07/04/2026
Melanie Loewe
đ§ đđđĄ đźÌđđđ«đ§đđĄđŠđ đđđŹđđđŠđđ§đđŹđŻđšđ„đ„đŹđđ«đđđ€đźđ§đ đđ§ - mit Herz, Struktur & Verstand. Damit Ihr letzter Wille nicht nur geschrieben, sondern auch gelebt wird.
FĂŒr Erblasser, Erben & Organisationen.
đ www.melanie-loewe.com
07/04/2026
06/01/2026
đđđŁđŠđ đšđđŁđ đđ đŒđŁđđđđđ đđđ€đ„đŁđđ„đ„đđ?
Nicht wegen des Geldes.
Sondern wegen fehlender Klarheit.
Ich sehe das nicht in der Theorie.
Ich sehe es dann, wenn der Erbfall bereits eingetreten ist.
Wenn ich in NachlÀsse einsteige, sind die Fronten meist schon da:
â Kein oder schlechtes Testament
â Immobilien ohne klare Regelung
â Erbengemeinschaften ohne Struktur
â Ungleichbehandlung von Kindern
â Patchwork-Familien mit alten Verletzungen
â PflichtteilsansprĂŒche ohne Einordnung
â Keine GesprĂ€che zu Lebzeiten
â Emotionale Altlasten, die plötzlich explodieren
Erbstreit entsteht selten aus Gier.
Er entsteht dort, wo Ordnung, ErklĂ€rung und FĂŒhrung fehlen.
Meine Arbeit beginnt nicht bei der Planung.
Sie beginnt dort, wo es bereits kracht und wo aus Chaos wieder HandlungsfÀhigkeit werden muss.
đ Nachlassabwicklung ist keine Theorie.
đ Sie ist Konfliktarbeit unter Echtbedingungen.
04/01/2026
đŒđđ đ€đđöđđđŁ đđ đđđđ„. đđđ đđđđ đđ€đ„ đđđđđ€ đ§đ đŁđđđ.
Die Bilder und Berichte aus Crans-Montana lassen einen nicht kalt. Menschen wollten feiern. Jetzt trauern Familien um ihre Toten. Meine Gedanken sind bei den Opfern und bei allen, die gerade einen Menschen verloren haben - plötzlich, brutal, ohne Vorwarnung.
Und genau das ist der Punkt, den wir gern wegschieben:
Das Leben endet nicht nur leise und geplant. Es endet manchmal mitten im Lachen. Mitten im Urlaub. Mitten in einem ganz normalen, schönen Moment.
Deshalb rede ich so hartnĂ€ckig ĂŒber Vorsorge. Nicht, weil ich Angst verbreiten will. Sondern weil ich weiĂ, was passiert, wenn nichts geregelt ist.
Vorsorge ist keine Altersfrage. Sie beginnt nicht mit grauen Haaren, sondern mit einer einzigen, sehr ehrlichen Frage:
đđ¶đŻđ đČđ đ·đČđșđźđ»đ±đČđ» đŒđ±đČđż đČđđđźđ, đ±đźđ đșđ¶đż đđ¶đ°đ”đđ¶đŽ đ¶đđ đđ»đ± đ±đźđ đ¶đ°đ” đ»đźđ°đ” đșđČđ¶đ»đČđș đ§đŒđ± đ»đ¶đ°đ”đ đđđĂ€đđđčđ¶đ°đ” đŻđČđčđźđđđČđ» đđ¶đčđč?
Wer diese Frage mit Ja beantwortet, sollte handeln.
Nicht irgendwann. Nicht âwenn mal Zeit istâ. Sondern bewusst.
Denn ungeklÀrte NachlÀsse treffen nie den, der gestorben ist.
Sie treffen die, die bleiben. In einer Situation, in der sie ohnehin kaum funktionieren.
Ein Testament ist kein Ausdruck von Schwarzmalerei.
Es ist Verantwortung. Klarheit. Und im besten Fall ein letzter Akt von FĂŒrsorge.
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, sich dieser Frage nicht lÀnger zu entziehen.
01/01/2026
âđđđđđđ€đ€đĄđđđđđ€đđđđđ„: đŒđŁđđđđ„ đđđđ„ đ§đ đŁ đđđŁđ„đ€đ„đđđđđŁđŠđđ. âđŠđđđ„.
