SC Kristall Berlin e.V.

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Spieler gesucht! Hast du Interesse deine Fußballkarriere beim SC Kristall Berlin fortzusetzen? Dann melde dich bei uns!

Das Training findet jeden Dienstag im Stadion Buschallee von 19.00-21.00 Uhr statt. Interessierte Spieler sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen!

25/06/2018

26. Spieltag - 22.06.2018 - RBC Berlin 2:1 SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel (2:0)

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Das war's!

Eine lange, unverhofft schwierige Spielzeit geht für die Spielgemeinschaft aus dem SC Kristall Berlin und den Prenzlauer Berger Teufeln mit dem Auswärtsspiel beim Pokalsieger RBC Berlin zu Ende. Mit einer letzten zusammengewürfelten Truppe aus Invaliden, Karteileichen und Alltime-Spielern wollten wir einen versöhnlichen Abschluss finden.

Zu dem Spiel muss allerdings kaum etwas geschrieben werden. Die Hausherren wollten einen entspannten Sommerkick sehen, in dem die Spieler munter ihre Positionen tauschen und locker aufspielen konnten. So lief es auch. Locker flockig stand es nach 16 Minuten bereits 2:0 und der Drops war gelutscht. In der 73. Minute machen wir durch Bredereck noch den Anschlusstreffer und dann war Feierabend.

Feierabend aber dieses Mal etwas größer geschrieben! Hier und heute endet nicht nur die Saison 2017/18 für uns. Auch die Spielgemeinschaft löst sich nach nur einem Jahr wieder auf. Gründe dafür gibt es viele, die müssen wir hier nicht weiter beleuchten. Was jedoch bleibt ist, viele neue, spannende, ehrgeizige und menschlich wunderbare Menschen auf beiden Seiten kennengelernt zu haben. Ohneeinander hätte keine Mannschaft einzeln in der Freizeit-Verbandsliga überlebt und viele Top-Spieler hätten diese Liga nie noch ein weiteres Jahr bereichern können.

Angefangen bei "Katze"Siedtmann: Ein Rückhalt in allen Spielen, ließ oftmals weinende Stürmer an sich scheitern. Machte die Liga auf sich aufmerksam. "Doktor Rü": Verpennt in vielen Lebenslagen, Meckerkopp hoch 10, super Kumpel und Teamkamerad. "Nasse 4": Ehrgeizig wie kein Zweiter, sportlich zweigleisig, aufsteigender Stern beim SCU06. "SH6": wenn im Einsatz, dann zu 100%, Mittelfeld-Fels einerseits, Kombinationsmotor andererseits. "JoeP": im Ältestenrat engagiert, womöglich beste Saison ÄVA, Ü32 zieh dich warm an! "Manolo": Papa ersten Grades, Monster-Fußballer, Saison eröffnet und geschlossen. "Zwilling mit H": Ob Sturm, Mittelfeld oder Abwehr - keine Position war ihm zu schwer, dufter Typ und toller Mensch und Fußballer. "MH13": nein, kein Name eines abgestürzten Flugzeuges, sondern ein Top-Stürmer, der den Ball gern länger als nötig am Fuß behält, Rotation II wird Augen machen. "Judgemän": Kabinenclown, immer ein Spruch auf den Lippen, moralische Maschine, Mensch den man lieben muss, Fußball kann'a och spielen. "Scholzi": Neben JoeP das brillierende Zentrum im Mittelfeld, Vorlagengeber und Schütze kompakt verpackt in 1,70m - Wunderbar. "Zwilling mit M": Kapitän, nur eine Gelbe (Rekord!), Abwehrchef und Bollwerk in einem, Vorbeikommen? Nope! "Freddy": Mädchen für alles, einer der All-Time-Spieler, nie müde, kein Verschleiß, immer weiter, ob Abwehr oder Mittelfeld - alles kein Problem, Engagement und Pflichtbewusstsein hat er erfunden. "Hütti": nach seinem Check gegen RBC (Hinrunde) Pitbull No.1, Mitspieler in Erfurcht, Hallen-Gott und bestgestylter Freizeitspieler. "AM19": Anführer des Ältestenrates, wenn im Einsatz, dann nur unter Vollspannung und Ehrgeiz, SR-freundlich, neben Scholzi Kartensammler. "Schumi": er gab dem 6er seinen Namen, auch in der Innenverteidigung eine Wucht, menschlich fabelhaft. "JJ": wenn nicht gerade mit Veilchen oder Glatze, wohl begabtester Spieler in der SG, immer für offensive Aktionen gut, defensiv sowieso stark. "Josh": zwei Meter und länger, ins Ausland musste erstmal nicht mehr, mit Training wird aus ihm der nächste Peter Crouch - nur attraktiver! "DonK": Sorgenkind der SG, Stürmer auf dem Zenit, super Mensch und Kollege. "Mamba-Strubel": in der IV beheimatet, Berliner-Jungs-Schreck, S04 hat ihn oft weggenommen, wir erwarten Verpflichtung zur Saison 18/19. "Isaac": Greifswalder Leihgabe immer da, wenn's drauf ankam, Linksverteidiger wie Alaba. "RF27": Pantoffelheld, doch auf dem Rasen offensiver Flügelstürmer, Torausbeute so lala, klasse Typ! "CF33": oft unterschätzt, druckvolle Pässe kann ja jeder, dennoch zweikampfstark und bei der Größe gehören die Bälle in der Luft ihm. "Ulrich": oft nicht gesehen, zum Saisonende richtig eingegriffen, Läufer, Stürmer, egal - er macht's. "Ollo": schnellster Spieler der Liga, Mann für die wichtigen Buden, Arbeitstier und menschlich eine Wucht - gehört in jede Mannschaft. "AlexA": immer engagiert, dem Trainer im Training die Beine blutig gekloppt, unterstützt, wo es nur ging. "Birdy": Mann im Hintergrund, aus dem Ältestenrat aufgrund zu hohen Alters entlassen, klasse Typ und Freund - 10 Jahre jünger und wir wären Meister geworden! "DB55": letzter Torschütze der Saison, vom Keeper zum Stürmer mutiert, Kristall-Legende. "CR83": ähnlich motiviert wie CR7, gegen diesen Rechtsverteidiger möchte man nicht spielen - Schienbeinschonerpflicht.

