AC Domkicker

AC Domkicker

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Wir, die ACDomkicker, sind ein högscht professionelles Fußballteam, das seit 2007 die Bunte Liga Aachen aufmischt.

24/08/2018

+++ Goldener Sommer bei den ACDK +++

3 Kästen in 3 Spielen.
So lautet die überragende Bilanz, die die ACDomkicker derzeit vorzuweisen haben.

"Es lief diese Saison zu Beginn nicht rund, da war die Kastenverantwortlichkeit nicht immer eindeutig geregelt, klare Signale haben gefehlt. Teilweise war auch Pech dabei.", erklärte Coach P. Simon.

Doch der Knoten scheint, nach eklatanten Startschwierigkeiten, schlussendlich geplatzt:
Selbst bei tropischen Temperaturen um die 30°C abends um 21Uhr, konnten die zahlreichen Fans grüne, rechteckige Plastikbehältnisse für bis zu 24 Flaschen neben der gut besetzten ACDomkicker Bank ausmachen. Und als ob das nicht schon Anlass zum Jubel genug wäre, wurde zur Kühlung der Flaschen bei sommerlicher Hitze sogar an Crusheis gedacht, welches fürsorglich, beinahe liebevoll zwischen den Stubbis drapiert wurde, damit der Inhalt nach harter Maloche auf der staubtrockenen Asche besonders erfrischend die verdreckte Kehle hinunterperlt.
Nachdem J. Liskien den Anfang gemacht hatten, legten M. Schünemann und Emilio für den langersehnten Bierhattrick nach.

"Ich habe ewig auf diesen Moment gewartet. Wochen, vielleicht Monate...ich habe aufgehört zu zählen.", sagte Abwehrrecke D. Lennartz. "Und ausgerechnet wenn es soweit ist, bin ich in Urlaub!" fügt er mit erstickter Stimme hinzu, Tränen treten in seine Augen.

Kein leichter Moment für den gestandenen Bunte Liga Veteran, der sich nichts mehr wünscht, als endlich wieder regelmäßig Bier nach dem Spiel trinken zu können.
Sogar altbekannte Gesichter haben von der bemerkenswerten Serie der ACDK gehört , woraufhin nochmal die alten Treter ausgepackt und sich ins mittlerweile etwas enge schwarz Gelbe Leibchen gezwängt wurde:

"Wenn es Asche zu fressen und Bier zu trinken gibt, ist grundsätzlich mit mir zu rechnen!", posaunt P. Dosch, während er sich ne halb aufgerauchte Kippe aus dem Mundwinkel kratzt. Ein Sportler, wie er im Buche steht.

Ob diese Leistungen auch in zukunft in der dritten halbzeit wiederholt werden könne, bleibt abzuwarten, der Coach versprach jedoch mit bierernster Miene, alles in seiner Hose stehende dafür zu tun.

13/11/2017

Die ACDomkicker verlieren in der Bunte Liga e.V. Aachen ihr 3. B-Liga Spiel mit 5:2 gegen sehr unsympathische Kullen Nullen. Spätestens nach 10 Minuten, nachdem ein gestandener Domkicker als Mu**hi bezeichnet wurde hat das Spiel nur noch so Semi Spaß gemacht, die ständigen Reklamationen und Wortgeplänkel taten ihr übriges dazu, dass wir einem baldigen Wiedersehen nicht wirklich entgegenfiebern. Sollte es dazu kommen, hoffen wir aber, dass das ganze dann mit ein bisschen mehr Bunte Liga Spirit abläuft.
Von einem alternativen Fußball Meister hätten wir jedenfalls was anderes erwartet.
Lediglich der Kasten Bier hat uns beeindruckt, da wurde bei den ACDK mal wieder geschlampt!

24/05/2017

Der Sommer steht vor der Tür und jeder, der sich Fan der ACDK schimpft, weiß, dass die Domkicker in dieser Jahreszeit besonders titelhungrig sind.
Wie passend, dass ausgerechnet morgen schon die erste Gelegenheit ansteht, den Titelhunger zu stillen.
Und das beste ist:
IHR könnt Live dabei sein und eure Lieblingsmannschaft vor Ort unterstützen!