Wenn ein Nachlasspfleger eingesetzt wird, ist seine Aufgabe klar: đĄđźđ°đ”đčđźđđ đđ¶đ°đ”đČđżđ», đ»đ¶đ°đ”đ đđœđČđžđđčđ¶đČđżđČđ». Und zwar im Interesse aller Erben. Das Nachlassgericht wacht mit, aber der Spielraum ist enger, als viele denken.
Ein aktueller Fall vor dem OLG SaarbrĂŒcken (Az. 5 W 34/25) zeigt es deutlich:
Ein Nachlasspfleger wollte ein GrundstĂŒck mit renovierungsbedĂŒrftigem Zweifamilienhaus verkaufen, weil er meinte, die laufenden Kosten seien nicht tragbar und ein Verkauf bringe mehr Geld in die Kasse. Das Nachlassgericht hatte zugestimmt. Im Nachhinein sah das OLG das anders.
Die Kernpunkte der Entscheidung:
â¶ïž Erhalt vor Mehrung: Der Nachlasspfleger darf nicht einfach auf Wertsteigerung spielen. Sein Auftrag ist Erhalt des Nachlasses.
â¶ïž VerĂ€uĂerung nur bei konkretem Erhaltungsbedarf: Ein Verkauf ist nur zulĂ€ssig, wenn tatsĂ€chliche GefĂ€hrdung des Erhalts besteht.
â¶ïž Höherer Verkaufserlös ist kein sachlicher Grund: Selbst wenn der Erlös ĂŒber dem Gutachtenwert liegt, ersetzt das nicht den Schutz des Substanzwerts.
â¶ïž Ordentlicher Zustand reicht nicht: Wenn keine drohende Wertminderung oder andere GrĂŒnde vorliegen, bleibt der Verkauf unzulĂ€ssig.
Das OLG bringt es auf den Punkt: đ„đČđ¶đ»đČđż đŁđżđŒđłđ¶đđŽđČđ±đźđ»đžđČ đ¶đđ đžđČđ¶đ» đđżđđ»đ±. Auch nicht, wenn ein vermeintlich âgutes GeschĂ€ftâ winkt.
Und darum geht es wirklich:
â Nachlasspflegschaft ist kein haftungsfreier Raum.
â Auch wenn Erben noch nicht ermittelt sind oder sich erst finden mĂŒssen, gilt: Alles, was ĂŒber die Sicherung hinausgeht, muss besonders gut begrĂŒndet sein.
â Was fĂŒr einen juristisch nicht bekannten Erben sinnvoll erscheint, kann dieser spĂ€ter in Frage stellen und Recht bekommen.
đ Was meint ihr?
Wo endet âNachlass sichernâ und wo beginnt Spekulation?
Darf ein Nachlasspfleger ĂŒberhaupt verkaufen, bevor klar ist, wer erbt?
Reicht die Gerichtsgenehmigung oder ist das nur Scheinsicherheit?
erbrecht
29/12/2025
đđđđ đđđ âđđ„đ„đŠđđđ€đ€đđđđŁđ đđđđđ„ đđŠđđđ„đđ đđđđŁđ„, đđđŁđđ€đ„ đđŠâđ€ đđŁđ€đ„ đđ đđ„đŠđŁđ.
Genau so fĂŒhlt es sich an, wenn TikTok-Tipps zur đđ«đđđ§đĄđđđđźđ§đ scheitern.
Dreimonatseinrede = đđđąđ, kein Rettungsschirm.
Erbscheinsantrag zurĂŒckziehen = đđ«đđ đđ„đđąđđ.
Haftung begrenzen = đ€đđąđ§ đđđ.
In der Slideshow zeige ich dir,
wo falsche Sicherheit entsteht
und welche Schritte wirklich etwas bewirken können
(immer mit Anwalt, keine Rechtsberatung).
âĄïž đđ°đąđ©đ đ«đđąđ§.
Wenn du jemanden kennst, der âmal ebenâ einen Erbschein beantragt hat: bitte weiterleiten.
đWelche Mythen hast du schon gehört?
Kommentar da lassen.
đđđ đđđđđ đđđđ đđđđ đđđ€đđ đđđ đđŁđ.
