Given Con

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Hier könnt hier mal Given live kennen und eure Kommtare und Feeback zu Given Con Larpgruppe gerne erwehen

31/08/2026
30/08/2026

Neues aus den Givenländern
KUND UND ZU WISSEN SEI ALLEN GETREUEN DER MARKTGRAFSCHAFT**
Man schreibet und verkündet aus den Landen:
Es ward eine große Befragung gehalten unter dem Volke, auf dass kundgetan werde, wie die Bürger der Marktgrafschaft zu einer möglichen Herrschaft der Dämonenkönigin Rosko stünden.
Die Schriftgelehrten des Hauses „Neues aus den Givenländern“ ließen hierzu das Volk befragen und stellten die folgende Frage:
Was würde geschehen, so die Dämonenkönigin Rosko den Thron auf Sebene bestiege und ihre Schergen die Regierung an sich rissen?
Und das Volk antwortete wie folgt:
Mehr denn jeder fünfte Mann und jedes fünfte Weib, nämlich zweiundzwanzig von hundert, sprachen:
„Käme Rosko, die Dämonengekrönte, zu Macht und Würden auf Sebene, so würden wir Rücken und Heimat kehren und die Marktgrafschaft verlassen.“Sechzig von hundert hingegen verkündeten, dass sie bleiben wollten. Weitere achtzehn von hundert vermochten sich nicht zu entscheiden und gaben weder ein Ja noch ein Nein zur Antwort.
Fast die Hälfte des Volkes, nämlich siebenundvierzig von hundert, steht in der festen Überzeugung, dass ein Regiment der Dämonen der Marktgrafschaft großen Schaden und Schmach zufügen würde – an Gut, an Ehre und am Ansehen vor den übrigen Reichen.
Dem widersprachen **sechsunddreißig von hundert** der Befragten. Siebzehn von hundert** blieben unschlüssig und vermochten kein Urteil über eine solche Herrschaft abzugeben.
So ward es durch die Schriftgelehrten niedergeschrieben und der Nachwelt überliefert. Gegeben im Ratssaal der Marktgrafschaft, unter dem Siegel der freien Presse.Neues aus den Givenländern
Im Namen der Chronisten-Gilde und zum Kunde aller freien Bürger der Givenlande.*

30/08/2026

Terra und Thrimdora
Eine alte zwergische Sage erzählt von Thrimdora, einer weisen Zwergin und großen Verehrerin Terras. Als Terra erkannte, dass die Völker von Given noch nicht wussten, wie sie die Erde dauerhaft bewirtschaften konnten, erwählte er Thrimdora und übergab ihr heilige Getreidesamen und einen von ihm gesegneten Wagen.
Mit diesem Wagen zog Thrimdora von Siedlung zu Siedlung und lehrte die Völker die Geheimnisse des Ackerbaus. Sie zeigte ihnen, wie man Samen sät, Felder bestellt, Getreide erntet und aus den Körnern Brot herstellt.
Auf ihren langen Reisen brachte sie die Gabe Terras zu immer mehr Völkern. Wo sie hinkam, entstanden Felder, Vorratskammern und schließlich feste Siedlungen. Aus den kleinen Dörfern wuchsen große Städte und blühende Reiche.
Seit jener Zeit wird Thrimdora als erste große Lehrmeisterin des Ackerbaus** verehrt. Die Zwerge erzählen, dass jeder Acker, jedes Korn und jedes Brot an das Geschenk erinnert, das Terra den Völkern von Given machte.
„Wo Thrimdoras Wagen fuhr, erwachte die Erde; wo ihr Samen fiel, begann das Leben.“**