Jetzt sitzt vielleicht der ein oder andere Domkicker Fan vor seinem Facebook und sagt sich: "Ich möchte meine Lieblingsspieler unbedingt bei ihrer Titeljagd supporten und alles dafür tun, damit diese geilen Typen endlich wieder einen Pott nach Hause holen...aber wie kann ich kleiner Domkicker Fan das bloß am besten tun?!"

Nun, kleiner Domkicker Fan: Es war tatsächlich noch nie so leicht uns zu unterstützen. Und dabei kannst Du morgen nicht nur dabei sein, sondern MITTENDRIN und AKTIV dafür sorgen, dass die Schwarz-Gelben den ersten Titel des Jahres holen!
Alles was Du dafür tun musst, ist folgendes:

1.: Irgendwann Ab 12:00 Uhr Zum Sportplatz des Burtscheider TV 1873 e.V. kommen
2.: Durst mitbringen, und den ein oder anderen Taler in der
Tasche haben (Knigge sagt: Bier vor vier gehört an Feiertagen zum guten Ton!)
3.: Bier trinken.

Für jeden, der uns hilft, größere Mengen an Bier zu konsumieren, garantieren wir ein Meet & Greet mit den Stars hautnah, sowie ein einzigartiges Geschmackserlebnis und im besten Falle einen leichten bis mittleren Rausch.

Nach kurzer Rücksprache und einem Zwanni unter der Hand hat Petrus auch reichlich Sonnenschein zugesichert, sodass einem entspannten Tag mit Trink-und Ballsport der Extraklasse nichts mehr im Wege steht.

Also Kommt Ran!

11/03/2017

+++Spiel 1 unter neuem Coach, ACDK haben noch Pepps+++

Natürlich war das Interesse der Medien an diesem ersten Spiel in der Qualifikation riesig.
Wie wird sich die Mannschaft präsentieren?
Gibt es ein neues Spielsystem?
Holt der neue Coach auch direkt neue Spieler ins Team?
Wer bringt den Kasten mit?

Die Antworten gab die Mannschaft wie immer auf dem Platz.
Sofort mit Spielbeginn konnte das Team das umsetzen, was einige Kiebitzer schon in den ersten Trainings unter dem neuen Coach haben ausmachen können: Viel Ballbesitz, Schnelles Kurzpasspiel, direktes Umschalten.
Der Coach sorgte personell auch für die größte Überraschung, indem er sich selbst ins Tor stellte. In Domnahen Insiderkreisen heißt es, er braucht das komplette Spielgeschehen vor sich, um sein Rudel optimal führen zu können. Ob demnächst wieder Stammkeeper Geulen ziwschen den Pfosten stehen wird, oder Coach Müller vielleicht dauerhaft den Posten des Torwartspielertrainers einnimmt, steht erstmal noch in den Sternen wie der Star Wars Vorspann.
Mit teilweise über 65% schnürten die Domkicker die Bunte Liga Neulinge von Letzter City zu Beginn des Spiels regelrecht hinten ein, einzig der entscheidende tödliche Pass fehlte, um wirklich gefährliche Tormöglichkeiten herauszuspielen.
Zwar leistete sich die Hintermannschaft von Letzter City ab und an Schnitzer im Aufbauspiel, wie man sie sonst nur von Werder Bremen kennt, aber auch daraus konnten die ACDK kein Kapital schlagen.
Und wie schon Traineraltmeister Sepp Herberger sagte: "Wenn du vorne keine Bude knipst, wirst du hinten rasiert amk".
Natürlich hatte der Trainerfuchs damals schon recht, und so schafften es die Greenhorns von Letzter City mit ihrem ersten Torschuss in der Partie prompt in Führung zu gehen.
Bis zur Halbzeit gab es dann keinen nennenswerten Höhepunkte im Spiel und so ging es für die Domkicker mit einem unglücklichen Rückstand in die Pause.