Ich arbeite in der Nachlassabwicklung.
Da zĂ€hlt, was sich umsetzen lĂ€sst und nicht, was hĂŒbsch aussieht.
Visualisierung kann funktionieren.
Nur: Bei Testamenten, Haftung und Erbengemeinschaften reicht kein Wunschdenken.
Meine VorsĂ€tze fĂŒr 2026:
đ. đđđąđ§đ đĄđđ„đđđ§ đđźđđđ«đÌđ đ
Gesamtabwicklung oder gar nicht.
Halbheiten enden im Chaos.
đ. đđđđŹ đđ«đźÌđĄđđ« đđđĄđšđ„đđ§
Erbschaften sind Gestaltung, kein Zufall.
Wer erst kommt, wenn es brennt, bekommt Realismus, keine Illusion.
đ. đđđŹđđđŠđđ§đđŹđŻđšđ„đ„đŹđđ«đđđ€đźđ§đ đąđŹđ đđđ«đđ§đđ°đšđ«đđźđ§đ
Ich trage Haftung.
Mein Honorar ist Konsequenz, nicht Luxus.
đ. đđąđ đąđđđ„đąđŹđąđđ«đźđ§đ , đ°đš đŹđąđ đđąđ§đ§ đđ«đ đąđđ.
DatenrÀume, OSINT, klare AblÀufe.
Digital ja, aber nicht als Showeffekt.
đ. đđ«đ€đ„đÌđ«đđ§ đŁđ, đđđźđđ«đŹđđĄđ„đđąđđ đ§đđąđ§.
Ich arbeite mit Menschen, die entscheiden wollen, nicht beraten sammeln.
đŸđđđđđ đđÌđ 2026:
Weniger âHĂ€tten wir mal frĂŒherâŠâ.
Mehr funktionierende Testamente.
Mehr Klarheit, weniger Drama.
âEin Wort fĂŒr 2026?
đ«”Schreib es in die Kommentare.
28/12/2025
đ»đđ đđŁĂ¶Ăđ„đ đŸđđđđđŁ đĂŒđŁ đđđđđđđĂŒđ„đ«đđđ đŒđŁđđđ đđ€đ„ đđđđđ„ đđđŁ đŒđŁđđđđ€đ€đđŁ.
đŒđ€ đđ€đ„ đđđ đđđđđđđŁđ«đđđ âđđđđđđ€đ€đđđšđđđđđŠđđ.
Das klingt hart. Ist aber Alltag.
Seit fast đđŽ đđźđ”đżđČđ» arbeite ich in NachlĂ€ssen, in denen đŽđČđșđČđ¶đ»đ»ĂŒđđđ¶đŽđČ đąđżđŽđźđ»đ¶đđźđđ¶đŒđ»đČđ» đČđżđŻđČđ». Und ich sehe immer wieder dasselbe Muster:
Guter Wille. Engagierte Fundraiser. Und dann zerfÀllt der Nachlass in EinzelauftrÀge, ZustÀndigkeiten und MissverstÀndnisse.
âïž Wohnungsauflösung hier.
âïž Inventarliste dort.
âïž Immobilie irgendwo dazwischen.
âïž Rechtsfragen beim Justitiariat.
âïž Steuerfragen âspĂ€terâ.
Das Ergebnis ist fast nie effizient.
Aber fast immer riskant.
Ich ĂŒbernehme deshalb đžđČđ¶đ»đČ đ§đČđ¶đčđčđČđ¶đđđđ»đŽđČđ».
Ich mache đĄđźđ°đ”đčđźđđđźđŻđđ¶đ°đžđčđđ»đŽ đźđčđ đđČđđźđșđđđČđżđźđ»đđđŒđżđđđ»đŽ.
Das heiĂt konkret:
Ich koordiniere und steuere den gesamten Prozess von der physischen Abwicklung ĂŒber die Vermögensverwertung bis zur Kommunikation mit AnwĂ€lten, Steuerberatern und Behörden.
Alles aus einer Hand. Mit klarer Haftung. Klarem Blick. Und ohne operative Reibungsverluste.
Gerade bei NGOs ist das entscheidend.
Denn jeder Fehler, jede Verzögerung, jede unklare ZustĂ€ndigkeit fĂ€llt am Ende nicht auf irgendeine Dienstleistung zurĂŒck, sondern auf die Organisation selbst.
