Roter Stern Nordost Berlin

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Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Roter Stern Nordost Berlin, Amateurmannschaft, Berlin.

29/09/2025

Hey Du! Suchst Du einen sympathischen, kleinen Sportverein? Dann bist Du bei uns genau richtig.

Wir bieten Dir ein Freizeitangebot ohne Diskriminierung und Leistungsdruck. Unsere selbstorganisierten Sportgruppen trainieren fast jeden Tag in der Woche.
Unsere aktuellen Trainingszeiten sind:

Badminton: Montags, Freitags und Sonntags
Futsal: Mittwochs und Freitags
Selbstverteidigung: Montags, Mittwochs und Sonntags
Volleyball: Mittwochs & Sonntags
Zudem unregelmäßig Schach und Radfahren

Um möglichst vielen Menschen Sport zu ermöglichen, halten wir selbstverständlich unsere Mitgliedsbeiträge sehr gering. Wende Dich also einfach an uns, wenn Du in einem linken Sportverein aktiv werden willst. Wenn du selbst eine Sportgruppe aufbauen willst und dafür eine Hallenzeit benötigst, sind wir ebenfalls der richtige Ansprechpartner!

[Eine Bitte zum Schluss: Bitte likt und teilt unsere Beiträge fleißig – das hilft uns ungemein mit dem Algorithmus]

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Hey you! Are you looking for a friendly, small sports club? Then you’ve come to the right place!
We offer a recreational environment free of discrimination and pressure to perform. Our self-organized sports groups train almost every day of the week.

Our current training times are:
Badminton: Mondays, Fridays, and Sundays
Futsal: Wednesdays and Fridays
Self-defense: Mondays, Wednesdays, and Sundays
Volleyball: Wednesdays and Sundays
Additionally, irregularly: Chess and Cycling

To make sports accessible to as many people as possible, we keep our membership fees very low. So, feel free to reach out to us if you want to get involved in a leftist sports club. If you’d like to start your own sports group and need hall time, we’re also the right people to talk to!

[One last request: Please like and share our posts – it helps us a lot with the algorithm!]

Photos from Roter Stern Nordost Berlin's post 03/02/2025

Heute gedenken wir den sowjetischen Soldaten, die im Kampf gegen N**i-Deutschland gefallen sind.

Auf dem sowjetischen Ehrenmal und Soldatenfriedhof in Grünheide befinden sich 53 Gräber für Soldaten und Offiziere der Roten Armee, die in der letzten Kriegswoche gefallen sind.

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Today, we commemorate the Soviet soldiers who fell in the fight against N**i Germany.

At the Soviet memorial and military cemetery in Grünheide, there are 53 graves of soldiers and officers of the Red Army who perished in the last week of the war.

Photos from Roter Stern Nordost Berlin's post 12/01/2025

Gestern fand unser jährlicher Besuch der Gedenkstätte der Sozialisten statt. Unter den zahlreichen Gräbern, die wir bereits seit über einem Jahrzehnt besuchen, befindet sich natürlich auch das von Willi Sänger – einem bedeutenden Arbeitersportler, Kommunisten und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime.

Heute möchten wir jedoch besonders Paul Merker (*1894, †1969) beleuchten. Merker engagierte sich bereits früh in einer christlichen und später in einer freien Gewerkschaft. 1919 wurde er Mitglied der USPD, 1920 dann der KPD, wo er auch rasch bis ins Politbüro des Zentralkomitees aufstieg.

1934 nahm er dann die illegale Widerstandsarbeit gegen den Nationalsozialismus auf und setzte diese ab 1937 aus dem Exil in Paris fort. Nach der Besetzung Frankreichs wurde er 1941 in verschiedene Internierungslager gesperrt. Kurz vor der Auslieferung an die Gestapo gelang es ihm jedoch, unterzutauchen. Aus dem Untergrund arbeitete er weiter in verschiedenen höheren Positionen und verfasste beispielsweise Artikel für die Zeitschrift Freies Deutschland, in welchen er sich dezidiert für eine umfassende Entschädigung der jüdischen Überlebenden des Holocausts sowie deren Hinterbliebenen aussprach.

Merker kehrte 1946 nach Deutschland zurück und bekleidete seitdem höchste Ämter in der SED. Infolge verschiedener politischer Affären wurde er 1950 jedoch aus der Partei ausgeschlossen. Zwei Jahre später wurde er verhaftet und zu acht Jahren Haft verurteilt. Dabei wurde auf Merkers zionistische Positionen verwiesen – er hatte unter anderem als einziges ZK-Mitglied die Gründung eines jüdischen Nationalstaates und die Rückerstattung geraubten Vermögens unterstützt, was seitens der SED als "Ausplünderung des schaffenden deutschen Volkes" gebrandmarkt wurde.

Nach etwa vier Jahren wurde er aus der Haft entlassen und von demselben Gericht, das ihn damals verurteilte, freigesprochen. Später konnte er auch wieder höhere Positionen innerhalb der Partei einnehmen und wurde sogar vielfach geehrt.

