23/05/2026
𝗦𝗽𝗼𝗿𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗟𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗰-𝗣𝗵𝗶𝗹𝗶𝗽𝗽 𝗚𝗿ä𝗳𝗳 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗡𝗲𝘂𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗿𝗲𝗻𝗺𝗮𝗻𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁, 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸𝗳𝘂𝗿𝘁 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗶𝘀𝗶𝗼𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁
Nach dem Interview mit Head Coach Kai Schlegel folgt heute die Perspektive der sportlichen Leitung von Frankfurt Universe.
Sportlicher Leiter Marc-Philipp Gräff spricht über den aktuellen Aufschwung des Vereins, die Bedeutung der Jugendarbeit, die Reaktivierung der Herrenmannschaft und die langfristige Vision für Frankfurt Universe.
𝗠𝗮𝗿𝗰, 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗡𝗲𝘂𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗿𝗲𝗻𝗺𝗮𝗻𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗳ü𝗿 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸𝗳𝘂𝗿𝘁 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝗲𝗶𝗻 𝗻𝗲𝘂𝗲𝘀 𝗞𝗮𝗽𝗶𝘁𝗲𝗹. 𝗪𝗶𝗲 𝘄ü𝗿𝗱𝗲𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘀 𝗶𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗮𝗺𝘁 𝗯𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻?
Ich würde sagen, dass sich der Verein momentan insgesamt in einer echten Aufbruchsstimmung befindet – nicht zuletzt durch die reaktivierte Herrenmannschaft.
Bereits kurz nach der Corona-Zeit begann unsere Jugendarbeit wieder deutlich anzuziehen und konnte seitdem kontinuierlich ausgebaut werden. Die drei Jugendmeisterschaften im vergangenen Jahr waren dabei auch ein sichtbares Zeichen dieses Aufschwungs nach außen.
Alle drei Jugendteams zusammen haben aktuell so viele Spieler wie noch nie zuvor in der Geschichte von Frankfurt Universe. Trotzdem soll das erst der Anfang sein. Unser Ziel ist es, mit allen drei Teams langfristig in den höchstmöglichen Spielklassen anzutreten, um unseren Spielern die bestmögliche Ausbildung und Entwicklung zu ermöglichen.
Natürlich läuft noch nicht alles zu hundert Prozent perfekt, aber insgesamt befinden wir uns auf einem sehr guten Weg.
𝗪ä𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗙𝗼𝗼𝘁𝗯𝗮𝗹𝗹-𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹 𝗺𝗶𝘁 𝗿ü𝗰𝗸𝗹ä𝘂𝗳𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗿𝘇𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘀𝗼𝗴𝗮𝗿 𝗱𝗲𝗺 𝗥ü𝗰𝗸𝘇𝘂𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗧𝗲𝗮𝗺𝘀 𝗸ä𝗺𝗽𝗳𝗲𝗻, 𝘄ä𝗰𝗵𝘀𝘁 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸𝗳𝘂𝗿𝘁 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿. 𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴?
Das lässt sich pauschal wahrscheinlich gar nicht so einfach beantworten. Sicherlich haben wir in den vergangenen Monaten und Jahren auch von einigen positiven Entwicklungen in Frankfurt und Umgebung profitiert.
Entscheidend war aber vor allem, dass wir nach dem Rückzug der GFL2-Mannschaft 2023 nicht in Hektik verfallen sind. Wir haben uns Schritt für Schritt zurückgearbeitet. Natürlich gab es dabei auch kleinere Rückschläge, aber wir haben unseren Weg konsequent weiterverfolgt.
Ein großer Vorteil ist sicher auch das enorme Potenzial, das die Stadt Frankfurt und das gesamte Rhein-Main-Gebiet bieten. Dieses Potenzial schöpfen wir aktuell noch längst nicht vollständig aus. Gerade an Schulen oder an der Universität sind wir bislang nur punktuell präsent. Genau dort wollen wir künftig noch sichtbarer werden und weitere Potenziale erschließen.
𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗶𝗺 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝗻 𝗭𝘂𝗹𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗽𝗼𝗿𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗕𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗵𝗮𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗹𝗮𝗻𝗴𝗳𝗿𝗶𝘀𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘀?
Die Jugendarbeit ist unser Jungbrunnen. Nur eine aktive und gut aufgestellte Jugend ermöglicht es uns, den notwendigen Nachwuchs für die Herrenmannschaft auszubilden.
Genau darin liegt auch einer der größten Unterschiede zur Vergangenheit. Früher wurden viele Talente aus Hessen oder teilweise sogar dem Ausland geholt, um möglichst schnell maximalen sportlichen Erfolg zu erreichen. Dadurch wurde die Mannschaft zwar sportlich immer stärker, aber das Verhältnis zwischen Frankfurter Spielern und externen Verstärkungen geriet irgendwann aus dem Gleichgewicht.