Ich arbeite seit Jahren mit gemeinnĂŒtzigen Erben.
Ich kenne ihre internen Strukturen.
Ich kenne die Grenzen des Ehrenamts und des Fundraisings.
Und ich weiĂ, warum âwir regeln das schon internâ bei komplexen NachlĂ€ssen oft der teuerste Satz ist.
Mein Anspruch ist nicht: möglichst viel machen.
Mein Anspruch ist: Verantwortung ĂŒbernehmen.
đ Wenn Sie fĂŒr Ihre Organisation NachlĂ€sse professionell, haftungssicher und ohne operative Zersplitterung abwickeln wollen: đ©đČđżđ»đČđđđČđ» đŠđ¶đČ đđ¶đ°đ” đșđ¶đ đșđ¶đż đŒđ±đČđż đđ°đ”đżđČđ¶đŻđČđ» đŠđ¶đČ đșđ¶đż đ±đ¶đżđČđžđ.
Nicht jeder Nachlass braucht mich.
Aber jeder komplexe Nachlass braucht jemanden, der das Ganze im Blick behÀlt.
Erbschaften
26/12/2025
đŸđđđđŠ đ€đ đđđđ„âđ€ đ€đđđđđ
Ich setze mich seit Jahren jedes Jahr am ersten Weihnachtsfeiertag fĂŒr circa zwei Stunden hin und schaue mir mein eigenes Testament an.
Nicht aus SentimentalitÀt.
Nicht, weil ich das irgendwie âschönâ finde.
Sondern weil ich weiĂ, was passiert, wenn man es nicht tut.
â
Testamente, geschrieben fĂŒr ein Leben, das lĂ€ngst nicht mehr existiert.
â
FĂŒr Beziehungen, die vorbei sind.
â
FĂŒr Unternehmen, die sich massiv verĂ€ndert haben.
â
FĂŒr PrioritĂ€ten, die heute niemand mehr unterschreiben wĂŒrde.
Und trotzdem bleibt dieses Papier liegen.
đđđĄđ«đđ„đđ§đ .
Dann stirbt jemand.
Und plötzlich soll ein altes Dokument ein aktuelles Leben erklÀren.
Das funktioniert nicht.
Nie.
Es knallt.
đ„ Zwischen Erben.
đ„ In Familien.
đ„ In Unternehmen.
đ„ In Köpfen.
Nicht, weil jemand böse war.
Sondern weil jemand verdrÀngt hat, dass ein Testament kein statisches Ding ist.
Ein Testament ist kein Denkmal.
Es ist ein Steuerungsinstrument.
Und wer es nicht regelmĂ€Ăig ĂŒberprĂŒft, steuert blind.
Nein, man muss das nicht jedes Jahr machen wie ich.
Aber wer sein Testament seit Jahren nicht mehr gelesen hat, sollte ehrlich sein:
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es nicht mehr passt.
đ Und jetzt sag du:
Wann hast du dein Testament zuletzt angeschaut? Und wĂŒrdest du es heute noch genau so unterschreiben?
01/11/2025
đđđđ đčđđđđđ đđđđđđ, âđđđđđđ€đ€đđđšđđđđđŠđđ đ€đđ đđŠđŁ đđđ đœđ đŁđđŠđđđŁđ€đ„đđĄđđ, đđđđđđ đ€đđ đđđđ€đđ.
Ich sitze tagtĂ€glich zwischen , AnwĂ€lten und Banken und sehe, wie aus einem Trauerfall ein bĂŒrokratischer Hindernislauf wird. Mal warten wir monatelang auf eine simple Umsatzanzeige. Mal werden Konten ohne Vorwarnung einfach âabgerĂ€umtâ. Und immer wieder scheitert es nicht an fehlenden Regeln, sondern an fehlender Haltung.
đ Denn đĄđźđ°đ”đčđźđđđźđŻđđ¶đ°đžđčđđ»đŽ ist keine lĂ€stige PflichtĂŒbung.
