Kölner Triathlon-Team 01

Kölner Triathlon-Team 01

Teilen

Die offizielle KTT01 - Seite auf Facebook! Hier gibt es Informationen und News für Mitglieder und Fans. Der Verein
Das Kölner Triathlon-Team 01 e.V.

Köln wurde im Dezember 2001 gegründet, mit der in der Satzung festgelegten Zielsetzung, den Nachwuchs im Triathlon- und Duathlonbereich zu fördern. Schon lange spielte Gerhard Herrera, 1. Vorsitzender des Vereins mit dem Gedanken, einen Triathlonverein zu gründen, der besonders dem Nachwuchs optimale Bedingungen bieten sollte. Ende des Jahres 2001 setzte er sein Vorhaben in die Tat um. 20 Mitglied

24/12/2025

24. Dezember - Frohe Weihnachten
… und einen guten Rutsch an alle unsere Freunde!
Bedanken möchten wir uns bei allen Sponsoren, Unterstützern und Freunden innerhalb und außerhalb der Triathlon- und der KTT-Blase! Auch das werden immer mehr.
Unser Verein ist schon längst nicht mehr eine bloße Plattform, um gemeinsam Sport zu treiben. Das Verbindende - - unserer für den Einzelkämpfer erfundenen Sportart ist bei uns das dominierende Element.
Diese Verbundenheit erleben wir beim gemeinsamen Training, bei den mittlerweile über zehn Jemeinsam-Veranstaltungen, bei denen wir zum Teil eigene Startfelder stellen, bei den Liga-Rennen mit unseren mittlerweile 13 (!) Liga-Mannschaften, bei Vereinsveranstaltungen wie der Himmels-Tour in Blankenheim, bei Schwimmevent 100x100x50 … aber natürlich auch bei der ständig wachsenden Zahl von KTT-Beziehungen bzw. -Ehen (mit entsprechendem Nachwuchs).
Was uns auch wichtig ist: Wir schließen nie andere aus. Das heißt, Gäste anderer Vereine sind hier immer willkommen, ob das nun bei den 100x100, der Himmels-Tour oder der Weihnachtsfeier ist.
In diesem Sinne, ruhige Festtage … Auf 2026 könnt ihr euch schon freuen, die Planungen laufen auf vollen Touren!

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA TRO

23/12/2025

23. Dezember. Weichenstellung!
Es geht weiter.
Die Weichen beim KTT 01 sind für die nächsten drei Jahre gestellt. Nach der achten (und letzten) Wiederwahl von Gerhard besteht der Vorstand des Kölner Triathlon-Team 01 nun erstmals aus fünf Personen: 1. Vorsitzender Gerhard Herrera, Schatzmeisterin Martina Herrera, 2. Vorsitzende Elisa Herold, 3. Vorsitzender Peter Pottkämper und Jugendwartin Mala Schulz.
Darüber hinaus wird es auf der Grundlage der Überlegungen der "KTT-Mitmacher" (vor Jahren aus der KTT-Corona-Taskforce entstanden) eine Reihe von Arbeitsgruppen geben, die sich mit den verschiedensten Bereichen (u.a. Sponsoring, Training, Bundesligaplanung, Mitgliederverwaltung, Nachwuchs, Prävention sexualisierte Gewalt) befassen, dem Vorstand zuarbeiten und Ansprechpartner für die Mitglieder sind. Manche dieser Gruppen, die sich sehr bewährt haben, gibt es schon seit einiger Zeit, andere werden jetzt neu eingerichtet.
Wir hoffen, damit die Weichen für die nächsten Jahre und für den Übergang "nach Gerhard und Martina" gestellt zu haben! (schreibt Gerhard)
Ich bin glücklich darüber, dass wir so viele engagierte und auch junge "Mitmacher" mit KTT-DNA haben, die diesen Verein weiterentwickeln und formen und sich auch nicht zu schade sind, zu jeder Tages- und Nachtzeit neue Ideen und Vorschläge zum KTT zu unterbreiten. Weiter so …

Frank Rauscheideid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI Schamong Heribert pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