Coach Müller wählte als cleverer Fußball-Manager in der Halbzeit eine Ansprache, die der Mannschaft +3 Moral gab, und so drehten seine Schützlinge mit Wiederanpfiff auf.
Hunter Reineke erzielte den Ausgleichstreffer, da waren erst wenige Minuten in der zweiten Hälfte gespielt. Allerdings machten sich die konditionellen Unterschiede, die sich die Domkicker über Karneval diszipliniert angetrunken hatten rasch bemerkbar und so dauerte es nicht allzu lange, bis Letzter City durch zwei Kacktore wie sie im Buche stehen den Spielstand auf 3:1 erhöhen konnte.
Zwar schaffte es die Müller-Mannschaft durch einen berechtigten, und definitiv gut geschossenen Handelfmeter von Schülting noch einmal heranzukommen, allerdings war nicht mehr viel Zeit auf der Uhr und man wollte zumindest einen Punkt aus der wiedereinmal ausverkauften Siegelarena mitnehmen.
Also wandte Coach Müller einen uralten Trainerkniff an und schickte sich selbst ins Feld. Mit seinen Spielmacherfähigkeiten wollte er die Spielgeschicke der Domkicker aus dem Mittelfeld heraus in die richtigen Bahnen lenken.
Doch auch wenn dadurch das Spiel quasi nur noch auf ein Tor verlief, lagen die Domkicker beim Erlischen des Flutlichtes pünktlich zu Spielende immer noch hinten und verließen einmal mehr als Verlierer den Platz.
"3:2 klingt natürlich jetzt als Ergebnis Brutal, aber ich finde, dass meine Mannschaft heute einen sehr guten Auftritt hingelegt hat und auch wenn es komisch klingt, war das heute ein Schritt in die richtige Richtung", gab Müller im Anschluss an das Spiel zu Wort.
Die internationalen Sportgazetten teilten seine Einschätzung größtenteils, bemängelten allerdings darüber hinaus völlig zurecht das Fehlen eines Bitburger Premium-Pils Kastens:
"Das sind eben die Kleinigkeiten, die die Domkicker derzeit noch von einer echten Spitzenmannschaft unterscheiden." (Hürriyet)
Für den Coach bleiben in Zukunft also genug Kranplätze, die verdichtet werden müssen.

Photos 12/02/2017

+++ Die ACDK erweisen dem Coach die letzte Ehre+++

Am Montag Abend war es soweit. Einen Tag vor dem offiziellen Vertragende spielten die Domkicker ein letztes Mal unter "Jahrhunderttrainer" (BILD) Lennartz.
Auch wenn man jedem einzelnen Spieler anmerkte, dass er 110% gab um dem Coach einen würdigen Abschied zu bereiten, reichte es gegen die sackstarke Truppe von Pille Boltzmann United leider nicht für einen Dreier.
Eigentlich nichtmal für einen Punkt.
Naja auch nicht mal für ein Tor, aber bis zum Sechzehner konnte man mit der Leistung dieser über Jahre zusammengewachsenen Truppe zufrieden sein.
"Vielleicht war am Ende dieser Ära auch ein kleines Bisschen die Luft raus", konstatierte Standardspezialist Bökmann nach dem Spiel:
"Aber wenn man sich die letzten Jahre insgesamt und und unseren Trophäenschrank anguckt, der inzwischen mindestens so voll ist wie ich letztes Wochenende, ist das nur ein winzig kleines Haar in einer ansonsten grandiosen Suppe."
(Hat er wirklich so gesagt)

An dieser Stelle könnte man jetzt auch irgendwas über das Spiel berichten. Das allerdings gibt nicht besonders viel her wie ein Geizhals bei der Kollekte, deshalb werden im folgenden die Sportsmänner hervorgehoben, die beim aussaufen nach dem Spiel Extrapunkte gesammelt haben:
Laschet (3)
Coach (1+1 auf ex=3)
Schülting (2)
Waltenberger (2)
Liskien (2)

Der designierte Nachfolgecoach Müller setzte auch gleich mal ein Zeichen und spielte über die volle Zeit, ("einfach weil ich's kann")
obwohl die Ersatzbank zu jeder Zeit gut gefüllt war. (Im Gegensatz zu den meisten Bällen im ACDK-Ballnetz. Aber das nur am Rande)
Scheinbar will er gleich zu Beginn seiner Amtszeit keine Zweifel an seiner Stammposition aufkommen lassen.