Gleichzeitig tat sich Universe damals schwer damit, eigene Jugendspieler nachhaltig in die Herrenmannschaft zu integrieren. Solange man sportlich erfolgreich ist, funktioniert so ein Modell häufig. Aber in schwierigeren Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine stabile lokale Basis wirklich ist.
Deshalb wird die Jugendarbeit auch künftig der Kern unserer Vereinsarbeit bleiben.
𝗪𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝘄𝗮𝗿 𝗲𝘀 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗮𝗺𝘁𝗼𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗲𝗿𝗿𝗲𝗻𝗺𝗮𝗻𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝘇𝘂 𝗿𝗲𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗿𝗻𝗲𝘂𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗿 𝘇𝘂 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻?
Das war extrem wichtig. In den vergangenen Jahren mussten wir einige Talente an andere Vereine verlieren, weil wir ihnen keine Perspektive im Herrenbereich bieten konnten. Noch schlimmer war es, wenn Spieler nach ihrer Jugendzeit komplett mit Football aufgehört haben.
Wir bilden unsere Jugendspieler nicht primär für andere Vereine aus, sondern wollen selbst wieder einen stabilen und nachhaltigen Herrenspielbetrieb aufbauen.
Deshalb arbeiten der Trainerstab der U19 und der Herrenmannschaft inzwischen sehr eng zusammen, um künftig einen möglichst reibungslosen Übergang der Jugendspieler in den Herrenbereich zu ermöglichen.
𝗗𝘂 𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝘀𝘁 𝗲𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗛𝗲𝗮𝗱 𝗖𝗼𝗮𝗰𝗵 𝗞𝗮𝗶 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗲𝗴𝗲𝗹 𝘇𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻. 𝗜𝗵𝗿 𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁 𝗲𝘂𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝗮𝘂𝘀 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺𝗲𝗻 𝗭𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗮𝗹𝘀 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗖𝗼𝗮𝗰𝗵𝗲𝘀. 𝗪𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻𝘀𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗡𝗲𝘂𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁?
Das ist definitiv eine sehr gute Grundlage für die Zusammenarbeit. Wir haben gemeinsam als Spieler und später auch beim Coaching der U19 unglaublich viel erlebt – und dabei immer viel Spaß gehabt.
Es ist natürlich ein Vorteil, wenn man genau weiß, wie der andere denkt und arbeitet. Das sorgt für eine sehr entspannte und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Aber nicht nur Kai und ich haben einen engen Draht. Auch mit Coaches wie Elmar Gemper oder Toni Bogner verbinden uns viele gemeinsame Erfahrungen. Mit Toni habe ich beispielsweise mehrere Jahre in der Hessenauswahl zusammengearbeitet.
Zusätzlich haben wir mit Petra Rüdiger eine Teammanagerin im Team, mit der insbesondere Kai und ich ebenfalls schon lange zusammenarbeiten. Insgesamt herrscht bei uns eine sehr familiäre und angenehme Atmosphäre.
𝗪𝗮𝘀 𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗽𝗼𝗿𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗟𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴, 𝗖𝗼𝗮𝗰𝗵𝗶𝗻𝗴 𝗦𝘁𝗮𝗳𝗳 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘀𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀?
Wir stehen untereinander in einem sehr engen Austausch und arbeiten Schritt für Schritt daran, die kleineren Baustellen zu lösen, die durch die Reaktivierung der Herrenmannschaft entstanden sind.
Ich bin überzeugt, dass wir als Gesamtorganisation im kommenden Jahr noch einmal deutlich stärker aufgestellt sein werden, wenn wir nicht mehr „on the fly“ eine Herrenmannschaft neu aufbauen müssen.
Ein Schwerpunkt wird dabei sicher sein, den Trainerstab weiter auszubauen, um unseren Spielern künftig noch bessere Entwicklungsmöglichkeiten bieten zu können.
𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸𝗳𝘂𝗿𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗯𝗲𝘃ö𝗹𝗸𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗶𝗺 𝗥𝗵𝗲𝗶𝗻-𝗠𝗮𝗶𝗻-𝗚𝗲𝗯𝗶𝗲𝘁. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿𝘂𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗲𝗶𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻 𝘄𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸𝗳𝘂𝗿𝘁 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝗱𝗮𝗿𝗮𝘂𝘀 𝗮𝗯𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻?
Unser Anspruch muss es grundsätzlich sein, zu den Top-Organisationen der Region zu gehören.
Allein durch die Größe Frankfurts verfügen wir über enormes Potenzial an möglichen Footballspielern. Dieses Potenzial muss allerdings auch aktiv erschlossen werden.
