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Tiergestützte Arbeit mit dem HuhnIch bin Alias. Heute war ich bei den Hühnern.Schon als ich näher kam, habe ich sie gehö...
27/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit dem Huhn

Ich bin Alias. Heute war ich bei den Hühnern.

Schon als ich näher kam, habe ich sie gehört. Leises Gackern, kleines Scharren, viele schnelle Geräusche hintereinander. Mein Kopf hat sofort angefangen zuzuhören. Nicht nur ein Geräusch – viele. Ganz viele. Die Hühner waren überall. Sie liefen hin und her, ganz schnell, als hätten sie immer etwas Wichtiges zu tun. Das hat mich erst ein bisschen unruhig gemacht. Weil ich auch oft so bin.
Viele Gedanken, viele Richtungen, alles gleichzeitig. Ich wusste nicht genau, wo ich hinschauen soll. Dann bin ich stehen geblieben. Ich habe einfach nur beobachtet. Ein Huhn hat auf dem Boden gepickt. Immer wieder. Ganz schnell, aber auch irgendwie gleichmäßig. Pick. Pause. Pick. Pause. Ich habe mich auf dieses eine Huhn konzentriert. Nicht auf alle. Nur auf eins. Das hat geholfen. Ich bin langsam näher gegangen. Das Huhn ist nicht weggerannt. Es hat mich kurz angeschaut, mit einem kleinen, schnellen Blick. Dann hat es weitergemacht. Ich habe mich hingehockt. Ganz ruhig. Ich habe meine Hand langsam ausgestreckt. Nicht zu schnell. Das ist wichtig. Das Huhn kam ein kleines Stück näher. Nicht viel. Aber genug. Ich habe es vorsichtig berührt. Sein Gefieder war ganz anders, als ich gedacht habe. Nicht weich wie Fell. Eher glatt, aber warm. Und dann ist etwas passiert. Die vielen schnellen Bewegungen um mich herum waren immer noch da. Aber in mir wurde es ein bisschen ruhiger. Weil ich mich entschieden habe, nicht alles gleichzeitig zu sehen. Nur dieses eine Huhn. Diesen einen Moment. Ich habe gemerkt: Auch wenn außen alles schnell ist, kann ich innen langsamer werden. Das Huhn hat weiter gescharrt. Ganz in seinem Rhythmus. Und ich habe meinen eigenen Rhythmus gefunden. Nicht perfekt. Nicht ganz ruhig. Aber ruhiger als vorher. Und ich habe gedacht: Vielleicht sind Hühner ein bisschen wie meine Gedanken. Schnell. Viele. Überall. Aber wenn ich mich auf einen konzentriere, wird es leichter.

Und heute hat mir ein kleines Huhn gezeigt, wie das geht.

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Tiergestützte Arbeit mit dem SchafIch bin Alias. Heute war ich bei den Schafen.Schon von weitem habe ich sie gesehen. Ei...
25/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit dem Schaf

Ich bin Alias. Heute war ich bei den Schafen.

Schon von weitem habe ich sie gesehen. Eine ganze Gruppe. Weiß, flauschig und irgendwie wie kleine Wolken auf der Wiese. Das war anders als bei den anderen Tieren. Viele auf einmal.

Mein Kopf hat sofort angefangen zu arbeiten:
So viele Bewegungen…
So viele Geräusche…
Wer schaut mich an?
Wohin soll ich gehen?