Wir sind jedenfalls gespannt, ob die Domkicker in Zukunft wieder zu alter Stärke zurückfinden können. Es wäre nicht zuletzt den Fans zu wünschen, die Woche für Woche jede noch so weite Reise auf sich nehmen um ihre Domkicker spielen zu sehen und mit von Zeit und Witterung zerfurchtem Gesicht und einem Funkeln in den trüben Augen ihren Enkeln von der guten alten Zeit erzählen, in der "noch richtig jesoffen wurde".

31/01/2017

+++ Der Umbruch beginnt+++

Was in den letzten Wochen schon oft spekuliert und gemunkelt, ist nun offiziell: Die Domkicker stehen vor dem größten sportlichen Umbruch der jüngeren Vereinshistorie.
Im Fokus dieses Umbruchs: Die sportliche Führung.
Coach, Obmann, Aufsichtsratsvorsitzender, Schatzmeister und Hirte der Domkicker, David Lennartz, wird nach monatelanger Diskussion um seine Personalie das Amt des Cheftrainers und Managers zum 07.02.2017 abgeben.
"Nach vielen internen Querelen und mehr als nur einem abgesägtem Bein am Trainerstuhl ist für mich, den Coach, nun die Zeit gekommen, die Bunte Liga auch mal nur als Spieler zu genießen. Ich freue mich auch meine anstehenden Aufgaben und bin sicher, dass meine Nachfolger den Job sehr gut machen werden", ließ er nach seinem einzigen Spiel bei einem Benefiz-Bierpong-Galaabend verlauten.
Erste Gerüchte eines anstehenden Trainerwechsels waren aufgekeimt, als der frühere Cheftrainer und Ehrencoach Dominik Lantin wieder auf dem Trainingsgelände gesichtet wurde (wir berichteten).

Die Nachfolge wurde den Domkicker-Traditionen entsprechend am Glas entschieden, wobei das genaue Prozedere nicht ganz festgelegt war.
Jedenfalls werden in Zukunft Lukas Müller im Bereich des Organisationsmanagement und Röbes "Hunter" Reineke im Bereich der Kaderplanung und sportlichen Führung die Geschicke der Domkicker lenken.
Müller, der intern schon lange als Co-Trainer galt ist froh nun auch endlich offiziell das Zepter zu übernehmen. "Ich habe schon größere Fußstapfen ausgefüllt!" gab er sich auf Twitter (Lukas J. Müller ) selbsbewusst.

Fuchsig wie er ist, brachte er als angehender Chefcoach direkt mal einen Kasten Bitburger Premium Pils zum gestrigen Spiel gegen die OT St. Jakob mit, um sich von Anfang an versöhnlich mit der Mannschaft zu geben und einen guten Stand bei seinen Topstars zu haben.

Seine Maßnahme stieß zwar auf viel Sympathie, allerdings schaffte auch die Aussicht auf einen kühlen Vollkornsprudel nicht, die Domkicker für das Spiel bei widrigen Wetterverhältnissen gegen f***e OT'ler ausreichend vorzubereiten.
Am Ende setzte es eine bittere, aber verdiente 0:4 Niederlage.
Auch, weil die Torlinientechnologie an dem Abend leider einen wichtigen Termin wahrzunehmen hatte, und deshalb nicht in Forst sein konnte, sonst hätten die Domkicker den Anschlusstreffer erzielt "und jeder Vollidiot weiß, dass dann so ein Spiel auch mal ganz anders laufen kann" (Zitat Werner Lorant...glaube ich). So aber klärten die Jungs der OT St. Jakob den Ball "auf der Linie" und es blieb beim 2:0 gegen die ACDK.

"Wir wollen uns aber auch nicht rausreden", erklärte Flügelstürmer Waltenberger nach dem Spiel. "Fakt ist doch, dass heute fast alle mental nicht ganz aufm Platz waren. Ich mein...sie kommt extra aus Bremen nach Aachen um es zu klären und ist dazu auch noch seine Cousine. An so einem denkwürdigen Abend überhaupt ein Spiel anzusetzen ist schon gewagt", erklärte er kopfschüttelnd.
"Zum Glück sind wir rechtzeitig fertig geworden, um das Finale zu verfolgen...jetzt aber erstmal ein kühles Paulaner."

