Daniel O. Kagel - Beratung, Training & Businesscoaching

Daniel O. Kagel - Beratung, Training & Businesscoaching Coaching und Training von Mitarbeitern in Führung und Vertrieb Alle Infos in meinem persönlichen Profil: Daniel O. Kagel

Wir trainieren Menschen in den Bereichen Verhalten und Kommunikation, mit Fokus auf Führung und Vertrieb. Dabei sind wir ausgebildete und erfahrene Coaches / Trainer mit langjähriger Vertriebs- und Führungserfahrung. Für die zunehmend komplexer werdenden Anforderungen entwickeln wir so seit Jahren effektive Trainingsmaßnahmen und maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden.

Ein Kompliment, ein lockerer Spruch, eine Bemerkung, die vor zehn Jahren noch als charmant durchgegangen wäre – heute ka...
22/09/2026

Ein Kompliment, ein lockerer Spruch, eine Bemerkung, die vor zehn Jahren noch als charmant durchgegangen wäre – heute kann genau das bei jemandem ganz anders ankommen. Der Grund dafür ist selten Überempfindlichkeit. Meistens hört die Person einfach mit einem anderen Filter zu als du oder ich.

In Folge 34 sprechen Nils und ich darüber, wie unterschiedlich Generationen mittlerweile kommunizieren und warum das in Verhandlungen und Trainings längst kein Nebenthema mehr ist.

🎧 Folge 34 „Heteronormatives Verhandeln" – jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

Wenn du mich fragst, wie ich kommuniziere, sage ich dir wahrscheinlich: empathisch, offen, tolerant. Das Problem: Diese ...
17/09/2026

Wenn du mich fragst, wie ich kommuniziere, sage ich dir wahrscheinlich: empathisch, offen, tolerant. Das Problem: Diese Einschätzung kommt von mir selbst. Und ausgerechnet bei den eigenen blinden Flecken ist die Selbsteinschätzung meistens am unzuverlässigsten, weil man sie per Definition nicht sieht.

Zwei Teilnehmerinnen haben mir in den letzten Jahren unabhängig voneinander dasselbe Feedback gegeben. Hätte ich es nicht ernst genommen, hätte ich es bis heute nicht gemerkt. Genau darüber spreche ich in meiner neuen 🎧 Folge 34 „Heteronormatives Verhandeln".

Jetzt anhören: Link in Bio.

Zwei Teilnehmerinnen haben mir in den letzten Jahren dasselbe Feedback gegeben: Ich sei manchmal heteronormativ.Mein ers...
15/09/2026

Zwei Teilnehmerinnen haben mir in den letzten Jahren dasselbe Feedback gegeben: Ich sei manchmal heteronormativ.

Mein erster Impuls: Ich bin der toleranteste Mensch, den ich kenne. Mein zweiter Gedanke: Genau das ist das Problem mit blinden Flecken. Man sieht sie selbst nicht.

Ein Beispiel: Ich frage eine Teilnehmerin, ob sie verheiratet ist. Sie sagt ja. Ich frage weiter: Was macht dein Mann? Ich habe automatisch etwas angenommen, das ich nicht wissen konnte. Kein böser Wille und trotzdem falsch.

Wo hört Rücksichtnahme auf und wo fängt Überanpassung an? Ich habe keine fertige Antwort. Aber: Entscheidend ist nicht die Absicht. Entscheidend ist die Wirkung.

🎧 Folge 34 „Heteronormatives Verhandeln" – jetzt überall, wo es Podcasts gibt. LINK IN DER BIO

👇 Wo hört für dich Rücksichtnahme auf und wo fängt Überkorrektheit an?

„Ich will Rabatt, sonst gehe ich zum Wettbewerb."Ein Satz, der in Preisverhandlungen erstaunlich gut funktioniert. Der W...
14/09/2026

„Ich will Rabatt, sonst gehe ich zum Wettbewerb."

Ein Satz, der in Preisverhandlungen erstaunlich gut funktioniert. Der Wettbewerb ist selten das Problem, das Problem sind Verkäufer, die bei diesem Satz nervös werden.

Und dann beginnt das große Rabattieren. 5 %? 8 %? „Ich schau mal, was ich machen kann…"

Wer zu schnell nachgibt, zeigt: Der ursprüngliche Preis war nie wirklich fest.

Zugeständnisse ja. Aber nicht aus Angst vor einem Nein. Und wenn ich mich bewege, dann nicht einseitig: Was gibst du mir dafür?

Manchmal ist die richtige Antwort einfach: Heute ist kein guter Tag für Rabatt. 😉

„Wissen reicht nicht. Du musst es üben, bis du es auch mit 180 Puls abrufst."Das ist die unbequeme Wahrheit über Verhand...
25/08/2026

„Wissen reicht nicht. Du musst es üben, bis du es auch mit 180 Puls abrufst."
Das ist die unbequeme Wahrheit über Verhandlungstraining. Über jedes Training eigentlich.

Du kannst alles wissen. Du kannst jeden Podcast gehört haben, jedes Buch gelesen, jede Technik verstanden haben. Und trotzdem – in dem Moment, wo es darauf ankommt, bist du leer.

