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Given Con Hier könnt hier mal Given live kennen und eure Kommtare und Feeback zu Given Con Larpgruppe gerne erwehen

Der Sturz Raks und der Aufstieg Zeknis Im 119. und später im 99. Billionsten Jahr nach den Legenden wurde Rak auf Betrei...
22/10/2026

Der Sturz Raks und der Aufstieg Zeknis
Im 119. und später im 99. Billionsten Jahr nach den Legenden wurde Rak auf Betreiben des Landes Vespertilo gestürzt. An seine Stelle trat der Diktator Kruke, der innerhalb kürzester Zeit einen politischen Kurswechsel einleitete.
Kruke machte nahezu sämtliche sozialen Reformen seines Vorgängers rückgängig. Besonders schwer wog die Rücknahme der begonnenen Agrarreform, die ursprünglich eine gerechtere Verteilung des Landes und eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung zum Ziel gehabt hatte. Damit wurden zahlreiche Hoffnungen auf gesellschaftliche Veränderungen zunichtegemacht, während sich die politische Lage in der Region zunehmend verschärfte. Die Herrschaft Krukes währte jedoch nicht lange. Er wurde ermordet, woraufhin die Macht erneut neu verteilt wurde. Sein Nachfolger wurde Zekni, der ebenfalls aus den Reihen des Iguaniia-Militärs stammte. Unter der Herrschaft Girgons hatte Zekni bereits eine bedeutende Rolle bei der Niederschlagung verschiedener Aufstände in Srahri gespielt. Ihm wurden zahlreiche Massaker und die brutale Unterdrückung oppositioneller Bewegungen zugeschrieben. Mit Zeknis Machtübernahme begann ein weiteres Kapitel politischer Repression. Die Hoffnungen auf eine Rückkehr zu den sozialen Reformen Raks schwanden, während militärische Kontrolle und die gewaltsame Unterdrückung des Widerstands das politische Leben zunehmend bestimmten.
Der Sturz Raks, die kurze Diktatur Krukes und der anschließende Aufstieg Zeknis gingen als eine Zeit schwerer politischer Umbrüche in die Geschichte Srahris ein.

21/10/2026
Honigschinken aus dem RauchofenEin kräftiger Schinken, mit Honig, Kräutern und dunklem Bier geschmort, wie ihn die Wirte...
20/10/2026

Honigschinken aus dem Rauchofen
Ein kräftiger Schinken, mit Honig, Kräutern und dunklem Bier geschmort, wie ihn die Wirte und Köche der Givenländer für Reisende und heimkehrende Krieger bereiten.
Zutaten für 4–6 Personen
- 1,5 kg Schweineschinken ohne Knochen
- 3 EL Honig
- 2 EL mittelscharfer Senf
- 300 ml dunkles Bier
- 2 Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- 2 Lorbeerblätter
- 1 TL Thymian
- ½ TL gemahlener Pfeffer
- 4 Gewürznelken
- 1 EL Butter oder Schmalz
- Salz nach Geschmack
Zubereitung
Das Fleisch vorbereiten
Reibe den Schinken mit Salz, Pfeffer und Thymian ein. Vermische Honig und Senf in einer Schüssel und bestreiche das Fleisch damit rundherum.
Die würzige Grundlage bereiten
Schäle die Zwiebeln und den Knoblauch und schneide beides grob. Erhitze Butter oder Schmalz in einem Bräter und röste die Zwiebeln leicht an.
Den Schinken schmoren
Lege das Fleisch auf die Zwiebeln. Gib Lorbeerblätter und Nelken hinzu und gieße das dunkle Bier an. Decke den Bräter ab und gare den Schinken im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze. Plane je nach Form und Dicke etwa 1½–2½ Stunden ein. Übergieße ihn gelegentlich mit dem Bratensaft.
Die Kruste vergolden
Nimm den Deckel für die letzten 20–30 Minuten ab und bestreiche den Schinken nochmals mit Honig-Senf-Mischung. Er darf nun eine dunkle, glänzende Kruste bekommen. Bei einem großen Stück ist ein Fleischthermometer hilfreich: Für einen durchgegarten Schinken sollte die Kerntemperatur mindestens 70 °C erreichen.
Lasse den Schinken vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten ruhen. Schneide ihn in kräftige Scheiben und übergieße ihn mit etwas Bratensoße.
Was dazu auf die Tafel kommt
- Gebratene Kartoffeln oder grobes Bauernbrot
- Geschmorte Äpfel und Zwiebeln
- Sauerkraut oder Rotkohl
- Ein Krug alkoholfreies Malzbier oder dunkles Bier
Des Rat:
„Ein guter Schinken braucht Zeit, ein wenig Feuer und eine süße Kruste. Wer ihn zu früh vom Herd nimmt, dem bleibt das Festmahl halb so fein.“