28/08/2026

Steckbrief der Bohne
Name der Pflanze:
Bohne
Wissenschaftlicher Name:
Phaseolus* – insbesondere Phaseolus vulgaris*
Art und Geschlecht der Pflanze:
Eine Hülsenfrucht aus dem Geschlechte der **Schmetterlingsblütler (*Fabaceae*), die dem Menschen seit langer Zeit als nahrhafte Speise dient.
Gestalt und Erscheinung**
Die Bohnenpflanze wächst je nach Art entweder als niedriger Busch oder als kräftige Ranke empor.
Ihre Blätter sind grün und meist dreiteilig.
Zur Blütezeit trägt sie zarte Blüten, die weiß, gelb, violett oder rot gefärbt sein können.
Nach der Blüte entstehen lange **Hülsen**, in welchen mehrere Bohnenkerne verborgen liegen.
Maß und Wuchs
Buschbohnen: etwa 30 bis 60 Zentimeter hoch
Stangenbohnen: können über 3 Schritt emporranken
Herkunft und Reich
Die Bohne stammt ursprünglich aus den warmen Landen Mittel- und Süd Given.
Durch die Reisen und den Handel der Menschen gelangte sie in viele andere Reiche und wird heute beinahe überall angebaut, wo das Klima ihr günstig ist.
Wohnstatt und Anbau
Bohnen lieben sonnige und warme Orte.
Sie gedeihen besonders gut in lockerer, nährstoffreicher Erde und werden sowohl auf großen Feldern als auch in den Gärten der Menschen gezogen.
Speise und Nutzen
Die Bohne ist eine wertvolle Nahrungspflanze und kann auf vielerlei Weise zubereitet werden.
Man kennt unter anderem:
frische grüne Bohnen
getrocknete Bohnen
gekochte Bohnen
Bohnen als Bestandteil von Suppen und Eintöpfen
Besonders wertvoll sind ihre Samen als Quelle pflanzlichen Eiweißes.
Nährende Kräfte
Die Bohnenkerne enthalten reichlich:
pflanzliches Eiweiß
Ballaststoffe
B-Vitamine
Eisen
Magnesium
Darum sind Bohnen eine wichtige und sättigende Speise, insbesondere für Menschen, die wenig Fleisch zu essen vermögen.
Das Wunder der Wurzeln
Ein besonderes Geheimnis verbirgt sich unter der Erde.
An den Wurzeln der Bohnen leben winzige Knöllchenbakterien. Diese vermögen Stickstoff aus der Luft nutzbar zu machen und helfen dadurch der Pflanze beim Wachsen.
Zugleich wird die Erde durch den Anbau von Bohnen bereichert. Daher sind sie auch für den Ackerbau von großem Nutzen.
Rohe Bohnen können giftig sein.
Darum sollen Bohnen, insbesondere die Samen, stets **gründlich gekocht werden, ehe der Mensch sie verzehrt.
Vermehrung
Die Bohne wird durch ihre Samen vermehrt.
Der Bauer steckt die Bohnenkerne in die Erde, worauf nach einiger Zeit neue Pflanzen emporwachsen.
Lebensspanne
Die meisten Bohnenarten werden als einjährige Pflanzen angebaut.
Nach Blüte, Fruchtbildung und Ernte endet ihr Lebenslauf.
Gefährdung
Die Bohne ist nicht gefährdet.
Es gibt zahlreiche Arten und Sorten, die in vielen Ländern der Welt angebaut und erhalten werden.
Klein ist die Bohne, doch groß ihr Nutzen. Sie schenkt dem Menschen Speise und gibt zugleich der Erde neue Kraft. Wer sie sät, der erntet nicht allein Nahrung, sondern bereichert auch den Acker.“

27/08/2026

Im 119. und später im 91. Billionsten Jahr nach den Legenden kehrte Mors nach seinem Tod nicht mehr in die Welt der Lebenden zurück. Durch die Magie der Mytica und die Macht der Götter erhielt er jedoch eine neue Bestimmung.
Mors wurde zum König des Jenseits und zum Herrscher über das Reich der Toten. Von seinem Thron aus empfängt er die Seelen der Verstorbenen und wacht darüber, dass ihnen nach ihrem Tod Gerechtigkeit widerfährt.
Mors beginnt das Urteil über jede Seele. Das Herz des Verstorbenen wird auf eine heilige Waage gelegt und gegen die Feder der Ma’at, das Zeichen von Wahrheit, Ordnung und Gerechtigkeit, gewogen.
War das Herz leicht und frei von Schuld, durfte die Seele in das glückliche Jenseits eingehen.
War das Herz jedoch schwer von Lügen, Grausamkeit und Unrecht, erwartete die Seele ein anderes Schicksal.
So wurde Mors vom gefallenen König zum ewigen Herrscher der Toten.
Er war nicht länger König der Lebenden –
sondern König dessen, was nach dem Tod kommt.
Seit jener Zeit wacht Mors über die Grenzen zwischen Leben und Tod. Kein Verstorbener kann seinem Urteil entkommen, doch auch keine unschuldige Seele muss seine Gerechtigkeit fürchten.
Unter seinem schwarzen Thron sammeln sich die Seelen der Verstorbenen, während die Welt der Lebenden über ihnen weiterbesteht.
Mors ist der letzte Richter.
Der Wächter des Jenseits.
Und der Herr über das Reich, aus dem niemand zurückkehrt.