Es gibt eben auch Tage, wo Fußball zur Nebensache wird.
Am Nächsten Montag gibt es dann das letzte Spiel unter Coach Lennartz, bevor im Sommer dann das große Abschiedsspiel mit vielen Bunte Liga Legenden und ehemaligen Domkickern stattfindet.

+

Photos 25/12/2016

Mit diesem Bild der Heimstätte der ACDomkicker, aufgenommen vor exakt 69 Minuten von der We**am wünschen die ACDomkicker euch treuen Fans fröhliche Weihnachten und einen entspannten Jahresausklang, inklusive großartigem und alkoholreichem Rutsch ins Jahr 2017!!
Wir bedanken uns bei allen Fans für den wie immer überragenden Support im vergangenen Jahr, für die zahlreichen Schlachten, die wir zusammen geschlagen, gewonnen und verloren haben und die zahllosen Biers, die wir gemeinsam getrunken haben.
Eine ausführliche Jahresstatistik, in der wir über den Rekordumsatz 2016, die ebenfalls historische Fanbilanz oder über anstehende, spektakuläre Transfers berichten, sowie einen großen, investigativen und alleszerberstenden Artikel über Steuerhinterziehung in der Bunten Liga gibt es für unsere Mitglieder im monatlich erscheinenden Club-Heft, dem Domkicker-Echo, oder beim nächsten Heimspiel in unserem Stadionheft, dem Siegel-Stürmer.
Auf ein neues, 2017!

27/07/2016

Die ACDomkicker ( ) erreichten am Montag Abend in der heimischen Siegelarena vor ausverkauften Rängen ein 0:0 gegen die kickers.
Hier eine hoffentlich nicht zu unübersichtliche Zusammenfassung aller Highlights der Partie:

Anpfiff

Halbzeit

70. fast eine Torchance für die Domkicker

Abfiff durch Ausgehen der Flutlichter.

Coach Lennartz, der unter allerdubiosesten Umständen zwei (!) Stunden vor Spielbeginn seine Teilnahme an diesem GutKick absagte, zeigte sich nach dem Apfiff ebenso sportlich wie generös und kündigte via Homepage, Interview, und den offiziellen Domkicker-Channeln auf Twitter, Instagram, Snapchat, Myspace, Schülervz und Pornhub eine Rückerstattung des Eintrittspreises, sowie eine Gratis Stadionwurst für die vielen angereisten Fans an, und natürlich auch eine Kiste fürs Team.
Großes Tennis da!

06/06/2016

Die Domkicker durchlebten sehr tubulente letzte Wochen.
Nach dem verpatzten Quali Auftakt schienen die ACDK durch die Pokalsensation gegen Hacke Bleiluft (wir berichteten) wieder in die Spur gekickt zu haben.
Da sich die Ereignisse seitdem quasi überschlagen haben und die Domkicker von einem Sieg zum nächsten geeilt sind, hier eine übersichtliche Chronologie der Ereignisse:

25.04.: Die ACDK üben sich in einer neuen Sportart, dem Schlammfußball.
Die Regeln ähneln denen des normalen Fußball, allerdings wird auf Spielfeldmarkierungen verzichtet, und der Untergrund besteht gänzlich aus teilweise bis zu 15cm tiefem Schlamm.
Mit Starkregen und zweitweisem Hagel wird über die volle Spielzeit dafür gesorgt, dass das Feld auch schööön schlammig und matschig bleibt.
Am Ende gewinnen die Domkicker mit 6:1 gegen Olympiakos Bieräus Aachen, Spieler des Spiels ist neben Hattricker Conin Rückkehrer Lantin, der die Durststrecke der ACDK endlich beendet und einen Kasten kaltes Bier für mitbringt.

02.05.: Im Halbfinale der C-Liga können die ACDK endlich an die Leistungen anknüpfen, die sie in der abgelaufenen Saison an die Tabellenspitze brachten.
Schülting, die Gebrüder Frömmer (3) und Richter (1+1 umstrittenes Tor, dass durch die Bunte Liga e.V. Aachen letztlich als Eigentor anerkannt wurde) besiegelten ein bärenstarkes 6:0 gegen die Bierunion West und damit den Einzug ins Finale am 09.07 in der Haarener Arena.