22/12/2025

22. Dezember - Abschiede …
Ein paar persönliche Worte zu diesem Thema, das mich immer wieder umtreibt. Da ich mich für diesen von mir vor über 20 Jahren ins Leben gerufenen Verein verantwortlich fühle, tun mir Abschiede vom KTT meistens doch ein wenig weh (auch wenn es einige wenige gibt, bei denen ich aufatme).
Wir sind eben doch, eine eigene Triathlon-Familie, in unserer ganz persönlichen Blase …
Im inzwischen relativ langen Leben unseres Vereins hat es schon eine knapp vierstellige Anzahl an Mitgliedern gegeben. Auch wenn der "harte Kern" zum Glück inzwischen immer größer wird, verlieren wir doch immer wieder Mitglieder aus den verschiedensten Gründen.
Schön ist das nicht.
Manche verlassen uns in viel zu jungen Jahren aufgrund einer schlimmen Krankheit. Das ist besonders schmerzhaft, denn sie hinterlassen die größten Lücken.
Andere schließen ihr Studium hier in Köln ab, verzweifeln an den Kölner Immobilienpreisen und gehen zurück in ihre alte Heimat.
Dann gibt es diejenigen, die uns berufsbedingt wieder verlassen müssen und dies mit einem weinenden Auge tun.
Schließlich gibt es auch Mitglieder, die von einem Tag auf den anderen mit dem Kapitel KTT abschließen und sich sang- und klanglos aus dem Vereinsleben verabschieden. Zurück bleiben nur Fragezeichen …
Und dann gibt es natürlich auch diejenigen, für die wir nur Mittel zum Zweck sind, die sich in keiner Weise in den Verein einbringen und am Ende ausscheiden bzw. ausgeschieden werden.
Da jedoch viele, die uns verlassen, sich immer noch dem "Jemeinsam-Spirit" des KTT verbunden fühlen, gibt es mittlerweile eine beständig wachsende Zahl von passiven KTT-Mitgliedern! Das freut mich besonders, denn sie bei Weihnachtsfeiern oder der ein oder anderen Veranstaltung wieder zu sehen, ist immer eine besondere Freude!
In diesem Sinne einen ganz herzlichen Gruß an die ehemaligen (und jetzt passiven) KTT'ler in ganz Deutschland, die sich uns immer noch verbunden fühlen!

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn Nusszeit Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

21/12/2025

21. Dezember - Lasse!
Lieber Gerhard, liebe Kttler, Danke für die Möglichkeit in dem Kalender einmal auf das Jahr zurückzublicken. 2024 hat mich einmal ordentlich durchgerüttelt, komplett ausgebremst und daran erinnert, wie schnell sich Dinge ändern können. Aber 2025 bin ich nochmal neu gestartet. Mit Optimismus, echter Freude am Sport und dem Gefühl, dass das Vertrauen Schritt für Schritt zurückkommt.
Die Form war schneller wieder gut, als ich es erwartet hätte und lange habe ich die Leichtigkeit des Comebacks genossen und auch wieder Rennen gewonnen. Trotzdem kamen auch Zweifel. Was ist eigentlich das Ziel? Rückblickend war es ein Jahr voller guter Rennen, mancher Enttäuschungen und vor allem viel Freude am Prozess in einem tollen Umfeld hier in Freiburg. Ein Jahr, in dem ich mein Feuer und meinen Ehrgeiz wiedergefunden und gemerkt habe, dass ich mich nochmal klarer fokussieren möchte. Meine Erfahrungen nutzen, kreativ und happy bleiben und den Weg auf meine Art in meinen Tempo weitergehen.
Frohe Weihnachten und liebe Grüße aus Freiburg, Lasse

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

20/12/2025

20. Dezember - Heribert Schamong!
Das KTT kann sich glücklich schätzen, zu seinen Unterstützern dank des Engagements von Peter eine kölsche Persönlichkeit wie Heribert Schamong zu zählen. Ob es nun ein finanzieller Support für unseren Nachwuchs ist, ein eigener KTT-Espresso oder eine Führung durch die Rösterei mit Heribert selbst, sein Engagement ist wirklich beeindruckend und tut dem Verein sehr gut!
Hier nun einige persönliche Worte von ihm für unseren Kalender:
"Wir bewegen uns in der Adventszeit bewusst auf Weihnachten zu - als Kind eine aufregende Zeit, die fast nicht enden wollte und nach jedem Stadtbesuch wurde der Wunschzettel länger. Später wurde dann die Zeit vor Weihnachten hektischer und man lag ermattet unter dem Baum😊😊😊! Ich wünsche uns allen eine schöne und bewusste Adventszeit, wir feiern Weihnachten die Geburt Jesus Christus, der uns als Erlöser geschenkt wird, er ist die Wurzel und die Quelle all unserer wirklichen Werte ! Es ist ein Fest der Freude ! In dem Sinne - Frohe Weihnachten!"

