Prof. Udolph - Zentrum für Namenforschung

Prof. Udolph - Zentrum für Namenforschung Auf dieser Seite informieren wir über Namen und Namenforschung. Bitte habt jedoch Verständnis, das
(1)

Wir erstellen Gutachten zu Familien-, Orts-, Flur- und Gewässernamen. Darüber hinaus können auch Forschungsprojekte in Auftrag gegeben werden.

Morgen beginnt in Göttingen der 76. Deutsche Genealogentag. Programm usw. findet man hier:https://genealogentag.dagv.org...
24/09/2026

Morgen beginnt in Göttingen der 76. Deutsche Genealogentag. Programm usw. findet man hier:
https://genealogentag.dagv.org/de/startseite.html

Ich darf auch dabei sein und spreche am Sonnabend, 14.00 Uhr, im ZHG (Zentrales Hör-saalgebäude, Raum 008) zu Familiennamen. Weitere Vorträge und Veranstaltungen findet man im Link.

Althunger - ein Familienname? Ja, 5- mal auf einer Telefon-CD. Und alle im Landkreis Spree-Neiße.Doch wohl eine Zusammen...
23/09/2026

Althunger - ein Familienname? Ja, 5- mal auf einer Telefon-CD. Und alle im Landkreis Spree-Neiße.
Doch wohl eine Zusammensetzung mit „-hunger“. Und gibt es weitere?
Nein, nichts gefunden.
Wenn man Althunger in Alt- und Hunter- zerlegt, muss man sich über „-hunger“ Gedanken machen …
Oh, ja, Volltreffer! Fast 3.000 Einträge auf einer Telefon-CD. Und deutlich erhöhtes Vorkommen in Sachsen an der Grenze zu Tschechien (Karte anbei).
Und woher kommt dieser Name? Von einem hungrigen Menschen? So viele in Sachsen, alle auf einem Fleck? Und sonst gab es keinen Hunger?
Da stimmt was nicht.
Aha, ich finde einen anderen Vorschlag:
Der Name gehört zu „Unger“ und Althunger ist somit der alte, der ältere Unger oder besser: Un-gar.
Ihr Familienname gehört daher zur Gruppe der Herkunftsnamen. Diese bildeten sich aufgrund starker Binnenwanderungen im Mittelalter heraus. Hier wurden die Zugezogenen gern mit dem Namen der Heimat benannt, also entweder nach dem Herkunftsort, z.B. Familienname Basler, Kölln oder dem Land bzw. Volk. Eine Person, die aus Ungarn in andere Gebiete zog, bezeichne-te man daher als Ungerer oder Unger. Auch Familiennamen wie Ungerer, Ungarn, Hungar, Ungerland, Ungering und Magiar beziehen sich auf den Volksnamen der Ungarn. Umdeutun-gen, wie sie in den Familiennamen Ungern, Hunger, Hungerer und Hungerland vorliegen, ver-schleiern oft das ursprünglich Benennungsmotiv.

Hotescheck - dieser Familienname klingt irgendwie auffallend, seltsam. Was steckt dahinter?Die Familie, die danach gefra...
22/09/2026

