Studio108 Berlin

Wegbeschreibung Website Service kontaktieren

Studio108 Berlin Studio108 bietet Raum für Yoga &Ayurveda, du findest Yogaklassen, Yoga kompakt Kurse, Gesundheitskurse, Behandlungen uvm.

01/10/2026

Was meine ich mit „tiefer“?

Für mich liegt eine der wichtigsten Erfahrungen im Yoga darin, eine Verbindung zu mir selbst zu entwickeln, die über das hinausgeht, was gerade an der Oberfläche geschieht.

Ich würde es meinen Wesenskern nennen. Andere sprechen vielleicht von der Seele oder dem höheren Selbst. Der Begriff ist für mich gar nicht entscheidend. Entscheidend ist die Erfahrung: Da ist etwas in mir, das bleibt.

Dorthin führt allerdings kein direkter Weg.

Für mich bedeutet Yoga auch, durch die verschiedenen Schichten meiner Persönlichkeit zu gehen und sie kennenzulernen. Die Seiten, die ich an mir mag. Und genauso die, die unbequem sind. Meine Zweifel, Ängste, Bedürfnisse, Widersprüche und Grenzen.

Dabei spielt auch mein Nervensystem eine wichtige Rolle. Denn innere Unruhe, Anspannung oder Unsicherheit verschwinden nicht einfach, nur weil ich sie verstanden habe. Ich muss sie zunächst wahrnehmen und lernen, mit diesen Zuständen umzugehen.

Nicht alles lässt sich wegatmen oder wegmeditieren. Einiges will wahrgenommen und gespürt werden. Und ja, das kann auch schmerzhaft sein.

Aber genau dadurch lerne ich mich kennen. Und daraus können mit der Zeit mehr innere Ruhe und Klarheit entstehen.

Denn wie soll ich mir selbst vertrauen, wenn ich nur die Seiten von mir kenne, die ich gerne sehen möchte?

Auch ich verliere die Verbindung zu mir. Ich zweifle, werde unsicher, gerate aus meiner Mitte.

Der Unterschied ist: Ich weiß heute, dass dieser innere Halt nicht verschwunden ist. Und ich weiß, wie ich wieder zu ihm zurückfinden kann.

Das ist für mich eine der tiefsten Erfahrungen, die Yoga mir ermöglicht hat:

Nicht unerschütterlich zu werden. Sondern zu wissen, wohin ich in mir zurückkehren kann.
Kommentiere: „Schritte“ und ich sende dir den Link zu mehr Stabilität…

28/09/2026

Zweifel gehören dazu.

Gerade wenn wir etwas verändern, eine Entscheidung treffen oder Vertrautes verlassen, wünschen wir uns oft erst einmal Sicherheit.

Doch Zweifel müssen nicht bedeuten, dass eine Entscheidung falsch ist. Sie können auch zeigen, dass uns etwas wichtig ist, dass wir noch prüfen oder dass wir gerade Neuland betreten.

Für mich bedeutet Selbstvertrauen deshalb nicht, immer sicher zu sein.

Selbstvertrauen bedeutet auch, meine Zweifel wahrzunehmen, ohne ihnen automatisch die Entscheidung zu überlassen.

Vielleicht ist also nicht die Frage:
Wie werde ich meine Zweifel los?

Sondern:
Kann ich mir auch dann vertrauen, wenn noch nicht alles sicher ist?

Wie ist das bei dir? Musst du dir sicher sein, bevor du dich entscheidest?

27/09/2026

Kennst du deine Ressourcen?

Tanzen ist eine meiner wichtigsten Ressourcen.

Nicht die einzige – aber eine, von der ich sehr genau weiß: Sie tut mir gut. Sie bringt mich in Bewegung, macht mich lebendig und oft einfach glücklich.

Als Ressourcen im Therapie Kontext ist all das, was uns unterstützt, stabilisiert und uns Zugang zu unseren eigenen Fähigkeiten und Kräften ermöglicht.