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO Peter Pottkämper

19/12/2025

19. Dezember - Moritz!
Hey zusammen,
nachdem ihr in den letzten Tagen schon einige tolle Personen und Geschichten kennen lernen durftet, möchte ich euch heute von meinem persönlichen Weg zum KTT berichten. Mit dem Triathlon begonnen habe ich vor ca. 15 Jahren beim SC Bayer 05 Uerdingen (heute Sportclub Krefeld 1905), als mein bester Freund mich das erste Mal zum Lauftraining mitgenommen hat. Erste Wettkampfluft schnupperte ich beim Krefelder Schultriathlon sowie im Rahmen des NRW- Nachwuchscups. Auch wenn es noch ein paar Jahre dauern sollte, bis ich Gerhard und den KTT bewusst kennenlernen sollte, bin ich umgekehrt Gerhard bereits früh „ins Auge gefallen“. Nicht etwa durch gute Leistungen oder gar vordere Platzierungen, vielmehr durch meinen unübersehbaren Lockenkopf im Startfeld. Eine Erinnerung, die ihn bis heute amüsiert!
Fünf Jahre später lernten wir uns dann im Rahmen eines Rennen der 2. Bundesliga auch persönlich kennen und fortan kreuzten sich auch in den folgenden Jahren immer wieder die Wege. 2019 wurde der Kontakt dann intensiver, da meine Freundin zuvor den Weg zum KTT gefunden hatte. Folglich war ich als Gast bei „100x100“ und auch bei der KTT-Weihnachtsfeier dabei. Der finale Schritt folgte dann 2023 mit meinem Umzug nach Köln, wodurch ich auch „auf dem Papier“ ein Teil des KTTs wurde. Während ich im ersten Jahr nach dem Umzug nach wie vor für meinen Heimatverein am Start stand, bin ich seit zwei Jahren auch sportlich voll für den KTT am Start.
Meinem Heimatverein in Krefeld bin ich aber nach wie vor eng verbunden. Dort, wo für mich vor 15 Jahren alles begann, bin ich heute immer noch aktiv in die Organisation des Schultriathlons (jetzt Swim&Run) und des Covestro Triathlons eingebunden. Umso mehr freue ich mich, dass der Covestro Triathlon seit Jahren ein Teil der -Events ist und jedes Jahr viele KTT’ler in meine sportliche Heimat zieht. Am Veranstaltungstag selbst ist der Spagat zwischen zwei Vereinen, Orga-Team, Helfer-Job und eigenem Ligastart zwar nicht immer leicht, aber es macht umso mehr Spaß, wenn es in doppelter Hinsicht ein erfolgreicher Tag war. Auch in Zukunft freue ich mich darauf, mich weiterhin in beiden Welten zu engagieren. Dass aus dem „Lockenkopf im Startfeld“ von damals heute ein fester Teil der KTT-Familie werden würde, hätte Gerhard vor 15 Jahren wohl selbst nicht gedacht!“
Liebe Grüße, Moritz

KTT-Bild:

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

18/12/2025

18. Dezember - Etwas läuft gewaltig schief!
18-jährige, die darauf brennen, sich für ihre erste Mitteldistanz anzumelden … 11-jährige, die unter dem Jubel erwachsener Mitläufer einen 10-km-Lauf absolvieren … Hochglanz-Magazine, die fast ausschließlich Mittel- und Langdistanzler zu Idolen verklären … Eine boomende Triathlon-Ausrüsterindustrie, die vor allem ihre betuchte Klientel im Blick hat … Das ist ein Umfeld, in dem Triathlon-Vereine und deren Nachwuchs eigentlich keine Rolle (mehr) spielen!
Diese Entwicklung ist betrüblich!!
Wer bringt denn den jungen Sportlerinnen und Sportlern die Grundlagen der drei Sportarten bei, vermittelt soziale Aspekte des Mit- und Gegeneinanders und konzentriert sich nicht nur auf die Jagd nach Bestzeiten auf nicht vergleichbaren Strecken und Titeln ohne Ende??
Es sind die Triathlon-Vereine!
Natürlich freue ich mich über Rennserien und Sonderformate wie die T100, da sie den Profi-Triathleten endlich zu einer halbwegs angemessenen Einnahmequelle verhelfen. ABER woher kommen denn die Stars und Idole der Mittel- und Langdistanzen? Die besten deutschen Athleten dort sind in aller Regel keine Quereinsteiger und auch keine Kinder, die ihren Eltern und deren Zielen nacheifern!
Es sind eben dann doch fast ausschließlich Triathletinnen und Triathleten, die ihren Weg über Vereine gemacht haben, über strukturiertes Training, über Trainer, die sie früh fördern, aber auch bremsen. Natürlich auch über Verbände, die den Nachwuchs stets mit Blick auf den Olympia-Zyklus bis zum Erreichen des großen Ziels - Olympia! - unterstützen.
Und die Riege dahinter? Diejenigen, die nicht in der Lage sind, auf den Olympia-Zug aufzuspringen?
Für die sind die Triathlon-Vereine da, die ihnen nicht nur ein sportliches Umfeld mit entsprechenden Trainingsgelegenheiten, sondern eben auch Starts in den unterschiedlichsten Ligen bis hin zur Triathlon-Bundesliga ermöglichen!
Neben den vielen jungen Triathletinnen und Triathleten, die einfach nur Spaß an der Gemeinschaft und an Teamwettkämpfen haben, gibt es auch solche, die mit viel Ehrgeiz und Talent an die Sache herangehen. Deren "realistisches" Ziel ist in aller Regel, einmal in der zweiten oder gar ersten Triathlon-Bundesliga zu starten.
Das Stichwort "Bundesliga" zieht dann auch sicherlich mehr als "Olympiasieg" (das Ziel "Ironman- oder Hawaii-Sieger" möchte ich bei jungen Athleten aus den genannten Gründen noch möglichst wenig hören).
Lange Rede, kurzer Sinn: Ohne die Vereine wäre die Triathlon-Landschaft in Deutschland um Einiges ärmer und ich rede dabei nicht irgendeiner Vereinsmeierei das Wort. Das Miteinander - beim KTT Jemeinsam - ist es nämlich, was man gerade in dieser Egoshooter-Sportart fördern sollte.
Wenn am Ende dann unsere jungen Triathletinnen und Triathleten von gemeinsamen Wettkampfteilnahmen, von ihren ersten Landesliga-Rennen oder dem ersten Bundesliga-Rennen schwärmen, dann haben wir alles richtig gemacht! Und wenn sie unserem Sport einfach aus Spaß und Freude in irgendeiner anderen Weise erhalten bleiben, dann erst recht!!
Anmerkung: Mögliche Anspielungen und zweideutige Verweise sind gewollt und entsprechen der Intention des Autors!
Gerhard