Hotescheck - dieser Familienname klingt irgendwie auffallend, seltsam. Was steckt dahinter?
Die Familie, die danach gefragt hat, kommen vor allem aus dem Raum um Beeleitz südl. von Berlin. Es gibt in der Familie aber Bereichte, wonach Vorfahren aus dem heutigen Böhmen gekommen seien … Mal prüfen …
Oh, der Name ist selten, nur 10 Einträge auf einer Telefon-CD.
Vielleicht gehören die zwei folgenden Namen in einen Zusammenhang:
Hotschek (10)
Hotschicke (16)
Die Verlustlisten des 1. Weltkriegs bieten nicht viel, aber immerhin 1-mal Hoteschek bei Bee-litz …
Das ist alles. Kein leichter Name.
Was sagt die KI?
Der erste Namensteil „Hote-“: Slawischer Rufname: Sehr wahrscheinlich leitet sich dieser Teil von einem alten slawischen Vornamen (wie Chotěbor oder Chotěmir, Kurzform Chote / Chot) ab. Das slawische Wort chotěti bedeutet „wollen“ oder „begehren“. Im ostdeutschen Raum (Brandenburg, Sachsen, Schlesien) haben sich viele solche slawischen Rufnamen im Laufe der Jahrhunderte eingedeutscht.
Slawisches Suffix: Das Suffix -scheck (tschechisch -ček, sorbisch -š/-k) ist eine typische Ver-kleinerungs- oder Koseform im slawischen Raum (analog zu „-chen“ oder „-lein“ im Deut-schen). Ein „Hotescheck“ wäre demnach der „kleine Hote“ (Sohn des Hote).
Das überzeugt mich nicht. Der Trick bei diesem schwierigen Familiennamen liegt im Anlaut: er geht zurück auf eine Grundform Lhot-, also mit Lh- im Anlaut. Dazu gehören in Tschechien zahlreiche Familiennamen:
Lhota 374
Lhoták 638
Lhoťan 80
Lhotecký 47
Lhotka 261
Lhotský 661
Von diesen ist vor allem Lhotecký ‒ gesprochen Lhotezki ‒ interessant (ca. 40-mal in Tschechi-en, ‒ Karte anbei ‒). Zugrunde liegt letztlich ein Ortsname wie etwa Lhota, zahlreich in Tsche-chien.
Allein in der Region Königgrätz (Králo¬vé¬hradecký kraj) sind 35 (!) Orte namens Lhota nach-weisbar, die teilweise mit unterscheidenden Zusätzen versehen wurden, wie Řešetova Lhota „Lhota bei Řešetov“ oder Velká Lhota „Groß-Lhota“.
Die vielen Ortsnamen Lhota gehen auf das alttschechische Wort lhota, lhóta „Erleichterung, Be-freiung, Freiheit“ zurück. Als Lhota bezeichnete man neue auf Waldboden gegründete Siedlun-gen, deren Bewohner als Gegenleistung für die Rodung und Urbarmachung des Waldes zeit-weilig von Steuern und sonstigen Abgaben befreit wurden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Bedeutung des Wortes lhota zu „zeitweilig steuerfreies Gut“ weiter.

Mecklenburg - heute mal aus gegebenem Anlass ein paar Worte zur Herkunft des Landes. Den Namen tragen auch mehr als 1.50...
21/09/2026

Mecklenburg - heute mal aus gegebenem Anlass ein paar Worte zur Herkunft des Landes. Den Namen tragen auch mehr als 1.500 Leute als Familiennamen (Karte anbei). Wenn man sich die Verbreitung genau ansieht, so sind die moisten dieser Namen nicht im Land selbst, sondern eher an den Rändern (Vorpommern), Hamburg, Schleswig-Holstein zu finden. Das erklärt sich daraus, dass in Mecklenburg es nicht sinnvoll ist, jemanden “Mecklenburg” zu nennen, weil alle Mecklenburger sind. Sobald aber jemand Mecklenburg verlässt und nach Schleswig-Holstein zieht, wird gefragt: Wo kommst du denn her? Und durch die Antwort “Aus Mecklenburg” ent-steht der Zu- bzw. Familienname.
Und der Name selbst? Geht auf das Dorf Mecklenburg südlich von Wismar zurück. In unmittel-barer Nähe zu diesem Ort findet sich Lübow, welches uns historisch 1250 als „castrum Slavi olim Lubow nomine villae, Theutonici vero
Mykelborg nominabunt“ bezeugt ist. Beim Ort Lübow befand sich also eine slawische Burg, die von den Deutschen Mykelborg, also Mecklenburg genannt wurde. Als weitere historische Belege kennen wir 995 Michelenburg, im 11. Jahrhundert Michilinburg oder im 12. Jahrhundert Mikil-inburg.
Von dieser Burg leitet sich der Name ab. Das Land begegnet in den Quellen erstmals 1171 als Mikelenburg und 1154 als Michelinburc.
Der Burgname beruht auf einer ursprünglichen Benennung altsächsisch mikil burg bzw. althoch-deutsch5 michil bur(u)g. Altsächsisch und althochdeutsch burg bedeutet nichts anderes als „Burg“ (mittelhochdeutsch burc, mittelniederdeutsch borch) und altsächsisch mikil, althoch-deutsch michil heißt so viel wie „groß“, so dass der Burgname ursprünglich einfach „große Burg“ bedeutete.

