01/06/2026
Danke, Danke, Danke – 4. Löwenpokal in Braunschweig
Was sollen wir groß sagen?
Unser kleines Elternhockeyturnier vom 30.5-31.5. war eine schöne Sache, es hat uns als Gastgebern sehr viel Spaß gemacht und den größten Anteil hatten dabei unsere neun Gastmannschaften aus Duisburg, Potsdam und Brandenburg, Berlin, Delmenhorst, Göttingen, Ahrensburg, Lüneburg und natürlich aus Braunschweig.
Aber zurück zum Anfang:
Freitag Nachmittag Treffen zum Aufbauen, dafür ein Dank an unser Team, dass alle da waren, angepackt haben, wo angepackt werden musste und alles schonmal startklar gemacht haben. Die ersten Gäste trafen auch ein, haben ihre Zelte aufgebaut und gesellten sich dann dazu. So ergab sich eine lustige Runde und man begann schon mal, die ersten einigermaßen kalten Getränke zu testen. Kurzerhand wurde für die hungrigen unter uns noch der Grill angeschmissen. Würstchen und Brötchen waren schnell gemacht. Dabei wurde gequatscht, Taktiken entwickelt und verworfen, und dass zwischendurch ein ordentlicher Schauer runterkam war auch egal, denn „lieber jetzt als morgen“.
Einigermaßen selig trennten sich dann die Wege, es war spät geworden, der eine Teil kroch in die Zelte oder Camper, der andere bevorzuge sein heimeliges Bett zuhause. Das Unwetter, das Erzählungen nach in der Nacht runterging, wurde größtenteils verpennt. Keine Ahnung, es ist auf jeden Fall nichts nennenswertes weggeflogen.
Dem Alter sei Dank lungerte schon um 6 jemand am Clubhaus rum und hatte die Kaffeemaschine angeworfen, es füllte sich langsam und alle hatten Bock, auch sportlich loszulegen.
Auf dem Platz zeigte sich schnell, dass das Niveau einigermaßen ausgeglichen war – 4 Tore in 5 Spielen. Passt.
Auch schön und nicht selbstverständlich war, dass auch Spieler, die wegen Verletzung oder anderen Terminen nicht am Turnier teilnehmen konnten, noch mit vielerlei Fressalien das Buffet ergänzt haben. Da bin ich sehr dankbar und auch ein bisschen stolz drauf, dass das Team in jeder Hinsicht funktioniert.
Zum Mittag wurde der Platz bewässert und das Buffet geplündert, kurz kam Hektik auf, denn die Hotdog-Würstchen in der Hotdogwürstchenaufwärmmaschine brachten uns zum Schwitzen. Alle hungrig und die Wurst nicht heiß – Drama.
Das Problem konnte aber recht flugs wegimprovisiert werden, und so sollten sich alle für die Nachmittagsspiele gestärkt haben können.
Da zeigten sich dann auch langsam Tendenzen, wer unseren Pokal am liebsten mitnehmen wollte, alle waren guter Dinge und es wurde ordentlich weitergezockt.
Um fünf war dann aber auch gut. Ein bisschen Zeit zum Duschen im Hotel oder im Clubhaus – das Manko, dass wir nur einen Duschraum für alle haben wurde aber durch kluges und verständnisvolles Handeln entschärft, so dass zum Abendessen alle erfrischt und wohlriechend wieder da waren. Und hungrig.
Dann, endlich, Hakan und sein Team kamen in Karavane mit allerlei Leckereien. Als es dann aufgebaut war, sah das schon gut und üppig aus.
Zufriedene Löwenauslese-Spieler freuten sich. Dann ging es in Etappen nach Farbe der Bändchen ran an die türkischen Bouletten (Köfte) unter den strengen Blicken des Oberaufsehers. Aber das hätte gar es nicht gebraucht. Da echt viel aufgefahren wurde, blieben alle gelassen und weil das Essen von allen Seiten zugänglich war, musste auch keiner lange warten.