Sie đ¶đđ đ±đČđż đ đŒđșđČđ»đ, đ¶đ» đ±đČđș đđ¶đ°đ” đđČđ¶đŽđ, đŒđŻ đČđ¶đ» đđ»đđđ¶đđđ đ©đČđżđđżđźđđČđ» đźđđłđŻđźđđČđ» đžđźđ»đ» đŒđ±đČđż đČđ đČđ»đ±đŽĂŒđčđđ¶đŽ đđČđżđđœđ¶đČđčđ.
Im Interview mit NachlassDialog habe ich offen ĂŒber diese âđĄđźđŽđČđčđœđżđŒđŻđČ đłĂŒđż đđźđ»đžđČđ»â gesprochen:
â Warum Standardprozesse hier versagen.
â Wieso Effizienz ohne Empathie nichts wert ist.
â Und weshalb genau dieser Moment entscheidet, ob Erben morgen Kunden sind oder nie wieder die TĂŒr aufmachen.
Wer Lust hat, die ungeschönte Praxis zu lesen: Hier gehtâs zum ganzen Interview:đ https://www.nachlassdialog.de/nachlassabwicklung_als_nagelprobe_fuer_banken/
đđ: đđđŠđȘđŻđŠđŽ đđŠđŽđ”Ă€đŻđ„đŻđȘđŽ: đđąđŽ đđ°đłđ” âđđąđšđŠđđ±đłđ°đŁđŠâ đ©đąđŁđŠ đȘđ€đ© đŠđłđŽđ” đȘđŻ đ„đȘđŠđŽđŠđź đđŻđ”đŠđłđ·đȘđŠđž đ„đąđŽ đŠđłđŽđ”đŠ đđąđ đŁđŠđžđ¶đŽđŽđ” đšđŠđ©Ă¶đłđ”. đđ€đ© đźđ¶đŽđŽđ”đŠ đŽđŠđđŁđŽđ” đŻđąđ€đ©đŽđ€đ©đąđ¶đŠđŻ, đžđąđŽ đŠđŽ đ©đŠđȘĂđ”. đđłđŽđ±đłĂŒđŻđšđđȘđ€đ© đŹđ°đźđźđ”âđŽ đąđ¶đŽ đ„đŠđź đđąđŻđ„đžđŠđłđŹ: đđȘđ” đ„đŠđź đđȘđŻđšđŠđłđŻđąđšđŠđ đ±đłĂŒđ§đ”đŠ đźđąđŻ, đ°đŁ đđŠđ”đąđđ đŠđ€đ©đ” đȘđŽđ” đ°đ„đŠđł đŻđ¶đł đŠđȘđŻđŠ đđ°đšđŠđđ±đąđ€đŹđ¶đŻđš. đđŠđ¶đ”đŠ đŽđ”đŠđ©đ”âđŽ đŠđȘđŻđ§đąđ€đ© đ§ĂŒđł đ„đŠđŻ đĂ€đłđ”đŠđ”đŠđŽđ”, đ„đŠđł đ»đŠđȘđšđ”, đ°đŁ đŠđ”đžđąđŽ đžđȘđłđŹđđȘđ€đ© đđ¶đŁđŽđ”đąđŻđ» đ©đąđ”.
28/10/2025
đđ đđ đđđđđ đ«đŠđ đđđđđđđ€đ§đ đđđ€đ„đŁđđđđđŁ-đžđŠđ€đšđđđ€ - đđđ€ đđđđ„ đšđđŁđđđđđ đđŠđŁ đđ đđđŁ đđđđšđđđ«.
Im Seminar, das ich letzte Woche zum Thema đȘđ¶đčđčđČđ»đđđŒđčđčđđđżđČđ°đžđđ»đŽ đ¶đ» đ±đČđż đŠđ°đ”đđČđ¶đ bei der STS Schweizerische TreuhĂ€nder Schule AG besuchte, gehalten von Herrn Prof.Dr. Hans Rainer KĂŒnzle, klappte mir fast die Kinnlade runter.
Denn in der Schweiz bekommt man den Willensvollstrecker-Ausweis, je nach Kanton, nicht erst nach Monaten, sondern manchmal innerhalb weniger Tage.
â Ohne Anhörungsverfahren.
â Ohne Papierstau.
Einfach: Ausweis erteilt, Willensvollstrecker handlungsfÀhig.
Was fĂŒr uns in Deutschland fast unvorstellbar ist, ist dort gelebte Praxis.
