15/09/2026
Was lernt eigentlich die Geschäftsführerin von bike-components bei einem Bike Fitting noch über ihr eigenes Rad? 👀
Inga war mit ihrem Specialized Tarmac bei SQlab und hatte dabei einige echte Aha-Momente:
💡 Das eigene Gefühl kann komplett danebenliegen.
Inga dachte vorher, dass ihr Sattel eher noch etwas höher müsste. Die Messungen zeigten genau das Gegenteil: Der Sattel war etwas zu hoch und ihre Position dadurch insgesamt zu gestreckt.
💡 Ein paar Millimeter können richtig viel verändern.
Eine kleine Veränderung der Sattelhöhe wirkt sich nicht nur auf die Beine aus, sondern auf die gesamte Position auf dem Bike, bis hin zu Schultern, Armen und dem Winkel von Fuß und Ferse.
💡 Der bequemste Sattel ist nicht automatisch der passendste.
Ein weicherer Sattel kann sich im ersten Moment angenehmer anfühlen. Die Messungen zeigten bei Inga aber, dass ein etwas härterer Sattel, der SQlab 612 R, deutlich besser zu ihrer Anatomie und Sitzposition passt.
💡 Ungewohnt heißt nicht automatisch schlechter.
Der Körper kennt die bisherige Position und hat sich daran gewöhnt. Eine besser passende Einstellung kann sich deshalb am Anfang erst einmal fremd anfühlen.
💡 Bike Fitting ist ein Prozess.
Messen, anpassen, testen, erneut anpassen. Man verändert nicht einmal etwas und plötzlich ist alles perfekt. Auch der Körper braucht Zeit, sich an die neue Position zu gewöhnen.
💡 Weniger unnötige Spannung bedeutet effizienter fahren.
Inga merkt bereits weniger Last auf den Schultern und weniger unnötige Muskelspannung. Gerade auf längeren Touren kann das helfen, weniger Kraft zu verschwenden und sie dort einzusetzen, wo sie gebraucht wird.
Danke an Uli und SQlab für die vielen spannenden Einblicke!
Welcher Aha-Moment hätte euch am meisten überrascht?