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Yesterday marked our annual visit to the Socialist Memorial. Among the numerous graves we have been visiting for over a decade is, of course, that of Willi Sänger – a prominent workers’ athlete, communist, and resistance fighter against the N**i regime.
Today, however, we would like to focus particularly on Paul Merker (*1894, †1969). Merker became actively involved early on in a Christian and later in a free trade union. In 1919, he joined the USPD, and in 1920, the KPD, where he quickly rose to the Politburo of the Central Committee.

In 1934, he began engaging in illegal resistance work against National Socialism, continuing it from exile in Paris starting in 1937. After the occupation of France, he was imprisoned in various internment camps in 1941. Shortly before his extradition to the Gestapo, he managed to go into hiding. From the underground, he continued his work in various higher positions and wrote articles for the journal Freies Deutschland, in which he explicitly advocated for comprehensive compensation for Jewish Holocaust survivors and their families.
Merker returned to Germany in 1946 and subsequently held high-ranking positions in the SED. However, in 1950, he was expelled from the party due to various political controversies. Two years later, he was arrested and sentenced to eight years in prison. His Zionist positions were cited as a reason – he had been the only member of the Central Committee to support the establishment of a Jewish nation-state and the restitution of stolen property, which the SED condemned as "the exploitation of the hardworking German people."

After about four years, he was released from prison and acquitted by the same court that had convicted him. Later, he was able to assume higher positions within the party again and was honored in various ways.

02/01/2025

Liebe Mitglieder, Fans und Freundinnen des Vereins,

wir wünschen Euch allen ein frohes neues Jahr.

2025 ist für unseren Verein ein besonderes Jahr. Vor zwanzig Jahren im April wurde der Rote Stern Nordost in der legendären Kneipe „Torpedokäfer“ von einigen Sport-Enthusiasten gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums werden wir in diesem Jahr einige kleine Events veranstalten. Auch darüber hinaus werden wir ein wenig auf die Pauke hauen. Lasst Euch also überraschen.

Rotsport. Januar. 2025.

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Dear members, fans, and friends of the club,

We wish you all a happy new year.

2025 is a special year for our club. Twenty years ago, in April, Rote Stern Nordost was founded by a group of sports enthusiasts in the legendary pub "Torpedokäfer." To mark this anniversary, we will be hosting a few small events this year. Beyond that, we plan to make a bit of noise as well. So, stay tuned and let yourselves be surprised.

Rotsport. January 2025.

#2025

23/12/2024

Wie jedes Jahr werden wir auch 2025 den verstorbenen Sozialist/innen und Antifaschist/innen gedenken.
Am 11. Januar besuchen wir hierfür die Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde.

Schreibt uns gerne eine kurze Nachricht, falls ihr euch anschließen wollt.

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Like every year, in 2025 we will also commemorate the deceased socialists and antifascists. On January 11, we will visit the Memorial to the Socialists at the Friedrichsfelde Central Cemetery for this purpose.

Feel free to send us a short message if you want to join.

04/12/2024

Wir gedenken heute der Widerstandskämpferin Margarete Kaufmann.

Kaufmann, die 1919 von St. Petersburg nach Berlin zog, engagierte sich in der sozialistisch-zionistischen Organisation Poalei Tzion und trat 1932 der Kommunistischen Partei Deutschlands bei.
Sie verfasste, vervielfältigte und verteilte politische Flugblätter.

Wegen „illegaler Tätigkeit“ wurde sie 1936 durch die Gestapo verhaftet und zwei Jahre später durch den „Volksgerichtshof“ zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. 1942 wurde sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft der SS überstellt und in ein Konzentrationslager verschleppt, wo sie von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

An ihrem früheren Wohnhaus in der Linienstraße 154 in Berlin-Mitte erinnert heute eine Tafel an die antifaschistische Widerstandskämpferin. Aufgestellt wurde sie durch das Komitee der antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR. Darüber hinaus wird ihr auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde gedacht, den wir jedes Jahr besuchen.

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Today, we commemorate the resistance fighter Margarete Kaufmann.

Kaufmann, who moved from St. Petersburg to Berlin in 1919, was active in the socialist-zionist organization Poalei Tzion and joined the Communist Party of Germany in 1932.
She wrote, duplicated, and distributed political leaflets.

For her „illegal activities,“ she was arrested by the Gestapo in 1936 and, two years later, sentenced by the „People’s Court“ to 15 years of imprisonment. In 1942, due to her Jewish heritage, she was handed over to the SS and deported to a concentration camp, where she was murdered by the N**is.

Today, a plaque at her former residence at Linienstraße 154 in Berlin-Mitte commemorates the anti-fascist resistance fighter. It was installed by the Committee of Anti-Fascist Resistance Fighters of the GDR. She is also remembered at the Zentralfriedhof Friedrichsfelde, which we visit every year.

22/11/2024

Hey Du! Suchst Du einen sympathischen, kleinen Sportverein? Dann bist Du bei uns genau richtig.