Es regnete in Strömen, und der Bauer stapfte missmutig über den Hof. Kastanien, Eicheln und Bucheckern fielen von den Bä...
19/10/2026

Es regnete in Strömen, und der Bauer stapfte missmutig über den Hof. Kastanien, Eicheln und Bucheckern fielen von den Bäumen, während die Zugvögel gen Süden flogen.

„Seht nur!“, rief der Bauer. „Selbst die Vögel verlassen unser Land, und der Regen verdirbt mir das Erntedankfest!“

Da sprach der Hofnarr: „Seid froh, Herr!“

„Weshalb denn?“, brummte der Bauer.

„Weil die Vögel gen Süden ziehen, bevor Ihr sie zum Festmahl einladen könnt!“

Der Bauer lachte. „Und was ist mit den Kastanien und Eicheln?“

Der Narr grinste: „Die sind für die Schweine. Für Euch gibt es den Braten!“

Da fragte der Bauer stolz: „Und was gibt es für dich?“

Der Narr blickte zum Himmel, wo der Regen unaufhörlich niederprasselte.

„Für mich, Herr, gibt es eine trockene Ecke im Stall – denn bei Eurem Erntedankfest wird offenbar nur einer satt: der Regenwurm!“

Neues aus den Givenländern Spott nach Lonell Rovyetronas Auftritt beim Bardentreffen: „Hat er das Abspielwerk vergessen?...
18/10/2026