06.05.: Ein Teil des ACDK Vorstandes fährt anlässlich der Verleihung des Karlspreises an Papa Francesco I - Jorge Mario Bergoglio nach Rom und sorgt beim Festakt für die musikalische Untermalung.
Capitano Lennartz überreichte dem Papst ein von der ganzen Mannschaft signiertes Trikot und gab hinterher begeistert zu Protokoll: "Franziskus hat uns ein heiteres Gut Kick gewünscht. Er verfolgt aufmerksam die Bunte Liga in Aachen, weil er großer Fußball Fan ist, und da ist es doch klar, dass er bei der stärksten Bunten Liga der Welt immer auf neuesten Stand ist. Geiler Typ."

14.05.: In der Halbzeitpause des Regionalliga Spiels Alemannia Aachen gegen Viktoria Köln erreichen die Domkicker den vielleicht größten Triumph in der Historie des Clubs:
Beim Torwandschießen setzen sie sich mit 7:6 gegen das Verliererteam durch und gewinnen damit 100 Liter Freibier von ihrem Geschäftspartner Bitburger.
Auch wenn sich bereits am nächsten Tag einige der Spieler nicht mehr so recht an diesen phänomenalen Erfolg erinnern konnten, ihre Leistung, sowohl am Glas, als auch an der Torwand wird nicht in Vergessenheit geraten.

18.05.: Spiel in der JVA Aachen gegen Villa Kunterbunt. Leider kann über das Spiel nichts berichtet werden, denn was im Knast passiert, bleibt im Knast. Außer Herpes, den Scheiß hat man ewig.

14/05/2016

Die Aachener Domkicker stehen vor der wohl wichtigsten Aufgabe ihrer langen und ruhmreichen Vereinsgeschichte.
In der Halbzeitpause von Alemannia Aachen gegen FC Viktoria Köln 1904 e.V. schießen die ACDK gegen das Verliererteam auf die Torwand.
Es geht um 100(!) Liter Bitburger Premium Pils.
Damit wäre der Vorrat für nächste Woche gesichert.
Like=pack Ma's💪

22/04/2016

+++Domkicker schaffen die Pokalsensation und gewinnen mit 2:1 gegen Hacke Bleiluft+++

Es lief zuletzt nicht rund für die ACDomkicker.
Aber es gibt diese magischen Pokalnächte, in denen die normalen Regeln des Fußballs nicht mehr gelten, und auf einmal ist alles möglich.
Genau so ein Spiel ereignete sich am Montag Abend in der Haarener Arena.
Ein Spiel, bei dem man ein paar Tage Abstand braucht um wirklich zu realisieren, dass das, was sich da auf dem Rasen abspielte, auch wirklich so passiert ist.
Und wieder einmal hat sich gezeigt, dass Flutlichtspiele was besonderes sind, auch in der Bunten Liga.
Auch wenn das Flutlich gelb, und ein Mast kaputt ist.

