Given Con

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Hier könnt hier mal Given live kennen und eure Kommtare und Feeback zu Given Con Larpgruppe gerne erwehen

02/06/2026

Von den Sudpowder-Tee-Shortbread-Keksen

Ein mürbes Gebäck für Alchemisten, Reisende und jene, die ihre Teestunde nicht dem Zufall überlassen

Man erzählt, ein fahrender Kräutermeister habe einst geheimnisvolles „Sudpowder“ in den Teig gemischt –
und plötzlich blieb keine Keksdose mehr lange gefüllt.

🏺 Was der Zuckerbäcker zusammentrage

Für den mürben Teig:

250 g Mehl
180 g weiche Butter
80 g feiner Zucker
1 Eigelb
Eine Prise Salz

Vom Sudpowder-Tee:

2–3 TL fein gemahlenes Teegewürz oder kräftiger Schwarztee
(mit Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Vanille oder Kräutern nach Wahl)

Zur Veredelung:

1 TL Honig oder Vanilleextrakt
Optional: Zitronenschale oder eine Prise Zimt
Grober Zucker zum Bestreuen
🔥 Von der Bereitung
1. Vom Tee der stillen Stunden

Zermahle den Tee oder das Sudpowder fein,
auf dass sein Duft tief in den Teig dringe.

Vermenge ihn mit Mehl und Salz.

2. Vom mürben Zauberteig

Schlage Butter und Zucker schaumig,
bis sie hell wie Morgensonne erscheinen.

Gib Eigelb und Honig hinzu.

Arbeite das Mehl samt Teegewürz langsam ein,
bis ein weicher Teig entsteht.

Wickle ihn in Tuch oder Pergament
und lasse ihn eine halbe Stunde in der Kühle ruhen.

3. Vom Formen der kleinen Scheiben

Rolle den Teig aus
und steche Kreise, Monde oder Runensymbole daraus.

Bestreue sie mit etwas grobem Zucker.

4. Vom Backen am Herdfeuer

Lege die Kekse auf ein Blech
und backe sie bei sanfter Hitze (ca. 170 °C),
bis ihre Ränder leicht golden werden.

Dies währt wohl 12–15 Minuten.

Lass sie ruhen,
auf dass sie mürbe und fest werden.

🍽️ Vom Auftragen

Reiche die Kekse mit heißem Tee, Kräutertrank oder warmer Milch.

Bewahre sie in einer Blechdose –
sofern du der Versuchung widerstehen kannst.

☕ Wort des Tee-Alchemisten

„Ein guter Tee wärmt die Hände –
doch ein guter Keks wärmt das Herz.“

01/06/2026

Im Dorfe zu Junimond sprach der Bauer:
„Heut ist’s warm wie im Süden – bringet den dünnen Wams!“

Eine Stunde später donnerte es.
Der Knecht sprach:
„Herr, soll ich nun den Mantel holen?“

Der Bauer seufzte:
„Im Juni braucht ein kluger Mann drei Dinge: Sonnenhut, Regenkappe und die Geduld eines Mönchs.“