Das können Menschen und Beziehungen sein. Bewegung, Natur, Musik, Kreativität, Wissen, Humor, Spiritualität, bestimmte Orte oder Rituale. Und manchmal etwas ganz Einfaches, von dem wir einfach wissen, dass es uns guttut.

Ressourcen sind gerade dann wichtig, wenn wir etwas verändern wollen.

Denn Veränderung bedeutet häufig auch, Vertrautes zu verlassen. Neue Entscheidungen zu treffen. Grenzen anders zu setzen. Gewohnheiten zu verändern oder etwas auszuprobieren, dessen Ausgang wir noch nicht kennen.

Dafür brauchen wir nicht nur Mut.
Wir brauchen auch Halt.

Auf Nervensystem-Ebene kann Ressourcenaktivierung genau dazu beitragen: Wir richten den Blick nicht ausschließlich auf das Problem und das, was nicht funktioniert, sondern auch auf das, was bereits trägt, stärkt und verfügbar ist. Das gibt Sicherheit.

Und dabei gibt es einen wichtigen Unterschied:

Eine Ressource zu kennen ist noch nicht dasselbe, wie sie zu nutzen.

Ich kann wissen, dass mir Bewegung guttut – und trotzdem wochenlang nicht tanzen.
Ich kann wissen, dass mir Natur hilft – und trotzdem den ganzen Tag drinnen bleiben.
Ich kann wissen, welcher Mensch mir guttut – und ihn trotzdem nicht anrufen.

Deshalb lohnt es sich, die eigenen Ressourcen nicht nur zu sammeln, sondern ihnen einen tatsächlichen Platz im Leben zu geben.

Vielleicht nimmst du dir einen Moment und fragst dich:

Was nährt meinen Körper?
Was nährt meinen Geist?
Was nährt meine Seele?
Was nährt meine Beziehungen?

Und dann noch eine fünfte Frage, die ich fast für die wichtigste halte:

Welche dieser Ressourcen nutze ich tatsächlich – und welche kenne ich nur?

Ressourcen können ein wichtiger Teil unseres inneren Halts sein.

🌿Speichere dir diese Gedanken, um sie wirken zu lassen…

20/09/2026

Kommt dir das bekannt vor?
Erst noch das erledigen.
Noch kurz jemandem antworten.
Noch etwas organisieren, vorbereiten, zu Ende bringen.

✨Und dann bin ich dran.

Das Problem ist nur: Dieses „später“ kommt erstaunlich selten.
Oder erst dann, wenn wir längst müde, gereizt oder erschöpft sind und eigentlich gar keine Kraft mehr dafür haben, etwas zu tun, das uns guttun würde.

Für mich geht es nicht darum, uns selbst ständig an die erste Stelle zu setzen. Wir haben Verantwortung, Arbeit, Menschen, die uns wichtig sind – und vieles davon tun wir gern.

Interessanter finde ich die Frage, wie selbstverständlich wir uns selbst auf später verschieben.

Vielleicht magst du heute einmal kurz innehalten und dich fragen:

✨Was muss eigentlich alles passiert sein, bevor ich mir erlaube, mich um mich selbst zu kümmern?

✨Woran merke ich, dass ich eine Pause brauche – und wie lange mache ich danach trotzdem noch weiter?

✨Was würde sich verändern, wenn mein eigenes Bedürfnis nicht immer erst dann wichtig wird, wenn alles andere erledigt ist?

Es geht nicht darum, daraus gleich die nächste Aufgabe zu machen. Vielleicht reicht es für heute, einmal zu bemerken, wie oft du dir selbst sagst: später.

Und wenn dir beim Lesen jemand einfällt, der dieses „später“ ziemlich gut kennt:
Schick ihr diesen Impuls gern weiter.

16/09/2026

Wie leicht kannst du um Hilfe bitten?
Diese Frage kenne ich auch von mir selbst.

Ich bin ziemlich gut darin, Dinge allein zu lösen. Verantwortung zu übernehmen, mich durchzubeißen und erst einmal selbst nach einer Lösung zu suchen.

