Through the body

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Lover of Life and Love. Yogi. Author. Pedagogue with heart. Hi, ich bin Linda!

Ich bin Yogalehrerin, Kinderyogalehrerin, Pädagogin, Mutter, Ehefrau, Kräuter- und Astroliebhaberin und sicher noch vieles mehr. Neben all den Labels, welche ich über den Lauf meiner Lebenszeit gesammelt habe, bin ich vor allem einfach Linda und habe eine besondere Art das Leben durch meinen Körper fließen zu lassen. Schon immer habe ich mich am meisten über meinen Körper erfahren und verarbeitet,

10/07/2024

Harmonie und Verbindung entstehen, wenn man sich einig ist, wenn man das Gleiche will. Wenn man nebeneinander steht und in die gleiche Richtung blickt. Oder?
Dann ist man im Fluss mit dem Universum. Auf dem richtigen Weg. Oder?
Jedenfalls sagte mir das irgendein verinnerlichter Glaube von Verbindung und Harmonie.

Doch jetzt standen wir hier und waren uns nicht einig, sondern wollten andere Dinge und blickten in verschiedene Richtungen. Und ich war verloren mit meinem irren Glauben darüber, was Harmonie und Verbindung braucht, um zu leben.

Und ich durfte lernen.
Lernen, dass es manchmal ein bisschen mehr Raum braucht.
Lernen, dass es manchmal einen Schritt von dem andern weg benötigt, um sich selbst zu spüren und den andern zu sehen.
Ich durfte lernen, dass wenn ich dir gegenüberstehe, ich zwar nicht in die gleiche Richtung schaue wie du, aber dass ich dafür in deine Augen schauen kann, dass ich dafür dich sehen kann.
Ich konnte lernen, dass sich mit jedem Wort über unsere ungleichen Ansichten dünnen Fäden beginnen zwischen uns zu spannen. Dass sich ein Raum ergibt, indem wir uns treffen. Ein Raum, wo du mich siehst, wo ich stehe und ich dich sehe, wo du stehst.
Ich durfte lernen, dass in diesem Raum mehr Verbindung entsteht und Nähe erwächst, als aus jeder Übereinstimmigkeit.
Ich durfte lernen, dass Verbindung ein Faden ist, der sich spannt. Dass ein aufrichtiger Blick Nähe schenkt, die um Längen wichtiger ist als Harmonie und dass meine Hand dann automatisch die deine hält.

Magisches Bild: .storytellers.lens

22/01/2024

Montagsgedanken.

Ich habe meine Erwartungen für den Januar bewusst klein gehalten. Nicht, weil ich Angst hatte enttäuscht zu werden, sondern eher, weil ich mir selbst Raum geben wollte.
Raum für den Übergang. Für die Zeit wo das Neue noch nicht in Sicht ist und das Alte noch nicht ganz losgelassen wurde. Wo die Vorsätze und Intentionen für das neue Jahr noch ihre Form und im Alltag ihren Platz finden dürfen. Wo alles, was ich mir vorgenommen habe, zu werden Platz zum Entstehen bekommt.

Januar fühl sich an wie im Nebel stehen. Und irgendwie ist das unangenehm und schön zugleich.
Mich führt der Januar gerade mal wieder an den Ort, an welchen ich sowieso geplant hatte hinzugehen: in die Ruhe und zu mir.
Äußerlich ist es ein Schmerz der aus Heiterem Himmel kam und mich im Moment einnimmt.
Innerlich brauche ich eh Zeit zum Nachsinnen.

Nein für mich fühlt sich das nicht nach Rückschritt oder Stillstand an.

Ich weiß, ich nehme jetzt nur Anlauf.
Anlauf für meinen Sprint aus dem Nebel, um zu sehen, was dort auf mich wartet.

Fantastisches Foto von: .storytellers.lens

Photos from Through the body's post 28/06/2023

Happy Birthday Papa.

Jedes Jahr habe ich einen Text geschrieben, heute fehlen mir die Worte.

Heute wäre dein 60. Geburtstag gewesen.
Und wie du ihn gefeiert hättest, oh du hättest ihn gefeiert. Ich kann es vor mir sehen, es wäre eine riesige Party geworden.

Und ich habe das Gefühl diesem Tag nicht gerecht zu werden. Ich habe es nicht geschafft Erdbeerkuchen zu kaufen, geschweige denn zu backen. Ich habe keine Wunderkerzen angezündet, kein Lied gesungen und noch nicht mal ein Bier zur Hand genommen.

Jetzt sitze ich hier, zwischen Fotos von dir, mit einer Kerze und Bildern für dich und ich feier dich.

Ich feier dich während Abendbrotessen vorbereiten und Kind duschen. Ich feier dich bei Einschlafbegleitung, Schulbrote schmieren und Hausaufgaben anschauen. Ich feier dich bei Guten-Nacht-Küssen und Einschlafgeschichten.

Ich Feier dich!
Heut und jeden Tag!

Vor allem vermisse ich dich!

Happy birthday Papa! ♥️♥️♥️

28/03/2023

Leise, still und heimlich habe ich meine Webseite fertiggestellt und den Link einfach oben in meine Bio gepackt.

Ich freue mich, dass sie endlich fertig ist und wenn ihr auch bisschen neugierig seid, schaut euch doch einfach mal bisschen um.

Let me know what you think.

26/03/2023

|Fortsetzung vom letzten Post|
Ich habe selbst schon so viele Yogastunden zum Thema „verwurzelt sein“ oder „sich verwurzeln“ konzipiert und unterrichtet. Ich habe auch schon viele Post und Beiträge dazu verfasst, aber als dieses Bild von den Bäumen und Pflanzen für uns mental „zeichnete“ hat etwas in mir „Klick“ gemacht und auf einmal habe ich gefühlt was verwurzelt zu sein wirklich für mich bedeutet.

