09/07/2026
Aktien waren einst kleine Kunstwerke – nicht nur Finanzdokumente.
Historische Wertpapiere erzählen von Industrialisierung, Innovation und der Entwicklung des Finanzplatzes Schweiz. Viele wurden von renommierten Künstlern gestaltet und sind heute begehrte Sammlerstücke.
Das Schweizer Finanzmuseum der SIX zeigt, wie eng Wirtschaft, Kunst und Geschichte miteinander verbunden sind – und warum selbst längst entwertete Aktien noch faszinieren.
➡️ Warum sich ein Besuch lohnt und welche Geschichten hinter den historischen Wertpapieren stecken, erfahren Sie im Beitrag von Mark Gasser.
Als Aktien noch Kunst waren - Zürcher Wirtschaft
Geld gehört nicht ins Museum. Könnte man meinen. Doch auch Geld hat Geschichte – und seine Formen sind oft überraschend faszinierende Zeitzeugen. Das Schweizer Finanzmuseum der SIX vermittelt die Geschichte und Funktionsweise des Finanzplatzes Schweiz anhand multimedialer Stationen und historis...
05/06/2026
Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Politik und Wirtschaft trafen sich am Donnerstag, 4. Juni zur 172. Generalversammlung des KMU- und Gewerbeverbands Kanton Zürich (KGV) in Wallisellen.
Im Zentrum standen die Herausforderungen für die Zürcher KMU: zunehmende Regulierung, Wohnpolitik und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
KGV-Präsident Werner Scherrer zog Bilanz über politische Erfolge wie die Einführung einer Regulierungskostenabschätzung auf Bundesebene. Auch die neue Strategie des Schweizerischer Gewerbeverband sgv, vorgestellt von sgv-Präsident Urs Furrer setzt ein klares Zeichen: mehr Unternehmertum, weniger Bürokratie. Er stellte auch die jüngsten Erfolge in Bern vor bei der Mission des sgv, Regulierungskosten zu reduzieren.
Neben den statutarischen Geschäften bestätigten die Delegierten des KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich die Verbandsorgane und verabschiedeten mehrere langjährige Vorstandsmitglieder, für die neue Unternehmerinnen und Unternehmer gewählt wurden.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Wohnschutzpolitik. Erfahrungen aus Basel-Stadt zeigten eindrücklich, welche Auswirkungen zusätzliche Regulierungen auf Investitionen, Sanierungen und den Wohnungsmarkt haben können.
➡️ Das Zürcher Gewerbe bleibt eine starke Stimme für unternehmerische Freiheit, attraktive Standortbedingungen und praxisnahe Politik.
Bilder: Andreas Springer Fotografie
Zürich
05/06/2026
Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Politik und Wirtschaft trafen sich am Donnerstag, 4. Juni zur 172. Generalversammlung des KMU- und Gewerbeverbands Kanton Zürich (KGV) in Wallisellen.
Im Zentrum standen die Herausforderungen für die Zürcher KMU: zunehmende Regulierung, Wohnpolitik und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
KGV-Präsident Werner Scherrer zog Bilanz über politische Erfolge wie die Einführung einer Regulierungskostenabschätzung auf Bundesebene. Auch die neue Strategie des Schweizerischer Gewerbeverband sgv, vorgestellt von sgv-Präsident Urs Furrer setzt ein klares Zeichen: mehr Unternehmertum, weniger Bürokratie. Er stellte auch die jüngsten Erfolge in Bern vor bei der Mission des sgv, Regulierungskosten zu reduzieren.
Neben den statutarischen Geschäften bestätigten die Delegierten des KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich die Verbandsorgane und verabschiedeten mehrere langjährige Vorstandsmitglieder, für die neue Unternehmerinnen und Unternehmer gewählt wurden.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Wohnschutzpolitik. Erfahrungen aus Basel-Stadt zeigten eindrücklich, welche Auswirkungen zusätzliche Regulierungen auf Investitionen, Sanierungen und den Wohnungsmarkt haben können.
➡️ Das Zürcher Gewerbe bleibt eine starke Stimme für unternehmerische Freiheit, attraktive Standortbedingungen und praxisnahe Politik.
Bilder: Andreas Springer Fotografie
02/06/2026
Spannende Einblicke bei den KMU Frauen!
Was fällt Ihnen spontan zu Geberit ein? Die Antwort beim Besuch des Geberit Informationszentrums kam schnell: «Toiletten natürlich.»
Doch hinter dem bekannten Namen verbirgt sich einer der erfolgreichsten Industriekonzerne der Schweiz. Beim jüngsten Anlass der KMU Frauen erhielten wir faszinierende Einblicke in die 150-jährige Unternehmensgeschichte – vom kleinen Installationsbetrieb in der Rapperswiler Altstadt bis zum weltweit tätigen Konzern mit rund 12'000 Mitarbeitenden.
Besonders beeindruckend war der anschliessende Rundgang durch die Produktionsgesellschaft in Jona. Hightech, Automatisierung, Nachhaltigkeit und Innovationskraft prägen den Standort. Zu sehen, wie aus Kunststoffgranulat hochpräzise Produkte für die Sanitärtechnik entstehen, war ebenso spannend wie die Erkenntnis, wie viel Know-how hinter scheinbar alltäglichen Produkten steckt.
Ein herzliches Dankeschön an Hansjürg Kläsi und Rico Schneider für die interessanten Führungen sowie an Jacqueline Hofer für die einmal mehr hervorragende Organisation dieses gelungenen Anlasses.
02/06/2026
Kühlen Kopf bewahren beim Abstimmen.🥵
Am 14. Juni geht es im Kanton Zürich gleich bei drei Initiativen ums Wohnen. Umso wichtiger ist es, den Überblick zu behalten und gewerbefreundlich zu entscheiden.
