Ilona Merkle Stressmanagement und Resilienz

Ilona Merkle Stressmanagement und Resilienz Fo.Cu.Se. - Forum, Cura, Securitas – drei Aspekte meiner Arbeit, um Menschen in sicherheitskritischen Bereichen durch Fortbildungen zu stärken.

Missverständnisse entstehen oft nicht, weil Menschen nicht zuhören.Sondern weil beide glauben, sie hätten sich bereits v...
22/07/2026

Missverständnisse entstehen oft nicht, weil Menschen nicht zuhören.

Sondern weil beide glauben, sie hätten sich bereits verstanden.

Dabei möchte niemand Streit.
Niemand möchte Stress.
Und trotzdem geraten wir immer wieder aneinander.

Eine einzige Frage kann manchmal den entscheidenden Unterschied machen:

"Habe ich Dich richtig verstanden?"

Oder:

"Hast Du verstanden, wie ich das meine?"

Verstehen entsteht nicht automatisch.
Es entsteht gemeinsam.

💬 Kennst Du solche Situationen?
Ich freue mich auf Deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Stress souverän meistern – die Lernreise

Wenn Dich solche Themen interessieren und Du lernen möchtest, Stress besser zu verstehen und gelassener mit schwierigen Situationen umzugehen, bist Du herzlich eingeladen.

📅 Ab September starten zwei Kurse:

💻 Online
ab 8. September
10 Abende à 90 Minuten
mittwochs ab 19:00 Uhr
Anmeldung direkt bei mir.

📍 Präsenz in Dormagen-Nievenheim
ab 17. September
Anmeldung direkt bei mir oder über die Familienbildung Neuss.

📅 Kostenfreie Online-Einführung
am 25. August

Wenn Du unverbindlich hineinschnuppern möchtest, schreib mir einfach eine Nachricht.

Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen.

Eigentlich wissen wir es längst.Wenn ich Menschen in meinen Seminaren frage, was ihnen guttut, bekomme ich selten ratlos...
15/07/2026

Eigentlich wissen wir es längst.

Wenn ich Menschen in meinen Seminaren frage, was ihnen guttut, bekomme ich selten ratlose Blicke.

Die meisten wissen es erstaunlich genau.
Spazierengehen.
Zeit mit Freunden.
Sport.
Natur.
Musik.
Ruhe.

Und wenn ich ehrlich bin, geht es mir genauso.
Ich weiß ziemlich genau, was mir guttut.
Wandern.
Schwimmen.
Zeit an einem bestimmten Ort im Allgäu.
Ein Ort, an dem ich oft schon nach wenigen Minuten merke, wie mein Kopf ruhiger wird.

Das Verrückte ist:
Das Wissen war nie das Problem.
Denn obwohl wir wissen, was uns Kraft gibt, machen wir oft etwas anderes.

Wir beantworten noch schnell eine E-Mail.
Räumen etwas auf.
Erledigen noch eine Kleinigkeit.
Oder schieben die Auszeit auf später.

Und manchmal steckt dahinter etwas, das viel unscheinbarer ist als Zeitmangel:
Ein schlechtes Gewissen.
Der Gedanke, zuerst noch etwas leisten zu müssen.
Der Gedanke, dass andere gerade auch keine Pause machen.
Der Gedanke, dass die eigenen Bedürfnisse noch warten können.

Vielleicht ist genau das eine der unbequemsten Erkenntnisse beim Thema Stress.
Eigentlich wissen wir längst, was uns guttut.

Die größere Frage ist:
Warum erlauben wir es uns so selten?

Über unsere Antreiber, unsere Werte, aber auch unsere Ressourcen sprechen wir ab September im Kurs "Stress souverän meistern". Wenn Du Näheres hierzu erfahren willst, melde dich gerne bei mir oder melde dich direkt an.

Manchmal schenken uns andere ihren Glauben an unsWenn wir über Ressourcen sprechen, denken viele Menschen an Zeit.An Url...
13/07/2026

Manchmal schenken uns andere ihren Glauben an uns

Wenn wir über Ressourcen sprechen, denken viele Menschen an Zeit.
An Urlaub.
An Entspannung.
An Hobbys.

Und natürlich können all diese Dinge helfen.

Wenn ich an schwierige Phasen meines Lebens zurückdenke, dann denke ich zuerst an Menschen.
An meinen Mann.
An seine Ruhe.
An seine Fähigkeit, auch dann noch einen klaren Gedanken zu fassen, wenn ich längst drei neue Ideen und vier neue Sorgen entwickelt hatte.