Das war ein bisschen viel. Aber die Schafe waren ruhig. Sie haben sich langsam bewegt. Manche haben gefressen, manche haben einfach dagestanden. Keiner hat sich beeilt. Keiner hat mich gedrängt. Ich bin langsam näher gegangen. Ganz vorsichtig. Ein Schaf stand etwas abseits. Das fand ich gut. Nicht mitten in der Gruppe. Das war übersichtlicher für meinen Kopf. Ich bin zu diesem einen Schaf gegangen. Es hat mich kurz angeschaut. Dann hat es einfach weitergekaut. Das war irgendwie beruhigend. Ich habe meine Hand ausgestreckt. Erst ein bisschen gezögert. Dann habe ich es berührt. Sein Fell war weich. Aber anders als beim Alpaka. Dichter. Wärmer. Wie eine Decke. Ich habe es weiter gestreichelt. Immer wieder die gleiche Bewegung. Und dann ist etwas passiert. Mein Kopf wurde ruhiger. Die vielen Schafe waren immer noch da. Aber ich musste nicht mehr alle gleichzeitig wahrnehmen. Ich konnte mich auf dieses eine konzentrieren. Das hat geholfen. Ich habe gemerkt: Ich muss nicht immer alles auf einmal schaffen. Manchmal reicht eins. Ein Schaf.
Eine Bewegung. Ein Moment. Das Schaf hat sich nicht gestört gefühlt. Es war einfach da. Ruhig. Gleichmäßig. Und ich wurde auch gleichmäßiger. Mein Atem. Meine Gedanken. Ich habe mich neben das Schaf gesetzt. Einfach so. Und für einen Moment war alles okay.Nicht zu laut. Nicht zu viel. Einfach ruhig. Und ich habe gedacht: Vielleicht sind Schafe wie kleine Wolken, die aufpassen, dass mein Kopf nicht zu stürmisch wird.

Und heute hat ein Schaf mir geholfen, wieder ein bisschen leiser zu werden.

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Tiergestützte Arbeit mit dem AlpakaIch bin Alias. Heute war ich bei einem Alpaka.Ich habe es zuerst nur angeschaut. Es s...
23/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit dem Alpaka

Ich bin Alias. Heute war ich bei einem Alpaka.

Ich habe es zuerst nur angeschaut. Es sah irgendwie lustig aus. Mit seinem weichen Fell und dem langen Hals. Und seinem Gesicht, das ein bisschen neugierig und ein bisschen vorsichtig gleichzeitig wirkt. Ich war auch vorsichtig. Ich bin nicht gleich hingegangen. Ich habe erstmal beobachtet. Das mache ich oft. Ich schaue genau hin, bevor ich etwas mache. Das Alpaka stand ruhig da. Es hat mich angeschaut – aber nicht lange. Dann hat es wieder weggeschaut. Das fand ich gut. Weil ich das auch manchmal mache. Nicht zu lange schauen. Erst fühlen, ob es passt. Ich bin langsam näher gegangen. Ganz langsam. Schritt für Schritt. Mein Kopf war am Anfang noch ein bisschen voll. Viele Gedanken: Was, wenn es sich bewegt? Was, wenn ich zu nah komme? Aber das Alpaka hat sich nichterschrocken. Es ist einfach stehen geblieben. Ruhig. Ich habe meine Hand ausgestreckt. Erst nur ein kleines Stück. Dann noch ein bisschen mehr. Und dann habe ich es berührt. Sein Fell war ganz weich. Viel weicher, als ich gedacht habe. Fast wie eine Wolke, die man anfassen kann. Ich habe weiter gestreichelt. Immer wieder. Die gleiche Bewegung. Und dann ist etwas passiert. Mein Kopf wurde langsamer. Die vielen Gedanken sind nicht mehr durcheinander gerannt. Sie sind ruhiger geworden. Leiser. Als würden sie sich hinsetzen und einfach kurz ausruhen. Das Alpaka hat sich nicht viel bewegt. Es war einfach da. Und ich auch. Ich musste nichts sagen. Nichts erklären. Nichts richtig machen. Ich durfte einfach fühlen. Ich habe gemerkt, wie mein Körper sich entspannt hat. Meine Schultern wurden leichter. Mein Atem ruhiger. Das Alpaka hat mich zwischendurch angeschaut. Ganz ruhig. Und ich hatte das Gefühl, dass es mich irgendwie versteht. Auch ohne Worte. Am Ende bin ich noch einen Moment neben ihm stehen geblieben. Ganz still. Und ich habe gedacht: Vielleicht sind ruhige Tiere wie kleine Helfer. Sie sagen nichts. Aber sie zeigen mir, wie sich Ruhe anfühlt. Und heute habe ich das gespürt.

