15/07/2026
Wenn du jetzt gerade sitzt oder stehst , spür kurz hin: Wo trägt dich dein Becken? Wo lässt du los, ohne es zu merken?
Wir reden so viel über Muskeln, über Anspannung, über „stark sein“. Aber die eigentliche Ruhe – die, die bleibt, auch wenn’s mal wackelt – die liegt tiefer. In den Knochen. Im Becken, das sich mit jedem Atemzug ein kleines Stück bewegt, ob wir hinschauen oder nicht.
Ich hab dir dazu eine kurze Audioreise aufgenommen. Kein Workout, kein „richtig machen“. Nur ein Innehalten, ein Spüren, wie Becken und Atem sich gegenseitig tragen und zwar auf eine Art, wie es dein Körper sowieso schon kann.
Wenn du sie hören magst: Schreib mir einfach das Wort „Knochen“ in die DMs, dann schicke ich sie dir. 🤍
03/07/2026
Der Juni hatte es in sich… von ganz oben bis ganz unten… eigentlich gut fürs Gehirn… 🧠 oder?
Happy Feldenkrais
Eure Antje
26/06/2026
Es gibt einen Moment in der Bewegung,
in dem du aufhörst, dich anzutreiben und anfängst, dich zu erkennen.
Das ist kein spirituelles Versprechen.
Für mich ist das Neurologie. Das Gehirn bewegt dich nicht einfach so. Es sagt immer voraus, was gleich passiert. Es vergleicht. Es korrigiert und es lernt.
Aber nur, wenn du ihm den nötigen Raum dafür gibst.
Ich durfte lernen: Langsam ist nicht weniger. Langsam ist die Bedingung,
unter der Intelligenz entsteht.
In meinem Newsletter „Bewegungsmelder“ schreibe ich genau darüber und er ist gefüllt mit Angeboten dazu: über das, was passiert, wenn Bewegung aufhört, eine Leistung zu sein. Und anfängt, eine bzw. DEINE Sprache zu werden.
Melde Dich einfach an:
Link in der Bio.
20/06/2026
Wann hast du das letzte Mal Spannung mit Spannung beantwortet?
Ich hab während meines Retreats mit meinen Teilnehmerinnen einen Grundkurs im Bogenschießen gemacht.
Und klar, ich wollte es perfekt machen. Hab den Bogen gespannt und ohne es zu merken, mich selbst mitgespannt.
Der Bogen zieht, das ist seine Aufgabe. Ich hab reagiert, als müsste ich dagegenhalten. Schulter hochgezogen , Hand fest, Atem angehalten.
Das war kein Kampf gegen den Bogen. Es war ein Reflex: Spannung trifft auf mich, also spanne ich zurück. Genau das hat mein Zielen ungenau gemacht. Nicht zu wenig Konzentration. Sondern zu viel Antwort, an der falschen Stelle.
Was ich wirklich üben musste: die Spannung des Bogens lassen, was sie ist. Seine. Nicht meine. Kleine Punkte finden in der Schulter, Nacken, Hand und mich immer wieder fragen: Was halte ich hier gerade fest, das gar nicht meins ist?
Geblieben ist ein Bild: die Hand, ganz offen und weich, genau in dem Moment, in dem sich der Schuss löst. Nicht greifend. Einfach da.
Vielleicht kennst du das nicht unbedingt vom Bogen. Sondern von einer Erwartung. Einem Anspruch. Einem Druck auf den du automatisch mit Anspannung antwortest, ohne zu merken, dass du gar nicht so antworten musst.
Ich hab dir eine kleine Audio aufgenommen. Sie hilft dir, genau das in deinem eigenen Körper zu finden, wo gerade mehr Spannung ist und wo weniger.
Schreib „Audio“ in die Kommentare und der Link kommt angeflogen.
16/06/2026
Man hat uns eine Lüge verkauft: dass Anstrengung ein Beweis unseres Charakters ist.
Nike hat das perfekt verpackt. Drei Wörter. Kultig. Und trotzdem sagen mir so viele, wenn ich frage, was kurz vor dem Schmerz war: „Ich hab’s halt einfach gemacht.“
Anstrengung ist nicht Wille. Anstrengung ist Information.
Dein Nervensystem misst, ob du dir selbst vertraust. Menschen, die sich spüren, bewegen sich mit genau der richtigen Kraft und nicht mehr und nicht weniger. Menschen, die sich nicht spüren, gleichen aus. Verkrampfen. Und nennen das dann: Disziplin.
Koordination ist eine Vorhersage. Dein Gehirn fragt vor jeder Bewegung: Wird das gut gehen? Wenn keine klare Antwort da ist, leidet alles: deine Bewegung, der Rücken, das Nervensystem.
Was fehlt, ist kein härteres Training. Was fehlt, ist Vertrauen. Als körperliche Fähigkeit.
Das kannst du lernen. Genau das ist Feldenkrais.
Wo stehst Du gerade?
Teste Dich! Schreib „Körper“ und ich schick Dir den Test.
Happy Feldenkrais
Deine Antje