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

17/12/2025

17. Dezember - Julian!
Liebe KTT-Familie,
unser Präsident hat mir die Chance gegeben, hier auf diesem Wege ein paar Worte zu meiner Person zum Besten zu geben, was ich sehr gerne annehmen möchte....Vielen Dank Gerhard!
Vor ca. 3 Jahren bin ich über "einen" Lehrer meiner Schule (HBG Chorweiler im Kölner Norden) zum Triathlon gekommen, weil dieser die Idee/Vision hatte, eine Triathlon IG ins Leben zu rufen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich dem Triathlon-Sport noch keine Bedeutung zuweisen. Meine Interessen lag bis dato ganz klar im Fußball und auch ein wenig beim Schwimmen über die DLRG Dormagen.....so Seepferdchen und Co, also keine Wettkämpfe und auch nicht auf Ausdauer und Kraft ausgelegt. Naja, ich fand die Möglichkeit sehr interessant, dieser neu gegründeten IG quasi als Sportler der 1. Stunde beizutreten. Was von nun an passierte, möchte ich euch hier gerne mal erzählen:
Dieser Sport hat mir einfach die Augen geöffnet, was sich mit gezieltem und nachhaltigem Training alles erreichen lässt. Angefangen von meinem ersten Training in Jogginghose und T-Shirt in der Schule, meinem ersten Kontakt mit einem Rennrad (und dann auch noch ein ganzer Keller voller solcher Raketen in meiner Schule) bis hin zum Schwimmtraining mit einem bunt zusammen gewürfelten Schülerteam über vier Schuljahrgänge im Chorweilerbad. Dann meine ersten Wettkampferfahrungen mit der Schulstaffel, wo die Ergebnisse nicht gerade für Euphorie sorgten. Bei meinem ersten Einzelwettkampf im September 2023 in Ratingen (noch ohne Verein, jedoch für meine Schule startend) war dann für mich der Moment gekommen zu sehen, was ich völlig alleine auf mich gestellt erreichen könnte. Aber auch hier fiel mein erster Wettkampf nicht wirklich gut aus. Der Anfang war also sehr holprig und schwierig. Aber warum hab ich weiter gemacht und weiter an mich geglaubt??? Das war, weil ich von Beginn an jemanden an meiner Seite hatte, der mich stets unterstützt und mir Mut gemacht hat, mir Tipps gab und vor allem viel viel Zeit mit mir beim Training verbracht hat.....ihr erinnert euch an den einen Lehrer vom Textanfang: dieser Lehrer ist Oliver Mohs. Ihm habe ich soooo viel zu verdanken. Er ist mein Mentor, mein Trainer... ja sogar eher Entdecker und Förderer. Durch die geliehenen Rennräder der Schule, meinem ersten gesponsertem Einteiler (auch dank der Unterstützung von Gerhard), Wettkampfplanung und zahlreichen Trainingsstunden und endlosen Tipps von Olli ist es mir in diesen 3 Jahren gelungen in 2025 den NRW Nachwuchs-Cup Jugend B zu gewinnen. Außerdem konnte ich mir in Vreden auch den Titel des NRW-Landesmeister Jugend B schnappen. Ferner habe ich mich durch meinen ersten Sieg beim NWC im Mai 2025 in Drensteinfurt für die deutsche Meisterschaft in Dresden qualifiziert. Das Tüpfelchen auf dem "i" war dann die Nominierung für den Landeskader 2026 durch den NRW TV.
Dank dem KTT konnte ich meine Trainingsbedingungen enorm verbessern und das ganze Angebotsspektrum nutzen. Das professionelle Schwimmtraining mit Carina im LZ, die spitzen Radausfahrten mit Eddy und Mike sowie der direkte und nette Kontakt zu Spitzensportlern wie Nick, Bilal und Eddy geben mir so viel Kraft und Motivation, immer weiter an mir zu arbeiten. Sie haben immer ein offenes Ohr und sind für Tipps und Ratschläge stets zu haben.
Leute, ich möchte mich an der Stelle einfach auch bei allen anderen im Verein danken, Ihr seid großartig und ich bin froh und stolz, ein Teil von euch zu sein, DENN: sind wir der KTT!!
Ich freue mich schon auf die nächsten Begegnungen und gemeinsamen Veranstaltungen mit euch.
Frohe, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und vor allem gesundes/verletzungsfreies Jahr 2026 wünscht euch
EUER Julian

