16/06/2026
Drei Jahre können vieles verändern: Aus ersten Fragen zur beruflichen Zukunft wurden klare Ziele, aus Unsicherheit Haltung, aus einzelnen Begegnungen entstand ein Netzwerk. Bei der Absolvierendenfeier unseres Schülerprogramms Studienkompass in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt war dieser Spirit schon beim Grußwort von Christof von Dryander, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Stiftung, spürbar.
Unter dem Motto „Drei Jahre – viele Wege – ein gemeinsamer Aufbruch“ feierten 330 Geförderte zusammen mit Ehrenamtlichen und Partnern des Programms am vergangenen Freitag nicht nur ihren Abschluss, sondern auch den Beginn eines neuen Kapitels. Mit dem Studienkompass haben sie ihren Weg ins Studium oder in die Ausbildung gestartet – gestärkt durch persönliches Coaching, Workshops, digitale Lernformate und viele Menschen, die an sie glauben.
Neben den Urkundenübergaben bot die Feier Raum für Begegnungen, persönliche Gespräche und neue Impulse. Auf dem Podium gratulierten Dr. Kristina Hasenpflug, Geschäftsführerin der Deutsche Bank Stiftung, Christina Ramb, Vorständin der sdw, und Prof. Dr. Nikolaus Risch, Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung, den Absolvierenden. Dabei sprachen sie über Chancen, Umwege in Lebensläufen und die Relevanz beruflicher Orientierung in einer sich wandelnden Arbeitswelt. Im Publikumsdialog mit den Förderpartnern diskutierten Dr. Alexandra Gerstner, Geschäftsführerin der sdw, Till Krägeloh, Geschäftsführer der Barthel Stiftung, und Dr. Hellen Fitsch, Vorständin der Accenture-Stiftung, gemeinsam mit den Geförderten und Ehrenamtlichen über den Umgang mit Unsicherheiten, die Bedeutung von Unterstützung und den Mut , Verantwortung zu übernehmen. Beim anschließenden Get-together wurde der Austausch in persönlichen Gesprächen fortgesetzt und vertieft.
Am folgenden Tag gab es für die Absolventinnen und Absolventen ihren letzten Studienkompass-Workshop „Horizonte ansteuern“. Die Themenforen drehten sich um Fragen zu Finanzen, zu sicherem Auftreten, zum konstruktiven Umgang mit Stress und Veränderung. Aber vor allem eines stand im Fokus: Zukunft selbst gestalten.
Wir sagen herzlichen Glückwunsch an alle Absolventinnen und Absolventen und bis bald im sdw-Netzwerk🌟
Initiativpartner des Studienkompass sind die Deutsche Bank Stiftung, die aim Akademie und die sdw. Hauptförderer sind die Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und die Joachim Herz Stiftung.
Fotos: Gerd Scheffler/sdw
10/06/2026
„MINT und Entrepreneurship gehören zusammen!“ und „Wichtig ist es, Jugendliche schon früh für das Unternehmertum zu begeistern.“ – Diesen Zitaten der Bundesministerinnen Karien Prien und Dorothee Bär konnten wir beim gestrigen 14. Nationalen MINT Gipfel in Berlin nur vollumfänglich zustimmen.
Auch in diesem Jahr hatte das Nationales MINT Forum e. V., zu deren Mitgliedern auch die sdw gehört, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingeladen, um aktuelle Herausforderungen und Lösungen für die Stärkung der MINT-Bildung zu diskutieren. Schwerpunkt in diesem Jahr: Wie können Gründergeist, Entrepreneurship und Innovationen Potenziale im MINT-Bereich entwickeln?
Die diskutierten Forderungen wurden auch in zwei neuen Veröffentlichungen festgehalten. Ein Positionspapier des Nationalen MINT Forums stellt die Notwendigkeit heraus, Innovationspotenziale und unternehmerisches Denken in Deutschland weiter zu stärken – insbesondere in Zeiten tiefgreifender Transformationsprozesse: MINT-Bildung, Maker Education und Entrepreneurship gehören untrennbar zusammen, wenn Deutschland seine Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern will.