Im Jugendbereich ist uns das in den vergangenen Jahren bereits sehr gut gelungen. Alle drei Nachwuchsteams gehören mittlerweile zu den größten in Hessen. Außerdem stellte Frankfurt Universe 2025 erstmals das größte Kontingent der Hessenauswahl – darauf sind wir sehr stolz.
Auch sportlich entwickeln sich unsere Teams positiv. Unsere U19 ist neben den beiden hessischen GFL-Juniors-Teams aus Wiesbaden und Bad Homburg aktuell das einzige U19-Team in Hessen, das im 11er-Tackle-Football antritt. Alle weiteren hessischen U19-Teams spielen in der Regel maximal 9er-Tackle-Football, häufig zudem in Spielgemeinschaften.
Natürlich gibt es trotz allem weiterhin Herausforderungen. Gerade im Bereich Sponsoring oder Unterstützung durch stadnahe Unternehmen besteht im Vergleich zu anderen Standorten noch viel Luft nach oben.
Auch infrastrukturell gibt es Potenzial. Ein neuer Football-Kunstrasenplatz in Frankfurt ist bereits fertiggestellt, kann aktuell aber noch nicht genutzt werden, weil notwendige Baumaßnahmen im Umfeld noch nicht abgeschlossen sind. Dieser Platz würde uns künftig zusätzliche Möglichkeiten für Trainingseinheiten, Camps und Spielbetrieb bieten.
Mit Nieder-Eschbach verfügen wir bereits jetzt über ein schönes Stadion im Frankfurter Norden. Perspektivisch wäre bei einer positiven Entwicklung der Herrenmannschaft und eines wachsenden Partnernetzwerks langfristig sicher auch eine Rückkehr ins Stadion am Brentanobad denkbar.
𝗪𝗼 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸𝗳𝘂𝗿𝘁 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹 𝗶𝗺 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗙𝗼𝗼𝘁𝗯𝗮𝗹𝗹-𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻 — 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼 𝘀𝗼𝗹𝗹 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗵𝗶𝗻𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻?
Im Jugendbereich gehören wir inzwischen definitiv zu den Top-Organisationen in Hessen und wollen uns dort weiterentwickeln.
Auch bei den Mitgliederzahlen gehören wir bereits zu den größeren Footballvereinen der Region und stehen bundesweit insgesamt solide da.
Die Herrenmannschaft musste allerdings praktisch wieder bei null anfangen. Von den Spielern der Jahre 2021 bis 2023 konnten wir nur wenige zurückgewinnen. Deshalb liegt der Fokus der kommenden Jahre darauf, die Herrenmannschaft wieder stabil aufzubauen.
Wenn sich unsere Jugendarbeit weiterhin so positiv entwickelt, bin ich überzeugt davon, dass wir uns langfristig auch ohne große externe Verstärkungen wieder bis in die Regionalliga hocharbeiten können. Das ist zunächst das nächste große Ziel.
Für diese Saison geht es aber erst einmal darum, die Mannschaft zu stabilisieren und eine solide erste Spielzeit zu absolvieren.
𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝘂 𝗶𝗻 𝗱𝗿𝗲𝗶 𝗯𝗶𝘀 𝗳ü𝗻𝗳 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸𝗳𝘂𝗿𝘁 𝗨𝗻𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝗯𝗹𝗶𝗰𝗸𝘀𝘁: 𝗪𝗶𝗲 𝘀𝗼𝗹𝗹 𝗱𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻 𝘀𝗽𝗼𝗿𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵, 𝗼𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗼𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗲𝗹𝗹 𝘄𝗮𝗵𝗿𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻?
Ich wünsche mir, dass wir auch in fünf Jahren weiterhin eine der besten Adressen für Jugendfootball in Hessen sind – idealerweise mit einer U19 beziehungsweise U20 in der GFL Juniors und einer U16 im 11er-Tackle-Football.
Außerdem hoffe ich, dass wir unseren Trainer- und Helferstab weiter ausbauen können. Wir brauchen noch mehr Menschen, die Verantwortung übernehmen und den Verein mittragen. Erst dann ist der nächste große Entwicklungsschritt möglich.
Bezogen auf die Herrenmannschaft wünsche ich mir, dass die Spieler den Leistungsgedanken annehmen, den Kai Schlegel und ich gemeinsam vorleben wollen.
Wir investieren beide unglaublich viel Zeit und Herzblut in diesen Sport. Für uns ist Football weit mehr als nur ein Hobby. Unser Ziel ist es nicht, einfach nur „ein bisschen Football“ zu spielen, sondern langfristig guten und soliden Frankfurter Football „made by Frankfurt Universe“ anzubieten.
📸tobiasfotowelt (links), Chris Haas Sportpics 2 (rechts) und Jessica Pielsticker (Mitte)