31/05/2026

Neues aus den Givenländern
Von Bündnissen, alten Kaisern und neuen Zeichen am Hofe
In den weiten Landen der Givenreiche regen sich die Winde der großen Politik, und manch kundiger Beobachter meint zu erkennen, dass sich ein neues Bündnis am Horizonte erhebt. Denn das **Frühlingsgeschlecht unter Anna Frühlingsgeschlecht** und das ehrwürdige **Wintergeschlecht unter Kaisererin Claudia Winter** strecken vorsichtig die Fühler nach einem gemeinsamen Wege aus.
Erster Punkt: Lob für die alten Kaiserlichen
Vor kaum einer Woche geschah etwas, das selbst alte Chronisten aufmerken ließ: In den *Neuen aus den Givenländern* sprach *Anna Frühlingsgeschlecht** mit ungewöhnlicher Hochachtung über drei große Gestalten des Wintergeschlechts — **Theodosius Winter**, Marc Winter und Augustus Winter.
Diese drei gelten weithin als Legenden des Hauses Winter, Männer der alten Ordnung und Bewahrer der Stärke. Besonders Augustus Winter würdigte Anna als standhaften Vorkämpfer der Marktgrafenschaften, dessen Name bis heute in den Hallen der Macht widerhallt.
Noch bemerkenswerter war jedoch, dass Anna zugleich alte Vorbehalte gegen die Kunst der Abschreckung beiseite schob und gar eine **Menschliche Verteidigungsunion** forderte — ein Ruf, der in den Gemächern des Wintergeschlechts wohlwollend vernommen wurde.
Zweiter Punkt: Ein Bündnis siegt erneut
Vor zwei Wochen ward bekannt, dass **Baldekius Königgeschlecht**, Amtsvorgänger Annas, in den Reihen eines Bündnisses zwischen Frühlings- und Wintergeschlecht großen Erfolg errungen hatte.
Zum dritten Male in Folge erwies sich diese Verbindung als siegreich. Im Schönsichtigen Landtag errang das Bündnis sagenhafte einundsiebzig von hundert Stimmen und ließ damit selbst skeptische Ratgeber verstummen.
Beide Häuser dürfen sich nun als Sieger sehen:
Das Frühlingsgeschlecht, weil es den Winterstamm um einen Hauch überragt — doch ebenso das Wintergeschlecht, das nahezu **sechs weitere Teile von hundert** hinzugewann und seine Macht sichtbar mehren konnte.
Dritter Punkt: Heimliche Gespräche in der Hauptstadt
Nur ein kleines Zeichen, doch keineswegs ohne Bedeutung: So ward jüngst bekannt, dass sich in der Hauptstadt der **Drei Marktgrafenschaften** weiterhin ein geheimer Kreis versammelt.
Diese sogenannte **Connection** vereint Abgeordnete des Winter- und Frühlingsgeschlechts, welche seit nunmehr neun Jahren in wechselnder Gestalt ausloten, welche Wege gemeinsam beschritten werden könnten.
Wahrlich keine große Neuigkeit — und doch ein Zeichen stiller Bereitschaft zum Gespräch.
Denn Annas öffentliches Lob für die Altvorderen der Kaiserlichen blieb nicht unbeantwortet. Besonders aus der **liberalen Strömung des Wintergeschlechts** erklangen freundliche Stimmen. Ein Mitglied des Winter-Präsidiums sprach gar davon, viele der einst „elementaren Streitfragen“ seien mittlerweile beigelegt worden.
Gerade in den großen Fragen von Frieden, Freiheit und der Wehrhaftigkeit der Reiche** stünden sich beide Häuser heute oft näher, als viele geglaubt hätten.
Ein hoher Rat des Winter-Vorstandes ließ verlauten, gemeinsam mit dem Frühlingsgeschlecht könne man die Marktgrafenschaft zu einem Reiche formen, das **dem finsteren Tatarus trotzt und sich gegen die Schattenmacht der Vespertilo behauptet**.
Ob dies der Beginn eines neuen großen Bündnisses ist oder nur höfisches Taktieren — darüber werden die kommenden Monde entscheiden.