Neues aus den Givenländern
Spott nach Lonell Rovyetronas Auftritt beim Bardentreffen: „Hat er das Abspielwerk vergessen?“
Waldfried, Marktgrafschaft Region Baumkrone.** Ein großer Name, ein viel erwarteter Auftritt und eine Darbietung, über die am Ende ganz Given spricht: Der berühmte Bardengildenmeister **Lonell Rovyetrona** stand am Sternentagabend auf der Bühne des diesjährigen Bardentreffens. Doch statt begeisterter Rufe und donnernden Beifalls erntete der Barde vor allem Spott und ungläubiges Kopfschütteln.
Die große Bardentreffengala, die von Chronist Kalien Vögelmann begleitet wurde, fand vor zahlreichem Publikum in Waldfried statt. Unter den Gästen befanden sich angesehene Barden, Gildenmeister, Edelleute und allerlei fahrendes Volk. Auch Lonell Rovyetrona, seit Jahrzehnten eine feste Größe unter den Barden der Givenländer, ließ es sich nicht nehmen, eines seiner bekanntesten Lieder vorzutragen: *„Die Suche nach meinen Gedanken“.
Doch bereits nach den ersten Versen bemerkten zahlreiche Zuhörer, dass etwas nicht stimmte. Die Stimme des Bardengildenmeisters klang ungewöhnlich dünn, an manchen Stellen gar schief. Was als großer Auftritt eines erfahrenen Meisters angekündigt worden war, entwickelte sich rasch zum Gesprächsthema des Abends.
In den Tavernen von Waldfried, auf den Flugblättern und in den Spalten unserer Zeitung wurde die Darbietung noch in derselben Nacht heftig besprochen. „Parodiert Lonell Rovyetrona sich jetzt selbst?“, fragte ein Zuschauer ungläubig. Mehrere Umstehende stimmten ihm lachend zu. Ein anderer Besucher legte nach: „Hat er das Abspielwerk vergessen?“ Auch weitere Stimmen sparten nicht mit ihrer Kritik. Ein besonders erboster Zuhörer urteilte:
„Die Güte dieses Auftritts ist unter aller Sau. Und nein, dann doch lieber von seinem ehemaligen Gefährten Osvaldo Derkede gesungen!“ Ein weiterer Gast schien angesichts der Darbietung beinahe die Fassung zu verlieren: „Oh nein! Muss das sein?“
Ob die ungewöhnliche Klangfarbe auf Nervosität, die Beschaffenheit der Bühne oder andere Umstände zurückzuführen war, blieb zunächst ungeklärt. Eine öffentliche Erklärung des Bardengildenmeisters zu den Vorwürfen lag bis zum Redaktionsschluss nicht vor.
Lonell Rovyetrona selbst schien von der Aufregung wenig beeindruckt. Nach seinem Auftritt nahm er sich Zeit für ein Gespräch mit Kalien Vögelmann und zeigte sich erfreut über die Einladung zum Bardentreffen.
„Das freut mich total, dass ich hier sein darf“, erklärte der Bardengildenmeister.
Im weiteren Gespräch erinnerte er sich an die Zeit vor vierzig Jahren, als er das Lied *„Die Suche nach meinen Gedanken“* geschrieben hatte. Damals habe er nach dem Erfolg seines Werkes *„Sie weiß, dass er es hat“* unter großem Erwartungsdruck gestanden.
