06/09/2026
Fußball aktuell:
Mach‘s gut Noah!
Es war sein letztes Spiel für die DJK Adler Union Frintrop, wie er es nach dem Auswärtsspiel bei RWE2 im Kreis verkünden musste. Beruflich geht es für Noah Daragmeh, Neuzugang vom VFB Homberg nach Hamburg. Nach guter Vorbereitung und Einsatzzeiten in Pflichtspielen verliert der Kader einen spielstarken Offensivgeist. Beruf geht vor. Danke 🙏🏾, Noah.
Wir sehen uns gerne wieder am Wasserturm!
DJK Adler Union Frintrop vs. SF Niederwenigern 6:1(1:1)
1:0(30.) Van den Woldenberg, 1:1(45)Unruhan, 2:1 Rübertus, 3:1(73.) Brechmann, 4:1(77.) Dittner, 5:1(80) Stukator, 6:1(84.) Y. Reiners
Spielbericht in Kürze…
Freude am Turm lösten aus: Frenzel, Herzog, Koltermann, Wissing, Reiners, Dittner(78. Matthes), Ornot(58. Rübertus), Bönisch(66. Stukator), Togbedji, Thamm(58. Brechmann), Van dem Woldenberg(81. Grigoleit)
Marcel Cornelißen:
„Das Ergebnis ist natürlich super, aber deutlich zu hoch ausgefallen. Wir hatten 60 Minuten richtig Probleme, waren auch in vielen Bereichen nicht so gut wie in den Spielen zuvor. Entscheidend war auch die Qualität von der Bank, die da nochmal richtig Power gebraucht hat. Am Ende haben wir dann jede Chance genutzt, die uns Niederwenigern präsentiert hat. Der Start ist top, aber man sieht ja schon, dass wir wahrscheinlich sehr, sehr viele Punkte brauchen werden, wenn es am Ende für oben reichen soll.“
Arnd Brechmann:
Eine sehr gute Bank macht den Unterschied!
Zu deutlicher Heimsieg der Adler Union gegen die SF Niederwenigern
Der Berichterstatter arbeitet bei Essens bester Bank, der Sparkasse Essen. So entsteht dann eine Überschrift und in der Folge eine Überleitung. Ein Joker (englisch für Spaßmacher, von lateinisch iocus, Scherz, Spaß oder joculator, Gaukler, Narr, Harlekin), in Österreich, Deutschland und Frankreich auch Jolly genannt, ist eine Spielkarte verschiedener Kartenspiele. Darauf findet sich gewöhnlich das Bild eines Hofnarren. Der Joker hat verschiedene Funktionen, wird aber meist als Ersatz für eine beliebige Karte eingesetzt, wobei er keiner der übrigen Kartenfarben zugeordnet ist, sondern in diesem Sinne ungebunden (engl. „wild card“) ist. Joker heißt auch der Erzfeind des Superhelden Batman.
Wikipedia sei Dank diese Überleitung zur Wertung es Reporters von fupa.net: https://www.fupa.net/news/joker-bringen-die-wende-union-frintrop-ueberrollt-auch-niederwenigern-3213008
Das Derby am Frintroper Wasserturm war zunächst kein fußballerischer Leckerbissen. Tief gestaffelte Gäste machten die Räume eng, mussten sehr viel Laufarbeit zwischen den Linien verrichten und wurden vom Tabellenführer Zug um Zug mürbe gemacht. Scheinbar in Hälfte eins!
Bei den Gastgebern gab es erneut Wechsel in der Startelf, der zuletzt sehr gut aufgelegte Joel Zwikirsch hatte sich eine Blessur zugezogen an der Hüfte. Sein Vater Holger bekam unter der Woche sogar eine neue. Das ist aber eine ganz andere Geschichte,
Und es war Tim Bönisch, der für „Zwiko“ startete und der dann zum 1:0 mindestens 93 % beisteuerte. Sein Tempolauf über außen war allein das Eintrittsgeld wert. Nils van den Woldenberg musste nur mehr einschieben. Doch die Gäste mit den zwei auffälligen Sturmkanten Bohdan Unhurian und Moreno Mandel erackerten sich den nicht unverdienten Ausgleich, nachdem vor den beiden Toren Joel Frenzel sogar einen Rückstand hatte verhindern können. Halbzeit 1:1 in einem intensiven, aber keinesfalls hochklassigen Landesligaspiel. Der Pfostentreffer von Dittner aus dem Nichts heraus muss erwähnt werden.
Felix Magath meinte dereinst „Qualität kommt von Qual!“, am Wasserturm kommt sie indes von der Bank. Wie bereits in der ersten drei Matches schätzte sich Chefcoach Marcel Cornelissen glücklich, einen breit aufgestellten und sportlich kompetitiven Kader zu besitzen. So wechselte er nach knapp einer Stunde mit Kapitän Dr. Jonas Rübertus, seinem Vize Elias Brechmann und Sturmtank Dominik Stukator einen veränderten Spielverlauf ein, später kamen obendrauf noch dazu Nils Grigoleit und Mick Matthes. Und die wackeren Hattinger hatten bereits müde Beine, als die Adlerträger Tempo und Spielfluss beschleunigten. Reife Früchte im Herbst bedeuten Erntezeit. Und die Adlerträger ernteten die Früchte der gesamten Mannschaftsarbeit. Dr. Rübertus zum 2:1, Mittelfeldmotor Elias Brechmann zum 3:1, der angehende Sparkassenkaufmann Lasse Dittner zum 4:1, Domme Stukator zum 5:1 und der „Lange“ Yannick Reiners zum 6:1 veredelten das Ergebnis in Summe etwas zu hoch, doch die Defense der Hattinger was schlussendlich tatsächlich mürbe gearbeitet. Dazwischen Pfosten- und Lattenknaller von Linus Thamm und dem „Langen“, klare Kopfballoptionen von zwei Spielern, die am kommenden Dienstag Sondereinheiten am berüchtigten Magath`schen Kopfballpendel zu absolvieren haben.
Marcel Cornelissen, Mattes Potthoff und Torben Grzenia wissen, dass das Ergebnis am Ende nicht den tatsächlichen Spielverlauf abbildet. Demut und Fleiß bleiben die Themen vor den kommenden Wochen gegen Gegner aus unbekannten Landen, bislang unentdeckten Welten für die Adlerträger. Dennoch berechtigte Freude über den vierten Sieg im vierten Spiel gegen allesamt Mannschaften, die am Saisonende mindestens in der oberen Tabellenhälfte erwartbar sind.
Über einen klaren, aber holprigen Heimsieg freuen sich mit dem 12. Mann und den Junior-Ultras: Frenzel, Koltermann, Herzog, Togbedji, Ornot, van den Woldenberg, Thamm, Wissing, Dittner, Reiners, Bönisch, Dr. Rübertus, Brechmann, Stukator, Matthes und Grigoleit.