Ganz weich. So wie das Fell vom Alpaka.

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Tiergestützte Arbeit mit dem EselIch bin Alias. Heute war ich wieder bei den Tieren. Diesmal bei einem Esel.Ich habe ihn...
21/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit dem Esel

Ich bin Alias. Heute war ich wieder bei den Tieren. Diesmal bei einem Esel.

Ich habe ihn schon von weitem gesehen. Er hatte lange Ohren, die sich immer wieder bewegt haben, als würden sie alles ganz genau hören. Das fand ich interessant. Ich bin langsam näher gegangen. Esel sind anders als Ponys. Und auch anders als Kühe. Der Esel hat mich angeschaut – aber nicht sofort. Erst hat er einfach dagestanden. Dann hat er ganz langsam den Kopf ein bisschen gedreht. Als würde er sich Zeit lassen. Das hat mich überrascht. Ich bin oft schnell. Meine Gedanken sind schnell, mein Körper will sich bewegen. Aber der Esel war das Gegenteil. Er war ruhig. Nicht eilig. Nicht durcheinander. Als ich bei ihm stand, wollte ich ihn streicheln. Aber ich habe kurz gezögert. Was, wenn er das nicht mag? Ich habe gewartet.

Und dann ist etwas passiert:
Der Esel ist einen kleinen Schritt auf mich zugegangen. Ganz langsam. Als würde er sagen: „Jetzt ist es okay.“ Ich habe meine Hand ausgestreckt und ihn vorsichtig berührt. Sein Fell war ein bisschen struppig, aber warm. Und er hat sich nicht wegbewegt. Ich habe gemerkt, wie mein Atem langsamer wurde. Der Esel hat sich Zeit gelassen – und ich habe angefangen, mir auch Zeit zu lassen. Das ist nicht immer leicht für mich. In meinem Kopf wollen viele Dinge gleichzeitig passieren. Aber beim Esel ging das nicht. Er war wie ein ruhiger Takt, den ich erst lernen musste. Langsam. Ruhig. Schritt für Schritt. Ich habe ihn weiter gestreichelt. Immer wieder die gleiche Bewegung. Das hat sich gut angefühlt. Mein Kopf wurde klarer. Keine vielen Stimmen. Kein Durcheinander. Nur ich. Und der Esel. Jemand hat gesagt: „Esel spüren, wie es dir geht.“ Ich glaube, das stimmt. Weil ich mich bei ihm nicht verstellen musste. Ich musste nicht schnell sein, nicht laut, nicht perfekt. Ich durfte einfach ich sein. Am Ende habe ich noch einmal seine langen Ohren angeschaut. Sie haben sich wieder bewegt, ganz ruhig. Und ich habe gedacht: Vielleicht kann ich mir ein bisschen von ihm merken. Ein bisschen mehr Ruhe. Ein bisschen mehr Zeit.

Und vielleicht – nur vielleicht – nehme ich dieses Gefühl mit, auch wenn ich wieder gehe.

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Tiergestützte Arbeit mit der KuhIch bin Alias. Heute war ich bei den Tieren. Nicht bei Ponys wie Lucky, sondern bei eine...
19/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit der Kuh

Ich bin Alias. Heute war ich bei den Tieren. Nicht bei Ponys wie Lucky, sondern bei einer Kuh.