„Die Leute haben immer gesagt: Jetzt ist vorbei!“, erinnerte sich Rovyetrona.
Diese Worte zeigen, dass selbst ein berühmter Barde, dessen Lieder über Jahrzehnte hinweg in Schenken, Burgen und auf Marktplätzen gesungen werden, mit Zweifeln und hohen Erwartungen zu kämpfen haben kann.
Für viele Anhänger bleibt Lonell Rovyetrona dennoch ein bedeutender Name der bardischen Kunst. Seine älteren Lieder haben Generationen begleitet und ihm einen festen Platz in den Chroniken der Musik verschafft. Andere wiederum fragen sich nach diesem Auftritt, ob der Meister seinen früheren Glanz noch einmal auf die Bühne bringen kann.
Fest steht: Der Sternentagabend in Waldfried wird nicht allein wegen der festlichen Gala in Erinnerung bleiben. Vielmehr dürfte vor allem die Darbietung des Bardengildenmeisters noch lange in den Tavernen der Givenländer für Gesprächsstoff sorgen.
Ob Lonell Rovyetrona beim nächsten Auftritt wieder jene Stimme erklingen lässt, die einst ganze Säle zum Jubeln brachte, bleibt abzuwarten.
Eines jedoch hat der Abend bewiesen: Wo große Namen auftreten, sind große Erwartungen nicht fern – und wo diese Erwartungen enttäuscht werden, sind Spott und scharfe Zungen oft schneller zur Stelle als der wohlverdiente Beifall.

Terra – Der Vater der ErdeTerra ist eine der bedeutendsten Gestalten der göttlichen Mythologie von Given. Sein Name bede...
18/10/2026

Terra – Der Vater der Erde
Terra ist eine der bedeutendsten Gestalten der göttlichen Mythologie von Given. Sein Name bedeutet „Erde“, und er wird als der Vater der Erde verstanden – als jene uralte, heilige Kraft, die die Welt trägt, das Leben hervorbringt, die Völker ernährt und das Gleichgewicht der Natur bewahrt. Seine Verehrung ist besonders unter den Zwergen, den Bauern und den Völkern verbreitet, die von den Schätzen und der Fruchtbarkeit der Erde leben. Seine heiligen Stätten finden sich in den Bergen, tief unter der Erde, auf fruchtbaren Feldern und in alten Wäldern. Die Überlieferungen über Terra unterscheiden sich von Volk zu Volk, doch die Erinnerung an ihn ist in den Liedern, Sagen und religiösen Bräuchen von Given bis heute lebendig. Für die einen ist Terra der Vater des Getreides und der Hüter der Ernte, für die anderen der Herr der Berge, des Gesteins und der verborgenen Schätze. In den alten Legenden gilt er als eine der ältesten Naturkräfte der Welt und als Vater des Donnergottes AER. So verkörpert Terra nicht allein die Erde selbst, sondern auch die unerschütterliche Kraft, aus der Leben, Nahrung und Beständigkeit erwachsen.