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

16/12/2025

16. Dezember - Der KTT-Nachwuchs
Hallo zusammen,
wir sind Mick und Lisa und Nachwuchssprecher vom KTT :) Wir wollten euch mal erzählen, wie der Nachwuchs im KTT an dem Punkt angekommen ist, an dem er heute ist und warum uns das Thema so am Herzen liegt.
Wir sind beide schon ein bisschen ältere Hasen und beide von Gerhard lieb aufgenommen worden. Ich (Lisa) habe 2022 das erste Mal Probetraining im KTT gemacht, hatte aber mit Triathlon zu dem Zeitpunkt gar nichts am Hut. Dem Schwimmen bin ich nach meinen eigenen Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt in einem anderen Verein erstmal weitestgehend aus dem Weg gegangen und ein Rennrad hatte ich nicht. Mit der Zeit ist es Gerhard dann doch gelungen, mich vom Triathlon überzeugen, und knapp ein Jahr später habe ich dann angefangen, strukturierter im KTT zu trainieren. Ich (Mick) hab, nachdem ich wegen Corona immer mehr gelaufen als vorher geschwommen bin, im Urlaub von einem Triathlet aus Düsseldorf über das KTT erfahren. Der hat, trotz der vermeintlichen Feindschaft, höchste Töne über unseren Verein und natürlich auch Gerhard gespuckt.
Der Grund, warum wir jetzt hier schreiben ist, dass wir beide sehr undemokratisch und spontan vor knapp einem Jahr von Gerhard zu den Nachwuchssprechern ernannt worden sind, nachdem Gerhard uns während dem Training von dem Job überzeugen konnte, doch bis jetzt gefällt unsere Arbeit uns sehr gut 😉
Als wir mit Triathlon angefangen haben, gab es echt nicht viele Triathlet:innen in unserem Alter, und obwohl sich alle Mühe gegeben haben und wir nur gute Erfahrung im Training mit den Erwachsenen gemacht haben, haben wir es vermisst, mal mit Gleichaltrigen zu trainieren. Auch bei Wettkämpfen ist unser kleines Team von 2-3 Leuten von Großmächten wie Goch und Bonn stark überschattet worden ;) . Zwar stand die Nachwuchsförderung auch schon in der Satzung vom Verein und wir hatten immer mal wieder spontane Zuwächse, trotzdem sind die meisten Leute nicht regelmäßig zum Training gekommen, und es ist nie eine eigene Nachwuchsgruppe entstanden. Auch wenn das bis hierher vielleicht eher wie ein KTT-Roast klingt, geht es uns hier eher darum zu zeigen, dass solche Angelegenheiten viel Zeit und Engagement benötigen, die bei uns zum Glück reingeflossen sind.
Wir springen einmal in die Saison 2023: Mittlerweile gibt es eine eigene Lauf- und Technikeinheit (die gibt es übrigens immer noch: jeden Dienstag 17:30-19:00 mit zwei Altersgruppen - kleine Werbung in eigener Sache ;) ) für den Nachwuchs und ein extra Trainerteam bestehend aus Mala, Luisa und Greta. An die drei geht an dieser Stelle auch schon mal ein dickes Dankeschön (an die anderen Mitwirkenden auch noch, keine Sorge :) ). Zu dieser Trainingseinheit kamen zwar auch vereinzelt ältere Leute, aber vorerst blieb es eine Trainingszeit für die jüngeren Athlet:innen, mit Fokus auf Spiel und Spaß. Das finden wir persönlich, grade in dem Alter, auch wirklich wichtig, weil man sich selber oft genug Druck macht, und die Leistung nicht im Vordergrund stehen sollte, nur, um dann früh die Freude am Sport zu verlieren. Bei den Wettkämpfen sind wir auch immer größer geworden, und dieses Jahr ist das Angebot an Trainingszeiten und auch der Fokus auf den älteren Nachwuchs stark gewachsen. Das Ganze hat sich auf jeden Fall gelohnt: wir haben einige neue Athleten und mittlerweile auch Freunde ;) in den Verein geholt und würden so weit gehen, uns jetzt auch im Nachwuchsbereich als Großmacht zu bezeichnen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön auch an verschiedene Menschen die dazu beigetragen haben und immer noch beitragen:
Eddy, Mike und Moritz die bei jedem Wetter mit uns Radfahren, und auch mal den ein oder anderen Ortsschildssprint selber mitfahren ;)
Johanna, Rune, und Carina, die mit uns gemeinsam an unserer Technik im Wasser feilen.
Und auch nochmal an Greta, Luisa und Mala, die sich nicht zu schade sind, uns mit Intervallen zu quälen ;)
Jetzt noch zu einem Thema, das uns mindestens genauso am Herzen liegt, wie der Sport selber, und leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt: sexualisierte Gewalt im Sport. Wir beide haben in unseren vorherigen Vereinen Berührungspunkte mit dem Thema gehabt und ohne in die Tiefe zu gehen hat das natürlich das ganze Erlebnis Sportverein beschmutzt und uns nicht unberührt gelassen. Ein Faktor war auch, dass es keine richtigen Ansprechpartner gab, an die man sich wenden konnte, und wir sind sehr froh dass wir als KTT ein Schutzkonzept haben und auch zwei sehr vertrauenswürdige Ansprechpartner in Form von Martina und Elisa. Bitte zögert nicht, mit wem auch immer zu sprechen, wenn euch etwas belastet, und vergesst nicht, dass euer Unwohlsein nie zu unwichtig ist, um es anzusprechen.
Wir finden, man kann guten Gewissens sagen, dass sich das Engagement und die Geduld aller beim Thema Nachwuchs, nicht nur ergebnistechnisch, sondern vor allem auch menschlich gelohnt hat!
Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit, oder einfach so eine schöne Zeit mit euren Liebsten, falls ihr kein Weihnachten feiert, und hoffen, euch einen kleinen Einblick in die Nachwuchsabteilung vom KTT gegeben zu haben!
Liebe Grüße