Hilfe anzunehmen fällt mir dagegen nicht immer leicht.

Vielleicht, weil ich nach außen gern stark sein möchte. Vielleicht auch aus Angst vor Ablehnung oder weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Unterstützung nicht immer selbstverständlich ist.

Und manchmal ist da sogar dieser Gedanke:
✨
Ich weiß doch schon so viel. Warum bekomme ich das nicht allein hin?

Dabei ist genau das ein Trugschluss. Wissen schützt uns nicht davor, an Punkte zu kommen, an denen wir selbst nicht weitersehen. Und Unterstützung zu brauchen, sagt nichts darüber aus, wie stark oder kompetent wir sind.

Hilfe annehmen beginnt für mich sogar einen Schritt früher: damit wahrzunehmen und sich einzugestehen, dass ich gerade nicht alles allein tragen möchte.

Auch in meiner Arbeit erlebe ich, wie hilfreich es sein kann, wenn jemand von außen mit Ruhe und Erfahrung auf die eigene Situation schaut.
✨
Deshalb biete ich neben meinen Yogakursen auch 1:1-Begleitung an – mit Yoga, Ayurveda, Atem- und Nervensystemarbeit, abgestimmt auf das, was du gerade brauchst.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, findest du meine Angebote über den Link in meiner Bio.

14/09/2026

Kennst du das? Wir orientieren uns oft daran, was wir erreicht haben, was wir leisten und wie gut wir die vielen Rollen unseres Lebens erfüllen.

Daran ist auch nichts falsch. Schwierig wird es, wenn unser Gefühl von Sicherheit davon abhängt, dass im Außen alles gelingt.

Innere Stabilität heißt für mich, sich auch dann auf sich selbst verlassen zu können, wenn etwas anders läuft als geplant.

Ich bin noch da.
Ich kann für mich sorgen.
Ich kann reagieren.
Ich kann einen neuen Schritt gehen.

Genau solche kleinen Erfahrungen können dazu beitragen, dass Vertrauen in uns selbst wächst.

🌿Wenn du mehr Ruhe und Stabilität in deinen Alltag bringen möchtest, habe ich dafür einen kostenlosen 7-Tage-Guide erstellt:

„7 Tage zu mehr Ruhe & innerer Stabilität“

Mit kleinen, alltagstauglichen Impulsen und Routinen, die du direkt ausprobieren kannst.

→ Du findest ihn über den Link in meiner Bio.

07/09/2026

Du kennst wahrscheinlich den Satz, „Die einzige Konstante ist Veränderung“.

Unser Nervensystem bevorzugt Vertrautes und Vorhersehbares. Wenn etwas unsicher wird, versuchen wir deshalb oft, über Kontrolle wieder Sicherheit herzustellen.

Kontrolle kann Sicherheit schaffen. Wir planen, organisieren, bereiten uns vor und versuchen, Unvorhersehbares möglichst klein zu halten. Daran ist zunächst nichts falsch.

Nur lässt sich das Leben nicht vollständig kontrollieren.

Deshalb brauchen wir noch eine andere Form von Sicherheit: > eine, die nicht davon abhängt, dass außen alles so läuft wie erwartet.

Diese innere Sicherheit entsteht auch durch Erfahrungen:

✨Ich kann wahrnehmen, was gerade geschieht.
✨Ich kann reagieren.
✨Ich kann Entscheidungen treffen.
✨Ich kann meine Grenzen erkennen.
✨Ich kann mit Situationen umgehen, die ich vorher nicht geplant habe.

Unser Nervensystem lernt ebenso über solche Erfahrungen. Nicht nur „Es passiert nichts Unvorhergesehenes“ kann Sicherheit vermitteln, sondern auch: „Es darf etwas Unvorhergesehenes passieren – und ich kann damit umgehen.“

Genau hier liegt eine wichtige Wurzel von Selbstvertrauen.