In der Hoffnung, die Hauptakteure genannt zu haben, möchte sich hiermit auch Trainer Bolduan für diese Saison bei allen bedanken. Diese Chance nochmal bekommen zu haben, all die wunderbaren Menschen kennenlernen zu dürfen, ist echt 'ne tolle Sache.

Mit dem Ende der SG endet nun dann auch die Geschichte vom SC Kristall Berlin. Ein Spielbetrieb ohne die Teufel aufrecht zu erhalten ist schlichtweg nicht möglich und so gehen wir den schweren Gang in die Vereinsauflösung. Viele Gesichter wird man wiedersehen, einige nie mehr. So ist der Lauf der Zeit und jeder wird eine neue Herausforderung finden. In diesem Sinne, danke an alle Unterstützenden, Spieler, Vereinsmitglieder, Ehemalige, Weggefährten und Gegner der vergangenen Jahre. Um es mit den Worten unseres ehemaligen Trainers zu sagen: "Es war uns ein inneres Blumenpflücken!"

Auf bald!

25/06/2018

25. Spieltag - 20.06.2018 - SV Traktor Boxhagen e.V. 3:1 SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel (2:0)

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Letzte Runde auf’m Traktor

© SV Traktor Boxhagen – Wer einen solch‘ netten Bericht schreibt, soll auch auf unserer Bühne auftreten. Auch wir sagen alles Gute und danke für die heißen Duelle!

Quelle: https://www.spielerplus.de/nearby/view-details/report?id=1224035

Letztes Spiel! Im Rahmen des Punktspielbetriebes also saisonal für Traktor, für Gäste im Sinne ihrer Auflösung demnächst als Verabschiedungsritual untereinander (die haben noch einen letzten Gig übermorgen bei RBC – und lassen dann ihren Torwächter gleich da) sowie: für den Boxhagener Trainer! Herr Pupetta hört nach 7 Jahren an der Muskel-Schinder-Trillerpfeife auf und widmet sich wieder mehr dem realen Leben. Recht so. Aber wir haben zu danken! Zu danken einer stetigen Ernsthaftigkeit, einer neugierigen Konsequenz, zu danken einer analytischen Methodik. Das alles zeichnet diesen Mann aus und der hat dann viele Spieler nicht etwa nur „ausprobiert“, sondern geformt und entwickelt. 1x Meister Im Kleinfeld (nach dem ersten Titel durch die KrachBummEnte), danach 3 Aufstiege am Faden (von der damaligen Kreisliga bis ganz hoch in die jetzige Verbandsliga und dort dann die Plätze 9,5 und nun 3). Wie finden Sie das, lieber Leserin? Wir in Ihrer Sportreduktion finden das imposant und sind doch gleichwohl traurig. Aber jegliches hat seine Zeit (wussten schon die Puhdys) und ergo nehmen wir Abschied voneinander.

Das will übrigens gelernt sein und im Boxhagener Land gehen sie damit vorbildlich um. Soweit man das von außen sehen kann… Nun. Die Artisten von Tinto schenkten ihrem Koohtsch ein zauberhaftes Abschiedsmatch: Girlanden von schnellsten Angriffen und geistiger Potenz wurden geflochten, üppige bis feudale Kämpfe ausgetragen, rasante Läufe dargeboten. Sehr ansehnlich und im Grunde war es die Zusammenfassung der Spielzeit schlechthin, was den 3 Dutzend Zuguckern kredenzt wurde: brillanter Eustreß, unbedingter Einsatz, echt viel fußwerkerisches Können – aber auch eine zärtliche Verträumtheit ab und an , eine schwärmerische Verhuschtheit sowie ein allerbester Freizeit-Faktor. Gäste konnten kurz nach der Wiederantröte zum 1:2 verkürzen und hielten das Spiel durchaus spannend. Während Weinrot immer wieder am überrrragenden Goalie der Angereisten scheiterte. Kollege Siedtmann war wirklich der Knaller des Abends! Nichtsdestotrotz schubsten der Kannibale sowie 2x der Läufer das Runde in die Reuse der All-Blacks und es ward ein verdienter Heimsieg.