Lisa & Mick

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

15/12/2025

15. Dezember - Stehen bleiben!!
Es sollte in unserem Kalender nicht immer nur um Triathlon und andere Themen aus unserer Blase gehen, sondern ab und zu auch um Geschichtsbewusstsein und darum, dass man mit wachen Augen durch die Welt geht.
Mögen auch manche aus dem politischen Spektrum Deutschlands sie sehr kritisch sehen und andere fürchten, dass hier das Andenken mit Füßen be- und damit getreten wird, so bin ich doch der Ansicht, dass wir die nachfolgend genannten Mahnmale sehr ernst nehmen sollte.
Grimma, Hannover, Dresden, Itzehoe, Tübingen, und selbst auf Mallorca … überall treffen wir auf sie … die "Stolpersteine"! Fast in allen Städten und Orten, in die wir mit dem Triathlontross des KTT zu Bundesligarennen deutschlandweit reisen, finden wir diese Mahnmale an die in der Nazizeit deportierten bzw. ermordeten jüdischen und andere Mitbürger.
Die von dem Kölner Künstler Gunter Demnig Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufene Initiative hat mittlerweile in 31 Staaten Europas Stolpersteine verlegt. Im Süden Deutschlands tut man sich an manchen Orten noch etwas schwer mit der Verlegung im öffentlichen Raum, auf privatem Boden ist sie jedoch zulässig und wird beispielsweise in München auch so praktiziert.
Vielen der zigtausend Stolpersteinen in Deutschland begegnen auch wir immer wieder! Wir sollten nicht achtlos an ihnen vorübergehen, sondern STEHEN BLEIBEN, um mehr über das Schicksal der Verfolgten erfahren und ihnen kurz gedenken!
Ein frommer Wunsch? Hoffentlich nicht!
Mehr Informationen über das Projekt der Stolpersteine gibt es hier: https://stolpersteine.wdr.de/web/de/

