18/09/2026
Oxford, you have been a beautiful reminder of why I love this work so much 🤍
Diese Woche durfte ich bei der Transform Trauma Conference in Oxford verbringen.
Lernen, zuhören, erleben, mich berühren und inspirieren lassen.
Von Menschen, die seit Jahrzehnten erforschen, was es bedeutet, Mensch zu sein. Wie Trauma in unserem Körper und unserem Nervensystem lebt. Wie frühe Erfahrungen unsere Beziehungen prägen. Wie wichtig Sicherheit, Bindung und Co-Regulation sind. Wie Körper und Psyche miteinander sprechen. Wie Meditation, Präsenz und Mitgefühl Räume für Veränderung öffnen können.
Und immer wieder ging es um etwas, das mich selbst schon lange bewegt:
Verbindung.
Die Verbindung zu unserem Körper.
Zu unseren Emotionen.
Zu anderen Menschen.
Zu Gemeinschaft.
Zu etwas Größerem als uns selbst.
Und vielleicht auch darum, dass Heilung nicht bedeutet, irgendwann ein vollkommen „geheilter“ Mensch zu sein.
Sondern immer mehr von uns selbst bewohnen zu können.
Uns in unserer Ganzheit begegnen zu lernen.
Und Erfahrungen von Sicherheit, Lebendigkeit und Verbundenheit nicht nur zu verstehen, sondern tatsächlich zu erleben.
Ich liebe Wissen. Ich liebe es, zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und immer tiefer zu lernen.
Aber diese Woche hat mich auch wieder daran erinnert, dass Wissen allein uns nicht heilt.
Wir brauchen Erfahrung.
Wir brauchen den Körper.
Wir brauchen Beziehung.
Wir brauchen Räume, in denen etwas nicht nur verstanden, sondern verkörpert werden darf.
Und vielleicht liebe ich genau deshalb diese Arbeit so sehr.
Weil ich mein Leben immer mehr der Frage widmen möchte, was uns Menschen wieder in Verbindung bringt – mit uns selbst, miteinander und mit dem Leben.
Auf körperlicher, psychischer, relationaler und spiritueller Ebene.
Oxford, du wunderschöne, kluge, alte Stadt – thank you for a week full of learning, inspiration, depth and wonder ✨
I’m leaving with a very full heart 🤍