Wir wünschen den Jungs aus Weißensee und den Dunckers ein gutes Unterkommen nach einer hoffentlich erfolgreichen Suche, war uns eine Ähre, tschüssi! Boxhagener ihrerseits landen nun bei 52 Punkten aus 24 Spielen und können eine positive Tordifferenz von +51 vorweisen. Die Mannschaft mit den wenigsten Gegentreffern wurde logischerweise Meister (Urbanspor 361), die Truppe mit den meisten erzielten Toren Zweitplatzierter (RBC, die dann aber Pokalsieger). Jenen beiden Combos und allen anderen Mitwettbewerbern sei herzlich gratuliert und wie immer gedankt – der Berliner Freizeitfußball hat eine enorme fußballerische Qualität, aber vor allem eine ständige Sogkraft der Fairneß, der Aufrichtigkeit und, ja, der Romantik. Mitwirkende heuer noch für Heimische: Sammerle (der Kapitän spielte die ganze Saison mit angerissenen Bändern und durfte heute als Kompott sogar mal in den Kahn), Gattuso, Auge (ebenfalls letztes Spiel, entpuppte sich immer mehr als ruhender Pol in der Abwehr!), Pater Gonien (ebenfalls auf der Suche nach neuen Herausforderungen), Kollege BolzHauer, Coronas Rippe, Rensenbrink, Grinsekatze, der Große, Beißer, Trevor Francis, Pony M. sowie Debütant Tony.

ja. Entdecken Sie nun im luftleeren Raum ihre Tendenzen zur Schwerelosigkeit, buttern Sie Ihre Achillessehnen, leiden Ihre Familie und vergleichen mal in einer ruhigen Minute das alberne Prozedere des Fernsehfußballs mit Ihren Erfahrungen auf den grünen Teppichen des VFF in Berlin. Tschö, Detta!

Hochachtungsvoll, Ihr Theo Retisch.

23/06/2018

24. Spieltag - 09.06.2018 - SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel 4:0 FC Berliner Jungs II (0:0)

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Letzter Heim-Tesch-Sieg

Ein schönes Spiel in Abwesenheit vom Trainer gegen einen dankbaren Gegner. Ein Spiel in dem uns sogar deutliche Fehlschüsse, deutliche Fehlentscheidungen und kaputte Schuhe nicht aufhalten konnten und das starke Highlights hatte: 2 Tore vom italienischen Flügelstürmer, ein volles Spiel von Strubel (und wieder ein Tor gegen die Jungs) und ohne eigene Gelbe.

Nach einem guten Start mussten wir nach 20 Minuten zum ersten Mal materialbedingt wechseln, für Wolf fanden sich glücklicherweise jedoch noch passende Schuhe beim verletzten Mussehl. Kurz danach die erste große Torchance für den eingewechselten Hüttner nach einem missglückten Abschlag des Keepers, die Direktabnahme aus 16m geht jedoch sicher drüber. Allerdings konnten wir uns gut drauf einstellen, dass die Abschläge immer bei der Bank der Teufel runterkommen würden und den dritten infolge fing Plenert sicher. Dafür durfte er gleich mal aufs Feld. In der 25. dann eine schöne Flanke von Lehnert aus dem Halbfeld, Hüttner nimmt denn Ball an und wird dann vom Keeper umgesenst. Klares Foul, Keeper entschuldigt sich,... aber der Schiri gibt Ecke. Gut, dass der Kader groß war, denn für Hüttner war das Spiel vorbei. Scholz neu im Spiel und trotz klarer Überlegenheit und einigen Torchancen bis zur Halbzeit nichts Zwingendes. Die Jungs nur einmal mit einer abgerutschten Flanke mit dem Ball in Tornähe (39.).

Aufgrund der Temperaturen und des großen Kaders in der Pause weitere Wechsel, aber der Spielfluss blieb. In der zweiten Hz. dann gleich mal eine gute Chance für Rüstow, der einen abgewehrten Ball über den herausgeeilten Torwart, aber auch übers Tor hebt. In der 55. drückt Wolf den Ball aus 2m endlich über die Linie, nachdem Lehnert am 5er Eck den Ball von der Grundlinie reinbringt und damit die Jungs aus dem Spiel nimmt. Praktisch in der nächsten Situation starkes Kopfballtor von Deringer nach einer Ecke (59.), damit war das Spiel gefühlt entschieden. Zwar kam noch der ein oder andere Konterversuch, doch die als einzigen durchspielenden Siedtmann, Strubel und Fricke standen sicher. Mit der Führung im Rücken spielten wir das Ding locker runter, wechselten fleißig und kamen zu guten Chancen. In der 72. Strubel's drittes Kopfballtor gegen die Jungs, der kurz zuvor einen Konter an der Mittellinie fair, ganz ohne Foul und Karte, unterbunden hatte und somit tatsächlich noch dabei war. In der 80. dann ein Freistoß von Scholz, der zunächst hängen bleibt. Dann aber von Deumer stark in der Strafraum durchgesteckt, eine Drehung und durch Deringer sicher abgeschlossen, schönes Tor.

Weitere Möglichkeiten ergaben sich, aber am Ende blieb ein überlegenes 4:0 und eine gute Mannschaftsleistung, die drinnen wie draußen Spaß gemacht hatte.