Am Anfang war ich unsicher. Kühe sind groß. Viel größer als ich. Und sie bewegen sich langsam, aber irgendwie auch stark. Ich wusste nicht genau, ob ich nah rangehen soll. Mein Kopf hat sofort angefangen zu arbeiten: Wie fühlt sich das an? Was, wenn sie sich plötzlich bewegt? Was, wenn ich etwas falsch mache? Viele Gedanken gleichzeitig. Aber die Kuh stand einfach da. Ruhig. Sie hat mich angeschaut, aber nicht so, wie Menschen schauen. Nicht fragend. Nicht erwartend. Einfach… da. Das hat mir geholfen. Ich bin langsam näher gegangen. Schritt für Schritt. Mein Herz war ein bisschen schneller, aber nicht so wild wie bei anderen Dingen. Dann durfte ich sie berühren. Ihr Fell war warm. Anders als ich gedacht habe. Nicht weich wie bei Lucky, eher ein bisschen fest – aber ruhig. Ganz ruhig. Und dann ist etwas passiert. Mein Kopf wurde leiser. Die Kuh hat sich nicht schnell bewegt. Sie hat nichts von mir gewollt. Ich musste nichts erklären, nichts richtig machen, nichts sagen. Ich konnte einfach da sein. Ich habe gemerkt, wie ich langsamer geworden bin. Mein Atem. Meine Gedanken. Alles hat sich ein bisschen sortiert. Manchmal ist mein Kopf wie ein Gewitter. Aber neben der Kuh war es eher wie ein ruhiger, großer Himmel. Ich habe sie weiter gestreichelt. Immer wieder die gleiche Bewegung. Das hat sich gut angefühlt. Wiederholungen helfen mir. Sie sind klar. Sie verändern sich nicht plötzlich. Jemand hat gesagt: „Das machst du richtig gut, Alias.“ Ich habe genickt. Nicht, weil ich wusste, was genau „richtig“ ist. Sondern weil es sich richtig angefühlt hat. Am Ende bin ich ein Stück neben ihr stehen geblieben.

Ganz still. Und ich habe gedacht:Vielleicht muss ich nicht immer alles verstehen. Manchmal reicht es, einfach zu fühlen. Und heute habe ich mich ruhig gefühlt. Zusammen mit einer großen, langsamen Kuh.

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Tiergestützte Arbeit mit dem HamsterIch bin Alias.Und heute erzähle ich dir etwas über die Zeit mit einem Hamster Der Ha...
17/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit dem Hamster

Ich bin Alias.
Und heute erzähle ich dir etwas über die Zeit mit einem Hamster Der Hamster heißt Krümel.

Als ich Krümel das erste Mal gesehen habe, war er wach… obwohl es eigentlich ruhig war. Er war klein. Ganz schnell. Und immer in Bewegung. Mein Kopf war auch so. Viele Gedanken. Hin und her. Alles gleichzeitig. Ich habe vor seinem Gehege gesessen und einfach zugeschaut. Krümel lief im Rad. Immer weiter. Rund und rund. Ich konnte nicht vergschauen. Das hat meinen Kopf irgendwie sortiert.

Mit Autismus mag ich Dinge, die sich wiederholen. Und Krümel machte immer die gleiche Bewegung. Das war beruhigend. Später durfte ich ihn ganz vorsichtig auf die Hand nehmen. Ich habe meine Hände wie eine Schale gemacht. Ganz ruhig. Er war leicht. Warm. Und ein bisschen kribbelig. Er ist über meine Hand gelaufen. Ganz schnell.

Mit ADHS will ich oft auch schnell sein. Mich bewegen. Nicht stillstehen. Aber mit Krümel musste ich ruhig bleiben. Sonst hätte er sich erschrocken. Also habe ich gelernt: Langsam atmen. Still halten. Aufpassen. Mein Körper wollte ich bewegen. Aber ich habe es geschafft, ruhig zu bleiben. Und dann blieb Krümel ein kleines bisschen länger bei mir. Das hat sich gut angefühlt. Ich habe gemerkt: Ich kann schnell sein… und trotzdem ruhig werden, wenn es wichtig ist. Manchmal setze ich mich einfach hin und schaue Krümel zu. Er läuft. Er buddelt. Er knabbert. Und ich werde dabei leiser.