WĂ€hrend man hier oft noch auf das Testamentsvollstreckerzeugnis wartet,
lÀuft in der Schweiz die Nachlassregelung lÀngst an.
Aber und das ist wichtig:
đȘđźđżđđČđ» đđ°đ”ĂŒđđđ đ»đ¶đ°đ”đ đđŒđż đđźđłđđđ»đŽ.
Denn auch in Deutschland beginnt die Verantwortung nicht erst mit dem Zeugnis, sondern mit der AnnahmeerklÀrung des Amtes.
In dem Moment, in dem diese ErklÀrung dem Nachlassgericht zugeht, egal ob schriftlich oder zu Protokoll der GeschÀftsstelle, trÀgt der Testamentsvollstrecker bereits Verantwortung.
đ©đČđżđźđ»đđđŒđżđđđ»đŽ đŻđČđŽđ¶đ»đ»đ đ»đ¶đ°đ”đ đșđ¶đ đŁđźđœđ¶đČđż, đđŒđ»đ±đČđżđ» đșđ¶đ đđźđčđđđ»đŽ.
đ Wie seht ihr das?
Lieber schnell ins Handeln kommen oder erst, wenn alles âoffiziellâ ist?
đđđ đđđ„đđ đđ€đ„ đđđđđ„ âđđ„đđđđ© & âđđđđ â đđ đđđ„đđ đđ€đ„ đčĂŒđđđđŁ & đđđđ.
Meine Reihe âBĂŒcher & Senfâ: Welche BĂŒcher beschĂ€ftigen mich? Welche lese ich in einer Woche und welche stelle ich euch sonntags vor? Kurz: meine Lesetipps.
Diese Reihe pausiert jetzt. Woche 1 von 3.
Auch mein Kopf braucht mal Urlaub.
đ Welche BĂŒcher liegen bei euch gerade auf dem Tisch?
đ Was sollte ich nach meiner Pause unbedingt lesen?
Ich lese eure Kommentare gern durch und der Stapel wÀchst schon.
Ab dem 16. November gehtâs wieder regulĂ€r weiter mit: BĂŒcher & Senf und sooo....
22/10/2025
âđđđŁđ„đŠđđđđâ đŒđŁđđđ - đđđ đđđđđ„đ đđŁđ€đ„, đšđđŁ đŁđđđđ ĂŒđđđŁ đžđ§đđ„đđŁđ.
Im heutigen Seminar zur đȘđ¶đčđčđČđ»đđđŒđčđčđđđżđČđ°đžđđ»đŽ đ¶đ» đ±đČđż đŠđ°đ”đđČđ¶đ der STS Schweizerische TreuhĂ€nder Schule AG, gehalten von Herrn Prof.Dr. Hans Rainer KĂŒnzle, fiel der Begriff âvirtuelleâ Erben und ich war kurz irritiert.
Gedanklich war ich schon bei digitalen IdentitÀten, Online-Nachlass und Avataren. Aber gemeint war etwas völlig anderes.
In der Schweiz versteht man unter âvirtuellenâ Erben PflichtteilsgeschĂŒtzte, die der Erblasser komplett ĂŒbergangen hat. Also Menschen, die noch keine Erben sind, es aber durch aktives Handeln werden könnten.
Nur wer innerhalb der Frist klagt, kann seinen Anteil sichern.
Wer still bleibt, bleibt drauĂen.
Das hat mich beeindruckt und ehrlich gesagt auch ein bisschen nachdenklich gemacht. Denn es zeigt, wie unterschiedlich selbst vertraute Begriffe im internationalen Kontext wirken können.
Was fĂŒr mich hier in Deutschland nach âdigitalâ klingt, meint in der Schweiz etwas zutiefst Menschliches: đđđš đđđŁđđđŁ đȘđą đđȘđđđöđ§đđđ đđđ© đȘđŁđ đđđ§đđđđ©đđđ đđđ© đđą đđ§đđđđĄđĄ.
Und genau da wird Nachlassarbeit spannend: Zwischen Rechtssystemen, Kulturen und Bedeutungen.
đ Mich interessiert:
Kanntet ihr den Begriff in dieser Bedeutung schon oder hÀttet ihr auch erst an die digitale Welt gedacht?
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