Bei manchen Familiennamen ist man froh, wenn man sie los wird. Das war auch der Fall bei dem Familiennamen “Firtzlaff”, ...
20/09/2026

Bei manchen Familiennamen ist man froh, wenn man sie los wird. Das war auch der Fall bei dem Familiennamen “Firtzlaff”, nach dem ich gefragt wurde.
Die “Leidtragende” schrieb:
Wir müssen unseren Namen immer buchstabieren und unsere Tochter war glücklich, nach der Heirat den Namen endlich los zu sein, er wird auch immer falsch geschrieben, meist Fritzlaff) - wir wissen nur, dass meine Schwiegereltern aus Greifenberg Ost Preußen, jetzt Polen flüchten mussten.
Kommt der Name auch aus der Richtung?
Hier das Ergebnis meiner Prüfung:
Bei derartigen Namen empfiehlt es sich, nach diesem und ähnlichen Namen zu sichen. Ich fand bei der Suche nach auslautendem -laff die folgenden:
Firtzlaff (31)
Firzlaff (136)
Fitzlaff (41)
Fritzlaff (4)
Man sieht, hier ist die „Verschreibung“ Fritzlaff sogar zum Familiennamen geworden ..
Die Kartierung der gefundenen Namen ergibt ein buntes Bild (Karte anbei), keine Häufung o.ä. Flucht, Vertreibung, Umsiedlung?
Ja, wahrscheinlich, denn die Verlustlisten des 1. Weltkriegs zeigen Vorkommen an der heute polnischen Ostseeküste in Pommern.
Also ein slavischer Name?
Ja, sehr wahrscheinlich. Ich tippe auf Umdeutung und Eindeutschung von schon früh bezeugten slavischen Personennamen, die G. Schlimpert, Slawische Personennamen in mittelalterlichen Quellen zur deutschen Geschichte, Berlin 1978 gesammelt hat:
1071 Wirchizlaus, 1194 Wirchoslau, 1358 Claus und Vergeslaf (auf Rügen), entstanden aus slav. *Virchoslav, enthält virch-, vjerch- ʽoben, oberer TEil՚ und slava ʽRuhm՚.
Klar, dass dieser Name bei Eindeutschung sein Aussehen verändert …

Geister - so heißen ca. 1.000 Menschen in Deutschland. Wir denken alle an Gespenster und ähn-liches, ahnen aber wohl, da...
19/09/2026

Geister - so heißen ca. 1.000 Menschen in Deutschland. Wir denken alle an Gespenster und ähn-liches, ahnen aber wohl, dass das kaum die Grundlage der Namen ist. Man muss wohl einen an-deren Weg gehen …
Hier mein Vorschlag:
Die Namen sind kaum in Süddeutschland zu finden (Karte anbei). Bei der Suche nach einer Lö-sung stieß ich auf Flurnamen, die so und ähnlich heißen:
Flurname „auf dem Geist“ bei Proitze westl. Bergen an der Dumme (Hann.
Wendland); die Geistwiesen bei Laasche südwestlich Lenzen (Elbe); die Geistheide bei Splietau östl. Dannenberg; im Geistfeld bei Zadrau, südöstl. Dannenberg.
Was steckt dahinter?
Als Örtlichkeits- oder Flurname gehört der Name zu mnd. geist = Geest, der hohe sandige Land-rücken, im Gegensatz zur Marsch. Ein „Geist“ oder „Geister“ ist also jemand, der dort siedelt. Völlig harmlos …

Gestern bei MDR Thüringen musste ich über „Klähnhammer“ nachdenken … Nicht ganz ein-fach der Name …-hammer in Familienna...
18/09/2026