Steckbrief der getrockneten Früchte verzeichnet im Stile eines mittelalterlichen Kräuter- und KüchenbuchesName der Gabe:...
16/10/2026

Steckbrief der getrockneten Früchte
verzeichnet im Stile eines mittelalterlichen Kräuter- und Küchenbuches
Name der Gabe: Getrocknete Früchte, auch Trockenfrüchte genannt
Wesen und Beschaffenheit: Getrocknete Früchte sind Gaben des Obstgartens, denen durch Wärme, Sonne oder trockene Luft ein großer Teil ihrer Feuchtigkeit entzogen wurde. Auf diese Weise lassen sie sich über lange Zeit bewahren, ohne rasch zu verderben.
Seit alten Zeiten schätzen Reisende, Händler und Vorratsmeister diese süßen Früchte, denn sie sind leicht zu transportieren und vermögen auch in kargen Zeiten den Hunger zu stillen.
Arten und Beispiele
Zu den bekanntesten Trockenfrüchten zählen:
Rosinen: getrocknete Weinbeeren, süß und klein
Datteln: süße Früchte der Dattelpalme
Feigen: weich oder lederartig, reich an kleinen Kernen
Aprikosen: getrocknet von goldgelber bis dunkeloranger Farbe
Pflaumen: dunkel, süß und bisweilen weich
Bananenchips: in Scheiben geschnittene und getrocknete Bananen
Herstellung und Bereitung
Die Kunst der Trocknung dient dazu, den Früchten einen großen Teil ihres Wassers zu entziehen und sie dadurch länger haltbar zu machen.
Dies geschieht auf mancherlei Weise:
Sonnentrocknung: Die Früchte werden an warmen, trockenen Orten der Sonne ausgesetzt.
Lufttrocknung: Ein luftiger und trockener Platz lässt die Feuchtigkeit langsam entweichen.
Ofentrocknung: In milder Wärme werden die Früchte schonend getrocknet.
Künstliche Trocknung: In großen Werkstätten und Manufakturen geschieht dies mithilfe besonderer Trockenanlagen.
Gestalt und Erscheinung
Trockenfrüchte sind gewöhnlich kleiner und runzliger als ihre frischen Verwandten. Ihre Farben erscheinen oftmals dunkler, und ihr Geschmack ist süßer und kräftiger, da weniger Wasser in ihnen verbleibt.
Je nach Frucht sind sie weich und biegsam oder trocken und fest. Ihr süßer Duft macht sie zu einer begehrten Zutat in Küchen, Backstuben und Vorratskammern.
Nährende Kräfte
Getrocknete Früchte schenken dem Körper reichlich Energie. Sie enthalten vor allem Kohlenhydrate in Form natürlicher Fruchtzucker und liefern darüber hinaus:
Ballaststoffe für die Verdauung
Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Magnesium
verschiedene Vitamine, deren Gehalt durch die Trocknung teilweise abnehmen kann
Da die Früchte viel Energie auf kleinem Raum enthalten, eignen sie sich wohl für lange Reisen und anstrengende Arbeit. Dennoch sollen sie in maßvoller Menge verzehrt werden.
Nutzen für den Menschen
In der Küche finden Trockenfrüchte vielerlei Verwendung. Man reicht sie als kleine Zwischenmahlzeit, kocht sie zu süßen Speisen oder fügt sie Backwerk und herzhaften Gerichten hinzu.
Besonders beliebt sind sie in:
Brot, Kuchen und süßem Gebäck
Breien und Müslis
Salaten und warmen Speisen
Nuss- und Fruchtmischungen für Reisende
Reiseproviant für lange Märsche und Wanderungen
Auch Händler und Karawanenführer schätzen sie, denn sie lassen sich leicht mitführen und benötigen bei richtiger Aufbewahrung nur wenig Pflege.
Bewahrung und Lagerung
Damit Trockenfrüchte ihre Güte bewahren, müssen sie an einem kühlen, trockenen und lichtgeschützten Ort aufbewahrt werden.
Am besten verwahrt man sie in gut verschlossenen Gefäßen oder Beuteln, die weder Feuchtigkeit noch Ungeziefer eindringen lassen.
Dringt Nässe in die Vorräte, so können die Früchte verderben und Schimmel ansetzen. Solche verdorbenen Früchte dürfen nicht mehr verzehrt werden.
Haltbarkeit
Bei guter Trocknung und sachgemäßer Lagerung können Trockenfrüchte mehrere Monate bis hin zu einigen Jahren haltbar bleiben. Ihre genaue Lagerdauer hängt von der Frucht, ihrem Feuchtigkeitsgehalt und der Art ihrer Aufbewahrung ab.
Gefährdung und besondere Obacht
Getrocknete Früchte sind keine gefährdete Pflanzengattung, sondern eine durch Menschenhand bereitete Nahrung.
Doch mahnt der Vorratsmeister zur Vorsicht: Werden sie zu warm, zu feucht oder offen gelagert, verlieren sie an Güte oder verderben. Auch sollten sie nicht in allzu großen Mengen genossen werden, da ihr Zucker- und Energiegehalt hoch ist.
So spricht das alte Küchenbuch
Was die Sonne dem Obstgarten schenkt, bewahrt die Kunst der Trocknung für die kommenden Monde. Klein und runzlig mag die Frucht erscheinen, doch in ihr ruhen Süße, Kraft und der Segen vergangener Ernten. Wohl dem Reisenden, der einen Beutel solcher Gaben bei sich trägt, wenn der Weg lang und die Tafel fern ist.“
Ende des Eintrags über die Trockenfrüchte, die süßen Vorräte für Küche, Reise und Winterzeit.

