23/07/2026
Ich schreibe Google-Bewertungen.
Echte. Keine gekauften, keine gefälligen, keine, die ich abgebe, weil mich jemand nett gefragt hat.
Wenn es gut war, schreibe ich das hin. Gerne. Weil gute Leistung Anerkennung verdient.
Wenn es schlecht war, schreibe ich das auch hin.
Nicht aus Rache. Das ist mir wichtig. Rache ist ein Gefühl, das ich kaum kenne – und ehrlich gesagt auch nicht vermisse. Eine schlechte Bewertung aus Rache zu schreiben ist das Dümmste, was du nach einer schlechten Erfahrung tun kannst. Die schlägt auf dich zurück, nicht auf den anderen.
Aber wenn eine Leistung objektiv nicht in Ordnung war – dann gehört das gesagt. Nicht laut, nicht dramatisch. Einfach klar.
Ich mache das auch in meinem Podcast so. Ich sage, was gut war. Ich sage, was nicht gut war. Wer das nicht aushält, sollte keinen Podcast machen.
Und wer als Unternehmen keine ehrlichen Bewertungen aushält, sollte vielleicht an seiner Leistung arbeiten – nicht an seinen Bewertungen.
Was mich an der Diskussion um Google-Bewertungen wirklich nervt: Die Energie, die manche Unternehmen darauf verwenden, schlechte Bewertungen löschen zu lassen. Dieselbe Energie, in die eigene Qualität investiert – und die Bewertung kommt gar nicht erst.
Feedback ist kein Angriff. Es ist Information.
Wer damit nicht umgehen kann, hat ein viel größeres Problem als eine schlechte Sternebewertung.