Die beiden Bundesministerinnen stellten zudem ihren gemeinsamen Aktionsplan MINT+ vor, der u. a. eine stärkere Vernetzung von formaler und außerschulischer Bildung sowie den Ausbau regionaler Bildungsökosysteme und Partnerschaften vorsieht.
Das alles möchten wir auch in unseren Angeboten zusammenbringen, zum Beispiel gemeinsam mit der Karl Schlecht Stiftung in der Entrepreneurship Talent Academy (ETA). Sechs Monate lang erlangen Schülerinnen und Schüler dort Einblicke in die Start-up-Welt. Einige Alumni der ETA haben bereits gezeigt, wie gut technische Fragestellungen und eigene Gründungen zusammenpassen. So hat beispielsweise Alumnus Anton Schope das Unternehmen Elbklar gegründet, das professionelle Reinigungen mit Drohnentechnologie anbietet. Am Vorabend des Gipfels wurde er dafür von der Initiative "MINT Zukunft schaffen!" als neuer MINT-Botschafter ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch – ein tolles Vorbild, dem hoffentlich noch viele junge Menschen folgen werden.
Danke an das ganze Team des Nationalen MINT Forums für die tolle Organisation und für die Möglichkeit, die Angebote der sdw dort zu präsentieren und mit den Gästen in Gespräch zu kommen!
Zum Positionspapier des Nationalen MINT Forums:https://www.nationalesmintforum.de/fileadmin/medienablage/content/publikationen_und_empfehlungen/empfehlungen/2026/Positionspapier_Gruendungskultur__web.pdf
Zum Aktionsplan MINT+ von Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2026/06/090626-mintplus.html
05/06/2026
Junge Menschen dazu zu befähigen, Verantwortung zu übernehmen und zu einer demokratischen, innovativen und vielfältigen Gesellschaft in Europa beizutragen – das ist unsere Mission im Studienförderwerk Klaus Murmann. Große Worte, die am letzten Wochenende einmal mehr mit Leben gefüllt wurden 💪
17 unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten verbrachten vier Tage in Gdańsk, um durch Besuche bei NGOs und Gespräche mit Einwohnerinnen und Einwohnern Einblicke in das Leben der Menschen und aktuelle gesellschaftliche Themen zu gewinnen.
Wie abwechslungsreich so eine Exkursion sein kann, zeigen die vielen Fotos, die uns aus Gdańsk erreicht haben:
🇵🇱 Die Teilnehmenden besuchten das Centrum Solidarności I European Solidarity Centre, das zur Geschichte der freien Gewerkschaft Solidarność in Polen sowie allgemein zu Bürgerbewegungen in Mittel- und Osteuropa informiert.
🇵🇱 Am Herder-Zentrum der Gdański, der zentralen Einrichtung zur Förderung der deutschen Sprache und Kultur in der Region, trafen sie Mitarbeitende verschiedener Lehrstühle, die ihnen die Entwicklung der polnischen Wirtschaft näherbrachten.
🇵🇱 Sie lernten in verschiedenen Workshops die Arbeit und die Herausforderungen lokaler NGOs und bei geführten Touren durch die Altstadt und über das Werftgelände die Geschichte von Gdańsk kennen.
🇵🇱 Sie versuchten sich an ersten Polnisch-Vokabeln, probierten typisch polnisches Essen und und und!
Wir danken allen Beteiligten, die unseren Geförderten diese fantastischen Einblicke in unser Nachbarland ermöglicht haben, und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Besuch 🤝
Fotos 1, 4, 7 und 10: Dawid Linkowski / sdw, alle weiteren: sdw
01/06/2026
🚀 Start-up-Luft schnuppern, eigene Gründungsideen entwickeln und die Zukunft aktiv mitgestalten: Für Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Rhein-Main, Sachsen, Heilbronn und Stuttgart startet jetzt die Bewerbungsphase der Entrepreneurship Talent Academy 2026.