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

14/12/2025

14. Dezember - Dan Lorang
DNF – DID NOT FINISH … BUT it’s not over yet. Langsam, aber unaufhaltsam geht das Jahr 2025 zu Ende. Ein Jahr voller Emotionen, voller Höhen und Tiefen – ein Jahr, in dem einmal mehr deutlich wurde, wie nah Freud und Leid beieinanderliegen und dass beides vielleicht untrennbar zusammengehört. Nichts hat mir das so eindrucksvoll gezeigt wie die Geschichte, die ich mit zwei meiner Athletinnen erleben durfte. Die Ironman-Weltmeisterschaft in Kona sollte für Lucy und Taylor der leuchtende Höhepunkt einer langen Saison werden. Alles war daraufhin ausgerichtet, jede Trainingseinheit, jede Entscheidung. Die Vorbereitung verlief perfekt, und beide waren bereit, an diesem einen Tag alles zu geben, um sich die Krone von Kona zu holen. Doch das Leben hatte einen anderen Plan. Bei Kilometer 30 und bei Kilometer 38 – in Führung liegend – mussten Lucy und Taylor ihr Rennen mit einem (beginnenden) Hitzeschlag abbrechen. Sie hatten alles gegeben, aber ihre Körper waren am äußersten Limit angekommen. Später stellte sich heraus, warum an diesem Tag alles anders lief als erwartet. Doch zunächst stand nur ein DNF im Raum – und eine Situation, in der kein Coach seine Athletinnen sehen möchte. Eine Situation, in der Ergebnisse plötzlich bedeutungslos werden und es nur noch um eines geht: ihre Gesundheit. Neben vielen liebevollen Menschen, die uns Trost spendeten, gab es auch laute Kritiker, die mit schnellen Urteilen und harten Worten nicht zögerten. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie verletzend und toxisch soziale Medien sein können, wenn sie als Ventil von Menschen genutzt werden, die weder Nähe noch Empathie kennen. Umso dankbarer bin ich, dass die Teams um Taylor und Lucy in dieser schweren Phase enger zusammengerückt sind als je zuvor. Es gab keinen Zweifel, keine Schuldzuweisung – nur Zusammenhalt, Verständnis und der gemeinsame Wille, diese Situation zu meistern und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Innerlich hatte ich die Saison schon abgeschrieben. Doch es waren die Mädels, die jeden Tag zurückkamen – stärker, klarer, entschlossener. Sie ließen keinen Zweifel daran, dass ihre Geschichte in dieser Saison noch nicht zu Ende geschrieben war. Und so geschah das Unglaubliche: Nach intensivem medizinischem Monitoring, täglichem Feintuning des Trainings und getragen von einer Mischung aus Wut, Enttäuschung und ungebrochener Kampfbereitschaft standen Lucy und Taylor vier Wochen später wieder Seite an Seite. Und diesmal holten sie Gold und Silber bei der 70.3 Weltmeisterschaft. Was für eine Achterbahnfahrt. Was für Momente voller Glück. Was für eine unfassbare mentale und körperliche Leistung dieser beiden Frauen. Das größte Glücksmoment für mich? Dass beide die Ziellinie gesund überquert haben und gezeigt haben, dass Körper und Kopf das Ereignis in Kona nicht nur verkraftet, sondern überwunden haben – und dass sie und ihre Teams Rückschläge nicht nur aushalten, sondern verwandeln können. Teamwork makes the dream work – eine Floskel, ja. Aber ihre wahre Bedeutung erkennt man erst, wenn man am Boden liegt und der Weg plötzlich nicht mehr nach Plan verläuft. Und dann war da noch Anne – Anne Haug. 20 Jahre haben wir zusammen gefeiert, gekämpft, gelitten. Eine außergewöhnliche Athletin, ein außergewöhnlicher Mensch beendet ihre Karriere mit einem DNF. Doch selbst hier gilt: Ein DNF ist kein Ende. Es ist der Beginn eines neuen Kapitels. Denn: it’s not over yet. DANKE Anne für eine unvergessliche Zeit. In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest, Momente der Ruhe, in denen ihr Kraft tanken könnt, und ein glückliches Jahr 2026. Und wenn euch im Leben einmal ein DNF begegnet – denkt daran: Es geht weiter. Immer weiter. Nach jedem Tal wartet wieder ein Gipfel. Das eine existiert nicht ohne das andere.
Dan