Nicht in der Gewissheit, alles unter Kontrolle zu haben. Sondern in dem Vertrauen, auch dann handlungsfähig zu bleiben, wenn wir es nicht haben.

Diese Erfahrungen beginnen mit Wahrnehmung. Denn bevor ich etwas verändern kann, muss ich überhaupt wahrnehmen, was in mir geschieht. Yoga kann dabei helfen, dein Bewusstsein zu stärken, um langfristig innere Stabilität zu finden.

Wenn dich diese Impulse ansprechen, folge mir gern für weitere Inspirationen.

YogaBerlin YogaPankow

04/09/2026

Wenn du merkst, dass du nicht mehr runterkommst, kann Bewegung hilfreicher sein als der Versuch, sofort still zu werden.

Die Übung, die du hier siehst, ist ganz klein: Du hebst die Fersen leicht an und lässt sie leicht sinken. Daraus entsteht ein sanftes Federn und eine feine Schwingung, die sich durch den Körper fortsetzt.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um kräftiges Schütteln oder eine stark aktivierende Bewegung. Entscheidend ist die Qualität: klein, weich, rhythmisch und federnd.

Denn Bewegung wirkt nicht immer gleich auf unser Nervensystem. Ein kräftiges, schnelles Schütteln kann eher aktivierend wirken. Eine kleine, gleichmäßige Bewegung kann dagegen dabei unterstützen, Spannung zu regulieren und allmählich ruhiger zu werden.

Spür dabei weniger danach, ob du die Übung „richtig“ machst, sondern was sie in deinem Körper verändert.

Genau solche kleinen Bewegungen fließen inzwischen auch stärker in meine Yin-Yoga-Stunden ein. Neben den länger gehaltenen Positionen arbeiten wir mit bewusster Bewegung, Atem und Meditation – immer mit dem Blick darauf, was dein Nervensystem gerade braucht.

Yin Yoga & Atem
Mittwochs 19:30–20:45 Uhr
Studio 108 Berlin-Pankow – oder online

Im September kannst du das neue Format mit 2 Stunden für 25 € kennenlernen

01/09/2026

Tagsüber läuft es. Und abends ist plötzlich die Luft raus.

Das kann damit zu tun haben, dass du während des Tages im Funktionsmodus bleibst: Termine, Entscheidungen, Verantwortung, Dinge, die erledigt werden müssen.

Dein Körper macht mit. Und viele Signale nimmst du dabei erst einmal weniger wahr.

Wenn die Anforderungen am Abend nachlassen, wird spürbarer, was vorher schon da war: Anspannung, Müdigkeit, Erschöpfung.

Deshalb beginnt Erholung für mich nicht erst auf dem Sofa am Abend.
Es hilft so sehr schon tagsüber kleine Momente einzubauen, in denen du wahrnimmst:
Wie geht es mir gerade eigentlich? Was brauche ich?

🌿In meinen kostenlosen 7-Tage-Guide für mehr Ruhe & innere Stabilität findest du: kleine, alltagstaugliche Impulse aus Yoga und Ayurveda, die dich dabei unterstützen, wieder bewusster wahrzunehmen und rechtzeitig gegenzusteuern.

🌿 Kostenlos über den Link in meiner Bio.

31/08/2026

Studio 108 ist ein Ort für Bewegung, Begegnung und Ruhe, für Yoga, Atem, Meditation und Ayurveda.

Der Blick auf den Menschen als Ganzes – und darauf, was Körper und Nervensystem brauchen, um wieder mehr Ruhe und Stabilität zu erfahren, liegt mir am Herzen.

Und dabei gilt:
Du musst hier nichts können und nichts beweisen.

🌿 Studio 108 · Berlin-Pankow
Yoga · Ayurveda · Nervensystemarbeit

Alle Kurse und Angebote findest du über den Link in meiner Bio.

Adresse

WollankStr. 122/Eingang Görschstraße
Berlin
13187

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Studio108 Berlin etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Studio108 Berlin senden:

Verknüpfungen

Gesponsert

Teilen

Kategorie