Vor allem aber denke ich an das Gefühl, das er mir vermittelt:
Du machst das schon.
Und ich bin da.
Nicht als Lösung.
Nicht als Retter.
Sondern einfach als jemand, der an meiner Seite steht.

Und dann gibt es da noch eine Freundin.
Eine dieser seltenen Menschen, die andere größer machen können.
Wenn ich unsicher bin, sagt sie oft ganz selbstverständlich:
„Das kannst Du.“
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Einfach so.

Und manchmal reicht genau das.

Je länger ich mich mit Stress beschäftige, desto mehr lerne ich:
Ressourcen sind nicht nur Dinge, die wir haben.
Ressourcen sind Dinge, auf die wir zurückgreifen können.
Menschen.
Erfahrungen.
Orte.
Erinnerungen.
Oder das Wissen:
Ich habe schon andere schwierige Situationen gemeistert.

Vielleicht sind wir deshalb manchmal stärker, als wir glauben.
Weil andere Menschen uns ihren Glauben an uns schenken, bis wir selbst wieder an uns glauben können.

Mich würde interessieren:
Wer gibt Dir das Gefühl, nicht alles alleine tragen zu müssen?

Hier nun die Infos zum Kurs, der im September online startet. Wenn du dabei sein willst, melde dich gerne per Mail, What...
06/07/2026

Hier nun die Infos zum Kurs, der im September online startet. Wenn du dabei sein willst, melde dich gerne per Mail, WhatsApp oder persönlicher Nachricht an.

06/07/2026

Der Stress, den sich niemand anderes gewünscht hatWas wäre eigentlich passiert, wenn ich es nicht allen recht gemacht hä...
26/06/2026

Der Stress, den sich niemand anderes gewünscht hat

Was wäre eigentlich passiert, wenn ich es nicht allen recht gemacht hätte?

Diese Frage habe ich mir erst viel später gestellt.
Damals, zwischen Weihnachten und Neujahr, fühlte sich alles gleichzeitig wichtig an:
Meine Mutter.
Unsere Freunde.
Die Familie meines Mannes.
Die verschiedenen Wünsche.
Die unterschiedlichen Erwartungen.

Und irgendwo dazwischen ich.

Ich war gestresst.

Nicht, weil etwas Schlimmes passiert wäre.
Sondern weil ich versuchte, alles zusammenzubringen.

Heute finde ich etwas anderes viel spannender:
Niemand hatte von mir verlangt, diese Aufgabe zu übernehmen.
Niemand hatte gesagt:
„Sorge bitte dafür, dass alle zufrieden sind.“

Diesen Auftrag hatte ich mir selbst gegeben.

Und je länger ich mich mit Stress beschäftige, desto häufiger begegne ich genau diesem Muster.
Wir übernehmen Verantwortung.
Wir denken voraus.
Wir organisieren.
Wir kümmern uns.

Alles gute Eigenschaften.
Bis zu dem Punkt, an dem wir anfangen, Probleme zu lösen, die noch gar keine sind.

Oder Erwartungen zu erfüllen, die niemand ausgesprochen hat.

Dann entsteht eine besondere Form von Stress.
Nicht der Stress, den andere verursachen.
Sondern der Stress, den wir selbst erzeugen.

Der Stress, den sich niemand anderes gewünscht hat.

Es lohnt sich deshalb manchmal zu fragen:
Welche Aufgabe gehört wirklich zu mir?
Und welche habe ich mir gerade zusätzlich aufgelegt?

Wenn Du Dich in diesen Gedanken wiederfindest: Genau solche Muster schauen wir uns auch in meinem 10-wöchigen Onlinekurs „Stress souverän meistern“ an. Nicht mit einfachen Tipps, sondern mit Übungen und Strategien, die helfen, den eigenen Stress besser zu verstehen und nachhaltig zu verändern.

Die Anmeldung startet in Kürze. Wenn Du Interesse hast, schreibe mir gerne eine Nachricht.

Warum ausgerechnet unsere Stärken manchmal anstrengend werdenWenn wir über Stress sprechen, schauen wir oft zuerst nach ...
24/06/2026

Warum ausgerechnet unsere Stärken manchmal anstrengend werden

Wenn wir über Stress sprechen, schauen wir oft zuerst nach außen.
Auf Termine.
Auf Aufgaben.
Auf Zeitdruck.
Auf andere Menschen.