Ich bin Alias. Und mit Krümel an meiner Seite fühlt sich mein Kopf ein bisschen ordentlicher und ein bisschen ruhiger an.

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Tiergestützte Arbeit mit dem ZiegeIch bin Alias.Und heute erzähle ich dir etwas über die Zeit mit einer ZiegeDie Ziege h...
15/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit dem Ziege

Ich bin Alias.
Und heute erzähle ich dir etwas über die Zeit mit einer Ziege

Die Ziege heißt Molli. Als ich Molli das erste Mal gesehen habe, war sie neugierig. Ganz anders als andere Tiere. Sie kam direkt auf mich zu. Das hat mich ein bisschen überrascht. Mein Kopf war an dem Tag voll. Viele Gedanken. Viele Geräusche. Alles durcheinander. Und dann war da Molli. Schnell. Neugierig. Ein bisschen wild.

Mit ADHS bin ich auch manchmal so. Schnell. Unruhig. Immer in Bewegung. Ich habe Molli angeschaut. Und ich musste ein bisschen lachen. „Du bist ja wie ich“, habe ich gesagt. Molli hat an meinem Pullover geschnuppert. Dann an meiner Hand. Ganz vorsichtig. Ich habe ihr Futter gegeben. Ein kleines Stück. Sie hat es schnell genommen. Knusper… knusper… Ich habe daneben gestanden und aufgepasst.

Mit Autismus brauche ich Struktur. Und klare Schritte. Also habe ich gelernt: Erst ruhig stehen. Dann Hand hinhalten. Dann warten. Molli hat mir geholfen, in kleinen Schritten zu denken. Wenn ich zu schnell war, ist sie weitergelaufen.

Dann musste ich langsamer werden. Wenn ich ruhig war, kam sie wieder zurück. Das hat mir gezeigt: Mein Verhalten macht einen Unterschied. Manchmal bin ich mit ihr gelaufen. Manchmal bin ich stehen geblieben. Und langsam haben wir uns verstanden. Ich und Molli. Ich habe gelernt: Energie darf da sein. Aber ich kann sie lenken. Ich kann schnell sein… und trotzdem achtsam.

Ich bin Alias. Und mit Molli an meiner Seite fühlt sich meine Energie nicht mehr zu viel an – sondern genau richtig.

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Manche Menschen erleben die Welt anders. Leiser,  intensiver und manchmal auch überwältigend.Genau darum geht es hier.Ic...
13/06/2026

Manche Menschen erleben die Welt anders. Leiser, intensiver und manchmal auch überwältigend.

Genau darum geht es hier.

Ich habe für Familien mit neuroderversem Anlass einen Block erstellt und berichte darin über AD(H)S, Autismus-Spektrum, Angststörung, Beziehungsängsten, sozialen und emotionalen Förderschwerpunkt.

Was euch erwartet:
- ehrliche Einblicke in Gedanken und Gefühle
- kleine Alltagssituationen, die viele wiedererkennen
- Verständnis statt Bewertung
- kleine alltägliche Hilfsmittel

Vielleicht entdeckt ihr dabei etwas Vertrautes.Vielleicht auch etwas Neues.

Schaut gerne in Ruhe rein.Und wenn ihr mögt: erzählt mir, wie es sich für euch anfühlt.

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Tiergestützte Arbeit mit dem MeerschweinchenIch bin Alias.Und heute erzähle ich dir etwas über die Zeit mit einem Meersc...
13/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit dem Meerschweinchen

Ich bin Alias.
Und heute erzähle ich dir etwas über die Zeit mit einem Meerschweinchen 

Das Meerschweinchen heißt Pünktchen. Als ich Pünktchen das erste Mal gesehen habe, war es ganz klein. Und ganz schnell. Flitz… weg. Mein Kopf war auch schnell. Viele Gedanken. Viele Geräusche. Alles gleichzeitig. Ich wusste nicht, ob ich mich bewegen oder still sein soll. Ich habe mich hingesetzt.