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO Dan Lorang Taylor Knibb

13/12/2025

13. Dezember- BILAL
KTT-Story Studium und Sport
Hallo zusammen,
Es ist jetzt mittlerweile 4 [inzwischen mehr!] Tage her, dass sich ein Lebenstraum für mich erfüllt hat. Es mag Glück, Zufall, oder Schicksal gewesen sein, dass ich jetzt hier an diesem Punkt stehen darf (das können gerne andere entscheiden), doch weiß ich ganz genau, dass es 0.0% Zufall ist, dass mein alter Freund Gerhard mich darum gebeten hat, hier euch ein bisschen über mich und meinen persönlichen Weg zu schreiben. Vorweg ist es mir wichtig, dass es zwar im Kern bei der ganzen Nummer hier auch um einen Teil meiner persönlichen Geschichte geht, aber im Großen und Ganzen vor allem um die Lehren, die ich für mich ziehen durfte und die nach meinem Dafürhalten für ganz viele von uns zutreffen und anwendbar sind.
Ich bin Bilal, mittlerweile 25 Jahre alt, seit etwas mehr als 6 Jahren beim KTT, betreibe seit mittlerweile 8 Jahren den Sport und bin auch Jura-Student. Vor knapp 4 Tagen durfte ich meine letzten Klausuren vom ersten Staatsexamen schreiben, was irgendwie für mich den Beginn eines völlig neuen Lebensabschnitts markiert. Jetzt liegt es natürlich auf der Hand, dass mein großer Lebenstraum die Absolvierung des Staatsexamens ist, aber um euch da den Wind aus den Segeln zu nehmen: Das war es tatsächlich nie. Vielmehr ist es ein Teil dieser ganzen Reise, die ich bislang absolvieren durfte und symbolisiert für mich - auch wenn das jetzt sülzig klingen mag - die Freiheit, sich Türen öffnen zu können, wenn man von etwas fest überzeugt ist, mit Herz dabei ist, vielleicht hier und da etwas Glück hat (benötigen wir alle) und immer einmal mehr aufsteht als man hinfällt.
Nach meinem Abi (2019) war ich auch ehrlich gesagt nur darauf konzentriert, mit meinen Jungs ins Freibad zu gehen und viel zu trainieren, um im Triathlon besser zu werden, ohne jeglichen Gedanken an meine Zukunft oder irgendetwas anderes weiter als 2 Tage in der Zukunft liegende zu verschwenden. Allerdings stand damals natürlich bei uns (meiner Mutter und mir) fest, dass ich direkt nachm Abi irgendwas (Ausbildung/Studium/Arbeit) beginnen muss, da wir einfach nicht das Geld für etwas anderes hatten.
Im Rahmen eines 10-15 minütigen „Auswahlprozesses“ bezüglich meiner Zukunft gelangte ich versehentlich auf die Seite von Jura und hab mich dann tatsächlich spaßeshalber auch dafür beworben. Ich wurde angenommen und irgendwie hat es mich dann doch gereizt, da mal reinzuschauen. Und irgendwie sind wir dann über 6 unfassbar ereignisreiche Jahre jetzt in der Gegenwart angelangt. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht so viel über mein Studium spreche, wohl auch, weil es mir gelinde gesagt gut auf den Keks geht, ständig zu hören, dass man ja niemals gedacht hätte, dass ich Jura studiere, oder dass man mir antextet, dass ich das ja frei erfinden würde, um Eindruck zu schinden. Warum sollte ich nicht Jura studieren? Vorurteilen oder Stereotypen bin ich ehrlich gesagt, ohne jetzt zu viel über meine sonstigen Kämpfe zu sprechen, seit Tag 1 ausgesetzt und habe auch schon früh gelernt, das als Motivation zu nehmen, meinen Weg erst Recht durchzuziehen.
Die Vorbereitung auf das Staatsexamen, im Speziellen die letzten 2,5 Jahre, waren dabei sehr intensiv und haben mir mental und körperlich viel abverlangt. Zum Lernen „wohnte“ ich circa 35-40h in der Woche in der Bibliothek (und an meinem Schreibtisch). Hinzu kam, dass ich seit 5 Jahren ungefähr 15h/Woche arbeiten gehe , um mir meinen Lebensunterhalt zu verdienen, denn die Miete zahlt sich ja bekanntlich nicht von alleine.
Wie ich es dann geschafft habe, zusätzlich zwischen 15-20 Stunden in das Training zu stecken, kann ich mir manchmal selbst nicht so richtig erklären. Der Sport brachte mir Spaß, Freiheit, war auch Teil meiner Persönlichkeitsbildung und eine großartige Schule fürs Leben. Ich sag immer, dass ich beim Sport immer den ganzen Müll (der gute alte Lernstoff) rausbringe und mein Kopf (die Mülltonne) anschließend wieder frei und leer ist, um am nächsten Tag mit neuem Müll gefüllt zu werden.
Ich bin jetzt seit mittlerweile 8 Jahren im Leistungssport und hab wirklich bereits eine unfassbar schöne Zeit hinter mir. Die Rennen und Erlebnisse mit dem Team waren echt cool, auch wenn es sportlich vielleicht nicht immer glatt lief. Gerade jetzt durch die Examensvorbereitung habe ich auch gemerkt, dass die Zeit unfassbar schnell vergeht und vor allem auch endlich ist. Klar möchte ich für mein Team immer das bestmögliche Ergebnis erzielen, doch am Ende werden es immer die Begegnungen, Erlebnisse und besonderen Momente sein, die bei mir hängen bleiben werden. An dieser Stelle möchte ich ganz liebe Grüße und viel Liebe an meine Trainingsgruppe, aber auch die vielen lieben Menschen im Verein und vor allem Gerhard (einem meiner wohl größten Förderer und besondersten Menschen in meinem Leben) senden! Ihr inspiriert mich alle, jeder auf seine Art und Weise unfassbar, und ich weiß es vor allem zu schätzen, dass ihr mich so nehmt wie ich bin, denn auch ihr habt zu meiner Entwicklung und diesem Erfolg einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet.
Eine Sache (bei mir ja sogar 2 :-) ) zu finden, für die man brennt und die einen derart erfüllt, dass man durch schwierige Zeiten durchgeht, ist keine Selbstverständlichkeit und erfordert auch definitiv irgendwo Glück. Ich zumindest finde, dass es besser nicht hätte laufen können und hab auch in den letzten Jahren so viel Unerwartetes und Unvorhersehbares erleben dürfen, dass ich wirklich einfach nur gespannt bin, wo ich in den nächsten Jahren landen werde :). Das war jetzt sehr lang und ich hoffe, dass ich euch nicht gelangweilt habe und wünsche euch allen selbstverständlich eine wunderschöne Weihnachtszeit!
Lasst es euch gut gehen, passt aufeinander auf und nehmt euch selbst nicht zu ernst!
Liebe Grüße
Bilal

Frank Rauscheid Proathletes Bioracer Germany Autohaus Rolf Horn NRWTV Deutsche Triathlon Union Himpel Werbung Nusszeit Breuer's Bikebahnhof Köln Triathlon 1. Triathlon-Bundesliga SCHAMONG KAFFEE - KÖLNS ÄLTESTE KAFFEERÖSTEREI pulsschlag sailfish PUMA Running TRO

Wollen Sie Ihr Service zum Top-Fitness-Studio in Cologne machen?

Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Lage

Kategorie

Telefon

Adresse


NeckarStr. 11
Cologne
50859