Dann, als alle Mägen gefüllt und der größte Durst gestillt war, wurde plötzlich die Musik lauter und die Lichter bunter.
Das musste ein Zeichen sein!
Der DJ kam in Fahrt. So dauerte es nicht lange, bis die müden Beine reaktiviert wurden und die frisch erworbenen Kalorien auf der Tanzfläche abgebaut. Schön. Details bleiben wie immer genau dort, wo sie passiert sind, war auf jeden Fall lustig und laut. Und am frühen Morgen war stand dann auch offiziell fest, dass dieses Jahr das Thekengold an die Delmehopper geht.
Der Sonntag stand nach dem gemeinsamen Frühstück dann wieder ganz im Zeichen des Sports. Wie der Samstag auch, nur etwas schlechter. Die Körper waren noch müde aber die Laune nach wie vor gut und es galt, nochmal die Platzierung zu verbessern, so dass am Ende die Lünauten knapp, aber nicht unverdient den Löwenpokal für sich beanspruchen durften.
Die Platzierungen für die, die es interessiert:
Platz 10 und Thekengold an die Delmehopper aus Delmenhorst
Platz 9: Die Spätlese des MTV-Braunschweig
Platz 8: Die Schaumschläger aus Göttingen
Platz 7: Die Maulwürfe aus Berlin-Steglitz
Platz 6: Die Grasnarbenschocker vom BTHC aus Braunschweig
Platz 5: Die Löwenauslese
Platz 4: Die Mamas & die Papas vom Club Raffelberg, Duisburg
Platz 3: Die Poltergeister aus Ahrensburg
Platz 2: Die Fritzen aus Brandenburg und Potsdam und mit einem Punkt mehr auf
Platz 1: Die Lünauten aus Lüneburg
Am Sonntag haben sich leider Spielerinnen und Spieler verletzt, nach aktuellem Stand hauptsächlich blutende Oberlippen und keine Brüche oder sonstiges, es sah am Ort schlimmer aus. Wir wünschen allen dreien gute Besserung und nehmen das als Erinnerung mit, dass ein Zahnschutz schlimmeres verhindert hat.
Ebenfalls möchte ich nochmal unser Beileid der Mannschaft der Lünauten aussprechen, die 10 Tage vor Turnierbeginn ihre Teamchefin verloren haben. Toll, dass ihr trotzdem da wart.
Was bleibt als Resumeé?
Kunstrasen ist jetzt blau, lässt sich aber gut bespielen, Tolle Mannschaften, tolles Wetter, Schiedsrichter, denen wir danken, ebenso Sammy und Manuel, die die Gästetore gehütet haben, die Spielerinnen und Spieler, die bei knapp besetzen Teams eingesprungen sind, Hakan und sein Team vom Vitaminreich, die lecker gekocht haben, Jochen, unser Hüttenwirt, der immer da war, um Fragen zu beantworten und zu machen und zu tun, an unsere freundlichen Servicekräfte am Abend, an Eltern, Kinder, Freunde und Verwandte für das tatkräftige zupacken. An Silke, die immer die Fäden in der Hand hielt, Mirko für den Druck- und Tech-Support runderherum, Frank fürs Fotografieren, Timm ‚die Zeitmaschine‘ fürs Reden und Antreiben, Vicky, die Eintracht-‚Sieben’ für die Unterstützung beim Bier und die Spielerinnen und Spieler, die medizinisch aktiv sind und professionell den Verletzten geholfen haben.
Ich hoffe, ich habe keinen vergessen.
Und, was bei der Siegerehrung gesagt habe, war mein Ernst:
Ich liebe Euch alle und möchte Euch wiedersehen.
Irgendwann im Mai 2027.
Bei uns.
Nehmt uns beim Wort.
P.S.: Silke geht es gut!
P.P.S.: Danke für die vielen und großzügigen Spenden.Was am Ende rauskommt, muss ich noch schauen, aber sieht echt viel aus. Geht alles in die Hockey-Jugend.
/b