Das sechsmonatige Förderprogramm bietet engagierten Jugendlichen die Möglichkeit,
✨ eigene Ideen im Team zu entwickeln,
✨ in die Start-up-Welt einzutauchen,
✨ kreative Methoden und unternehmerisches Denken kennenzulernen
✨ und Zukunftsskills wie Kreativität, Teamwork & Eigeninitiative zu stärken.
📅 Bewerbungsphase: 1. Juni – 27. September 2026
📍 Für Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Rhein-Main, Sachsen, Heilbronn und Stuttgart
💸 Die Teilnahme ist kostenfrei.
💡 Fragen zum Programm oder zur Bewerbung? Für interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte bieten wir Online-Infotermine an:
🗓 8. Juli 2026 | 19 Uhr
🗓 17. September 2026 | 19 Uhr
👉 Alle Infos: www.sdw.org/ETA
Die Entrepreneurship Talent Academy ist ein Spin-off unseres Schülerprogramms STUDIENKOMPASS und führen wir gemeinsam mit der Karl Schlecht Stiftung durch.
28/05/2026
Herzlich Willkommen bei der sdw! Dr. Nicole Saverschek wird zum 1. Juni die Leitung unseres Studienförderwerks Klaus Murmann übernehmen. Die promovierte Biologin war zuletzt Geschäftsführerin der TU9, der Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland, und zuvor Leiterin der Abteilung Strategie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
„Wir freuen uns, dass wir Frau Dr. Nicole Saverschek für die Leitung unseres Studienförderwerks gewinnen konnten. Ihre langjährige Erfahrung im akademischen Bereich, ihr Verständnis für die aktuellen Herausforderungen von Innovation und Transfer sowie ihre enge Vernetzung mit Hochschulen und Unternehmen werden unsere Programme für exzellente Talente weiter stärken,“ so Dr. Alexandra Gerstner, Vorsitzende der Geschäftsführung der sdw.
„Das Studienförderwerk Klaus Murmann steht für exzellente Nachwuchsförderung – seit über 30 Jahren. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit dem Team, den Geförderten und den vielen Alumni, Ehrenamtlichen und Partnern die erfolgreiche Arbeit weiterzuführen und eine Förderung für junge Menschen anzubieten, die sie dabei unterstützt, die Zukunft aktiv mitzugestalten“, so Dr. Nicole Saverschek zu ihrem Start bei der sdw.
23/05/2026
Ehre, wem Ehre gebührt! Am heutigen Geburtstag des Grundgesetzes lädt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt zum ersten deutschlandweiten Ehrentag ein – denn Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen!
Für uns ist der Ehrentag deshalb auch ein Anlass ein großes DANKESCHÖN an die fast 1.000 Ehrenamtlichen zu schicken, die unsere Arbeit erst ermöglichen, zum Beispiel als Mentorinnen und Mentoren, Referierende oder in den Auswahlkommissionen. Ihr bewirkt mit eurem Engagement so viel auf den Wegen unserer Geförderten und seid wichtige Ratgebende und Vorbilder für alle. Und gleichzeitig stärkt das ehrenamtliche Engagement auch immer unsere Gemeinschaft und die Demokratie – aktuell wichtiger als jeher. Wir feiern euch und alle, die sich für demokratische Werte engagieren, also nicht nur heute, sondern gerne jeden Tag 🏆
Mehr zum heutigen Ehrentag und eine der Übersicht über zahlreiche Aktionen, die noch bis zum 31. Mai deutschlandweit laufen, gibt es unter https://www.ehrentag.de/
21/05/2026
Carolin Federolf absolviert gerade mit dem Hans Weisser Stipendium eine Embodied Leadership Coaching Ausbildung am Strozzi Institute in Rom. Ein Fokus liegt auf der Frage, was menschliche Führung kann, was Algorithmen nicht können – und warum die Antwort hierzu im Körper beginnt.
Hi Carolin, wie bist du zu diesem Thema gekommen?