18/06/2018

23. Spieltag - 03.06.2018 - Adlershofer BC Freizeit 08 2:1 SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel

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Für die Partie gegen die Adler galt es in erster Linie alles noch laufendes Spielermaterial zusammenzukratzen um einen halbwegs konkurrenzfähigen Kader präsentieren zu können. Von gerade einmal 13 Spielern konnten nur elf der Partie bei Anpfiff beiwohnen, da sich einer den Stau Berlins gönnte und sich ein anderer beim Aufwärmen den Gesäß-Muskel zerrte (weltklasse!).

Ungewohnt defensiv mit Fünferkette und Libero gingen wir in die Partie und beschäftigten die Hausherren, die ihrerseits zwar mehr Ballbesitz, dennoch kaum Raumgewinn oder gar Torchancen erspielen konnten. Doch in der 25. Minute bekommen wir auf links den Gegenspieler nicht gedeckt, sodass dieser einen Sahnepass in das Zentrum hinter die Kette spielen kann, wo der heranstürmende Angreifer eiskalt einnetzt. Im Gegenzug spielen wir es, wie aus den letzten Spielen bekannt, ohne Kaltschnäuzigkeit und vergeben Monster-Chancen durch Wolf oder Höde frei vor dem Keeper. Der Ausgleich sollte durch Deumer dann in der 2. Halbzeit fallen doch die Adler holen sich kurz vor Ende die Führung aus abseitsverdächtiger Position zurück. Nach weiteren Verletzungen wird das Spiel kurz vor Ablauf der Spielzeit vorzeitig beendet.

Im letzten Heimspiel gegen die Berliner Jungs II werden wir versuchen, nochmal richtig einen rauszuhauen!

28/05/2018

22. Spieltag - 26.05.2018 - SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel 6:0 SC International Berlin (W)

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Drei Punkte plus, sechs Punkte minus

Der Spielbericht zum vergangenen Heimspiel gegen den SC International Berlin ist schnell geschrieben. Die Heimkombo mit motivierter Erwärmung bei sonnig heißen 30°C. Ein nervös herumtelefonierender SR und zugleich Staffelleiter unserer Verbandsliga am Seitenrand. Gäste, die sich durch erneutes - dreimaliges - Fernbleiben selbst disqualifizieren.

Ein 6:0-Erfolg mit drei Punkten für unsere SG und dennoch der Abzug von 9:0 Toren und sechs Punkten. Warum? Durch das nun drittmalige Nicht-Antreten der Fernost-Boys wird die Liga durch die Annullierung sämtlicher Ergebnisse vom SC International Berlin noch einmal munter durchgemischt. Gut für all' die Mannschaften, die sich gegen Inter einen Ausrutscher erlaubten, schlecht für alle anderen. Eine offizielle Bestätigung durch die Spielleitung steht noch aus.

Das Meisterschaftsrennen zwischen Urbanspor 361, dem SV Traktor Boxhagen e.V. und dem amtierenden Double-Sieger RBC Berlin könnte also nochmals richtig Fahrt aufnehmen!

Photos from SC Kristall Berlin e.V.'s post 16/05/2018

21. Spieltag - 15.05.2018 - FC Hertha 03 FZ 1:0 SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel (1:0)

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Und täglich grüßt das Rote-Tier

Mit nur einem Tag Pause nach dem ziemlich bitteren Ausscheiden im Pokal wartete bereits das nächste Ligaspiel auf uns. Die Reise ging ins beschauliche Zehlendorf zur Hertha. Mit schweren Beinen und den letzten Gedanken an die verpasste Chance stellten wir mit 16 Spielern einen recht ordentlichen Kader am Siebenendenweg auf. Nach den letzten Negativerlebnissen in der Liga sollte es heute wieder bergauf gehen. Doch der Fußball schreibt andere Geschichten…

Mit Kick-Off zeigten die Hausherren frei von der Leber weg, wie ihr Spiel heute aussehen würde. Keine großartigen Kombinationen oder Dribblings, stattdessen langer Hafer nach vorn in der Hoffnung, dass der ein oder andere einmal durchrutscht. Bei diesem Altersschnitt der weiß-blauen aber auch ein notwendiges Übel, pumpten die meisten bereits nach 25 Minuten und begannen in Person des Schlussmannes bereits in der 14. Minute mit Zeitspiel – Alter macht eben nicht nur langsam, sondern lässt die Erfahrung und Abgezocktheit wachsen. So lag es an uns, das Spiel zu machen. Und dies sah in der Anfangsviertelstunde auch sehr gut aus. Kaum Gegenwehr von der tiefstehenden Hertha, ein Spiel in einer Hälfte. Höde (2./9.) und Hoyer (2.) prüften den Schlussmann bereits kurz nach Anpfiff, vergaben aber leichtfertig. In der zwölften Minute rücken wir aus der Abwehr zu weit über die rechte Seite nach vorn und verlieren im letzten Drittel die Pille. Die Hertha erneut mit einem langen Ball in ebenjenen offenen Raum auf unserer rechten Seite, einem Sprint zum Ball und Feuer! Der Schütze zieht das Leder wie einen Strich von der rechten Strafraumgrenze ab und überrascht Siedtmann, der den feuchten Ball ins kurze Eck genagelt bekommt (12.) Es beginnt ein nicht nachlassendes Anlaufen der Gäste auf den Hertha-Kasten, nur verpassen wir es, den letzten Pass über die Linie zu drücken. Hüttner (13.) und Kraus (37.) haben dabei noch die aussichtsreichsten Chancen, als sie jeweils über rechts an der langsamen Abwehr vorbeiziehen, jedoch ohne zu schauen querlegen wollen. In der Mitte stehen wir nicht in Position, sodass die Hertha klären kann. Und wie in den letzten Wochen machen wir uns das Leben auch hier wieder selbst schwer. Im Aufbauspiel versuchen wir, wieder über dieselbe Seite zu kombinieren und spielen dem Gegner dabei den Ball direkt in den Fuß. Der anschließende Befreiungsschlag landet beim einzig fitten Herthaner, welchen Strubel als letzter Mann stilecht in Naldo-Manier legt. Rote Karte, Unterzahl! Halbzeit.