30/05/2026

In den Tagen, als die Wüste noch näher an die Städte rückte und selbst der Wind staubiger zu atmen schien, geschah es, dass Aqua das Land Pyromon verließ – den Schwarm, die Welt der Lebenden.
Man erzählt, sein Zorn sei nicht laut gewesen, sondern kühl gewesen, wie eine Quelle, die plötzlich versiegt. Ohne ein Wort wandte er sich ab von den Feldern des Apophis, von den Gärten und den Häusern, in denen der Schwarm lebte, und zog fort in die fernen, glühenden Weiten der Wüste. Dort, wo kein Wasser mehr spricht und kein Grün mehr antwortet, verlor sich seine Spur.
Und als er ging, veränderte sich die Welt.
Die Erde, die zuvor satt und schwer vom Leben gewesen war, begann unter der Sonne zu schrumpfen. Risse öffneten sich im Boden wie trockene Lippen. Die Pflanzen neigten sich, als hätten sie das Atmen verlernt. Das Wasser des Apophis floss weiter, doch es trug keine Versprechen mehr mit sich – nur Bewegung ohne Trost.
Die Schwarm blickten zum Himmel, doch die Wolken blieben fern, als hätten sie die Erinnerung an Regen verloren. In den Tempeln wurden die Gebete länger. Die Priester sprachen die Namen der Götter mit vorsichtiger Stimme, als könnten falsche Worte die Stille vertiefen. Und die Götter selbst, so heißt es, spürten das Fehlen einer Kraft, die sie zuvor für selbstverständlich gehalten hatten: die milde Berührung der Feuchtigkeit, die das Leben zusammenhält.
Da machten sich Boten auf den Weg.
Sie gingen über Steine und durch Hitze, durch Orte, an denen selbst der Schatten flüchtig war. Und sie riefen seinen Namen in die Leere der Wüste – nicht wie einen Befehl, sondern wie eine Erinnerung. „Kehre zurück“, sagten sie, „denn ohne dich verliert die Welt ihre Haut.“
Und irgendwo, zwischen flimmernder Luft und endlosem Sand, hörte er es.
Langsam ließ sein Zorn nach, nicht wie ein Feuer, das erlischt, sondern wie ein Sturm, der sich erschöpft. Und in diesem Schweigen erkannte Aqua nicht nur die Trennung, sondern auch das, was er hinterlassen hatte: eine Welt, die sich nach ihm sehnte.
Er kehrte zurück.
Nicht hastig, nicht triumphierend – sondern wie Regen, der lange gewartet hat, bevor er fällt. Und mit jedem Schritt, den er dem Land näher kam, veränderte sich die Luft. Sie wurde schwerer, dichter, lebendiger.
Als er schließlich wieder über Pyromon stand, brach der Himmel auf.
Regen fiel auf die Felder, nicht als Flut, sondern als Antwort. Die Erde trank gierig und dankbar zugleich. Die Pflanzen richteten sich auf, als erinnerten sie sich an ihr eigenes Grün. Und der Schwarm hob die Gesichter, nicht mehr in Furcht, sondern in staunendem Wiedererkennen.
Seit jenem Tag, so erzählt man, vergessen die Götter nie ganz, wie kostbar das ist, was leicht verschwindet.
Und die Wüste blieb – aber sie lernte zu warten.

30/05/2026

Der Quetzal
Name: Quetzal
Quetzal
Wissenschaftlicher Name: Pharomachrus mocinno (der prächtige Quetzal)
Art und Ordnung:
Ein gefiedertes Geschöpf aus der Ordnung der Trogoniformes, der Sippe der Trogonidae, welches in den hohen und nebelreichen Bergen der Welt haust.
Der Quetzal ist unter allen Vö**ln einer der prächtigsten. Sein Gefieder glänzt wie smaragdgrünes Erz im Sonnenlicht, als wäre es von magischem Feuer durchzogen.
Sein Haupt und Rücken schimmern in grünem Glanz, während Brust und Bauch in tiefem Rot erstrahlen, gleich dem Abendhimmel über fernen Bergen.
Das Männchen trägt zwei überaus lange Schwanzfedern, die wie grüne Bänder im Wind wehen und bis zur Länge eines ganzen Mannes reichen können. Das Weibchen hingegen ist schlichter gekleidet, doch von gleicher Würde.
Körperlänge: etwa eine halbe Elle bis fast eine ganze Elle
Schwanzfedern (Männchen): bis zur Länge eines Mannes
Gewicht: leicht wie ein Beutel mit Federn (ca. 200–250 g)
Der Quetzal lebt in: feuchten Nebelwäldern
hohen Bergregenwäldern
dichten, immergrünen Baumkronen
Er meidet die Tiefe der Ebenen und bleibt stets in den nebelverhangenen Höhen.
Seine Speise besteht vor allem aus Früchten, insbesondere den wilden Früchten der Avocadobäume.
Doch verschmäht er nicht: Insekten Larven kleine Tiere der Wälder
Brutzeit: im Frühling
Nest: Baumhöhlen, oft in morschem Holz
Eier: 2 pro Gelege
Beide Eltern brüten und versorgen die Jungen
Wesen und Verhalten
Der Quetzal lebt meist in stiller Paarbindung.
Er ist scheu und meidet die Nähe von Menschen und großen Tieren.
Sein Flug ist lautlos, als würde er durch den Nebel gleiten statt fliegen.
In alten Chroniken gilt der Quetzal als:
Nationalvogel von Squmenta
heiliges Tier der Echsenmenschen
Symbol der Freiheit, da er in vielen Kulturen nicht getötet werden durfte
Seine langen Schwanzfedern wurden einst als göttliche Zeichen betrachtet.
etwa 15 bis 20 Jahre
Gefahr und Bedrohung
Der Quetzal ist bedroht durch:
Abholzung der Wälder
Verlust seiner alten Baumhöhlen
Darum gilt er als nahezu bedrohtes Geschöpf der Lüfte.