25/08/2026

Fleischmann-Hoagie
Ein kräftiges, saftiges Fleischsandwich für hungrige Reisende, Handwerker und Abenteurer.*
Zutaten für 2 Hoagies
2 längliche Brötchen oder Hoagie-Brote
250 g Rindfleisch, dünn geschnitten
100 g Kochschinken
100 g würziger Käse, z. B. Cheddar oder Gouda
1 kleine Zwiebel
1 kleine Paprika
2 EL Butter oder Öl
2 EL Senf
2 EL Mayonnaise
1 TL Honig
einige Blätter Salat
1 Tomate
Salz und schwarzer Pfeffer
½ TL Knoblauchpulver
optional: etwas scharfer Pfeffer oder Cayenne
Zubereitung
1. Fleisch bereiten
Schneidet das Rindfleisch in feine Streifen. Erhitzt Butter oder Öl in einer eisernen Pfanne und bratet darin Zwiebel und Paprika, bis sie weich und leicht gebräunt sind.
Gebet nun das Fleisch hinzu und bratet es bei kräftiger Hitze kurz an. Würzet mit Salz, Pfeffer und Knoblauch.
2. Die Fleischfüllung vollenden**
Legt den Schinken auf das heiße Fleisch und bedeckt alles mit dem Käse. Lasset den Käse schmelzen, sodass er sich mit Fleisch, Zwiebeln und Paprika verbindet.
3. Die Sauce**
Verrühret Senf, Mayonnaise und Honig zu einer würzig-süßen Sauce. Wer es feuriger liebt, gebe eine kleine Prise Cayenne hinzu.
4. Das Hoagie füllen**
Schneidet die Brote längs auf und röstet sie kurz an. Bestreichet sie mit der Sauce und legt Salat und Tomatenscheiben hinein.
Gebet nun reichlich von der warmen Fleisch-Käse-Mischung darauf und verschließet das Brot.
Zum Auftischen
Den Fleischmann-Hoagie** reiche man heiß und wohl gefüllt, am besten mit knusprigen Kartoffelspalten oder eingelegtem Gemüse.
Des Fleischmanns Rat:
„Ein Hoagie ist erst dann ein rechter Hoagie, wenn beim ersten Biss der Käse schmilzt, das Fleisch tropft und man sich fragt, weshalb man nicht gleich zwei gemacht hat.“

24/08/2026

Der August – die große Ernte
Im August beginnt die Getreide- und Obsternte: Weizen, Gerste, Äpfel und Birnen sind endlich reif.
Die Bauern freuen sich – zumindest so lange, bis sie feststellen, dass das ganze Zeug auch noch vom Feld in die Scheune muss.**
Der Knecht schaut auf den riesigen Getreidehaufen und fragt:
„Meister, wann sind wir fertig?“
Der Bauer antwortet:
„Wenn die Ernte vorbei ist.“
„Und wann ist das?“
„Wenn wir keine Lust mehr haben, darüber zu reden.“
So gilt im August: Die Früchte sind reif, das Korn ist golden – und der Bauer ist müde.

