Silke Doppelfeld

Silke Doppelfeld

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Aus-Fort und Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen, insbesondere Pflegeberufe.

Auf dieser Seite poste ich meine Aktivitäten als Pflegepädagogin/ Dozentin im Gesundheitswesen sowie für unsere Berufsgruppen passende Informationen.

14/06/2026

Das ist ein wirklich schöner Wildpark!

Photos from Silke Doppelfeld's post 13/06/2026

Gestern haben wir den 200. Geburtstag von Mutter Rosa gefeiert.

Mitarbeitende, Ordensschwestern und Familien kamen zusammen, um an die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen zu erinnern. Je mehr ich mich mit ihrer Geschichte beschäftige, desto mehr frage ich mich, warum wir über manche Menschen so wenig wissen, obwohl wir bis heute von ihrem Wirken profitieren.

Mutter Rosa war ihrer Zeit voraus. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sie eine Vision für die Versorgung von kranken, armen und hilfsbedürftigen Menschen. Gegen viele Widerstände gründete sie die Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und schuf Strukturen, die weit über ihre eigene Lebenszeit hinaus Bestand haben sollten. Aus ihren Anfängen entstand über Generationen hinweg ein Werk, das bis heute wirkt und dessen Teil ich als Mitarbeiterin der Marienhaus-Gruppe mit Stolz bin.

Bemerkenswert finde ich dabei nicht nur ihren Erfolg.

Bemerkenswert finde ich, dass sie als Frau Dinge erreicht hat, die damals alles andere als selbstverständlich waren. Sie war Gründerin, Organisatorin, Netzwerkerin, Strategin und Führungspersönlichkeit. Heute würde man vermutlich sagen: eine erfolgreiche Unternehmerin im Sozial- und Gesundheitswesen.

Jedoch ist die Geschichte von Mutter Rosa ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte. Sie ist auch die Geschichte einer Frau, die später ausgebremst und an den Rand gedrängt wurde. Ihre Leistungen gerieten in den Hintergrund, ihre Rolle als Gründerin wurde über Jahre kaum noch sichtbar gemacht. Viele kannten sie irgendwann nur noch als die „alte Gartenschwester“ – nicht als die Frau, die den Grundstein für alles gelegt hatte.

Für solche Muster gibt es heute sogar einen Namen: Matilda-Effekt. Gemeint ist, dass die Leistungen von Frauen häufig weniger sichtbar werden als die Ergebnisse, die aus ihnen hervorgegangen sind.

Deshalb lohnt sich der Blick auf Mutter Rosa auch 200 Jahre nach ihrer Geburt.

Nicht, weil ihre Geschichte abgeschlossen wäre. Sondern weil sie Fragen aufwirft, die bis heute aktuell sind: Wie gehen wir mit Menschen um, die neue Ideen haben? Wie viel Beharrlichkeit braucht Veränderung? Und gelingt es uns wirklich, Leistung unabhängig von Hierarchie, Status oder Geschlecht wahrzunehmen?

Fortschritt entsteht selten konfliktfrei. Er braucht Menschen mit Visionen. Menschen, die Widerstände aushalten. Und Menschen, die bereit sind, gemeinsam an etwas Größerem zu arbeiten.

Mutter Rosa hat gezeigt, dass Ideen weiterleben können, selbst wenn die Menschen dahinter zeitweise "kaltgestellt" und in Vergessenheit geraten. Vielleicht ist das eine der wichtigsten Lektionen ihrer Geschichte.





12/06/2026

Gestern war ich zu Gast beim Bad Münstereifeler Pflegestammtisch und habe mich sehr über die Einladung gefreut.

Seit einiger Zeit treffen sich hier regelmäßig die Akteurinnen und Akteure der Pflege und Eingliederungshilfe, um gemeinsam an starken Versorgungsnetzwerken für die Region zu arbeiten. Gerade in ländlichen Regionen ist dieser Austausch wichtig, denn gute Versorgung entsteht nicht allein – sie lebt von Zusammenarbeit.

Ich durfte unser bundeslandübergreifendes Projekt „Hand in Hand“ vorstellen, das wir von Ahrweiler aus gemeinsam mit vielen Partnern aufgebaut haben. Dabei geht es um aufsuchende Angebote der erweiterten Pflegepraxis, die Begleitung von Menschen mit chronischen Erkrankungen, die Unterstützung pflegender Angehöriger und die Stärkung von Selbstmanagement und Gesundheitskompetenz.

Besonders gefreut hat mich, wie engagiert die Pflegefachpersonen vor Ort sind – nicht nur in ihrer täglichen Arbeit, sondern auch darüber hinaus. Sie bringen ihre Erfahrungen in politische Diskussionen ein und schaffen wichtige Verbindungen zwischen Pflegepraxis und kommunaler Politik.