Gestern bei MDR Thüringen musste ich über „Klähnhammer“ nachdenken … Nicht ganz ein-fach der Name …
-hammer in Familiennamen deutet zumeist auf eine Person hin, die mit einem Hammer oder in einem Hammerwerk gearbeitet hat. So weit, so gut. Und Klähn? Da könnte die Verbreitung eine Rolle spielen.
Ich fand auf einer Telefon-CD:
Klaenhammer (13)
Klähnhammer (12)
Klänhammer (24)
Kleinhammer (44)
Klönhammer (22)
Von diesen dürften Klaenhammer, Klähnhammer und Klänhammer zusammengehören. Eine Kartierung dieser Namen zeigt Vorkommen vor allem in Mecklenburg-Vorpommern (Karte anbei).
Die namenkundliche Standardliteratur deutet den Namen Klähn bisher als Ab-kürzung zu Klähnhammer oder Klönhammer ‘Keilhammer, Gesenkhammer’ als Berufsübername für einen Huf- und Waffenschmied.
Ich glaube, man muss einen anderen Weg gehen. Und da ist die Mundart in Mecklenburg-Vorpommern offenbar von Bedeutung.
Es gibt eine typisch mecklenburgische Entwicklung –ä- < -ö-. Am bekanntesten aus Fritz Reu-ters Onkel Bräsig aus Brösig;daneben Gödeke - Gädeke (Godefried), Bödeker - Bädecker, Dö-beler (Würfelspieler) - Däbeler, Köhler - Kähler, Köker - Käcker, Kökenmester - Käckenmester, Böckler (Buckelschild) - Bäckler, Schnökel (Hecht) - Schnäkel, Nötebom (Nußbaum) - Nät-bom, Mögebier - Mägebeer, Möhlmann - Mählmann.
Es ist also von ursprünglichen „Klöhnhammer“ auszugehen. Und bei Klöhn geht es wohl nicht um klönen „schwatzen“, sondern - so glaube ich - um eine der zahlreichen Varianten vom „Ni-kolaus“ … Sicher ist das allerdings nicht …

Heute in Magdala war der vielleicht spannendste Name … Naasner.Der Namenträger hatte schon Wichtiges ermittelt und dazu ...
16/09/2026