23/08/2026

Neues aus den Givenländern
„Auf die kommenden Wochen kommt es an“ – Wagenbauermeister Blume fordert Gefolgschaft
Aus der Markgrafschaft Eldorian, Zarathors und Nachtveil**
Eine schwere Zeit zieht über die Zünfte der Wagenbauer. Meister Blume, oberster Lenker des großen Wagenbauer-Konzerns, hat seine Gesellen und Arbeiter zu Geschlossenheit aufgerufen. Die Lage des mächtigen Unternehmens sei so ernst wie seit vielen Jahren nicht mehr.
Auf die kommenden Wochen kommt es an. Alle müssen mitziehen.“, sprach Blume vor seinen Leuten. „Wir haben den größten Erneuerungsplan in der Geschichte unseres Wagenhauses begonnen.“
In den Schenken und Handelshäusern wird bereits vom „Showdown der Wagenbauer“** gesprochen. Die nächsten Jahre, so heißt es, würden entscheiden, welche Wagenhäuser im Wettstreit der Königreiche bestehen und welche von der Straße des Handels verschwinden werden.
Eine Krise, wie sie die Zünfte lange nicht sahen
Nach den Worten des Wagenbauermeisters haben sich die Zeiten grundlegend gewandelt. Alte Handelswege seien unsicher geworden, Zölle und neue Vorschriften belasteten die Kaufleute, während aus fernen Ländern immer mehr Wagen zu niedrigeren Preisen auf die Märkte Given drängten.
Die Welt der Wagenbauer befindet sich in einer gewaltigen Krise. Und unser Wagenhaus steht mitten darin.**“
Geopolitische Streitigkeiten, geschlossene Handelswege, schwache Märkte und der erbitterte Wettbewerb der fremden Wagenmacher würden das Unternehmen vor gewaltige Herausforderungen stellen.
Fünfzigtausend Arbeitsplätze in Gefahr
Besonders groß ist die Sorge unter den Arbeitern. Nach Angaben des Wagenbauer-Konzerns sollen in den kommenden Jahren weltweit bis zu **50.000 Stellen** gestrichen werden.
Die Führung will damit die hohen Kosten des Wagenhauses senken und die Kassen wieder füllen. Doch für viele Familien bedeutet dies die Furcht, dass Vater, Mutter, Sohn oder Tochter schon bald ohne Arbeit und Lohn dastehen könnten.
Besonders aufmerksam werden daher die großen Werke in Zarathors, der Markgrafschaft Eldorian und Nachtveil beobachtet. Dort arbeiten tausende Schmiede, Stellmacher, Mechaniker, Händler und andere Handwerker für den Wagenbauer.
Große Versammlungen in den Werkhöfen
Für die kommende Woche wurden mehrere außergewöhnliche Versammlungen der Arbeiterschaft angekündigt. Meister Blume will persönlich in Wohlfahrt, in der Markgrafschaft Eldorian und in Zarathors vor die Belegschaften treten.
Die Arbeitervertretungen verlangen derweil genaue Kunde darüber, welche Werkstätten geschlossen und welche Stellen gestrichen werden sollen.
Viele Beschäftigte warten daher mit Sorge auf die Worte des Wagenbauermeisters.
Streit um die Arbeitszeit
Auch die Länge des Arbeitstages sorgt für Streit.
Minister Michael Kassenwart aus dem kaiserlichen Adelshaus Winter hatte vor einigen Wochen erklärt, die bisherige 35-Stunden-Woche passe nicht mehr zu den Anforderungen der neuen Zeit.
Blume widersprach jedoch einer einfachen Verlängerung der Arbeitswoche. Die Arbeit in den Schichten sei bereits schwer und zehre an den Kräften der Menschen.
Gerade die Arbeiter in Zarathors hätten in den vergangenen Monaten große Opfer gebracht. Viele übernähmen zusätzliche Schichten und arbeiteten längst 39 Stunden in der Woche oder noch mehr.
Eine weitere Verlängerung könne am Ende sogar dazu führen, dass weniger Arbeiter gebraucht würden.
Wenn einige länger arbeiten, braucht man am Ende weniger Hände. Und dann verlieren noch mehr Menschen ihren Broterwerb.**“, warnte Blume.
Die Zukunft des Wagenbauer-Reiches
So stehen die Wagenbauer Given vor einem Scheideweg. Die Herren des Konzerns verlangen Sparsamkeit, neue Werkweisen und größere Anstrengungen. Die Arbeiter hingegen fürchten um ihre Werkstätten, ihren Lohn und die Zukunft ihrer Familien.
In den kommenden Wochen werden sich daher die Tore der großen Wagenwerke öffnen und die Belegschaften zusammenkommen.
Ob der große Wagenbauer-Konzern seine Krise überwinden kann oder ob ganze Werkhöfe verstummen, wird sich erst noch zeigen.
Eines aber scheint gewiss: Die nächsten Wochen werden über das Schicksal vieler tausend Arbeiter in den Ländern Given entscheiden.**