Nicht weil du es nicht weißt. Sondern weil du es nicht geübt hast.

Es gibt einen Unterschied zwischen Wissen und Können. Und dieser Unterschied wird sichtbar genau dann, wenn der Druck kommt. Wenn dein Gegenüber dich provoziert. Wenn dein Puls hochgeht. Wenn du eigentlich weißt, was du tun solltest – es aber trotzdem nicht tust.

Sieben Stunden nach einer verlorenen Verhandlung fällt dir ein, was du hättest sagen können. Das ist kein Zufall. Das ist Neurologie.

Unter Stress hat dein Gehirn keinen Zugriff auf das, was du nur einmal gehört hast. Es greift auf das, was tief verankert ist. Was du hundertmal geübt hast. Was automatisch kommt.

Deshalb sind Rollenspiele keine Peinlichkeit. Deshalb ist Vorbereitung keine Zeitverschwendung. Deshalb lohnt sich Training – nicht um Neues zu lernen, sondern um das Richtige so tief zu verankern, dass es auch dann abrufbar ist, wenn der Kopf nicht mehr klar denkt.

Wer nur weiß, wie Verhandlungen funktionieren, ist vorbereitet für gute Tage.

Wer es geübt hat, ist vorbereitet für alle.

„Nie aus einer Verhandlung gehen wie ein trotziges Kind: ‚Dann geh doch zum Wettbewerber!'"Im Moment fühlt sich dieser S...
18/08/2026

„Nie aus einer Verhandlung gehen wie ein trotziges Kind: ‚Dann geh doch zum Wettbewerber!'"
Im Moment fühlt sich dieser Satz fantastisch an.

Dein Gegenüber hat dich provoziert, deinen Preis zerpflückt, deinen Wettbewerber gelobt. Und dann sagst du es: „Wenn das alles so toll ist beim Wettbewerber, dann geh doch dahin."

Satter Volley. Genau getroffen.

Und trotzdem fünf Meter am Tor vorbei.

Weil du in diesem Moment zwar gewonnen hast – den Moment. Aber du hast verloren: den Deal, die Beziehung, den Folgeauftrag, alle Empfehlungen, die daraus hätten entstehen können.

Ich habe das selbst erlebt. Nicht als Verkäufer – als Einkäufer. Ich war der Idiot auf der anderen Seite, der diesen Satz genossen hat. Ich hatte geschwindelt, hatte provoziert, hatte Druck gemacht.

Und als mein Gegenüber sagte „Dann geh doch zum Wettbewerber" – da hatte ich keine Wahl mehr. Ich musste gehen. Weil er mir das Gesicht genommen hatte, zurückzukommen.

Das ist der eigentliche Schaden dieses Satzes. Nicht, dass der Kunde geht. Sondern dass er danach nicht mehr zurückkann.

Die Alternative? Ruhig bleiben. Tief durchatmen. Und sagen: „Ich verstehe, dass Sie das Angebot des Wettbewerbers attraktiv finden. Lassen Sie uns schauen, wie wir trotzdem einen guten Weg finden."

Das ist schwer. Aber es ist professionell. Und es hält Türen offen.

Diese Folge von „Verhandlungssache" passiert live.Kein Fallbeispiel aus dem Lehrbuch. Keine nachgestellte Situation, son...
12/08/2026

Diese Folge von „Verhandlungssache" passiert live.

Kein Fallbeispiel aus dem Lehrbuch. Keine nachgestellte Situation, sondern eine echte E-Mail, die Nils am Tag vor der Aufnahme bekommen hat.

Ein Kunde schreibt: Wenn da preislich noch was geht, ist er dabei.

Und Nils will genau das tun, was die meisten von uns tun würden: nachgeben, den Deal sichern, Ruhe haben.

Live im Podcast wird daraus ein Rollenspiel. Und eine Lektion, die wehtut:

👉 warum die Höhe deiner ersten Forderung laut einer aktuellen Studie mit 16.000 Teilnehmern stark mit deinem Endergebnis korreliert
👉 weshalb „ich gebe dir, dafür unterschreibst du" der teuerste Satz im Vertrieb ist
👉 warum ein Telefonat einer E-Mail-Verhandlung fast immer überlegen ist
👉 und warum am Ende nicht fehlendes Wissen der Grund ist, warum wir zu wenig fordern, sondern die Angst vor der Ablehnung

Eine der direktesten Folgen, die wir bisher aufgenommen haben.

Mit einem Live-Rollenspiel. Und der unbequemen Erkenntnis, dass Wissen allein noch keine Verhandlung gewinnt.

🎧 Folge 33 „Mehr fordern" jetzt überall, wo es Podcasts gibt. LINK IM KOMMENTAR

👇 Mal ehrlich: Wann hast du zuletzt ein Zugeständnis gemacht, ohne im Gegenzug etwas zu verlangen?