28/05/2026

Im 119. und 882. Billionen Jahr lebt ein ganz normales Mädchen namens Blume in der Stadt Nocturnae. Ihr Leben verläuft ruhig und unscheinbar, bis sie eines Tages Luna Silbertanz begegnet, einer Feenprinzessin aus dem Hochlandreich Merrena, die gerade in große Schwierigkeiten geraten ist.

Blume eilt ihr ohne zu zögern zu Hilfe und stellt sich einem bösartigen Oger entgegen. Dabei macht sie eine überraschende Entdeckung: Sie besitzt selbst magische Kräfte.

Beeindruckt davon überredet Luna sie, mit in die Hochlande zu kommen – zur besten Feenschule der Welt von Given. Dort lernt Blume neue Freundinnen kennen: Ehlines, Yni-in und Dioree. Gemeinsam gründen sie einen Feenbund und wachsen schnell zu einem starken Team zusammen.

Doch über den Hochlanden droht Gefahr: Die sogenannte Brut ist auf der Suche nach der mächtigen Drachenflamme. Um sie zu erlangen, schreiten sie rücksichtslos über alles hinweg und verbreiten Chaos und Dunkelheit.

Die Feen stellen sich mutig gegen diese Bedrohung. Während der Kämpfe entdeckt Blume nicht nur immer mehr über ihre Kräfte, sondern auch die Wahrheit über ihre eigene Herkunft und ihre Eltern – und ihr Schicksal ist weit größer, als sie je geahnt hätte.