Ein herzliches Dankeschön an Bürgermeister Sebastian Glatzel für sein Grußwort und dafür, dass er sich den ganzen Abend Zeit genommen hat, zuzuhören und mitzudiskutieren.

Beeindruckend finde ich außerdem, dass Bad Münstereifel trotz seiner ländlichen Lage über eine gute pflegerische Infrastruktur verfügt. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Engagement notwendig ist, um sich im stetig wachsenden Paragraphendschungel zurechtzufinden und die Versorgung der Menschen weiterzuentwickeln.

Für mich war es ein wertvoller Abend. Solche Begegnungen halten den Kontakt zur Praxis lebendig und zeigen, wie viel Kompetenz, Herzblut und Gestaltungswille in unserer Region vorhanden sind.

Vielen Dank für die Einladung – ich komme gerne wieder!

Wünsche Euch weiterhin viel Erfolg mit Euren Projekten! Andreas Schmitz; Simone Ewertz ich komme gerne wieder zu Euch!

Foto: Teilnehmer:innen Pflegestammtisch am 11.06.206, Veröffentlichung wurde mündlich zugestimmt.

19/05/2026

Wir vom Institut für Pflegewissenschaft haben auch Angebote im Programm!

16/05/2026

Sowas regt mich auch auf…

Wir investieren viel Zeit und Energie darin, unsere Gemeinde schöner und lebenswerter zu gestalten. Neue Sitzbereiche, gepflegte Plätze und Orte, an denen sich Jung und Alt gern aufhalten können. Genau solche Räume sollen verbinden und das Miteinander stärken.

Umso enttäuschender ist es, wenn diese Orte bewusst beschädigt oder vermüllt werden. Immer wieder landen Abfälle trotz vorhandener Mülleimer direkt daneben auf dem Boden. Auch Vandalismus an Einrichtungen nimmt zu und hinterlässt nicht nur Schäden, sondern auch Respektlosigkeit gegenüber allen, die diese Orte nutzen und pflegen.

Die Kosten dafür trägt am Ende nicht „irgendwer“, sondern wir alle gemeinsam. Jede Reinigung, jede Reparatur und jeder Ersatz beschädigter Ausstattung wird aus öffentlichen Mitteln bezahlt – also aus dem Geld, das eigentlich für andere Projekte, Angebote und Verbesserungen in der Gemeinde gedacht ist.

Das betrifft uns alle. Denn jede Verschmutzung bedeutet zusätzlichen Aufwand, Kosten und vor allem einen Verlust an Lebensqualität für die Gemeinschaft.

Wir werden deshalb künftig den Ordnungsaußendienst noch stärker einsetzen, um die Verursacher konsequenter zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen. Gleichzeitig setzen wir weiterhin auf das, was eine Gemeinde im Kern ausmacht: gegenseitigen Respekt und ein Bewusstsein dafür, dass öffentliche Räume uns allen gehören.

Lasst uns gemeinsam darauf achten, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem man sich gern aufhält.

05/05/2026

Starke Geste unseres CEO Sebastian Spottke: In einem LinkedIn-Beitrag lädt er Politiker aus Berlin, die im parlamentarischen Verfahren mit dem GKV-Sparpaket befasst sind und über seine Inkraftsetzung entscheiden werden, in unsere Kliniken ein 💪.

Freigemeinnützige und konfessionelle Träger, zu denen auch die Marienhaus-Gruppe gehört, sind in besonderer Weise von den Sparplänen betroffen, da sie nicht auf kommunale Haushaltsmittel zurückgreifen ⛔️.

Mit seiner Einladung möchte Spottke Politikern einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und ihnen zeigen, was es bedeutet unter realen Bedingungen Versorgung sicherzustellen 🏥.

Wir finden das ein starkes Zeichen und freuen uns über Besuch aus Berlin 💙💚!

05/05/2026

**Praxisanleitung: Alles im Griff? – Rollenvielfalt in der Praxisanleitung**

Ein Workshop mit Praxisanleiter:innen aus den Kliniken des Landeskrankenhauses – und für mich wieder ein guter Reminder, wie komplex diese Rolle eigentlich ist.

In der gemeinsamen Rollenreflexion wurde schnell klar:
Neben den „klassischen“ professionellen Rollen wie Coach oder Berater:in stehen für viele ganz andere Dinge im Vordergrund – Vorbild sein, ansprechbar sein, Vertrauen geben. Dinge, die man nicht einfach abhaken kann, die aber im Alltag ständig mitschwingen.