„Ich würde das Geschäft gerne machen. Und ich habe auch den Eindruck, dass Sie das wollen."Dieser Satz ist eine der mäch...
11/08/2026

„Ich würde das Geschäft gerne machen. Und ich habe auch den Eindruck, dass Sie das wollen."
Dieser Satz ist eine der mächtigsten Techniken in der Verhandlung.

Nicht weil er besonders klug klingt. Sondern weil er etwas tut, was die meisten in schwierigen Momenten vergessen: Er hebt Gemeinsamkeiten hervor.

Wenn ein Gespräch eskaliert, wenn der Einkäufer Druck macht, wenn du das Gefühl hast, der andere will gar kein Geschäft machen – dann ist der Reflex, dagegenzuhalten. Den Preis zu verteidigen. Den Wettbewerber zu entzaubern. Recht zu behalten.

Und dabei geht verloren, was eigentlich beide wollen: einen Deal machen.

„Ich würde das Geschäft gerne machen. Und ich habe auch den Eindruck, dass Sie das wollen."

Dieser Satz funktioniert sogar dann, wenn du überhaupt nicht den Eindruck hast. Selbst wenn dein Gegenüber sich gerade benimmt wie jemand, der keinen Deut auf dich gibt – du sagst es trotzdem. Weil du damit zurück auf die sachliche Ebene gehst. Weil du signalisierst: Ich bin hier für das Geschäft, nicht für den Kampf.

Hart in der Sache. Weich zum Menschen.

Das war schon das Harvard-Prinzip. Und es bleibt das Harvard-Prinzip.

Was kommt danach? Nicht der Preisnachlass. Sondern die Frage: Was kann ich sonst tun? Wo kann ich entgegenkommen, ohne am Preis zu gehen? Mehr Volumen, andere Leistungen, andere Timings.

Gemeinsamkeiten hervorheben öffnet Türen. Ego schließt sie.

23/07/2026

Ich schreibe Google-Bewertungen.

Echte. Keine gekauften, keine gefälligen, keine, die ich abgebe, weil mich jemand nett gefragt hat.

Wenn es gut war, schreibe ich das hin. Gerne. Weil gute Leistung Anerkennung verdient.

Wenn es schlecht war, schreibe ich das auch hin.

Nicht aus Rache. Das ist mir wichtig. Rache ist ein Gefühl, das ich kaum kenne – und ehrlich gesagt auch nicht vermisse. Eine schlechte Bewertung aus Rache zu schreiben ist das Dümmste, was du nach einer schlechten Erfahrung tun kannst. Die schlägt auf dich zurück, nicht auf den anderen.

Aber wenn eine Leistung objektiv nicht in Ordnung war – dann gehört das gesagt. Nicht laut, nicht dramatisch. Einfach klar.

Ich mache das auch in meinem Podcast so. Ich sage, was gut war. Ich sage, was nicht gut war. Wer das nicht aushält, sollte keinen Podcast machen.

Und wer als Unternehmen keine ehrlichen Bewertungen aushält, sollte vielleicht an seiner Leistung arbeiten – nicht an seinen Bewertungen.

Was mich an der Diskussion um Google-Bewertungen wirklich nervt: Die Energie, die manche Unternehmen darauf verwenden, schlechte Bewertungen löschen zu lassen. Dieselbe Energie, in die eigene Qualität investiert – und die Bewertung kommt gar nicht erst.

Feedback ist kein Angriff. Es ist Information.

Wer damit nicht umgehen kann, hat ein viel größeres Problem als eine schlechte Sternebewertung.

Es gibt einen Moment in Verhandlungen, den fast jeder kennt.Der Gegenüber sagt etwas, das dich trifft. Vielleicht ist es...
21/07/2026

Es gibt einen Moment in Verhandlungen, den fast jeder kennt.

Der Gegenüber sagt etwas, das dich trifft. Vielleicht ist es respektlos. Vielleicht ist es ungerecht. Vielleicht trifft es genau die Stelle, an der du ohnehin unsicher bist.

Und dann passiert es: Du bist nicht mehr sachlich. Du willst diesem Menschen zeigen, wer hier der Richtige ist.

Das ist Ego. Und Ego ist der teuerste Luxus in einer Verhandlung.

Weil du in dem Moment, wo du anfängst, dem anderen etwas beweisen zu wollen, aufhörst, strategisch zu denken. Du reagierst. Du verteidigst. Du greifst an.

Und all das bringt dich keinen Millimeter näher zum Abschluss.

Der schlaue Einkäufer weiß das übrigens genau. Wer dich in wenigen Sekunden aus der Fassung bringt, hat die halbe Verhandlung schon gewonnen – ohne auch nur ein inhaltliches Argument geliefert zu haben.

Die Gegenstrategie ist keine Technik. Sie ist eine Haltung.

Durchatmen. Innerlich sagen: Das ist Taktik, das ist nicht persönlich. Und dann weiterverhandeln – als wäre nichts gewesen.

Leichter gesagt als getan? Absolut.

Aber wer das beherrscht, gewinnt mehr Deals als jeder, der nur die besseren Argumente hat.

Adresse

Breitenweg 72
Dieblich
56332

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
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Samstag 08:00 - 20:00

Telefon

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