27/05/2026

Hilfeersuchen der Hochelfen von Korafaya
An alle tapferen Helden, Krieger, Magier, Heiler und Beschützer der freien Völker,
ich, Korafaya, Hochelfenkönigin von Myanra, richte in dunkler Stunde diesen Ruf an euch.
Unsere Welt Given steht am Rand des Untergangs.
Die gefürchtete Dämonenkönigin Rosko ist zurückgekehrt und hat erneut unsere Hauptstadt Myanra angegriffen. Doch diesmal ist ihre Macht größer als jemals zuvor.
Ihr fragt euch vielleicht:
„Wo sind die anderen Völker von Given?“
Die Wahrheit ist düster.
Eine Region nach der anderen fiel unter die Herrschaft Roskos. Königreiche verbrannten, Städte versanken in Schatten und Hoffnung wurde zu Verzweiflung. Doch ihr finsterster Schritt sollte erst folgen:
Die Dämonenkönigin schloss ein Bündnis mit dem Untotengott Mors.
Seit jenem verhängnisvollen Pakt kann niemand mehr wahrhaft sterben. Die Gefallenen kehren zurück – nicht als Freunde, Brüder oder Verbündete, sondern als willenlose Diener der Finsternis. Jeder Tote stärkt Roskos Heer.
Nun steht unsere letzte Bastion – die Elfenfestung Myanra – kurz vor dem Fall.
Sollte Myanra fallen, wird Rosko nicht ruhen. Sie wird ihre Armeen über weitere Länder und Welten führen, bis selbst eure Heimaten nur noch Schatten vergangener Zeiten sind.
Denn die Dämonenkönigin wird erst ruhen, wenn alle Welten gefallen sind.
Doch noch ist nicht alles verloren.
Nur ihr, tapfere Helden, könnt uns helfen.
Ihr müsst meinen treuen Freund, den Elfenkönig Orion, finden. Tief verborgen im Elfenwald bewahrt er uraltes Wissen darüber, wie der Untotengott Mors gebändigt werden kann.
Am 12. Monat des Verblassens entsandte ich einen Gesandten, welcher euch sicher durch die Pfade des Elfenwaldes geleiten wird.
Trefft unseren Gesandten zum 3. Sonnenschein an einem Sternentag.
Doch hört meine Worte gut:
„Jeder Held, der Myanra beisteht, soll in den Hallen der Hochelfen geehrt werden und einen Platz in unseren Chroniken erhalten.“
„Den Mutigen werden die Schätze der Sternenarchive und der Segen der Silberbäume offenstehen.“
Doch ebenso gilt:
„Sollte niemand erscheinen, wird Myanra fallen.“
Und mit ihr womöglich die letzte Hoffnung unserer Welt.
Kommt bewaffnet. Kommt mutig. Kommt geeint.
Die Sterne selbst wachen über jene, die den Mut besitzen, sich der Dunkelheit entgegenzustellen.
Im Namen aller freien Völker bitte ich euch um Hilfe.
Mit Hoffnung und ehrfürchtigem Vertrauen,
Korafaya
Hochelfenkönigin von Myanra.Out-Briefing
Treffpunkt:
📍 12. September um 13:00 Uhr
Haupteingang Volkspark Rehberge
Teilnahmebeitrag:
💰 5 Euro
Anmeldung:
Bitte meldet euch vorab an unter:
📧 [email protected]
Wichtige Hinweise:
Gewandung erwünscht, aber kein Muss
Bitte wettergerechte Kleidung tragen
Waffen nur LARP-tauglich
Anfänger und neue Spieler sind herzlich willkommen
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch die Welt Given zu retten!

26/05/2026

Ein offenes Brot der Nordküsten – kräftig wie Sturmwellen und warm genug, um kalte Morgen zu besiegen
Man sagt, die Fischer bereiteten dieses Mahl nach langen Nächten auf rauer See,
wenn Kabeljau, Feuer und Erdäpfel die besten Gefährten waren.
Was der Hallenkoch zusammentrage
Für das Brot der Küsten:
4 Scheiben dunkles Roggenbrot
Ein wenig Butter
Für den Kabeljau der kalten Wasser:
300 g Kabeljaufilet
Salz und schwarzer Pfeffer
Ein Spritzer Zitronensaft
Ein Löffel Butter oder Öl
Für die Erdäpfel des Nordens:
3 mittelgroße Kartoffeln
Ein kleines Stück Butter
Eine Prise Salz
Frischer Dill oder Petersilie
Für die würzige Creme:
3 Löffel saurer Rahm oder Frischkäse
1 TL Senf
Ein Spritzer Zitronensaft
Schwarzer Pfeffer
Zur Krönung:
Dünne Scheiben rote Zwiebel
Gurkenscheiben oder eingelegte Gurken
Frischer Dill
Zitronenspalten
Von der Bereitung
1. Vom Fisch der Nordsee
Würze den Kabeljau mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Zitrone.
Brate ihn in Butter oder Öl,
bis sein Fleisch zart zerfällt
und die Oberfläche leicht golden sei.
Lass ihn ruhen wie einen Krieger nach der Fahrt.
Von den Erdäpfeln
Koche die Kartoffeln weich in Salzwasser.
Zerstampfe sie grob mit Butter und einer kleinen Gabe Salz,
auf dass sie rustikal bleiben.
Mische etwas Dill darunter,
damit der Duft der Küste darin wohne.
Von der Creme der Hallenküche
Vermenge Rahm, Senf und Zitronensaft.
Würze mit Pfeffer,
bis die Creme frisch und kräftig schmeckt.
Vom Bau des Smörrebröds
Bestreiche das Roggenbrot mit Butter
und darauf die würzige Creme.
Verteile eine Schicht warmer Erdäpfel,
lege den Kabeljau darauf
und kröne alles mit Zwiebeln, Gurken und Dill.
Ein Spritzer Zitrone vollende das Werk.
Vom Auftragen in der Langhalle
Reiche das Smörrebröd warm auf einem Holzbrett,
begleitet von Kräutertrank, hellem Bier oder heißem Tee.
Denn ein gutes Küstenbrot soll sättigen,
als hätte man selbst dem Sturm getrotzt.
Wort des Nordküchenmeisters
„Wo Fisch und Erdäpfel sich begegnen,
findet selbst der Wind für einen Moment Ruhe.“