Doch selbst in Unterzahl ist die Hertha hier und heute mehr als schlagbar. Einzig unsere Chancenverwertung rettet die Hertha vor dem Untergang. Mit Wiederanpfiff zeigt sich dasselbe Bild. Schwarz rennt an, weiß verteidigt und befreit sich mit langen Bällen. Es sind erneut Kraus (52.) und Höde (53.), die den Ausgleich auf dem Fuß haben. Doch entweder steht ihnen der Keeper oder aber ein Verteidiger im Weg. Immer und immer wieder dasselbe Bild. Der Verzweiflung nahe, stellen wir auf komplette Offensive um. In der Schlussphase kommt die Hertha dadurch noch zu ein, zwei Kontern, kann diese jedoch ebenso wenig erfolgreich zu Ende spielen, wie wir. Sturmläufe von Deumer und Kraus, Abschlüsse von Höde und Scholz wollen einfach nicht rein gehen, wobei Letzterer einen Abpraller flach an den langen Pfosten nagelt. Man könnte heute wahrscheinlich wieder Stunden weiter spielen, ein Tor würde allerdings nicht mehr fallen. Gut also, dass SR Wawretschka nach sechs Minuten Nachspielzeit – geschuldet dem durchaus pfiffigen Zeitspiel der Herthaner – mit den Spielern ein Einsehen hat und die Partie beendet.

In der Partie „Not gegen Elend“ schlägt die Erfahrung das Unvermögen. Nicht auszumalen, was sowohl in dieser, als auch den Partien gegen den SFC Friedrichshain III und die Britischen Löwen drin gewesen wäre, würde man mit elf Mannen spielen können. Spielerisch allerdings knüpften wir bis auf die Torgefahr an das gute Pokalspiel bei RBC Berlin an, sodass die Unterzahl über einen langen Zeitraum, wie auch vom SR attestiert, nicht zu sehen war. Das lag jedoch zum Großteil an müden, langsamen und bewegungsmuffligen Hausherren, die die drei Punkte über die Zeit retteten.

Nun wünschen wir schöne Pfingsten und eine erholsame Zeit!

Gez. El Presidente

Photos from SC Kristall Berlin e.V.'s post 14/05/2018

Pokal-Halbfinale - 13.05.2018 - RBC Berlin 3:1 SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel (1:0)

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Einzug ins Pokalfinale verpasst

Am gestrigen Sonntag stand es nun an: das Halbfinal-Pokalspiel beim amtierenden Double-Sieger RBC Berlin. Wochenlang wurde darauf hingefiebert, wodurch womöglich das ein oder andere vergangene Ligaspiel drunter litt, doch nun ging es um nicht weniger als den Einzug in das Finale. Trotz eines gut gefüllten Kaders mussten wir zu allem Überfluss auf unseren Kapitän verzichten, der sich eine Woche zuvor einen Zeh brach und heute zum Zuschauen verdammt war. Standen wir im Pokal bislang eher Mannschaften aus unteren Ligen gegenüber (die Ausnahme bildet dabei der FC Hertha 03 FZ im Viertelfinale), wartete nun der ganz große Brocken am Fuchsbau-Stadion auf uns. Ähnlich wie beim FC Bayern gegen Real sollte an dem größtmöglichen Gegner leider kein Vorbeikommen sein.