Schon vor dem Spiel war die Stimmung in der Kabine angespannt, es wurde nicht viel geredet. Die letzten beiden Niederlagen hatten am Selbstvertrauen der Schwarz Gelben genagt, und schon wieder hatte sich keiner bereit erklärt, einen Kasten Bitburger Premium Pils mitzubringen. Keine guten Vorassetzungen also.
Hoffnung machte allerdings die Rückkehr von Peer Dosch, der mehr als 1000 Tage, nachdem er sich mit der Mannschaft überworfen, und der Domkickerfamilie wütend den Rücken gekehrt hatte, wieder im Schwarz Gelben Trikot auflief.
"Es gab gute Gespräche mit dem Vorstand und die alten Geschichen sind endgültig gegessen. Ich bin heiß und möchte meinen Einstand heute natürlich am liebsten mit einem Tor krönen, aber es wird hart", erklärte Dosch auf der PK vor dem Spiel.
Und er sollte Recht behalten.
In der ersten Halbzeit spielten quasi nur die Gastgeber in den blauen Trikots, und die Domkicker hatten alle Mühe, eine Katastrophe zu verhindern.
Auch deshalb, weil Capitano Lennartz, der sonst so sicher im Abwehrzentrum das Spiel leitet, an dem Tag wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden war, unter einer Leiter durch ging, Salz verschüttete und dazu noch einen Rabenschwarzen Tag erwischte. Bei einem harmlosen Schüsschen der Hacker bekam er seinen massigen Leib nicht mehr vollständig aus der Schussbahn und fälschte den Ball unhaltbar ab.
"Ich habe mich inzwischen damit abgefunden, dass man in dieser Mannschaft nicht zu Null spielen kann", wirkte Keeper Geulen nach dem Spiel etwas konsterniert, "aber wir haben gewonnen und das ist natürlich die Hauptsache."
Lennartz, der nach dieser unglücklichen Aktion hochmotiviert war, seinen Fauxpas wieder auszumerzen, schnappte sich kurz vor der Halbzeit mit entschlossenem Blick das Leder, als es einen Freistoß aus rund 35m zu treten gab.
Mehrere Mitspieler forderten ihn auf, den Ball in den Strafraum zu flanken, doch er wollte wohl seine Ehre als Teamleader retten und eigenfüßig für den Ausgleich sorgen.
So nahm er ungefähr dieselbe Distanz, die der Ball zum Tor hatte Anlauf und drosch den Ball mit einem Gewaltschuss in Richtung Winkel.
Wären Scouts aus der NFL unter den Zuschauern gewesen, sie hätten ihn wohl noch auf dem Bierdeckel nach dem Spiel als Kicker unter Vertrag genommen, so hoch wie der Ball über die Querlatte flog. So aber blieb es bei dem ehrenwerten Versuch, als zweiter Mensch nach Sergio Ramos den Ball ohne techische Hilfsmittel aus der Erdatmosphäre zu berfördern. Für die Medien war das natürlich wieder ein gefundenes Fressen, um mit ihren reißerischem und sensastionslüsternem Geschreibe einen Trainerwechsel zu orakeln, aber Lennartz belehrte sie alle eines besseren, in dem er in der Halbzeit seinen Edeljoker R. Frömmer zum warmmachen schickte.
"Zeig ihnen, dass du besser bist als Messi", gab er ihm mit auf dem Weg, als die zweite Hälfte begann und die Worte schienen ihre Wirkung nicht zu verfehlen.
Zunächst brauchten die Domkicker ein wenig Zeit um neu ins Spiel zu finden, aber dann passierte das, was man wohl als Schicksal bezeichnen kann. Nachdem Frömmer einen desolaten Fehleinwurf des Gegners antizipierte, war es ausgerechnet der verlorene Sohn, enfant terrible Peer Dosch, der den Ball mit purer Willenskraft über die Linie bugsierte und danach unter einer Traube seiner Mitspieler begraben wurde.
Danach agierten beide Teams passiv, beide hatten Angst den entscheidenden Fehler zu machen. Spieler und Fans fanden sich langsam mit der Verlängerung ab, da schnappte sich Frömmer den Ball, spazierte mühelos durch die komplette gegnerische Hintermannschaft und versenkte den Ball im langen Eck.
Minuten später versagte das Flutlicht endgültig seinen Dienst und tauchte die Pokalchancen der Bleiluftler in tiefe Dunkelheit.
Die ACDK hingegen waren überglücklich, endlich mal wieder als Sieger vom Platz zu gehen, allerdings gab es gleich nach Abpfiff natürlich wieder mahnende Worte von Julius Laschet: " Das war nur ein Schritt auf einem langen Weg und nächste Woche spielen wir wieder in der Liga auf Bildchen (gegen Olympiakos Bieräus Aachen, d. Red.), das wird wieder ein ganz anderes Spiel. Wie ein Blinder beim Gruppensex werden wir uns vorsichtig an die Dinge herantasten müssen."
Wo er Recht hat...