Was ich besonders stark fand: der Austausch unter den Praxisanleiter:innen. Viel Offenheit, ehrliches Feedback, ähnliche Baustellen – und gleichzeitig ganz unterschiedliche Wege, damit umzugehen.

Für mich zeigt sich immer wieder:
Solche Fortbildungstage sind wichtig, auch (oder gerade), wenn sie als berufspädagogische Pflichtfortbildung laufen. Sich Zeit zu nehmen für die eigene Rolle, das eigene Handeln zu hinterfragen und sich mit anderen Praxisanleiter:innen auszutauschen – das macht einen Unterschied im Alltag.

Danke an alle, die sich eingebracht haben.

27/04/2026

Letzte Woche am 23.04. war ich im Rahmen des Ada Lovelace Projekt an der Universität Koblenz beim Boys’Day im Einsatz.

Für mich hatte der Tag definitiv einen kleinen „Back to the roots“-Moment. Gemeinsam mit den Schülern ging es in unserem Hands-on-Workshop um OP- und Anästhesiepflege. Also die Bereiche, die mich in der Intensivpflege lange begleitet haben. Vom Anziehen steriler Handschuhe über aseptische Verbände bis hin zum Umgang mit dem Ambubeutel war einiges dabei, was vielen von Euch sehr vertraut vorkommen dürfte 😉

Neben dem ganzen Handling und der Technik war mir aber auch wichtig zu zeigen, worum es in unserem Beruf ganz besonders. geht:
, und . Eine Übung mit Simulationsbrillen (u.a. Grauer Star), inklusive kleiner „Fußball-Session“ auf dem Campus, hat das ziemlich greifbar gemacht und kam am Ende am besten an.

Pflege ist und bleibt unglaublich vielseitig und ist oft nicht das Erste, woran junge Menschen bei der Berufswahl denken. Umso wichtiger sind solche Tage, um Einblicke zu geben und ins Gespräch zu kommen.

Hat auf jeden Fall Spaß gemacht – und ein bisschen Intensiv-/Anästhesie-Feeling war auch wieder dabei 👍

19/04/2026

🌼 Der DAISY Award ist eine internationale Auszeichnung für Pflegekräfte, die im Alltag oft „leise“ Großes leisten – initiiert von der DAISY Foundation und getragen von Kliniken weltweit. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur fachliche Kompetenz, sondern vor allem Menschlichkeit, Empathie und der Unterschied, den Pflege für Patient:innen macht.

Dass das Uniklinikum Bonn den Award aktiv vergibt, ist ein starkes Signal! wird sichtbar gemacht und wertgeschätzt, nicht nur intern, sondern auch nach außen!

Davon braucht es mehr. Viel mehr Kliniken sollten sich beteiligen und solche Formate nutzen, um Pflegearbeit anzuerkennen, statt sie als selbstverständlich abzuhaken.

18/04/2026

Wichtige Veranstaltung und gerade für die Pflegeberufe hochrelevant. ist bis heute stark weiblich geprägt und zugleich eine . Viele Kolleginnen stemmen zusätzlich den Großteil der Carearbeit zu Hause. Das hat direkte Auswirkungen: weniger Einkommen geringere Rente, weniger Aufstiegschancen, geringere Sichtbarkeit in Führung und Forschung.

Wenn wir es mit ernst meinen, müssen wir genau hier ansetzen: verlässliche Arbeitszeiten, bessere Vereinbarkeit, faire Bezahlung und echte Karrierewege. Denn solange strukturelle Hürden bleiben, wird Potenzial ausgebremst und das können wir uns weder gesellschaftlich noch im Gesundheitssystem leisten.

👩‍💼🎤Ausgebucht und hochaktuell: Anlässlich des Internationalen Frauentags fand im Historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz eine Lesung mit der Autorin und Journalistin Alexandra Zykunov statt. Eingeladen hatten die Universität Koblenz, die Hochschule Koblenz, die Stadt Koblenz sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Koblenz sowie ver.di Mittelrhein.

📖Im Mittelpunkt des Abends stand die Lesung aus dem Buch „Was wollt ihr denn noch alles?! Zahlen, Fakten und Absurditäten über unsere ach-so-tolle Gleichstellung“.

Mit der Veranstaltung setzten die beteiligten Institutionen ein gemeinsames Zeichen für die Bedeutung von Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Teilhabe und boten zugleich einen Anlass, aktuelle Debatten rund um Geschlechtergerechtigkeit weiterzuführen. ⚖️

Mehr zur Lesung findet ihr unter: https://www.uni-koblenz.de/de/newsroom/was-wollt-ihr-denn-noch-alles-alexandra-zykunov-liest-anlaesslich-des-internationalen-frauentags-im-historischen-rathaussaal-koblenz

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