Dabei habe ich den Eindruck, dass manche Stressverstärker viel näher liegen.
Manchmal sogar in den Eigenschaften, die andere an uns schätzen.

Bei mir sind das zum Beispiel Neugier, Offenheit und die Lust, neue Dinge auszuprobieren.

Eigentlich schöne Eigenschaften.
Bis zu dem Moment, in dem daraus etwas anderes wird.

Vor einiger Zeit sollte ich eine Freundin bei einem Projekt unterstützen.
Zumindest dachte ich das.
Dann sagte sie plötzlich:
„Du könntest den Vortrag doch selbst halten.“
Und sofort begann mein Kopf zu arbeiten.

Nicht, weil ich dachte, ich müsse perfekt sein.
Sondern weil ich Sicherheit haben wollte.
Weil ich vorbereitet sein wollte.
Weil ich wissen wollte, dass ich auch dann noch weitermachen kann, wenn ich einmal den Faden verliere.

Rückblickend finde ich das spannend.
Denn die Situation war gar nicht das eigentliche Problem.
Die Herausforderung lag vielmehr darin, wie ich mit der Situation umging.

Ich glaube, viele Menschen kennen etwas Ähnliches.
Manche möchten niemanden enttäuschen.
Manche wollen stark sein.
Manche übernehmen Verantwortung.
Manche sagen selten Nein.

Alles Eigenschaften, die uns im Leben helfen können.

Und gleichzeitig können genau diese Eigenschaften zusätzlichen Druck erzeugen.

Deshalb frage ich mich manchmal:
Welche meiner Stärken helfen mir gerade wirklich?
Und welche machen mir das Leben vielleicht unnötig schwer?

Denn nicht jeder Stressverstärker kommt von außen.
Manche tragen wir längst mit uns herum.

Mich würde interessieren:

Welche Eigenschaft an Dir schätzen andere Menschen besonders – und bringt Dich gleichzeitig manchmal in Schwierigkeiten?

Zwischen Ereignis und Stress liegt etwas Entscheidendes.Ein Zug hat Verspätung.Für manche Menschen ist das ärgerlich.Für...
22/06/2026

Zwischen Ereignis und Stress liegt etwas Entscheidendes.
Ein Zug hat Verspätung.
Für manche Menschen ist das ärgerlich.
Für andere eine Katastrophe.
Wer einmal auf einem Bahnsteig gestanden hat, kennt die unterschiedlichen Reaktionen.
Die einen werden laut.
Die anderen schimpfen auf Mitarbeitende, die für die Situation gar nichts können.
Und wieder andere setzen sich auf eine Bank, lesen ein Buch oder trinken einen Kaffee.
Dasselbe Ereignis.
Völlig unterschiedliche Reaktionen.
Lange Zeit fand ich das merkwürdig.
Heute glaube ich:
Zwischen einem Ereignis und unserem Stress liegt etwas Entscheidendes.
Unsere Bewertung.
Unsere Erfahrungen.
Unser Wissen.
Und unser Vertrauen in die eigene Fähigkeit, mit einer Situation umzugehen.
Ein anderes Beispiel:
Stell Dir vor, neben Dir bricht plötzlich ein Mensch zusammen.
Jemand mit guter Erste-Hilfe-Erfahrung wird wahrscheinlich ruhiger reagieren.
Nicht weil die Situation weniger ernst ist.
Sondern weil diese Person das Gefühl hat:
„Ich weiß, was ich tun kann.“
Eine andere Person erlebt dieselbe Situation vielleicht als völlig überwältigend.
Nicht das Ereignis ist unterschiedlich.
Sondern die Bedeutung, die es für uns hat.
Deshalb finde ich die Frage oft spannender als:
„Was stresst mich?“
Nämlich:
„Warum stresst mich genau das?“
Denn manchmal steckt hinter Stress nicht die Situation.
Sondern die Geschichte, die wir darüber erzählen.
Oder die Erfahrung, die wir damit verbinden.
Oder die Sorge, etwas nicht bewältigen zu können.
Und genau dort lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Mich würde interessieren:
Welche Situation stresst viele Menschen – Dich aber überhaupt nicht?

20/06/2026

Adresse

Am Sülzhof 2
Dormagen
41542

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