Die Niederlage von GargateAus den Chroniken der Dunkelzwerge – im 119. und später im 98. Billionsten Jahr nach den Legen...
15/10/2026

Die Niederlage von Gargate
Aus den Chroniken der Dunkelzwerge – im 119. und später im 98. Billionsten Jahr nach den Legenden*
Wir glaubten, das Meer gehöre uns.
Unter den Bannern Balandirs des Finsteren stach unsere Flotte in See. Schwarze Segel spannten sich im Wind, eiserne Rümpfe durchschnitten die Wellen, und auf unseren Decks standen Krieger, die bereits ganze Festungen hatten fallen sehen. Wir waren zahlreicher als unsere Feinde, besser gerüstet und überzeugt, dass kein Zwergenheer unserem Vormarsch noch Einhalt gebieten könnte. Doch Turgream Schwarzschläger hatte andere Pläne.
Die Zwerge der Steinbruchüberquerung wichen vor uns zurück. Wir deuteten ihren Rückzug als Zeichen ihrer Furcht. Unsere Kapitäne drängten zur Verfolgung, und so segelten wir tiefer in die enge Meerenge von Gargate. Zwischen steilen Felswänden und aufgewühlten Wassern glaubten wir, den Feind endlich stellen zu können. Dann schlossen sich die Felsen hinter uns wie die Tore eines Grabes. Aus den Buchten und hinter den Klippen brachen die wendigen Trieren der Zwerge hervor. Ihre Schiffe waren kleiner als unsere, doch sie bewegten sich schnell und geschickt durch die engen Gewässer. Ehe unsere Flotte ihre Reihen ordnen konnte, griffen sie von beiden Seiten an. Rammsporne zerschmetterten unsere Rümpfe, Enterhaken rissen die Schiffe aneinander, und feindliche Krieger stürmten über unsere Decks. Unsere Admiräle brüllten Befehle, doch der Lärm des Kampfes verschlang ihre Stimmen. Die großen Schiffe konnten kaum wenden. Manche liefen auf die Felsen, andere wurden von den Trieren gerammt und aufgerissen. Pfeile regneten auf unsere Mannschaften herab, während brennendes Pech über die Decks floss.
Das Meer färbte sich dunkel von Ruß und Blut.
Wir kämpften mit der Verbissenheit unseres Volkes. Unsere Krieger hielten die Decks, selbst als die Schiffe bereits sanken. Einige Kapitäne ließen ihre beschädigten Galeeren auf die feindlichen Schiffe zutreiben, um sie im letzten Augenblick mit sich in die Tiefe zu reißen. Andere weigerten sich, die Banner einzuholen, und gingen mit ihren Mannschaften unter.
Doch Tapferkeit allein konnte die Falle nicht öffnen.
Als die Sonne hinter den Klippen versank, war unsere stolze Flotte zerschlagen. Was von ihr übrig blieb, trieb als brennendes Wrack zwischen den Felsen von Gargate. Nur wenige Schiffe entkamen dem Gemetzel. Viele unserer besten Seeleute, Schmiede und Krieger fanden dort ihr Ende.
Die Niederlage von Gargate war mehr als der Verlust einer Flotte. Sie war ein Schlag gegen den Stolz unseres Volkes.
Als die Kunde Balandir den Finsteren erreichte, befahl er den Rückzug des Großteils seines Heeres. Der Feldzug, der mit dem Versprechen eines endgültigen Sieges begonnen hatte, war ins Stocken geraten. Die Steinbruchüberquerung hatte bewiesen, dass sie noch lange nicht gebrochen war.
Doch Balandir gab den Krieg nicht auf.
Er ließ einen Teil seiner Streitmacht unter dem Kommando von Mordrak Feuerkarren zurück. Mordrak sollte die eroberten Gebiete halten, die Nachschubwege sichern und den Zwergen jeden weiteren Vormarsch so teuer wie möglich machen. Während Balandir seine geschwächten Kräfte sammelte, sollte Mordrak verhindern, dass aus unserer Niederlage eine vollständige Katastrophe wurde.
So endete die Schlacht von Gargate – nicht mit dem Untergang unseres Volkes, aber mit einer Wunde, die noch viele Generationen schmerzen sollte.
In unseren Hallen erzählen die Alten bis heute von den schwarzen Segeln, die niemals zurückkehrten. Sie sprechen von den Kapitänen, die lieber mit ihren Schiffen versanken, als sich zu ergeben, und von den Kriegern, deren Namen in den Tiefen des Gargate-Meeres verloren gingen.
Die Chronisten der Steinbruchüberquerung nennen es einen glorreichen Sieg.
Wir nennen es eine bittere Lektion.
Denn wir hatten geglaubt, die Zwerge seien geschlagen. Wir hatten ihre List unterschätzt und unsere eigene Übermacht für Unbesiegbarkeit gehalten.
Doch das Meer kennt weder Könige noch Eroberer. Es verschlingt jene, die es unterschätzen.
Und solange Balandir der Finstere noch atmete, war Gargate nicht das Ende unseres Krieges.
Es war lediglich der Tag, an dem wir lernten, dass selbst ein dunkles Reich im Schatten seiner eigenen Selbstüberschätzung fallen kann.
Klärung der Zeitangabe im UntertitelZeige den Wendepunkt der Falle deutlicher

Die Seeschlacht in der Meerenge von GargateIm 119. und später im 98. Billionsten Jahr nach den LegendenNachdem der Krieg...
15/10/2026