Wir bieten Dir ein Freizeitangebot ohne Diskriminierung und Leistungsdruck. Unsere selbstorganisierten Sportgruppen trainieren fast jeden Tag in der Woche. Aktuell haben wir Selbstverteidigung, Schach, Volleyball, Badminton, Radfahren, und Futsal im Angebot.

Um möglichst vielen Menschen Sport zu ermöglichen, halten wir selbstverständlich unsere Mitgliedsbeiträge sehr gering. Wende Dich also einfach an uns, wenn Du in einem linken Sportverein aktiv werden willst.

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Hey there! Are you looking for a friendly, small sports club? Then you’ve come to the right place.

We offer you a recreational experience without discrimination and performance pressure. Our self-organized sports groups train almost every day of the week. Currently, we have offerings in self-defense, chess, volleyball, badminton, cycling and futsal.

To make sports accessible to as many people as possible, we keep our membership fees very low. So, don’t hesitate to reach out to us if you want to get involved in a leftist sports club.

Photos from Roter Stern Nordost Berlin's post 09/11/2024

Heute, am 86. Jahrestag der Reichspogromnacht, möchten wir exemplarisch zweier jüdischer Opfer des Nationalsozialismus gedenken: Hermann und Elsa Strauß.

Hermann Strauß leitete bis 1942 die Abteilung für Innere Medizin des Jüdischen Krankenhauses Berlin und leistete zahlreiche Beiträge zur medizinischen Wissenschaft. Er entwickelte beispielsweise die sogenannte Straußsche Kanüle und verfasste 25 Bücher sowie über 430 Beiträge in Sammelwerken und medizinischen Fachzeitschriften.
Elsa Strauß gilt als eine Wegbereiterin der modernen Krankenhaussozialarbeit.

Das Ehepaar wurde im Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und dort von den Nationalsozialisten ermordet.

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Today, on the 86th anniversary of the Night of Broken Glass, we would like to commemorate two Jewish victims of National Socialism as examples: Hermann and Elsa Strauß.

Until 1942, Hermann Strauß led the Department of Internal Medicine at the Jewish Hospital in Berlin and made numerous contributions to medical science. He developed the so-called Strauß cannula and authored 25 books as well as over 430 articles in anthologies and medical journals.
Elsa Strauß is considered a pioneer of modern hospital social work.

The couple was deported to the Theresienstadt ghetto in July 1942 and was murdered there by the National Socialists.

30/10/2024

Wir gedenken heute Wolfgang Thiess, der vor 111 Jahren in Berlin geboren wurde.

Thiess war zunächst noch Mitglied der Hi**erjugend, trat jedoch 1931 gemeinsam mit anderen Mitgliedern zum Kommunistischen Jugendverband über und blieb auch nach 1933 ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus.

Er entwarf und verteilte Flugblätter, bis er 1937 festgenommen und zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Nach der Haft engagierte er sich weiterhin antifaschistisch und trat in Kontakt mit verschiedenen Widerstandsgruppen, wie etwa der um Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen.

Im Oktober 1942 wurde er verhaftet und im Jahr darauf wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Während der sogenannten Blutnächte wurde er im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Am U-Bahnhof Hallesches Tor, wo Wolfgang Thiess Flugblätter aus den Zügen warf, erinnert seit 1988 eine Gedenktafel an ihn.

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Today we commemorate Wolfgang Thiess, who was born in Berlin 111 years ago.

Thiess was a member of the Hi**er Youth until 1931, but then, along with other members, joined the Communist Youth League and remained a staunch opponent of National Socialism even after 1933.

He created and distributed leaflets until he was arrested in 1937 and sentenced to two years in prison. After his release, he continued his antifascist activities and established contact with various resistance groups like the one around Arvid Harnack and Harro Schulze-Boysen

In October 1942, he was arrested and sentenced to death the following year for “preparation for high treason.” During the so-called "blood nights," he was murdered in Plötzensee prison.

At the Hallesches Tor subway station, where Wolfgang Thiess threw leaflets from trains, a commemorative plaque has honored him since 1988.

21/10/2024

14/10/2024

Heute gedenken wir den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus.
Das Denkmal am Nollendorfplatz wurde 1989 als erstes öffentliches Denkmal dieser Art errichtet.

Die statistischen Angaben schwanken stark. Es scheint jedoch gesichert, dass mehr als 10.000 homosexuelle Männer durch die Nationalsozialisten in Konzentrationslager gesperrt wurden, wovon etwa die Hälfte ums Leben kam.
Die Gesetzesgrundlage wurde in der BRD bis 1994 weiterhin angewandt.

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Today, we commemorate the homosexual victims of National Socialism.
The monument at Nollendorfplatz was erected in 1989 as the first public memorial of its kind.

The statistical data varies greatly, but it seems certain that more than 10,000 homosexual men were imprisoned in concentration camps by the N**is, about half of whom lost their lives.
The legal basis for this persecution continued to be applied in the Federal Republic of Germany until 1994.

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