Photos from AC Domkicker's post 15/04/2016

+++ACDK auch im 2. Quali Spiel gegen Nothing Toulouse glück-und sieglos+++

Endlich konnte das Versprechen des Vorstandes, einen neuen Mannschaftsbus für die vielen strapaziösen Auswärtsfahrten zu kaufen, wahr gemacht werden, (das alte Modell war dann doch ein wenig in die Jahre gekommen; s. Foto) und so war zumindest ausgeschlossen, dass die Domkicker das 2. Quali Spiel am Montag auf Bildchen wegen Erschöpfung nach der stundenlangen Anreise verlieren könnten.
Nach der letzten Schlappe auf dem Kackplatz Bildchen war aufmersksamen Beobachtern eine gewisse Trägheit bei den Domkickern aufgefallen, die wohl zu großen Stücken auf die enormen Reisestrapazen zurückzuführen war.

Während der langen Fahrt zurück war es allerdings ertaunlich still im quietschgelben Mannschaftsbus. Wo man hinschaute, blickte man in ernste und nachdenkliche Gesichter.
Sven Conin traute sich als erster laut auszusprechen, was wohl vielen Anhängern nach dem verkorksten Quali-Auftakt der Domkicker derzeit durch den Kopf geht: "Ich verstehe nicht, warum wir auf einmal nicht mehr gewinnen."
Keine leichte Situation also für die noch jungen, aber bereits
erfolgsverwöhnten Domkicker. Dabei hatten sie diesmal personell wirklich alle Register gezogen, um das Spiel gegen Nothing Toulouse zu gewinnen.
Mit einem Sage und Schreibe 18 Mann starken Kader und drei Mannschaftsbetreuern, war der neue Mannschafsbus trotz erhöhter Kapazitäten beinahe voll.
Die Breite des Kaders sollte also diesmal das Spiel zugunsten der schwarz-gelben entscheiden.
Mit dem aus dem Ruhestand reaktivierten Domkicker Urgestein Dominik Lantin setzten die ACDK zudem voll auf Erfahrung. (Lantin war der allererste Domkicker Coach in der langen und ruhmreihen Historie des Clubs, unter ihm feierte auch ein gewisser David Lennartz, damals als blutjunger Flügelstürmer, sein Debüt im schwarz-gelben Trikot).

Zu Beginn des Spiels sah es auch so aus, als würdes sich das personelle Überangebot der ACDK bezahlt machen. Gleich den ersten nennenswerten und noch dazu spielerisch sehr fein geführten Angriff versenkte D. Kenny gekonnt im unteren Eck.
Für kurze Zeit machte sich bei den Spielern und den mitgereisten Fans die Hoffnung breit, die Toulouser hätten als sonstiger Dauer A-Ligist über den Winter vielleicht an Klasse eingebüßt. Allerdings währte die Hoffnung nicht lange. Nothing Toulouse schaffte es nach gut zwanzig Minuten, die Kontrolle über das Spielgeschehen zu gewinnen und fand immer mehr Schwächen in der Domkicker Abwehr, die sie auch gnadenlos auszunutzen wussten.
Zur Pause stand ein ernüchterndes 3:1 auf der Anzeigetafel und man merkte den ACDK den fehlenden Glauben an ein Fußballwunder an.
Zwar schafften sie es, in der 2. Hälfte über wete Strecken auf Augenhöhe mitzuspielen, anstatt den Anschluss zu schaffen, fingen sie sich jedoch noch das 4:1, was schlussendlich auch das Endresultat bedeutete.

Man kann also sagen, dass die Domkicker derzeit nicht grade mit Rückenwind unterwegs sind und im Hinblick auf das wichtige Pokalspiel am Montag gegen Hacke Bleiluft (18.4; 20:30 Uhr, Neuköllner Straße) bleiben jede Menge offener Fragen und nur noch wenig Zeit, die richtigen Antworten zu finden:
- Woran hat es jelejen?
- Ist Coach Lennartz noch der richtige Mann für den Trainerposten?
- Schaffen es die Domkicker vielleicht endlich mal eine Bierliste einzuführen?
- Wenn ja, wer bringt Bier mit?
- und wenn nicht, macht es für die Jungs dann überhaupt noch Sinn weiter zu spielen oder schmeißen die ACDK wegen schwerer Unterhopfung endgültig hin?!
Es stehen spannende Wochen bevor!

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