22/08/2026

Terra und die Gabe des Ackerbaus
Eine der ältesten Überlieferungen aller Völker von Given erzählt von der Zeit, als die Welt noch jung war.
Damals lebten Menschen, Zwerge und die anderen Völker als Jäger und Sammler. Sie folgten den Herden, sammelten Wurzeln und Beeren, und hatten keine Heimat, die länger als ein Lagerfeuer hielt.
Da stieg Terra unter sie herab. Er nahm eine Handvoll wildes Korn, drückte es in die dunkle Erde und sprach:
Wartet.
Als aus dem Boden Halme wuchsen, lehrte er sie alles, was sie nicht wussten: Wie man den Boden bricht, wie man Samen sät, wie man das Feld bestellt und bewässert, und wie man aus den geernteten Körnern durch Mahlen und Feuer Brot macht.
Die Gabe des Ackerbaus war mehr als nur Nahrung. Sie war ein Versprechen.
Durch Terras Wissen mussten die Völker nicht mehr wandern. Sie konnten bleiben. Wo zuvor nur Zelte standen, legten sie an fruchtbaren Orten die ersten Felder an. Aus den Feldern wurden Kornkammern. Aus den Kornkammern wurden Dörfer. Aus den Dörfern wurden Siedlungen, und aus den Siedlungen schließlich die großen, blühenden Reiche von Given.
Deshalb nennen die Priester Terras ihn bis heute den Vater des Ackerbaus und Begründer der ersten Siedlungen. Und in ihren Tempeln steht über jedem Kornspeicher und jedem Feldaltar sein Wort geschrieben:
Wo ein Samen in die Erde fällt, beginnt ein neues Zeitalter.

Photos from Given Con's post 21/08/2026

Steckbrief der Quinoa
Name der Pflanze: Quinoa
Wissenschaftlicher Name:
Chenopodium quinoa
Art und Geschlecht der Pflanze:
Eine krautige Pflanze aus dem Geschlechte der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Obwohl ihre Samen wie Getreide verwendet werden, ist sie kein echtes Getreide, sondern ein sogenanntes Pseudogetreide.
Gestalt und Erscheinung
Die Quinoapflanze wächst aufrecht empor und kann eine stattliche Höhe erreichen. Ihre Blätter tragen je nach Sorte grüne, rötliche oder violette Farben.
An den oberen Teilen der Pflanze erscheinen zahlreiche kleine Samen, die dicht in Rispen beieinanderstehen. Diese Körner sind es, welche der Mensch seit uralten Zeiten sammelt und als Nahrung verwendet.
Maß und Wuchs
Wuchshöhe: etwa 1 bis 2,5 Schritt
aufrechter Wuchs
zahlreiche kleine Samen in großen Rispen
Herkunft und Reich
Wohnstatt und Anbau
Quinoa gedeiht selbst dort, wo andere Ackerpflanzen große Mühe haben.
Sie wächst in Höhen von etwa 2.500 bis 4.000 Schritt über dem Meer und vermag auch auf kargen und nährstoffarmen Böden zu gedeihen.
Kälte, Trockenheit und die harten Winde der Berge vermag sie besser zu ertragen als viele andere Nutzpflanzen.
Speise und Nutzen
Die kleinen Samen werden wie Getreide verwendet und können:
gekocht werden
zu Mehl gemahlen werden
zu Flocken verarbeitet werden
als Ersatz für Getreide dienen
Auch die jungen Blätter können mancherorts als Gemüse verspeist werden.
Nährende Kräfte
Die Samen der Quinoa gelten als besonders nahrhaft.
Sie enthalten reichlich:
Eiweiß
Ballaststoffe
Eisen
Magnesium
Besonders bemerkenswert ist, dass ihr Eiweiß ein vollständiges Aminosäurebild besitzt. Zudem ist Quinoa frei von Gluten.
Vermehrung
Die Quinoapflanze wird durch ihre Samen vermehrt.
Die Bauern säen diese in die Erde, worauf nach einiger Zeit neue Pflanzen aus dem Boden hervorgehen.
Besondere Merkmale
zählt zu den Pseudogetreiden
äußerst widerstandsfähig gegen Kälte und Trockenheit
gedeiht selbst in großer Höhe
vermag auf kargen Böden zu wachsen
seit Jahrtausenden eine wichtige Nahrungspflanze der Andenvölker
wird in der heutigen Zeit vielerorts als besonders wertvolle Nahrung geschätzt
Lebensspanne
Als Kulturpflanze wird Quinoa gewöhnlich einjährig angebaut.
Nach der Reife der Samen stirbt die Pflanze ab und wird vom Bauern geerntet.
Gefährdung
Die Quinoapflanze selbst gilt nicht als gefährdet.
Einige alte und traditionelle Sorten sind jedoch selten geworden.
Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und ihres hohen Nährwertes besitzt sie große Bedeutung für die Ernährung vieler Völker.
„Auf den hohen Bergen, wo die Luft dünn und die Erde karg, wächst dennoch das Korn der Ausdauer. Quinoa trotzt Frost und Dürre und schenkt dem Völkern von Given Nahrung, wo andere Pflanzen längst verdorren.“
Ende des Eintrags über die Quinoa, das Korn der hohen Berge.

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