Die Seeschlacht in der Meerenge von Gargate
Im 119. und später im 98. Billionsten Jahr nach den Legenden
Nachdem der Krieg zwischen den Zwergen der Steinbruchüberquerung und den Dunkelzwergen bereits zahlreiche Opfer gefordert hatte, sollte sich das Schicksal des Krieges auf dem Wasser entscheiden.
Unter der Führung von Turgream Schwarzschläger, dem erfahrenen Heerführer der Steinbruchüberquerung, ersannen die Zwerge einen kühnen Plan. Sie wollten die zahlenmäßig überlegene Dunkelzwergenflotte in die enge Meerenge von Gargate locken, wo deren Größe und Überlegenheit zum Nachteil werden sollten.
Turgream ließ seine Schiffe zunächst zurückweichen und täuschte damit einen Rückzug vor. Die Dunkelzwerge, überzeugt von ihrem bevorstehenden Sieg, nahmen die Verfolgung auf und segelten mit ihrer gewaltigen Flotte tief in die schmale Meerenge hinein.
Dort offenbarte sich die Falle.
Die wendigen Zwergenschiffe, vor allem schnelle und gut manövrierbare Trieren, wandten sich plötzlich gegen ihre Verfolger. Sie nutzten die engen Gewässer, um die schwerfälligeren Schiffe der Dunkelzwerge einzukesseln. Von beiden Seiten griffen die Zwerge an, während die Dunkelzwergenflotte kaum Raum fand, ihre Schiffe neu auszurichten oder geschlossen zurückzuweichen.
Ein erbitterter Kampf entbrannte. Rammsporne durchbohrten die Rümpfe feindlicher Schiffe, Enterhaken flogen über die Decks und brennende Trümmer trieben zwischen den Felsen. Viele Dunkelzwergenschiffe wurden versenkt oder liefen auf Grund. Andere wurden von den Zwergen geentert und erobert. Die einst mächtige Flotte Balandirs erlitt eine vernichtende Niederlage.
Der Sieg in der Meerenge von Gargate wurde zu einem der bedeutendsten Seesiege in der Geschichte der Steinbruchüberquerung. Er bewies, dass nicht allein die Größe eines Heeres oder einer Flotte über den Ausgang eines Krieges entschied, sondern auch List, Ortskenntnis und geschickte Führung.
Als die Nachricht von der Niederlage seine Truppen erreichte, erkannte Balandir der Finstere, dass sein Feldzug einen schweren Rückschlag erlitten hatte. Er zog mit dem Großteil seines Heeres zurück, um seine verbliebenen Kräfte zu sammeln und einen weiteren Zusammenbruch seiner Streitmacht zu verhindern.
Doch der Krieg war noch nicht vorbei.
Balandir ließ einen Teil seines Heeres unter dem Kommando von Mordrak Feuerkarren* zurück. Dieser sollte die eroberten Gebiete sichern, den weiteren Vormarsch der Zwerge verhindern und den Dunkelzwergen Zeit verschaffen, ihre geschwächten Streitkräfte neu zu ordnen. So endete die Seeschlacht von Gargate mit einem glorreichen Sieg der Zwerge – doch an Land blieb Mordrak Feuerkarren zurück, und mit ihm die Gefahr, dass der Krieg schon bald erneut aufflammen würde.

Mahlzeit aus der Küche des SchattenbäckersHier ist ein kräftiges mittelalterliches Mahl für die Givenländer Küche: Schat...
13/10/2026

Mahlzeit aus der Küche des Schattenbäckers
Hier ist ein kräftiges mittelalterliches Mahl für die Givenländer Küche: Schattenbäckers würziger Schmortopf mit Fleisch, Wurzelgemüse und dunkler Soße. Ein sättigendes Gericht für Reisende, Wachen und Abenteurer.Zutaten für 4 Personen
- 600 g Rindergulasch oder Schweinefleisch
- 3 Möhren
- 2 Zwiebeln
- 2 Kartoffeln
- 200 g Champignons
- 500 ml Fleischbrühe
- 200 ml dunkles Bier
- 2 EL Schmalz oder Öl
- 1 EL Mehl
- 1 TL Thymian
- ½ TL Kümmel
- Salz und Pfeffer
- 1 Lorbeerblatt
- Bauernbrot zum Servieren
Zubereitung
1. Das Fleisch anbraten: Erhitze Schmalz in einem schweren Topf und brate das Fleisch kräftig von allen Seiten an.
2. Die Zwiebeln hinzufügen: Schneide Zwiebeln und Möhren klein. Gib sie zum Fleisch und röste alles einige Minuten.
3. Die dunkle Soße bereiten: Streue das Mehl darüber, rühre gut um und lösche mit dem dunklen Bier ab.
4. Den Topf füllen: Gib Brühe, Kartoffeln, Champignons und Gewürze hinzu. Lasse alles zugedeckt etwa 90 Minuten bei geringer Hitze schmoren, bis das Fleisch weich ist.
5. Das Mahl vollenden: Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Reiche den Schmortopf heiß mit kräftigem Bauernbrot.
Des Schattenbäckers Küchenspruch
„Wer lange reist und tapfer streitet,
braucht einen Topf, der Wärme breitet.
Fleisch und Brot, ein Krug dazu –
dann findet selbst der Schatten Ruh.“

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Berlin

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