestimmte Art, in der Welt zu sein.
Ich erinnere mich an das Gefühl, einen Menschen wirklich zu vermissen, weil man nicht jederzeit Kontakt aufnehmen konnte. An Momente, die einfach erlebt wurden, ohne fotografiert oder auf Social Media geteilt zu werden.
Das Leben war langsamer. Es hatte mehr Zwischenräume. Mehr Leere. Mehr Ungeplantes. Und genau darin lag etwas Kostbares. Aus dieser Leere entstanden Fantasie, Kreativität, Begegnung und Tiefe. Man war weniger damit beschäftigt, Informationen zu konsumieren, und häufiger damit, Erfahrungen zu machen.
Je länger ich dieser Sehnsucht lauschte, desto deutlicher wurde mir etwas anderes: Die eigentliche Frage lautet gar nicht, ob ich zurückgehen würde. Sondern «Wie kann ich die Qualitäten, die ich vermisse, heute leben?»
Bestimmte Erfahrungen sind nicht an eine Epoche gebunden. Sie entstehen durch die Art, wie wir leben. Denn Aufmerksamkeit ist Lebenszeit. Dort, wo sie hingeht, entfaltet sich meine Welt. Meine Antwort liegt nicht darin, in die Vergangenheit zurückzukehren. Sie liegt darin, jene Qualitäten bewusst in die Gegenwart einzuladen. Mehr Präsenz. Mehr Einfachheit. Mehr echte Begegnung. Mehr Zeit für das Wesentliche. Mehr Raum zwischen den Gedanken.
Mich interessiert: Wonach sehnst du dich, wenn du an die 80er denkst? Und was davon kannst du schon heute ganz bewusst leben?
(Auf die Schnelle habe ich kein Foto aus den 80-ern gefunden. Das hier ist Ende der 90-er entstanden.)
Dieser Post ist Teil eines längeren Blog-Beitrags, den du auf meiner Homepage findest.
14/07/2026
Der Atem – alltäglich, oft unbewusst und gleichzeitig das Fundament von allem.
In meiner neuen Pranayama Immersion tauchst du ein in die Tiefe deines Atems – nicht nur als Technik, sondern als Erfahrung.
✨ Du lernst, wie du Atemräume befreist.
✨ Wie du alte Muster erkennst – und löst.
✨ Wie du Pranayama weitergeben kannst, dass es berührt – klar, strukturiert und authentisch.
Im Mittelpunkt steht Vibhaga Pranayama, eine Methode aus der Gitananda-Tradition. Sie wird begleitet von Hathenas – feinen und kraftvollen asanas, die nicht nur deine Atemmuskulatur wecken, sondern dein ganzes Sein durchlüften. Dr. Swami Gitananda war Arzt und Yogameister – seine Atempraxis ist zugleich präzise, erfahrbar und heilsam.
Du bekommst:
• eine fundierte Einführung in klassisches Pranayama
• eine klare Struktur für deine eigene Praxis und deinen Unterricht
• Tools zur Atembefreiung, Lungenstärkung und inneren Ruhe
🌀 50h Weiterbildung
🌀 für Yogalehrende, Atembegeisterte & Therapeut*innen
🌀 Hands-on, körpernah, tiefgehend
Alle Infos auf meiner Homepage oder im Link in der Bio.