Hinein in die Partie. Auf tatsächlich ungewohntem Geläuf tasteten wir uns behutsam in die Partie und hielten uns dabei strikt an die taktischen Vorgaben. In den Anfangsminuten kamen beide Teams zu ihren ersten eher ungefährlichen Torschüssen bevor es dann ans Eingemachte ging. In der 10. Minute schlagen wir die Pille hinter die gegnerische Defensive. Fleske, der auf links deutlich im Abseits stand, bricht den Lauf ab, da Kraus aus dem Zentrum den Ball erläuft und den Ball eiskalt am Keeper vorbei ins Netz schiebt. Ohne die Situation dabei abzuwarten, winkt der Linien-SR mit seinem Fähnchen und beraubt uns damit dem wichtigen Führungstreffer. Fast im Gegenzug schlägt nun auch RBC aus der eigenen Hälfte den Ball weit ins Zentrum, wo Bingöl mit Tempo und dem perfekten, flachen Abschluss ins lange Eck Siedtmann keine Chance lässt (13.). Der Unmut über diese letzten Minuten hielt nur kurz an und wir spielten weiter gut mit. Nach einer kurzen Trinkpause (24.) sind es erneut die Gäste, die mit einer verunglückten Flanke von links auf den Querbalken dem gegnerischen Tor am nächsten kommen (32.). RBC läuft hier und da in die Abseitsfalle der Gäste, macht aber dennoch das Spiel. Dennoch spielen es die Gäste in der 40. Minute erneut super aus, als man über rechts frei Richtung 16er starten kann. Den scharf vor den Kasten geschlagenen Ball kann der RBC-Verteidiger per exzellenter Flugeinlage grandios zur Ecke klären. Sehr sehenswert! In der Folge macht RBC wieder mehr Druck und kommt zu weiteren Abschlüssen. Kurz vor Pausentee dann der Pfiff: im eigenen 16er foult ein RBC-Spieler und lässt dem SR keine andere Wahl. Den fälligen Elfmeter verwandelt Höde jedoch nicht. Den halbhoch getretenen Ball in die Mitte kann der in dieser Saison zum Keeper umfunktionierte Uhlig abwehren. Halbzeit! Ein ausgeglichenes Spiel, das durchaus 2:2 stehen könnte.

Doch kein Grund zur Panik! 45 Minuten warteten noch darauf, gespielt zu werden. Und so begannen die Gäste wie die Feuerwehr. Über rechts wird Kraus geschickt, der mit enormem Tempo den Ball perfekt auf Fleske querlegen kann. Aus drei Metern einzuschieben ist dann doch noch möglich und es steht 1:1. Es zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab, wobei die Chancen nun auf beiden Seiten deutlichere Formen annahmen. In der 51. Minute dann Szenen aus dem Irrenhaus. Lehnert versagen die Rasentreter und passender Ersatz befindet sich in der Kabine. Während die Gäste in Unterzahl weiterspielen müssen, macht Lehnert die Erfahrung, dass fuchsige Hausherren (deshalb vielleicht Fuchsbau) das gesamte Gebäude verriegelt haben und muss demnach zurück zum Platz eilen, um den Schlüssel zu bekommen. Eine engagierte RBC-Betreuerin macht sich im Voll-Geh-Modus auf den Weg zur Kabine. Ganze acht Minuten spielen die Gäste zu 10. und Lehnert kann in der 59. Minute seine Position wieder einnehmen. Mitten im Positions- und Abstimmungswirrwarr der Gäste können wir einen hohen Ball nicht herausschlagen bzw. gänzlich klären. Dieser wird postwendend zurück in die Box geflankt, wo Röthig das Bein am längsten streckt und den Ball ins Netz abrollen lassen kann (61.). Das Spiel wird nun intensiver und die Gäste arbeiten sich wieder nach vorn. Doch mehr als eine Halbchance durch Schumacher sollte nicht herausspringen. RBC nach schönen Kombinationen zumeist noch vom Gespann zwecks Abseits zurückgepfiffen. Mit fortlaufender Spieldauer rüsten wir die Offensive nochmals auf, doch die Pille bleibt meist im Mittelfeld hängen. Bereits in der Nachspielzeit macht RBC dann alles klar. Strel legt den Freistoß kurz vorm 16er simple quer und Bingöl haut das Leder flach ins Gäste-Gehäuse (91.). Kurz darauf war Feierabend!

Großer Kampf, ein wahnsinnig gut anzusehendes Fußballspiel von beiden Teams, kaum Unsportlichkeiten oder grobe Foulspiele. Die Gäste haben alles gegeben, sind dennoch am effizienteren und teils schlaueren Team von Trainer Zinedine Range gescheitert. Wir wünschen den Mannen um Cristiano Bingöl und Artjom Kroos aber auch dem im Finale wartenden Gegner Urbanspor 361 ein spannendes und packendes Spiel. Unsererseits werden wir noch möglichst viele Gegner in der Liga versuchen zu ärgern um die Saison so erfolgreich wie möglich beenden zu können.

Gez. El Presidente

Photos from SC Kristall Berlin e.V.'s post 07/05/2018

20. Spieltag - 05.05.2018 - SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel 3:3 Polnischer Olympia Club Berlin e.V. (3:1)

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Ohne Rot, dafür ohne Herz und Kopf

Nach zwei vermeidbaren Niederlagen stand nun die Partie gegen das Tabellenschlusslicht an. Konnten wir uns in den letzten Spielen defensiv lange Zeit in Unterzahl behaupten, sollte heute die Offensive die Arbeit aufnehmen und sich den Frust von der Seele schießen.