Heute in Magdala war der vielleicht spannendste Name … Naasner.
Der Namenträger hatte schon Wichtiges ermittelt und dazu geschrieben:
Zu meinen Vorfahren (Naasner) weiß ich nur so viel, dass sie um 1700 aus der Salzburger Ge-gend als Protestanten vertrieben wurden. Der Name war ursprünglich Nasner und wandelte sich um etwa 1900 bei einer Trauurkundenschreibung als Schreibfehler in zweimal „a“. Dies ge-schah bei der Heirat mit einer Französin im Standesamt in Dieuze (Lothringen).
Nasner soll eine Bezeichnung für Masken- bzw. Nasenschnitzerhandwerke gewesen sein.
Soweit die Infos.
Salzburger Exulanten. Ja, eine schlimme Geschichte. Ihres Glaubens wegen wurden ca. 20.000 Protestanten 1730 aus dem Salzburger Land ausgewiesen (Karte der Aussied-lungsbewegungen anbei). Gehört der Name dazu?
Hier das Ergebnis meiner Untersuchung:
In Deutschland gibt es heute Naasner und Nasner … Eine Karte (im Anhang) zeigt die Verbrei-tung (Gelb = Naasner, blau = Nasner).
Was sagen die Verlustlisten des 1. Weltkriegs, wichtig!
Naasner: 3x Nordrhein-Westfalen, 1x Ostpreußen
Nasner: mehrfach (nur) Ostpreußen.
Und wenn es Salzburger Exulanten sein sollten, müssten auch Spuren in Österreich zu finden sein.
Fehlanzeige! In Österreich: keine Einträge … !!
Doch keine Exulanten?
Langsam … im Salzburger Exulantenindex finden sich deutliche Spuren:
NASNER, NASSNER, NASSLER, NASTNER, NASER.
Aber in Österreich ist fast nichts … Warum?
Im Netz fand ich die folgenden Informationen:
Stellvertretend für viele steht hier der Name Nasner, der sich in einer Emigranten-Nachfahren-Familie im Laufe der Zeit von Nasner zu Nausner gewandelt hat. Hermann Gollub erwähnt im Stammbuch der ostpreußischen Salzburger mehrere Familien namens Nasner, Naßner, Naßler, Nastner, Naser unter einem. Es sind insgesamt 17 Personen namens Nasner (o. ä.), die emigriert sind und sie stammen alle aus dem Pongau, wo dieser Name als Familienname seither abge-kommen ist, aber als Geländebezeichnung und Hofname in der Gegend von Radstadt und Niedernfritz noch vorkommt. Alle im Gollub erwähnten Familien dieses Namens stammen aus den Gerichtsbezirken Werfen und Radstadt. Einer – es ist Leonhard Nasner, der nach Klaunischken im Kirchspiel Aulowöhnen im Kirchenkreis Insterburg in Ostpreußen emigriert ist - ist keinem Gerichtssprengel zuzuordnen, da nähere Angaben über seine Herkunft fehlen. Im "Verzeichnuß Derer Zu freyem Kauff feil stehender Güter Der Emigranten" scheinen aus dem Radstädter Gericht stammend Christian Naßner vom Gut Hechnig (Höchenegg), Thomas Nasner, vom Gut Ruetten oder Ruttenlechen in der Niedern-Fritz und Georg Naßner mit "Hauß und ein Nebenzimmer, nebst einem halben Jauch Acker" ohne weitere Ortsangabe auf. Soweit bis heute bekannt, sind alle Personen namens Nasner ursprünglich nach Preußen und Ostpreu-ßen emigriert.

Nicht wenige Orte in Thüringen feiern dieses Jahr die 1.150-jährige Ersterwähnung, darunter auch Magdala. Ein spannender...
15/09/2026

Nicht wenige Orte in Thüringen feiern dieses Jahr die 1.150-jährige Ersterwähnung, darunter auch Magdala. Ein spannender(und schwieriger) Name!
Ich habe dazu eine Einladung erhalten und werde morgen um 17.00 in Magdala in der Mehr-zweckhalle sprechen zu „Orts- und Familiennamen in Magdala und Umgebung“ …
Wie immer gibt es interessante Namen, so auch dort …

Gestern errreichte mich die folgende Anfrage: „ … ich meine mich, zu erinnern, dass Sie hier auch immer wieder Namen bek...
14/09/2026

Gestern errreichte mich die folgende Anfrage: „ … ich meine mich, zu erinnern, dass Sie hier auch immer wieder Namen bekannter Sportler besprechen. Im Hochsprung gibt es eine sehr erfolgreiche Nicola Olyslagers! Sollte das eine Variante von Ölschlager und Verwandtem sein?“.
Die Frage interessierte mich, ich war nur unsicher, ob der Name nicht außerhalb meiner Kompetenzen liegt …
Jetzt habe ich die Sache geprüft: sie hat ihn durch die Heirat mit Rhys Olyslagers „erworben“. Dieser ist niederländischer Herkunft … und da kann ich vielleicht hel-fen.
Oh ja, es gibt Chanen …
In den Niederlanden finde ich:
Olijslager - 380-mal
Olyslager - 9-mal
‒ Karte anbei ‒
So weit, so gut …
Und was sagen die niederländischen Namenforscher?
Ich fand eine ausreichende Begründung mit zahlreichen Namenvarianten, Auszug anbei.
Das Entscheidende: ndl. olieslager ist der „Ölschläger“, der Öl aus Pflanzen usw. auspresst. Die Worttrennung ist also olie-slager, nicht olies-lager … Da lassen wir uns im ersten Moment wohl falsch leiten …

Adresse

Blankenhof

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Prof. Udolph - Zentrum für Namenforschung erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Prof. Udolph - Zentrum für Namenforschung senden:

Verknüpfungen

Teilen