„In unserer westlichen Kultur treffen wir Entscheidungen meist so, als würde unser Körper beim Hals aufhören. Gleichzeitig zeigt die Neurowissenschaft, dass unser Körper ständig Signale verarbeitet, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Wenn wir lernen, mit unseren Körperempfindungen in Kontakt zu kommen, erweitert sich unser Handlungsrepertoire.
Algorithmen übernehmen mittlerweile immer mehr Entscheidungen, die ‚objektiv‘ wirken, aber gelernt sind aus Daten, die die heutige Realität und Entscheidungslogiken abbilden. Die Fähigkeit, Systeme kritisch zu lesen, Muster zu hinterfragen und unter Unsicherheit verkörpertes Urteilsvermögen einzubringen, wo Algorithmen es nicht können – das ist für mich die eigentliche Führungsaufgabe, die uns bevorsteht.“
Welche Rolle spielen Lissabon und Rom dabei?
„Im Herbst habe ich zwei Monate in Lissabon verbracht und am Web Summit teilgenommen. Parallel vertiefe ich aktuell meine Ausbildung als Embodied Leadership Coach am Strozzi Institute in Rom, es ist eine der weltweit renommiertesten Ausbildungen in diesem Feld.“
Welche drei Punkte konntest du schon mitnehmen?
„1. Embodied Leadership setzt dort an, wo klassisches Coaching oft aufhört: im Körper, in den eingeübten Mustern, die wir unter Druck automatisch abrufen.
2.Nachhaltige Veränderung braucht Wiederholung und Praxis, nicht nur Reflexion. Neue Verhaltensweisen müssen buchstäblich ins Nervensystem eingeübt werden.
3.Unter Unsicherheit und Druck greifen wir auf das zurück, was wir am tiefsten eingeübt haben, nicht zwingend auf die sinnvollste Entscheidung im Moment. Deshalb ist verkörperte Handlungsfähigkeit für mich die entscheidende Führungskompetenz in einer Welt, in der Algorithmen das Schnelle übernehmen.“
Vielen Dank!
Das ist unser gemeinsames Stipendienprogramm mit der .
Fotos: privat
14/05/2026
Endlich langes Wochenende 🌞 Das fühlt sich doch schon fast nach Urlaub an, oder? Und würdet ihr den bei diesen fantastischen Bildern nicht auch am liebsten in Valencia verbringen?
Unsere Stipendiatin Mia verbringt hier aber keinesfalls ihre Semesterferien, sondern einen Forschungsaufenthalt am Institut für Menschenrechte der Universität Valencia ( de València - UV): Im Rahmen ihres Promotionsprojekts zum Recht auf politische Teilhabe von Menschen mit Hörbehinderungen untersucht sie, ob diese in Spanien bessere Teilhabeleistungen erhalten als in Deutschland – sowohl rechtlich als auch in der Praxis.
Mia lebt für zwei Monate in Valencia. Neben ihrer Forschung an der Uni genießt sie so oft es geht das spanische Stadtleben und die entspannte, positive Lebensart: „Beim Bummeln in der Altstadt, beim Joggen, Lesen oder Yoga in der Turia (einem atemberaubenden, 9 km langen Park), beim Volleyballspielen abends am Strand, beim Einkaufen auf dem Zentralmarkt … Und und und!“
Danke für die Einblicke, liebe Mia. Wir wünschen dir weiterhin eine großartige Zeit in Valencia und viel Erfolg für dein Promotionsprojekt!
Fotos: privat
30/04/2026
🎓 Endspurt für deine Bewerbung!
Du willst mit deiner Promotion etwas bewegen? Dann bewirb dich jetzt für unser Promotionsstipendium im Studienförderwerk Klaus Murmann!
Die Bewerbungsphase endet am 6. Mai – das lange Wochenende ist also die perfekte Gelegenheit, deine Bewerbung fertigzustellen und abzuschicken.
👉 Hier geht’s zu den Infos und zum Bewerbungsportal: www.sdw.org/promotion