Die Gäste stellten zu Anpfiff gerade einmal zehn Tapfere auf dem Tesch und standen dementsprechend tief und eng. Für ein Kombinationsspiel der Hausherren blieb daher nicht viel Raum und dennoch sollten die Chancen im Verlaufe des Spiels für zwei Partien ausreichen. In der Anfangsviertelstunde gaben wir bereits ein halbes Dutzend Schüsse auf den Gäste-Kasten ab, wovon nur einer den Weg ins Netz fand. Kraus setzt sich in der eigenen Hälfte gegen gleich vier Gegenspieler durch und durchbricht mit Tempo die letzte Abwehrreihe, um nur noch auf Höde querzulegen, der die Pille einschiebt (7.). Weiter ging es in einem tatsächlich eher unansehnlichen Spiel – Gäste robust, Heimis zu hektisch und ungenau – mit Fouls, Freistößen und Torchancen für die teuflische SG. Nachdem Wolf das Leder aus zehn Metern direkt auf den Schlussmann zurückpasst (9.), verlassen auch Scholz bei einem Schuss von der Strafraumgrenze die Kräfte und der Ball landet ungefährlich beim Keeper (10.). Der gut aufgelegte SR Neuber hatte die Partie zu jedem Zeitpunkt im Griff, pfiff Abseitsstellungen zu 99% richtig, erlaubte einen gewissen Grad an Härte und ließ sich von Fallsüchtigen nicht an der Nase rumführen. Gute Leistung! Nach wiederholten Abseitsläufen unsererseits sollte eine Ecke zur nächsten gleich Dreifach-Chance führen, als der Abnehmer und zwei Nachschüsse jedoch aufopferungsvoll geblockt werden. Im Anschluss zeigen wir erneut, wie man einen Gegner aufbaut. In der Vorwärtsbewegung halten wir den Ball zu lang am Fuß, lassen uns die Pille abjagen, gehen defensiv ins drei gegen vier und der POC vollendet einen simplen Spielzug zum Ausgleich. Danach allerdings weiteres Chancenvergeben auf Seiten der Hausherren. Abermals setzen wir unsere Spitze glänzend in Szene. Höde umkurvt den herauseilenden POC-Schlussmann und schiebt den vermeintlichen Führungstreffer aus 18 Metern sehenswert gegen den Pfosten des leerstehenden Kastens (31.). Da wir kaum nachsetzen, können die Gäste die Situation in Ruhe klären. Nur eine Minute später macht es Mussehl besser. Dieser wird über außen per trainiertem Schnittstellenpass geschickt, könnte querlegen, entscheidet sich jedoch für die sichere Variante und schiebt locker am Keeper vorbei ein (32.). Wir laufen weiter an, doch der nun in Vollzahl spielende POC verteidigt wacker. Bezeichnend dafür, wenn man selber nicht trifft, ist dann, dass das 3:1 vom Gegner höchst selbst erzielt wird. Eine scharf getretene Flanke von Jänicke vollendet der Verteidiger ins eigene Netz (41.). Vor dem Halbzeitpfiff versuchen Höde und Jänicke noch zu erhöhen, vergeben jedoch (44./45.)

Die Halbzeitansprache wurde genutzt, das Team wachzurütteln. Das positive Ergebnis ist das Eine. Wie wir dieses jedoch erreicht haben und vor allem, wie viel wir nicht erreicht haben, ist das Andere. Kurz nach Wiederanpfiff müssen wir in der Defensive verletzungsbedingt wechseln und stellen teils komplett um. Die Partie ist nun sehr zerfahren und nicht schön anzusehen. Freistöße werden genutzt, den Zaun hinter dem Kasten scheppern zu lassen, Fouls teils sinnlos gezogen. Körperspannung Mangelware. Und dennoch gesellen sich hierzu vereinzelt wieder Torchancen durch Höde, Plenert und Kraus (59./60./63.), die ihr Ziel jedoch nicht erreichen. In der 74. Minute dann die vorerst letzte Chance für die Hausherren. Der eingewechselte Stephan lupft die Pille sehenswert in den über links startenden Mussehl, welcher unbedrängt aus einem immer spitzer werdenden Winkel ans Außennetz ballert. Die Gäste hatten nun vermutlich genug gesehen und starteten ihrerseits eine Schlussoffensive. Diese verteidigen wir durchaus schwerfällig, hüftsteif und oftmals zu unüberlegt, wodurch die Gäste nach fein herausgespielten Treffern noch zum Ausgleich kommen (81./88.). Auch wir hatten noch die Chance auf vier Treffer zu erhöhen, Bredereck schlenzt eine blitzsaubere Querpassvorlage jedoch gegen den Querbalken (87.).

Ein Spiel, das zum Nachdenken anregt. Und genau da liegt das Problem! Wer zu viel nachdenkt, anderes im Kopf hat, als was im Moment für wichtig zu halten wäre, der liefert ein solches Match ab. Fußball wird nicht nur auf dem Platz, sondern halt auch oftmals im Kopf entschieden. Nun heißt es die alten Fusselrüben wieder freizubekommen und in dieser Woche nochmal hart zu arbeiten. Alle schlechten Dinge sind drei – Check. Jetzt kann es wieder aufwärts gehen!

Gez. El Presidente

Photos from SC Kristall Berlin e.V.'s post 02/05/2018

19. Spieltag - 28.04.2018 - British Lions FC 2:0 SC Kristall Berlin/ Prenzlauer Berger Teufel (0:0)

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Oh man! Nicht schon wieder…

Eine Woche ist es her, als man einem unterlegenen Gegner die drei Punkte fein säuberlich in Geschenkpapier wickelte und mit in den Friedrichshain gab. Grund dafür war ein unglückliches, reflexartiges Handspiel auf der Torlinie eines Innenverteidigers in der 42. Minute. Am vergangenen Samstag luden nun die Britischen Löwen zum Fußballtänzchen ein. Mit gut ausgedünntem Kader – danke geht an das „lange“ Wochenende – präsentierten wir eine doch recht ansehnliche Truppe, die sich den wiedererstarkten Löwen entgegenstellen wollte.