So stimmen Sie am 14. Juni richtig ab:
01/06/2026
😴 Schlafmangel ist mehr als nur Müdigkeit.
Wer regelmässig weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, fehlt im Schnitt sieben Arbeitstage mehr pro Jahr als ausgeschlafene Mitarbeitende. Gleichzeitig steigen Fehlerquote, Unfallrisiko und gesundheitliche Belastungen deutlich.
Für Martin Lanzer, ärztlicher Leiter der SailerClinic und CEO des Schlaflabors Zürich, ist klar: «Schlafmangel und Schlafstörungen erhöhen Unfall- und Fehlerquote erheblich.» Besonders betroffen seien unter anderem das Gesundheitswesen, die Pflege, Rettungsdienste, die Industrie und das Transportwesen.
Auch Johann Malina-Altzinger, ärztlicher Leiter der Clinic Profilance AG im Ärztehaus Fluntern, beobachtet die Folgen in der Praxis. Tagesmüdigkeit könne gerade bei Tätigkeiten mit hoher Verantwortung schnell zum Sicherheitsrisiko werden.
Die gute Nachricht: Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Schlafqualität direkten Einfluss auf Sicherheit, Gesundheit und Produktivität hat.
👉 Warum Schlaf längst ein Thema für Arbeitgeber geworden ist und welche Massnahmen Experten empfehlen, lesen Sie im Beitrag von Mark Gasser
Schlaftrunken in den Arbeitsunfall - Zürcher Wirtschaft
Schlafprobleme sind in der Schweiz weit verbreitet: Jede dritte Person schläft schlecht, jede zehnte leidet an einer chronischen Schlafstörung (Insomnie). Die Folgen zeigen sich auch am Arbeitsplatz. Bereits wenige Stunden zu wenig Schlaf können Reaktionszeiten verlängern und das Unfallrisiko de...
27/05/2026
Nein zu den Wohn-Initiativen! Denn es gibt in Wirklichkeit keine wirklichen Probleme mit Leerkündigungen. Dies zeigt eine neue Studie.
🔍Faktencheck: Leerkündigungen in Zürich
Entgegen der medialen Wahrnehmung sind Leerkündigungen kein zunehmendes Massenphänomen. Daten des Forschungsinstituts Sotomo belegen für den Zeitraum 2016–2024 eine konstante Entwicklung:
🔹 Stabile Zahlen: In der Stadt Zürich sind jährlich konstant zwischen 0,3 % und 0,7 % der Bevölkerung von Leerkündigungen betroffen.
🔹 Gesamtbetrachtung: Über acht Jahre waren 3,8 % der Stadtbevölkerung betroffen, in der Agglomeration mit 1,9 % deutlich weniger.
Der gesamte Beitrag können Sie hier lesen: https://www.nzz.ch/zuerich/massenphaenomen-leerkuendigungen-das-stimmt-nicht-zeigt-eine-neue-studie-ld.10007627
Deshalb am 14. Juni:
❌ 2x Nein zu den Wohnungsinitiativen
✅ 2x Ja zu den Gegenvorschlägen
25/05/2026
Am 14. Juni stimmt die Stadt Zürich über den «fairen Parkplatz-Kompromiss» ab. Für das Gewerbe steht dabei viel auf dem Spiel. Nicole Barandun-Gross, Präsidentin des GVZ Freunde (Gewerbeverband der Stadt Zürich), warnt vor den Folgen des fortlaufenden Parkplatzabbaus in den Quartieren.
Besonders Handwerker, Lieferdienste oder die Spitex seien auf Parkplätze in Gehdistanz angewiesen. Die Initiative verlange deshalb keinen Ausbau, sondern Ersatz, wenn bestehende Parkplätze aufgehoben werden.
Im Interview von Mark Gasser erklärt Barandun, weshalb der Druck auf das Gewerbe zunimmt, warum kleinere Betriebe besonders betroffen sind – und weshalb sie die Vorlage als «fairen Kompromiss» bezeichnet.
Fairer Parkplatz-Kompromiss: «Die Initiative verlangt Verlässlichkeit» - Zürcher Wirtschaft
Warum ist der «faire Parkplatz-Kompromiss» in der Stadt Zürich aus Sicht des Gewerbes gerade jetzt so wichtig? Nicole Barandun: Weil der Druck auf die Quartierparkplätze massiv zunimmt. Jahr für Jahr verschwinden in der Stadt Zürich viele Strassenparkplätze, vor allem in der blauen Zone. Hoch...
15/05/2026
📈 Wenn die Krankentaggeld-Prämie explodiert
Krankheitsausfälle nehmen zu – und für viele KMU wird die Absicherung zum Problem. Prämien steigen massiv, Angebote werden knapper, das Risiko verschiebt sich zurück zu den Unternehmen.
Ein Fall aus der Praxis zeigt die Dynamik: Prämien verdoppeln sich, Offerten bleiben aus, am Ende tragen Betriebe mehr Risiko selbst – oft unfreiwillig.
Gleichzeitig steigen die Absenzen weiter, insbesondere bei psychischen Erkrankungen. Die Folge: Krankentaggeld ist keine Routine mehr, sondern eine strategische Frage für jedes KMU.
👉 Wie reagieren Unternehmen – und was plant die Branche ab 2027?
Mehr dazu im Artikel.
Wenn die Krankentaggeld-Prämie explodiert - Zürcher Wirtschaft
Krankheitsausfälle nehmen zu – und mit ihnen die Kosten. Für viele KMU wird die Krankentaggeldversicherung zur Belastung: Prämien steigen, Angebote werden rar, das Risiko verschiebt sich zurück zu den Unternehmen.