Das verwurzelt sein erst durch dieses bedingungsloses JA ermöglicht wird.
Dieses bedingungslose JA zu dem, wo mein Leben begonnen hat und dieses bedingungslose JA zu meinem Leben wie es jetzt gerade ist. Mit all seinen Hürden, mit all seinen Hindernisse und Überraschungen. Mit all den Umwegen, Enttäuschungen, geplatzten Träumen und unerfüllten Erwartungen. Mit all den eventuellen Schmerzen und Schicksalsschlägen, die das Leben uns schicken kann.

Erst durch dieses JA können meinen Wurzeln überhaupt erst wachsen. Erst durch dieses JA löst sich der Wiederstand und wenn der Wiederstand zu dem was jetzt ist abgelöst wird von Demut. Von Dankbarkeit. Erst dann fangen die Wurzeln an zu wachsen und erst dann gebe ich mir selbst überhaupt die Möglichkeit zu Blühen. Zu erfahren, was mein Potential ist. Was ich eigentlich alles für Möglichkeiten habe.
Es braucht nicht die „perfekte“ Erde, den idealen Ausgangspunkt. Alles, was es braucht, ist ein JA zu dem was ist.

22/03/2023

Seit Anfang diesen Jahres begleitet mich ein mentales Bild, welches mich tief berührt und mich einiges noch tiefer hat verstehen lassen.
Zum ersten Fortbildungswochenende meiner Yin-Yoga-Weiterbildung bei .de hat die großartige dieses Bild in mein Herz gepflanzt.

Anna erzählt uns von einem Video, welches immer wieder um die Frühjahrszeit in den sozialen Netzwerken auftaucht. Es handelt sich um ein Video einer Pflanze und wie diese anfängt zu Blühen. In dem Video kann man sehen wie die Pflanze erst in ihre Blühte kommt, nachdem sie all ihre kleinen Wurzeln in der Erde ausgebildet hat. Egal auf welchen Untergrund dieser kleine Samen auch immer gelandet ist, er muss zuerst seine Wurzeln in die Erde graben, um in sein volles Potential zu wachsen.

Anna zeichnete dieses Bild noch weiter und sprach über Bäume, welche an den scheinbar unmöglichsten Orten wachsen- zwischen Asphaltspalten, auf den kärgsten Böden und unter den schwierigsten Wetterbedingungen. Diese Bäume haben keine andere Wahl, wenn sie nicht bedingungslos JA "sagen" zu dem was sie vorfinden und nicht in dem Untergrund, auf welchen sie gelandet sind, ihre Wurzeln tief graben, dann werden sie sterben.
Aber mit ihren Wurzeln fest in welchem Untergrund auch immer, werden sie wachsen, in alle Möglichkeiten die es für sie gibt.

Was macht dieses Bild mit dir?
Wie ich dieses Bild in mein Leben übertrage und warum es mich so tief berührt hat, schreibe ich im nächsten Post.

04/01/2023

Heute früh als ich vor die Tür trat begrüßte mich ein riesiger Regenbogen, direkt zu meinen Füßen.
Ich dachte an dich und mir kam ein Lächeln.

Jetzt sitze ich hier und scrolle in meinen Bildern nach unten um eines von dir zu finden. Wie jedes Jahr an diesem Tag. Und jedes Jahr muss ich etwas länger scrollen, denn so viele Momente und Erinnerung haben sich bereits auf den letzten gemeinsam mit dir gestapelt.

In letzter Zeit ertappte ich mich öfter in Momenten wo ich mich aufeinander so „Erwachsen fühle“. Wenn ich im Zirkuszelt sitze und zuschaue und daran denke wie ihr früher da saßt und mir zuschautet zum Beispiel.

Doch heut, gerade an diesem Tag, heut, bin ich einfach nur ein Kind, welches ihren Papa vermisst.

6 Jahre ohne dich.

Danke für dich.
Danke für jeden Abdruck in meinem Herzen von dir.
Danke für jede Erinnerung.
Danke für den Regenbogen.
Danke für dich.

Ich vermisse dich jetzt und immer.
Ich Feier dich jetzt und immer.

Superpapa. ♥️

21/04/2020

How do you heal your body?
Move.
How do you heal your heart?
Move.
How do you heal all what hurts?
Move.
Move.
Move.

Move in what ever way you can.

Bring spaces in the places of your body where heavy emotion got stuck.
Bring light in all the dark spots.

Be there for yourself.

#

Photos 07/04/2020

We’ve made a plan.
we are trying to take control.
Every morning we sit down with our little family and make a plan for the day.
Everybody can decide what he or she wants to do.
This is great and helps us a lot.
But there are days like today.
Where I sit in front of this board and just can’t put my head around what I want from the day.
Everybody is pinning ob the things they like and want to do and I just sit there completely lost.

It drove me crazy today. “Why don’t I know what I want?”
Now I sit here alone at the kitchen table looking down at my teardrops forming a little puddle on the tabletop and realizing that this is grief.

I know what I want.
I want to go out and sit in a nice café or have a ice cream.
I want to go to our garden and know the kids can freely play together.
I want to meet my friends and family.
I want to hug.
I want to make plans for the next week and not just for today.
I want....

So I sit here and realize that the root of my confusion and my not knowing is actually grief. Me grieving all the things I would like but can’t.

And the healing to all of this is giving myself the biggest hug and knowing that also this feeling has its right to be here.
Allowing myself to feel this.
We don’t have to rock this crazy situation everyday like superwomen.
It is ok to fall apart too.

This amazing photo is made by the one and only .viana.photography 🙏🏻✨

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