Ganz ruhig. Mit Autismus brauche ich Zeit. Und Pünktchen auch.mAlso haben wir beide gewartet. Ein bisschen. Dann habe ich ein leises Geräusch gehört. „Wiiik… wiiik…“ Ich musste lächeln. Das war Pünktchen. Es hat vorsichtig geschaut. Dann ist es ein kleines Stück näher gekommen. Ganz langsam. Ich habe meine Hand hingehalten. Mit einem kleinen Stück Gurke. Ich habe mich nicht bewegt. Ich habe gewartet. Und dann… hat Pünktchen die Gurke genommen. Ganz vorsichtig. Seine kleinen Schnurrhaare haben meine Finger berührt. Das hat sich kitzelig angefühlt. Und schön. Ich habe ganz langsam gestreichelt. Nur ein bisschen.

Mit ADHS bin ich oft schnell. Ich will aufspringen. Ich will mehr machen. Aber bei Pünktchen geht das nicht. Es erschrickt schnell. Also werde ich langsamer. Ich atme ruhiger. Ich bewege mich vorsichtig. Und mein Kopf wird leiser.

Manchmal sitzt Pünktchen einfach da und knabbert. Und ich sitze daneben. Wir machen nicht viel. Aber das fühlt sich gut an. Ich lerne dabei etwas: Geduldig sein. Leise sein. Achten.

Und ich merke: Ich kann das. Ich bin Alias. Und mit Pünktchen an meiner Seite fühlt sich die Welt
ruhiger, sanfter und ein bisschen leichter an. 

Und weißt du was?

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Tiergestützte Arbeit mit dem HasenIch bin Alias.Und heute erzähle ich dir etwas über die Zeit mit einem Hasen 🐰💛Der Hase...
11/06/2026

Tiergestützte Arbeit mit dem Hasen

Ich bin Alias.
Und heute erzähle ich dir etwas über die Zeit mit einem Hasen 🐰💛

Der Hase heißt Flocke. Als ich Flocke das erste Mal gesehen habe, war er ganz klein. Ganz still. Ganz vorsichtig. Ich war auch vorsichtig.

Mein Kopf war an dem Tag wieder voll. Viele Gedanken. Viele Geräusche. Alles durcheinander. Ich habe mich hingesetzt. Ganz ruhig.

Mit Autismus mag ich es, wenn ich Zeit bekomme. Und Flocke hat mir Zeit gelassen. Er ist nicht sofort gekommen. Er hat nur geschaut. Seine Nase hat gewackelt. Ganz schnell. Ich musste ein bisschen lächeln. Dann kam er näher. Ganz langsam. Hopp… stopp… Hopp… stopp… Ich habe meine Hand hingehalten. Ganz still. Ich habe gewartet. Und dann… hat er meine Finger berührt. Ganz weich. Sein Fell war wie eine Wolke. Warm. Leicht. Sanft. Ich habe ihn vorsichtig gestreichelt. Immer langsam. Das hat meinem Körper geholfen.

Mit ADHS bin ich oft schnell. Ich will mich bewegen. Ich will aufspringen. Aber bei Flocke geht das nicht. Er braucht Ruhe. Also werde ich auch ruhiger. Ich atme langsamer. Ich bewege mich langsamer. Und mein Kopf… wird leiser. Manchmal sitzt Flocke einfach neben mir. Wir machen nichts. Und genau das ist schön. Ich lerne dabei etwas: Langsam sein. Vorsichtig sein. Rücksicht nehmen. Und ich merke: Ich kann mich anpassen. Ich kann ruhig sein.

Ich bin Alias. Und mit Flocke an meiner Seite fühlt sich die Welt ganz weich und ein bisschen stiller an. 💛🐰

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