25/05/2026
24/05/2026

Neues aus den Givenländern

Dunkle Nacht über Myanra – Tatarus entfesselt neue Welle aus Dämonen und Feuer

In der Nacht zum Sonnentag ward die prächtige Hochelfenstadt Myanra abermals von Schrecken heimgesucht. Aus den dunklen Landen von Tatarus erhoben sich finstere Mächte, und eine neue Woge aus Dämonen, flammenden Geschossen und ballistischen Belagerungswerken fuhr über die Himmel der Hochlande hinweg.

Die Nacht ward von Donnerschlägen erfüllt, als brennende Geschosse über die Türme Myanras hinwegzogen und Feuer an mehreren Orten entfesselten. Augenzeugen berichten von lodernden Flammen nahe des Regierungsviertels, während Rauch wie schwarze Schleier über den Straßen hing. Selbst Häuser des Volkes und eine Lehrhalle der jungen Elfen seien vom Zorn der Nacht getroffen worden.

Die ehrwürdige Hochelfenkönigin Korafyra sprach in den frühen Morgenstunden zu ihrem Volke und berichtete von neun Verwundeten, von denen fünf in die Hallen der Heilkundigen gebracht wurden. Sie mahnte die Bewohner der großen Stadt eindringlich, in Schutzgewölben und steinernen Zufluchten zu verbleiben, denn die Gefahr sei noch nicht gebannt.

Besonders große Furcht verbreitete eine düstere Warnung: Kundschafter und Sternenseher berichteten von möglichem Erscheinen des gefürchteten Oreschnik-Dämons, einer neuen Bestie aus den Schmieden Tatarus’, deren Macht bereits zuvor Verwüstung über die Hochlande gebracht hatte. Ob diese Kreatur in der Nacht tatsächlich entfesselt ward, blieb zunächst ungewiss.

Gerüchte aus den Schatten sprechen gar davon, dass Tatarus neben seinen Dämonenhorden auch Untote und blutdürstige Vampire ausgesandt habe, um Schrecken in den Straßen der Elfenmetropole zu säen. Bestätigt sind diese Kunde bislang nicht.

Nicht allein Myanra litt unter dem nächtlichen Sturm. Auch fernere Gebiete der Hochlande meldeten Angriffe, während das ganze Reich in Alarm versetzt wurde. Im benachbarten Pyromon ließ Pharao Fingerschnecke sogleich die Abwehrkräfte in höchste Bereitschaft versetzen. Kriegsschiffe erhoben ihre Banner, und Wächter der Lüfte hielten Ausschau nach möglichen Eindringlingen. Noch vor Morgengrauen verkündete das Heer Pyromons jedoch, dass kein feindlicher Schatten den eigenen Himmel verletzt habe.

Bereits am Sternentag hatte Königin Korafyra vor einem großen Schlag gewarnt. Geheimkundige hätten Kunde gebracht, dass Tatarus einen vereinten Angriff aus mehreren Waffenarten plane – Dämonen, fliegende Schrecken und zerstörerische Belagerungsgeschosse zugleich. Darum rief sie das Volk auf, bei jedem Alarm unverzüglich die Schutzbunker aufzusuchen.

So verharrt Myanra im fünften Kriegsjahr zwischen Hoffnung und Furcht. Über den goldenen Türmen der Elfenstadt liegt weiterhin Rauch, und niemand vermag zu sagen, ob dies nur ein weiterer Schlag war – oder das Vorspiel zu einem noch größeren Sturm aus den Schattenreichen von Tatarus.

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