Nachdem uns die Hausherren bemerkenswerte zehn Minuten am Spielfeldrand warten ließen, konnte der – nach eigener Aussage – Landesliga-pfeifende SR die Partie anjodeln. Den zahllos erschienenen Zuschauern zeigte sich eine recht verfahrene und nervöse Anfangsphase, geprägt von einigen Nicklichkeiten, Fouls und Freistößen. Der British Lions FC sollte dann den Anfang machen und die erste gute Chance der Partie für sich verbuchen. Nach unnötigem Beinstellen von Hüttner kurz vorm eigenen 16er wird der fällige Freistoß mit viel Effet auf den zweiten Pfosten geschlenzt. Freund und Feind hüpfen am Leder vorbei, sodass Siedtmann erstmals glänzend eingreifen muss und den auftippenden Ball noch um den Pfosten lenken kann. Nach den ersten Gelben zeigen dann auch die Gäste, was heute möglich ist. Lehnert wird über links freistartend Richtung Lions-Tor auf die Reise geschickt, kann die Pille jedoch nicht am herausstürmenden Keeper vorbeilegen. Dann, zum wiederholtem Male, der Bruch in einer äußerst ausgeglichenen Partie. Richter ist mit einer SR-Entscheidung zur Ecke für die Hausherren nicht zufrieden und brubbelt sich vor Ärger etwas in den nicht vorhandenen Bart. Der Landesliga-SR nimmt dies zum Anlass, den bereits wegen Foulspiels verwarnten Aushilfs-Innenverteidiger mit dem zweifarbigen Karton unter die Dusche zu schicken (36. Minute). Sollte das Selbst-Dezimieren so weitergehen, sodass man immer früher in Unterzahl spielen muss, können wir bald gänzlich zu zehnt beginnen. Sei’s drum. Ein besseres Abwehrtraining über knappe 55 Minuten kann es nicht geben. Die letzten Aktionen der ersten Halbzeit zeigten einige Abseitsläufe der Löwen, sowie eine zu Unrecht weiterlaufende Großchance der Hausherren in dreifacher Ausführung. Mussehl will einen hoppelnden Rückpass volley in die andere Hälfte schlagen, wird daran aber per gestrecktem und drüber gehaltenen Fuß vom quirligen Löwen-Kid gehindert und bleibt verletzt liegen. Statt des Muss-Pfiffs läuft die Partie weiter und drei Löwen starten allein auf Siedtmann. Diese bekommen es jedoch mit dem Fuß und auch Kopf nicht gebacken, die Führung vor der Halbzeit zu erzielen. Siedtmann überragend!

Der Fahrplan für den zweiten Abschitt lag auf der Hand: Abwehrschlacht bis zum Ende und bei Rückstand totale Offensive. Es war nun klar, dass die Löwen auf dem stumpfen und keinesfalls gelenkfreundlichen Hockeyteppich mehr Räume für sich einnehmen können und so die ein oder andere Chance herausspielen. Diese Chancen verpufften jedoch in Abseitspositionen, da wir noch zügig und im Kollektiv herausrücken. Es dauerte somit ganze 74 Minuten, bis die Führung durch die Löwen erzielt werden konnte. Wir bekommen den Ball nicht mehr präzise zum Mitspieler und laufen direkt in einen Konter. Auf unserer linken Seite lassen wir den Stürmer in den eigenen 16er eindringen, uns umkurven und ausspielen, sodass der Löwen-7er aus guten zehn Metern auf Siedtmann draufhält, der aus kürzester Entfernung nur noch den Arm hochreißen, den Gegentreffer aber nicht verhindern kann. Die ersten Ermüdungserscheinungen eines wahnsinnig starken Kampfes unserer Jungs fordern weitere Wechsel, die die Offensive nochmal beleben sollten. Wir sollten auch noch am Remis schnuppern, als Lehnerts Freistoß immer länger wird, am langen Pfosten einschlägt und von dort zurück ins Feld springt. Auch die etwas zu lang geratene Fleske-Flanke kann Bolduan nicht verwerten. Am Ende machen die Löwen in der 88. Minute den Deckel drauf und netzen zum 2:0 ein.

Bei allem Respekt wären aus den letzten zwei Spielen sicherlich 6 Punkte zu holen gewesen, da die Gegner ganz deutlich zu schlagen gewesen wären. Dies gelingt jedoch nur im 11 vs. 11 und somit schlugen wir uns lediglich selbst. Positiv zu sehen ist allerdings, welch immensen Aufwand wir defensiv betreiben und den Gegner vor große Probleme stellen können. Am kommenden Samstag geht es nun gegen den POC, der sich am Tabellenende eingenistet hat, jedoch niemals unterschätzt werden sollte. Ein weiterer Ausrutscher ist vollends zu vermeiden!

Gez. El Presidente

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